AW: Thilo Sarrazin: "Deutschland schafft sich ab." /Sammelstrang
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Strandwanderer
Daß der Ströbele-Junkie jedes Asylmärchen mit Begeisterung akzeptiert, überrascht nicht. Klar, daß solche "Fluchten" immer schnurstracks ins Asylparadies Deutschland fürren und nicht etwa in eines der Nachbarländer des Ursprungslandes.
In den Irak hätte er 1985 ja eher schlecht fliehen können.
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Ausonius
In den Irak hätte er 1985 ja eher schlecht fliehen können.
In Geographie bist du also auch eine Niete.
Oder fallen dir nach stundenlangem Nachdenken noch weitere Länder ein, die an den Iran grenzen?
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Ausonius
Darum geht es doch gar nicht, aber wird schon selbst wissen, weshalb er aus dem Iran flüchtete, und seither in Deutschland lebt.
Das hat er aber anscheinend vergessen. Falls er in der BRD so große Ängste auszustehen hat steht es ihm jederzeit frei seine Koffer zu packen, und sich wieder in den Iran zu verpissen.
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Das will ich auch gar nicht - bin mit dem Status Quo zufrieden.
Das war Erich Honecker noch bis in den Oktober 1989 auch.
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Ausonius
In den Irak hätte er 1985 ja eher schlecht fliehen können.
Nein - aber er hätte ohne weiteres in die Türkei gehen können und als Kellner an der Mittelmeerküste arbeiten können (Als Übergangslösung)
Aber das wäre wohl mit Arbeit verbunden gewesen.
Und so läßt er sich lieber von den Blöddeutschen und Gutlingen hier durchfüttern! X(
E:
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Ausonius
Darum geht es doch gar nicht, aber wird schon selbst wissen, weshalb er aus dem Iran flüchtete, und seither in Deutschland lebt.
. . .
Genau!
Hunderttausende arabische und afrikanische Asylbetrüger wissen das auch.
Sie erzählen hier aber etwas anderes.
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Ausonius
Darum geht es doch gar nicht, aber wird schon selbst wissen, weshalb er aus dem Iran flüchtete, und seither in Deutschland lebt.
Aber sicher weiß er das.
http://www.hongkong.diplo.de/__Zentr...ild__gross.jpg
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Anders als Sarrazin meldet sich mit ruhiger Stimmlage Ali Samadi Ahadi zu Wort: "Ich habe das Gefühl, dass ich Deutschland nicht mehr wiedererkenne. Die Blicke in der Straßenbahn, auf der Straße, in der Gesellschaft, die man erhascht, haben sich verändert. Ich mache mir Sorgen um mich und meine Familie. Ich fühle mich verletzt von Ihrem Buch." Ein Raunen geht durch den Saal. Sarrazin bügelt ihn ab, fragt lakonisch, wer sich denn um die christlichen Mädchen kümmere, die "auf den Schulhöfen in Neukölln" beleidigt würden. Beifall. Einige stehen auf, laute Zwischenrufe, Klatschen. Moderator Läpple bittet um Ruhe, das Publikum solle sich zügeln. Sarrazin guckt zufrieden.
Herrlich! Schade, ich wäre so gern dabei gewesen! :)
E:
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Ali Ria Ashley
Gut, dann in medias res…
Viele Türken glauben, dass sich solche Ausgrenzungen, wie im letzten Beitrag erwähnt „Warum gehen sie nicht wieder in ihre Heimat?“ und ähnliches im alltag nach 1990 vermehrt haben, erklärte die Migrationsforscherin Nevim Cil.
Sie stellte ihre Doktorarbeit vor, für die sie mit 16 türkischen Jugendlichen und Erwachsenen zahlreiche Interviews geführt hat:
„Topografie des Außenseiters – Türkische Generationen und der deutsch-deutsche Wiedervereinigungsprozess“, lautet der Titel der Arbeit.
Ihr Fazit:
Für viele Türken sei der Mauerfall „eine Zäsur“.
Die Hoffnung, im neuen Deutschland als Alteingesessene angesehen zu werden, wurde enttäuscht. Vielmehr hatten Türken das Gefühl, sie müssten sich noch weiter hinten anstellen, als vorher.
Und laut Cil beobachteten viele, dass ausländerfeindliche Sprüche unbekümmerter geäußert wurden. Ein neues deutsches Selbstbewusstsein sei damals entstanden, das die Türken als Prototyp des Ausländers ausschloss. Und das setze sich bis heute fort.
Mit der Ankunft der Ostdeutschen fühlten sich viele Türken zurückgesetzt.
Dieser Aspekt wird völlig am Rande liegen gelassen. Schade.
Mag sein, dass das für ein paar unbelehrbare Deutsche zutrifft. Für die Allgemeinheit sicher nicht. Im übrigen wurden auch die Westdeutschen selbst in vielerlei Hinsicht selbst den "Reintegrierten" gegenüber benachteiligt, siehe den viel zu lange gezahlten Solidaritätsbeitrag etc....
Ein größeres Problem in dem Zusammenhang ist meines Erachtens ein äußerst unglückliches Zusammentreffen von den nennen wir sie mal Ur-Integrationswilligen mit der zeitlich etwas verschoben aufgetretenen wesentlich größeren und immer weiter ansteigenden Menge nicht integrationswilliger Personen, insbesondere in der zweiten und dritten Generation der zugewanderten Türken. Es kann doch aufgrund allgemein menschlicher Fehlverhaltensweisen niemand ernstlich annehmen, dass das keine Auswirkungen auch auf bereits Integrierte oder Integrationswillige haben musste...
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Ausonius
"Köstlich" auch, wie Spiegel-Kulturbanause Matthias Matussek sich nicht entblödete, einen Mann, der aus folgendem Hintergrund aus dem Iran floh,
für sein Heimatland in Haftung zu nehmen und ihn über die geringere Meinungsfreiheit im Iran zu belehren.
gerade deshalb, müsste der geflohene Perser, höchstes Interesse an der Erhaltung der Meinungsfreiheit haben und sich nicht zum Kulissenschieber der Inszenierung eines potemkinschen Dorfes machen lassen, indem er ein Bedrohungsszenario beschreibt, das es in dieser Form gar nicht gibt.
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C-Dur
Danke für die Verlinkung. :]
Wer sich knapp informieren will, wie Sarrazin in seinem Buch argumentiert, und ebenso knapp die wesentlichen Einwände dazu lesen will, findet hier, was er sucht. Die Serie wird fortgesetzt.