Quatsch. Siehe oben.
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Man kann aber schon hieraus schlusfolgerungen schließen oder? Und erklären tut es vieles. Jedenfalls für mich. „Der Ausländer“, hatte für den DDR Bürger sich gefälligst unauffällig und aus dem Leben zu halten.
Und er hatte eine Art Zeitvertrag. Über den letzten teil Deiner Antwort bin ich im Bilde, meine es jedenfalls. :)
er hat als Vorstand in der Bundesbank gearbeitet.
glaubst du jemand der in einer Bank arbeitet hat als einziges Motiv für sein Handeln das Dollarzeichen in den Augen? So ein Unsinn.
was waren sonst die Gründe?
politischer Druck?
Sarrazin mußte schon seit Jahren dem politischen Druck standhalten warum sollte dieser auf einmal, nachdem er den Zuspruch im Volk erkannte, zu groß werden?
Auszug aus einem der seltenen respektablen Artiikel in der "Welt":
http://www.welt.de/debatte/kommentar...tte.KommentareZitat:
Das Establishment erklärt Sarrazin zum Extremisten
Der Fall Sarrazin zeigt, wie die politische Korrektheit hierzulande zum Populismus verkommen ist. Der Bundesbanker ist eher Opfer als Täter.
Thilo Sarrazin ist ein Opfer seiner selbst und eines diskursiven Klimas, das zur liberalen Grundverfasstheit des Landes nicht recht passt. Seine Entscheidung, bei der Bundesbank hinzuwerfen, ist ein letzter Dienst des preußischen Beamten an jenem Staat, dem er als traditionalistischer Sozialdemokrat unverhohlen huldigt. Er verdient dafür breiten Respekt. Es schwingt wohl auch das Einsehen mit, dass er sich mit der ein oder anderen These vergaloppiert hat und nun die Konsequenzen dafür zu tragen hat.
Entscheidender aber dürfte jene Hatz auf den SPD-Politiker und ehemaligen Bundesbanker gewesen sein, die von jenen eröffnet wurden, die bei Fragen der Integration vor allem von ihrem Versagen ablenken wollen und müssen. Dass Thilo Sarrazin um Leib und Leben fürchten muss, hat mit den Aktivitäten der linksradikalen Amateurguerilleros zu tun, die nicht nur Häuser, Autos und Fastfood-Ketten angreifen, sondern auch Veranstaltern mit Gewalt drohen, sollten sie es wagen, eine Diskussion mit Sarrazin zu ermöglichen. Die klammheimliche Freude des Juste Milieu ist ihnen zu oft sicher. Das Establishment hat Sarrazin zum Extremisten erklärt, obwohl er in dem Buch über weite Strecken grundvernünftig die Probleme der Integration referiert. Deshalb ist sein Buch ein Bestseller, deshalb jubeln ihm Leute zu und deshalb lernt gerade auch die SPD, dass ihnen der Ausschluss des Freidenkers schaden kann.
Diese Sätze müssen Linksfaschismus-Sympathisanten wie "Ausonius" in den Ohren klingen!
das gleiche Spiel nun mit Frau Steinbach!
http://www.welt.de/politik/deutschla...ml?wtmc=plistaZitat:
„Ich bin sehr enttäuscht. Bestimmte konservative Werte und Lebensmodelle werden von der CDU nicht mehr deutlich genug nach außen getragen“, sagte sie in einem Interview mit der „Welt am Sonntag“.
Steinbach weiter: „Das halte ich für eine gefährliche Entwicklung.“ Eine Entwicklung, die sie auch im Fall Sarrazin gesehen habe. Der ehemalige Bundesbanker sei von allen Politikern, einschließlich der Union, „zur Schnecke gemacht worden“. Steinbach: „Wir können uns als Konservative doch nicht den Ton der linken Schickeria zu eigen machen.“
Schon die Überschrift des Kommentars ist ein freche Lüge:
"Das Establishment erklärt Sarrazin zum Extremisten
Der Fall Sarrazin zeigt, wie die politische Korrektheit hierzulande zum Populismus verkommen ist.
Der Bundesbanker ist eher Opfer als Täter"
Politische Korrektheit verkommt nicht zum Populismus, sondern dem glatten Gegenteil davon, Elitismus!
Etwas anderes, als der leider überaus erfolgreiche Versuch, der sog. Eliten, dem Volk in übelster Orwell-Manier Reden, Denken und Fühlen vorzuschreiben, ist die Political Correctness nie gewesen.