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Quo vadis
Diese "Schutzzone" wird erstmal mit "Flugverbot" belegt und ist dann FSA Aufmarschgebiet. Assad kann man vorwerfen die Nachschubwege der FSA nicht konsequent zu bombardieren.
Eine Flugverbotszone kann nur der UN-Sicherheitsrat beschließen und das wird er nicht tun. Die Türken müssen also ihren Luftraum selbst sichern, worin ich kein großes Problem erkennen kann, sie verfügen über ausreichend Luftaufklärung und Flugabwehr. Möglicherweise schicken die USA ein oder zwei Staffeln zusätzlicher Jagdflieger.
Das Assad kein türkisches Staatsgebiet bombardieren lässt, liegt an seinen mangelnden Möglichkeiten und den Konsequenzen, die aus den mangelnden Möglichkeiten folgen.
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Bettmaen
Warum? Jeweils 15% sind Syriens sind Christen und Alawiten, die offenbar größtenteils zu Assad halten. 10% sind sunnitische Kurden, die aktuell wohl neutral sind. Viele der arabischen Sunniten stehen ebenfalls hinter Assad und der Baath-Partei, besonders in den Großstädten. In der säkular ausgerichteten Armee dürfte die Zustimmung der Sunniten für Assad höher sein als im Landesdurchschnitt.
Solange die NATO sich nicht traut offen in den Konflikt einzugreifen werden die Rebellen keine Chance haben.
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Quo vadis
Ach lass mich raten, die Irakkriegbefürworter wollten natürlich auch nur dem Schiietentum zu dem Stellenwert dort verhelfen, der ihm zusteht. Deshalb explodieren beim Aschurafest ja auch immer kleine Sunniterroristen.
Die Irak Kriegsbefürworter sind gescheitert und erleiden jetzt die Konsequenzen ihres Scheiterns, nämlich den Machtzuwachs des Iran im schiitischen Teil des Irak. Das passiert, wenn man sich von seinen eigener Ideologie so weit blenden lässt, die Realität zu missachten.
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Quo vadis
Auch hieraus einen kleinen, entlarvenden Textbeitrag:
..... Die Rebellen sind offenbar enttäuscht darüber, dass sich die meisten Einwohner von Aleppo dem Aufstand nicht angeschlossen haben.
In der Stadt Homs hätten die Einwohner die Aufständischen massiv unterstützt.
Die dortige Rebellenhochburg Bab el Amr konnte daher über Monate gegen die Assad-Armee verteidigt werden,
schreibt der aus Aleppo stammende Fadi Salem auf der Webseite des „Guardian“. In Saleheddin und anderen Bezirken habe dagegen diese Unterstützung gefehlt.
Die überwiegend ortsfremden Kämpfer waren auf sich alleine gestellt, analysiert der für die Regierung von Dubai arbeitende Syrer. ....
Jaaaa sapperlott, was sind denn diese Syrer für Verräter, wenn Sie sich einem Rattenaufstand nicht anschliessen !
Aber mir schiesst auch eine Frage durch den Kopf: Was haben die Bewohner von Bab el Amr von dieser ungewollten Befreiungsaktion ?
Blut, Tod, Asche, Tränen ..... und eine wild um sich beissende Demokratten-Furie namens Clinton. :(
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Widder58
..... Die "Große Syrische Revolution" wird eben nicht von der Bevölkerung mitgetragen. Unter dem Motto "wer nicht für uns ist, ist gegen uns" haben die Terroristen auch Duzende Zivilisten ermordet und sich hinter diesen verschanzt. In Homs war auch nur das Terrornest Bab el Amr unter Kontrolle, die "Bewohner" bestehen überwiegend aus Verwandten und Bekannten radikaler Fundamentalisten. Auch in Homs konzentrierten sich die Kämpfe lediglich auf einen Bruchteil der Stadt.
Wenn also selbst die Terrorbanden zugeben, dass es Ihnen an der Unterstützung der Bevölkerung fehlt, wozu wird also dieser Krieg geführt? Angeblich geht es doch um die "Brefreiung Aleppos" - von was soll Aleppo demnach "befreit" werden? Wieso führt Assad also angeblich einen Krieg "gegen das eigene Volk"?
Es wird also deutlich, dass der Krieg eben nicht "gegen das eigene Volk" geführt wird, sondern gegen die Terrorbande FSA mit allen Schattierungen. Und der Westen unterstützt dabei offen den Terrorismus.
Zu dieser Angelegenheit passt auch der Bericht von der Grenze zu Jordanien aus der Nachrichtensendung:
An der jordanisch- syrischen Grenze ist es am späten Freitagabend zu Gefechten gekommen.
Nach Angaben aus jordanischen Sicherheitskreisen eröffneten syrische Soldaten auf eine Gruppe von
etwa 500 Flüchtlingen das Feuer.
Die jordanischen Grenzwachen schossen zurück, da die Flüchtlinge schon auf jordanischem Boden waren.
Da war natürlich ein Bildbericht der Flüchtigen dabei. Lauter Waffenfähige Männer ..... schon komisch, dieser "Flüchtlingstrek" !!
Warum ist wohl die Syrische Armee gerade hinter diesen "Flüchtlingen" her gewesen ??
Waren das etwa die "Terroristen", welche die Feuerwerke in Damas veranstalteten ?????
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Dragus
Die Irak Kriegsbefürworter sind gescheitert und erleiden jetzt die Konsequenzen ihres Scheiterns, nämlich den Machtzuwachs des Iran im schiitischen Teil des Irak. Das passiert, wenn man sich von seinen eigener Ideologie so weit blenden lässt, die Realität zu missachten.
In der Realität soll in Syrien exakt das gleiche passieren wie im Irak und Libyen- weg mit den säkularen Strukturen, her mit der Religion.
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Hoamat
Zu dieser Angelegenheit passt auch der Bericht von der Grenze zu Jordanien aus der Nachrichtensendung:
An der jordanisch- syrischen Grenze ist es am späten Freitagabend zu Gefechten gekommen.
Nach Angaben aus jordanischen Sicherheitskreisen eröffneten syrische Soldaten auf eine Gruppe von
etwa 500 Flüchtlingen das Feuer.
Die jordanischen Grenzwachen schossen zurück, da die Flüchtlinge schon auf jordanischem Boden waren.
Da war natürlich ein Bildbericht der Flüchtigen dabei. Lauter Waffenfähige Männer ..... schon komisch, dieser "Flüchtlingstrek" !!
Warum ist wohl die Syrische Armee gerade hinter diesen "Flüchtlingen" her gewesen ??
Waren das etwa die "Terroristen", welche die Feuerwerke in Damas veranstalteten ?????
Hoamat, ich glaube wir zwei sollten mal da Unten nach dem Rechten sehen.
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Dragus
Du bemerkst schon, das die Einleitung des Textes nicht zu dem Schluss passt? Die meisten Experten gehen davon aus, das Syrien wie der Irak letztlich in seine Ethnien zerfällt, weil die syrische Armee an einigen Orten eben doch gegen das eigene Volk kämpft.
Die syrische Armee kämpft nirgendwo gegen das eigene Volk. Selbst die modernen Sunniten stehen zu Assad. Die Regierung kämpft ausschließlich gegen zumeist ausländische Terroristen. Die FSA-Ratten selbst sind infiltriert, ausgestattet und bezahlt und lediglich Teil der ausländischen Intervention. Die als "Volk" zu bezeichnen ist grotesk. Das wäre nichts anderes als würde man behaupten die RAF sei seinerzeit als Reil des Volkes bekämpft worden. Dann haben in Bad Kleinen die "Sicherheitskräfte" auf "das eigene Volk geschossen".
Ein weiterer Gegner sind islamistische Fundamentalisten, die zwar z.T. Syrer sein mögen, und auch ein teil des Volkes - aber wenn man diese als Volk und Freiheitskämpfer bezeichnet, was sind dann die Taliban in Afghanistan oder die Islamisten auf der Halbinsel Sinai? Dort kommt niemand auf den Gedanken diese als Freiheitskämpfer oder "Aktivisten" zu bezeichnen. Die heuchlerischen Auslegungen im Westen dienen stets Eigeninteressen.
Was passiert, wenn Saudi-Arabien und Qatar die 50000 Salafisten in Deutschland bewaffnen würde und diese "Opposition" spielen? Gibts dann auch eine salafistisch Beobachtungsstelle für Menschenrechte in Paris? Werden die Salafisten dann als Aktivisten und Rebellen bezeichnet? Öffnet man dann freiwillig die Türen im Bundestag und wird die Bundeswehr dann zu Merkel-Schergen, die auf das eigene Volk schießen?
Die derzeitige Syrienpolitik des Westen ist in höchstem Maße schizophren und heuchlerisch und dient allem, aber nicht dem Schutz des syrischen Volkes. Im gegenteil, der Westen unterstützt offen den Terrorismus - absolut pervers gegenüber den Vorgaben und Ansprüchen von "Demokraten".
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Löwe
Ich weiß nicht ob man das Lohnschreiberei nennen kann. Ich habe für mich mal, schon vor Längerem, den Begriff "Schönherr-Syndrom" erfunden.
Die heutigen Journalisten werden schon in ihrer Ausbildung zionistisch gedrillt und verdienen diese Berufsbezeichnung nicht mehr, man kann sie als "Konformisten" bezeichnen, mehr nicht.
Wäre nicht verkleidete Propagandaschreiber zutreffender ?
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Löwe
Hoamat, ich glaube wir zwei sollten mal da Unten nach dem Rechten sehen.
Bin schon a bisserl in die Tage gekommen, und leider total ausser Form. Aber sonst .... :krieger::hzu::hzu::hzu: