AW: Cannabislegalisierung
Akute Risiken
Die unmittelbaren Risiken des Konsums von Cannabis sind in erster Linie psychischer Natur. Problematisch ist die partielle Unvorhersehbarkeit der Wirkung. Besonders Konsumenten, die mit der Wirkung von Cannabis noch nicht vertraut sind, sind davon betroffen. Aber auch bei erfahrenen Konsumenten und hoher Dosierung können sich unangenehme Wirkungen einstellen:
- Fühlen - Statt Euphorie entstehen Angst und Panikgefühle. Psychotische Symptome wie Verwirrtheit und Verfolgungsideen ("Paranoia") sind möglich ("Horrortrip").
- Denken - Aus Gedankensprüngen wird ein uferloses Durcheinander im Kopf. Konsumenten können keinen klaren Gedanken fassen ("Peilung verlieren") oder steigern sich in fixe Ideen.
- Gedächtnis - Durch das gestörte Kurzzeitgedächtnis kommt es zu Erinnerungslücken und "Filmrissen".
- Wahrnehmung - Konsumenten neigen zu Überempfindlichkeit bis hin zu Halluzinationen.
- Kommunikation - Statt gemeinsamen Erlebens fühlen sich Konsumenten in "ihrem eigenen Film gefangen", nehmen ihre Umwelt nur eingeschränkt wahr. Sie erleben sich als ausgegrenzt, können sich nicht mehr mitteilen.
- Körpererleben - Herzrasen, Übelkeit und Schwindel können sich einstellen. Ein Kreislaufkollaps ist möglich.
Langfristige Folgen
Langfristiger Cannabiskonsum ist mit psychischen, sozialen und körperlichen Risiken verbunden. Die Forschung hat jedoch häufig sich widersprechende Befunde hervorgebracht.
Nach heutigem Kenntnisstand geht man davon aus, dass gravierende Hirnschäden wie sie von Alkohol bekannt sind, nicht verursacht werden. Als gesichert gelten die schädlichen Auswirkungen des Cannabisrauchs auf die Atemwege, wobei die schädlichen Auswirkungen des mit gerauchten Tabaks ebenfalls berücksichtigt werden müssen.
Vermutet wird, dass sich Cannabiskonsum in der Pubertät ungünstig auf die Entwicklung auswirkt.
Dauerhafter Cannabiskonsum kann zudem eine spezifische Abhängigkeit nach sich ziehen. Oft wird sie begleitet durch allgemeine Rückzugstendenzen bis hin zur sozialen Isolation.
In der Forschung wurden und werden eine Vielzahl möglicher langfristiger Folgen des Cannabiskonsums untersucht.
Folgendes ist bislang bekannt:
Körperliche Folgen
- Dauerhafter Cannabiskonsum hat eine Beeinträchtigung der kognitiven Leistungsfähigkeit zur Folge (Aufmerksamkeit, Konzentration, Lernfähigkeit). Nach heutigem Kenntnisstand werden jedoch keine bleibenden Hirnschäden verursacht.
- Starker Cannabiskonsum beeinträchtigt die Lungenfunktion. Zudem ist die Gefahr von Lungenkrebs erhöht, da der Cannabisrauch mehr Teer bzw. krebserregende Stoffe enthält als eine vergleichbare Menge Tabakrauch. Werden so genannte Joints geraucht, so enthalten diese in der Regel auch Tabak, der ebenfalls krebserregende Stoffe enthält.
(Anmerkung DHV: Dies ist die einzige Stelle in der DHS-Broschüre, die uns nicht auf dem aktuellen Stand der Forschung zu sein scheint. Ein größeres Lungenkrebsrisiko allein durch Cannabis konnte bisher nicht zweifelsfrei nachgewiesen werden, vermutlich deshalb, weil Cannabis auch eine krebshemmende Wirkung zugeschrieben wird. Tabak ist dagegen eindeutig krebserregend, die Warnung vor Misch-Joints mit Tabak also sehr berechtigt.) - Auswirkungen des Cannabiskonsums in der Schwangerschaft und auf das Neugeborene sind umstritten.
- Die Forschung hat ebenfalls keine eindeutigen Belege für den Einfluss von Cannabis auf das Hormon- und Immunsystem erbracht. Allerdings ist nicht auszuschließen, dass es bei Cannabiskonsum in der Pubertät zu einer verzögerten Entwicklung kommen kann.
Psychische und soziale Folgen
- Bei dauerhaftem Konsum kann sich eine psychische und eine milde körperliche Abhängigkeit entwickeln.
- Verbreitet ist die Annahme, dass Cannabis Psychosen auslösen kann. Die Forschung ist hierzu allerdings nicht eindeutig.
- Dauerhafter und intensiver Cannabiskonsum kann mit allgemeinen Rückzugstendenzen einhergehen. Dabei stehen Betroffene den Aufgaben des Alltags (Schule, Beruf etc.) häufig gleichgültig gegenüber. Lange Zeit sprach man in diesem Zusammenhang von einem so genannten "Amotivationalen Syndrom", das durch den Cannabiskonsum ausgelöst werde. Heute gilt die Annahme einer eindimensionalen Ursache- Wirkung- Beziehung als nicht mehr haltbar. Vielmehr müssen Eigenschaften der Person, die unabhängig vom Cannabiskonsum vorhanden sind, zur Erklärung eines demotivierten Gemütszustands herangezogen werden.
Cannabis und Psychose
Durch die Einnahme von Cannabis - besonders von hohen Dosen THC - können akute psychotische Symptome ausgelöst werden. Diese verschwinden in der Regel wieder nach einigen Tagen.
Eine eigenständige "Cannabispsychose" ist nicht belegt. Man geht hingegen davon aus, dass bei vulnerablen (anfälligen) Personen, die Cannabis konsumieren, eine bislang verborgene psychotische Erkrankung eher zum Ausbruch kommt als bei abstinenten.
Relativ unstrittig ist, dass nach der Einnahme von Cannabis psychotische Symptome möglich sind. Besonders nach hohen Dosen von THC kann eine toxische Psychose ausgelöst werden, die gekennzeichnet ist durch Desorientiertheit, Halluzinationen, Depersonalisierung (gestörtes Ich-Gefühl) und paranoide Symptome. Diese Symptome verschwinden jedoch wieder nach einigen Tagen Abstinenz und hinterlassen in der Regel keine Folgeschäden.
In diesem Zusammenhang wurde in der Forschung lange Zeit auch über die Eigenständigkeit einer "Cannabispsychose" diskutiert, das heißt einer dauerhaften Psychose, die ausschließlich durch den Konsum von Cannabis ausgelöst wird. Heute geht man davon aus, dass es eine "Cannabispsychose" nicht gibt, sondern in diesen Fällen das Krankheitsbild der Schizophrenie vorliegt. Unklar ist allerdings, ob die an Schizophrenie Erkrankten auch ohne den Konsum von Cannabis an dieser einschneidenden Krankheit leiden würden. Man geht davon aus, dass es Personen gibt, die vulnerabel (anfällig) sind für die Erkrankung an Schizophrenie, und dass Cannabis die latente (verborgene) Psychose zum Vorschein bringen kann. Wissenschaftlich ließ sich die "Trigger-Hypothese" bislang zwar nicht eindeutig belegen, allerdings spricht einiges dafür, dass Cannabiskonsum den Ausbruch einer Schizophrenie beschleunigen kann, das heißt dass die Personen früher psychotische Symptome entwickeln als solche, die kein Cannabis konsumieren.
Etwa ein Prozent der Bevölkerung ist grundsätzlich von Schizophrenie gefährdet. Meist tritt die Krankheit zwischen der Pubertät und dem Alter von 30 Jahren auf. Dabei scheinen genetische Faktoren eine bedeutende Rolle zu spielen. Auffällig ist, dass unter den an Schizophrenie erkrankten Patienten ein höherer Anteil an Cannabiskonsumenten ist, als in der übrigen Bevölkerung. Diese Patienten nutzen vermutlich - genauso wie andere Konsumenten - die entspannende Wirkung von Cannabis.
Jedoch haben Studien ergeben, dass der Krankheitsverlauf dadurch eher ungünstig beeinflusst wird und mehr Rückfälle (erneute psychotische Schübe) zu verzeichnen sind, als bei Abstinenten.
https://hanfverband.de/inhalte/canna...d-risiken#nr_2
AW: Cannabislegalisierung
Zitat:
Zitat von
Seligman
Whasa wilste? hatds ncht gffpplll.
Siehst, hast einen Glimmstängel zuviel ...Siehe #991
AW: Cannabislegalisierung
Zitat:
Zitat von
tabasco
Oder Nikotin und Alkohol&Co verbieten. Aber Du stimmst schon zu, dass die Gesetzgebung gerade die halbe Sachen macht?
Es ist etwas anders. Alkohol und Nikotin müsste wesentlich höher besteuert werden...aus Gründen der Folgekosten im Gesundheitssystem.
Man kann diese bisher legalen Mittel eben nicht verbieten.
Aber zusätzlich noch Hanf und ähnliches zuzulassen ist idiotisch. Hanf mach dumm...und träge, da er bestimmt Zentren im Gehirn anspricht...
Wer das verifizieren will...bei einem kurzen Trip durch Hamburg kann man ausreichend Beispiele betrachten.
Hier geht es um die Langzeitwirkung bei häufiger Nutzung...
Glaubt hier irgendjemand wirklich, die Wirkung der Mittel kommt ohne Nebenwirkung aus?
AW: Cannabislegalisierung
Zitat:
Zitat von
nurmalso2.0
Siehst, hast einen Glimmstängel zuviel ...Siehe #991
Du bist der Blinde der versucht ueber Farben zu reden, merkst du das eigentlich?
...und ja ich hab den Unfall bereits gesehen.
und ich hoffe du liest deine eigenen verlinkten Sachen auch! Wirklich! Mein Senf.
Dauerhafter Cannabiskonsum hat eine Beeinträchtigung der kognitiven Leistungsfähigkeit zur Folge (Aufmerksamkeit, Konzentration, Lernfähigkeit). Nach heutigem Kenntnisstand werden jedoch keine bleibenden Hirnschäden verursacht. - ganz im Gegenteil wie von der Uni Bonn erst herausgefunden wurde! !! Soll sogar gegen Alzheimer und Demenz helfen! !
Starker Cannabiskonsum beeinträchtigt die Lungenfunktion. Zudem ist die Gefahr von Lungenkrebs erhöht, da der Cannabisrauch mehr Teer bzw. krebserregende Stoffe enthält als eine vergleichbare Menge Tabakrauch. Werden so genannte Joints geraucht, so enthalten diese in der Regel auch Tabak, der ebenfalls krebserregende Stoffe enthält.
(Anmerkung DHV: Dies ist die einzige Stelle in der DHS-Broschüre, die uns nicht auf dem aktuellen Stand der Forschung zu sein scheint. Ein größeres Lungenkrebsrisiko allein durch Cannabis konnte bisher nicht zweifelsfrei nachgewiesen werden, vermutlich deshalb, weil Cannabis auch eine krebshemmende Wirkung zugeschrieben wird. Tabak ist dagegen eindeutig krebserregend, die Warnung vor Misch-Joints mit Tabak also sehr berechtigt.)
AW: Cannabislegalisierung
Zitat:
Zitat von
Seligman
Dein Duenpfiff ist wirklich nicht mehr zum aushalten!
...
[ Im Internet wird behauptet, das Cannabis dumm macht, doch ist das wirklich so? Nein, die Wissenschaftler der Uni Bonn konnten zusammen mit Kollegen aus Israel an Mäusen ganz klar zeigen, dass dies nicht der Fall ist. Dafür nahm man alte Tiere und gab ihnen über längere Zeit eine niedrige
Dosis eines Cannabiswirkstoffes, innerhalb von zwei Monaten konnte man das Gehirn in den Zustand von jungen Mäusen bringen. Das könnte für Menschen mit Demenz oder Alzheimer ein wahrer Segen sein. ]
http://arturthomalla.de/2017/05/17/m...es-gehirns-um/
...Wegen so verschreckten Volltrotteln wie dir wird dahingehen noch nicht viel intensiver geforscht.
Bis jetzt hast Du mit allerlei witzigen Dingen die Rechtfertigung gesucht.
Was ist hiermit??
https://youtu.be/CUpGleGRvKo
Zu viel? Keine Nebelkerzen mehr da?
AW: Cannabislegalisierung
Zitat:
Zitat von
hamburger
Es ist etwas anders. Alkohol und Nikotin müsste wesentlich höher besteuert werden...aus Gründen der Folgekosten im Gesundheitssystem.
Man kann diese bisher legalen Mittel eben nicht verbieten.
Aber zusätzlich noch Hanf und ähnliches zuzulassen ist idiotisch. Hanf mach dumm...und träge, da er bestimmt Zentren im Gehirn anspricht...
Wer das verifizieren will...bei einem kurzen Trip durch Hamburg kann man ausreichend Beispiele betrachten.
Hier geht es um die Langzeitwirkung bei häufiger Nutzung...
Glaubt hier irgendjemand wirklich, die Wirkung der Mittel kommt ohne Nebenwirkung aus?
Wie kann etwas schädlich sein, was der Körper selbst produziert?
Nach einer Schwangerschaft wird Muttermilch, welche mit Cannabinoiden angereichert ist, erzeugt.
Babys, die gestillt werden, nehmen also ständig Cannabinoide zu sich, damit sie lernen was "Hunger" bedeutet und entspannt sind und viel schlafen können.
Ärzte in den USA raten Schwangeren die unter extremen Erbrechen leiden dazu, Abends einen Marijuanatee zu trinken, da es die Übelkeit nimmt und den Appetit anregt und keinerlei Schäden für den Embryo hat.
AW: Cannabislegalisierung
Zitat:
Zitat von
Jim_Panse
Bis jetzt hast Du mit allerlei witzigen Dingen die Rechtfertigung gesucht.
Was ist hiermit??
https://youtu.be/CUpGleGRvKo
Zu viel? Keine Nebelkerzen mehr da?
Dein Video ausm Staatsfernsehen fuer veraengstigte Senioren hat mich jetzt ueberzeugt. Danke fuer deine Aufklaerung. Hoffentlich verbennen sie das ganze Zeug! Ich fang gleich damit an!
AW: Cannabislegalisierung
https://www.e-liquid.org/images/wirkung.jpg
Der Siegszug von Hanf ist nicht mehr aufzuhalten!
Uebrigens gibt's auch schon ein paar Sorten mit sehr hohem CBD und geringem THC Gehalt. ;-) Dann merken die ignoranten Deppen nichtmal mehr wenn sie einen genau kennen ob man sich etwas Gutes getan hat und statt einer Zigarette einen Joint geraucht hat. Die Nichtraucher koennens sich natuerlich auch unters Joghurt mischen.
Oder man kauft eifnach CBD OEL was ja schon ueberall legal erhaeltlich ist. Da sind aber auch wieder andere Oele und Zeugs dabei welches man vielleicht nicht zu sich nehmen moechte.
AUsserdem! Das zusammenwirken jedes Cannabinoids in der Pflanze spielt m.M nach eine nicht unerhebliche Rolle.
In Israel sind sie da in der Forschung meines Wissens nach schon am weitesten.
AW: Cannabislegalisierung
Zitat:
Zitat von
Circopolitico
Wie kann etwas schädlich sein, was der Körper selbst produziert?
Nach einer Schwangerschaft wird Muttermilch, welche mit Cannabinoiden angereichert ist, erzeugt.
Babys, die gestillt werden, nehmen also ständig Cannabinoide zu sich, damit sie lernen was "Hunger" bedeutet und entspannt sind und viel schlafen können.
Ärzte in den USA raten Schwangeren die unter extremen Erbrechen leiden dazu, Abends einen Marijuanatee zu trinken, da es die Übelkeit nimmt und den Appetit anregt und keinerlei Schäden für den Embryo hat.
In den USA gab es schon immer besonders viele Scharlartane die
als Quacksalber ueber die Lande gezogen sind und das Volk mit
ihren " medizinischen Heilmitteln " abgezockt haben.
Eines der besten Negativbeispiel dafuer ueberhaupt war Rockefeller.
Zu Zeiten als Benzin noch ein wertloses Nebenprodukt war welches
bei der Herstellung von Lampenoel anfiel, ist Rockfeller ueber das
Landgezogen und hat der naiven Landbevoelkerung Benzin als ein
medizinisches Wundermittel verkauft. Reines Benzin getrunken ist
fuer Menschen gesund und Benzin auesserlich angewendet macht
bei Menschen einen schoenen Teint.
Canabis ist genauso gefaehrlich wie Alkohol, weil es die Rezeptoren
anregt. Das kann dazu fuehren das die Menschen suechtig werden,
weil die Rezeptoren zur Stimulierung dem Gehirn vortaeuschen mehr
haben zu wollen. Genauso wie nicht jeder Menschen bei Genuss von
Alkohol zum Alkoholiker wird, genausowenig wird jeder Mensch der
Canabis konsumiert zum Drogenabhaengigen. Es gibt aber Faelle bei
denen das der Fall sein kann und das weis man nie treffsicher vorher.
Man weiss lediglich das es Menschen gibt die besonders anfaellig fuer
Suchtkrankheiten und daher gefaehrdeter als andere Menschen sind,
was meistens psychisch bedingt ist. Wer mental kerngesund ist wird
niemals zum Canabis- oder Alkoholsuchtkranken werden. Er hat kein
Verlangen sich ueberhaupt an Drogen zu versuchen.
AW: Cannabislegalisierung
Zitat:
Zitat von
hamburger
Es ist etwas anders. Alkohol und Nikotin müsste wesentlich höher besteuert werden...aus Gründen der Folgekosten im Gesundheitssystem.
Man kann diese bisher legalen Mittel eben nicht verbieten.
Aber zusätzlich noch Hanf und ähnliches zuzulassen ist idiotisch. Hanf mach dumm...und träge, da er bestimmt Zentren im Gehirn anspricht...
Wer das verifizieren will...bei einem kurzen Trip durch Hamburg kann man ausreichend Beispiele betrachten.
Hier geht es um die Langzeitwirkung bei häufiger Nutzung...
Glaubt hier irgendjemand wirklich, die Wirkung der Mittel kommt ohne Nebenwirkung aus?
Bin noch nie über einen Bekifften gestolpert.