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Vollständige Version anzeigen : Deutsche Wirtschaft immer weiter im sinken



Ex-Admin
15.05.2003, 11:18
Hallo liebe Community.

Das versteht doch kein Mensch mehr. Die deutsche Wirtschaft sinkt immer weiter und steht schon kurz vor einer Rezession.
Was meint ihr, warum versucht die Regierung nicht alles mögliche um uns aus dem Loch zu ziehen?
Ich meine, es könnte doch soo einfach sein. Die Steuern senken, dann haben die Bürger mehr Geld in der Haushaltskasse und können mehr kaufen. Das wiederum kurbelt die Wirtschaft an.

Warum wird es nicht durchgesetzt, wenn es denn so einfach ist?

Siran
15.05.2003, 14:40
Ganz so einfach ist es halt doch nicht. Schließlich ist es nicht so, als würde unsere Regierung im Geld schwimmen. Jeder Cent, der an Steuern reinkommt, ist ja auch schon wieder verplant: Für Soziales, Bildung, Verteidigung, Infrastruktur, etc.
Wenn man jetzt einfach die Steuern senken würde, dann hätten die Menschen vielleicht kurzfristig mehr Geld in den Taschen, langfristig hätten wir einen Zusammenbruch unseres Systems.

Ex-Admin
15.05.2003, 14:45
Warum hätten wir langfristig gesehen einen Zusammenbruch?
Man senkt die Steuern, in dem Moment fällt D'land zwar wieder in ein Loch, aber dann haben die Menschen mehr Geld, kaufen mehr, die Wirtschaft wird angekurbelt und es geht wieder aufwärts!

Siran
15.05.2003, 14:48
Und wie willst du dieses Loch überbrücken?

Wie die Beamten bezahlen, wie die Sozialhilfeempfänger, wie die Verwaltungen? Wie die Politiker, die Soldaten, die Polizisten? Wie willst du deinen Schuldverpflichtungen nachkommen? Wie die Zahlungen für die EU erfüllen?

Ex-Admin
15.05.2003, 14:49
Hmm. Gute Frage *rotwerd*
Aber man muss ja nicht so stark die Steuern zurückdrehen, dass man komplett auf dem Trockenen sitzt. :rolleyes:

Siran
15.05.2003, 14:56
:rolleyes: Codemonkey, wir machen dieses Jahr schon, obwohl wir sämtliche Steuern einkassieren, ein paar Milliarden neue Schulden. Wenn wir einfach so die Steuern senken, dann sind wir automatisch im wüstenartigen Bereich...

Ex-Admin
15.05.2003, 15:07
Aber wie soll denn dann die Wirtschaft angekurbelt werden, wenn nicht so?!
Meine genannte Idee höre ich von sehr vielen "Professoren" und Leuten, die meinen Ahnung zu haben. :rolleyes:

Siran
15.05.2003, 15:10
:D Das kommt davon, wenn man den falschen Leute zuhört.

Ne, aber mal ernsthaft, denkst du nicht, wenn das so einfach wäre, dann hätte das irgendeine Partei schon mal gemacht? Schließlich gibt es da ja durchaus hin und wieder kompetente Leute darunter. ;)

Im Endeffekt bleibt wohl nichts anderes übrig, als das, was Schröder momentan anzuleiern versucht. Wir brauchen niedrigere Steuern? Ok, dann müssen wir die Ausgaben reduzieren und diese Einschnitte tun natürlich weh.

Elektroschädel
15.05.2003, 15:25
Wie wäre es denn mit der Wiedereinführung der Vermögenssteuer? Der Abschaffung des Beamtentums und Bürokratieabbau, viele Verwaltungsstrukturen sind einfach überflüssig und ineffizient.
Am besten mehr Zentralismus! Schluss mit dem unsinnigen Länder- und Kommunensystem. Es kann nicht sein, dass eine Gemeinde kein Geld für nichts hat und die Nachbargemeinde (mit der Industrie vor der Haustür -> hohe Steuereinnahmen) aus Langeweile und Überfluss sich die Straßen golden pflastert.

Siran
15.05.2003, 15:49
Mit der Vermögenssteuer wirst du diejenigen, die wirklich Geld haben, gar nicht erwischen. Erstens wird da das BVG einschreiten, weil jeder Mensch halt nur bis zu einem bestimmten Prozentsatz Steuern zahlen muss, außerdem werden sich die Reichen dann einfach aufmachen in steuerlich angenehmere Gebiete.

Beamte sind, auch wenn das kaum jemand glauben mag, nicht teuerer als normale Angestellte. Außerdem sind die meisten Beamten heutzutage sowieso im Polizei oder Schuldienst eingestellt, wo du kaum auf die Leute verzichten kannst.

Bürokratieabbau liest sich zwar schön, ist aber extrem schwierig umzusetzen. BW versucht sich momentan an einer Reform.

Was auch helfen könnte, wäre ein Zusammenlegen kleinerer Länder, denn dadurch würde Geld frei werden.

Zentralismus bringt das genaue Gegenteil von dem, was du dir da vorstellst. Im Zentralismus fließen alle Gelder zum Zentrum. Gegenden, die weiter ab vom Schuss sind, erhalten wesentlich weniger Geld und es ist auch viel weniger einer bereit, sich für diese einzusetzen.

Außerdem geht ja bei weitem nicht alles Geld, dass eine Stadt von der Industrie bekommt, an die Stadt, sondern wird weitergegeben an das Land oder den Bund.

Übrigens, gerade Städte, die auf die Körperschaftssteuer der Industrie angewiesen sind, sind momentan diejenigen, die am meisten zu rudern haben. Denn diese ist nach der letzten Steuerreform massiv weggebrochen.

Elektroschädel
15.05.2003, 19:32
Zur Abwanderung sage ich nur:
"Niemand hat die Absicht eine Mauer zu errichten." :D

Weißt du, wieviel Kohle unser Staat für die Beamtenpensionen verpulvert? Das übersteigt bei weitem die Sozialhilfe, Familien- und Kindergeld.

Siran
15.05.2003, 19:45
Der Staat hat die Beamten deshalb aus der Rentenkasse ausgegliedert, weil er dann seine Rücklagen selbst bilden kann und über das Geld viel freier verfügen kann. Es ist weder die Schuld der Beamten, noch des Beamtentums, dass das Geld für die Pension, anstatt als Rücklage angespart zu werden, für alles mögliche andere ausgegeben wurde. Im Endeffekt erhält jeder Beamte weniger Geld als ein Angestellter gleicher Kathegorie.

Frank
15.05.2003, 20:06
@Siran
Respekt für die gelungene Darstellung.

Ein Ansatz wäre unter anderem die leidigen Subventionen endlich zu streichen. Sicher wäre auch das anfangs ein harter Einschnitt, aber auf Dauer wäre er sehr wünschenswert. Dann würden z.B. die leidigen Transporte von Vieh quer durch Europa aufhören. Aber das hier alles aufzuzählen würde ja die Zeichenbegrenzung sprengen.

Elektroschädel
15.05.2003, 20:58
Original von Frank
@Siran
Respekt für die gelungene Darstellung.

Ein Ansatz wäre unter anderem die leidigen Subventionen endlich zu streichen. Sicher wäre auch das anfangs ein harter Einschnitt, aber auf Dauer wäre er sehr wünschenswert. Dann würden z.B. die leidigen Transporte von Vieh quer durch Europa aufhören. Aber das hier alles aufzuzählen würde ja die Zeichenbegrenzung sprengen.
Naja, nicht so pauschal. Es kommt immer darauf an, was subventioniert wird.

@Siran:
Und was ist der Zweck des Beamtentums? Dieses Modell ist doch in unserer heutigen Gesellschaft absolut obsolet und nicht unbedingt förderlich für die Motivation (einige Ausnahmefälle ausgeschlossen) der Arbeitsausführenden.

Frank
15.05.2003, 21:00
Nein, ich meine wirklich jede Art von Subvention. Denk mal drüber nach.

Und ein Staat ohne ein gut strukturiertes(!) Beamtentum ist bei der heutigen komplexen Situation fast undenkbar.

Elektroschädel
15.05.2003, 21:02
Sind Sie ein Deregulationsfanatiker? Dann ist es äußerst unwahrscheinlich, dass wir auf einen gemeinsamen wirtschaftspolitischen Nenner kommen. ;)

Frank
15.05.2003, 21:18
Wir können beim Du bleiben.
Nenne eine vernünftige Subvention.

Elektroschädel
15.05.2003, 21:22
Original von Frank
Wir können beim Du bleiben.
Nenne eine vernünftige Subvention.
Wie auch immer du willst. OvB z.B. dreht am Rad, wenn ich ihn duze. :D

Nun Subventionen könnten soch insofern genutzt werden schwache Industriezweige (kurzfristig) zu fördern/aufzubauen bzw. bestimmte Aktivitäten / Orientierungen der Finanz- und Industriewelt hervorzurufen. Freilich sollte dieses Mittel sparsam eingesetzt werden und nicht dermaßen inflationär. Viele der heutigen Subventionsprogramme sind obsolet.

Siran
15.05.2003, 21:23
Original von Elektroschädel
@Siran:
Und was ist der Zweck des Beamtentums? Dieses Modell ist doch in unserer heutigen Gesellschaft absolut obsolet und nicht unbedingt förderlich für die Motivation (einige Ausnahmefälle ausgeschlossen) der Arbeitsausführenden.

Beamte können nicht streiken, was für Polizisten und Lehrer recht wichtig ist. Außerdem werden sie auf die Verfassung vereidigt.

Elektroschädel
15.05.2003, 21:30
Original von Siran

Original von Elektroschädel
@Siran:
Und was ist der Zweck des Beamtentums? Dieses Modell ist doch in unserer heutigen Gesellschaft absolut obsolet und nicht unbedingt förderlich für die Motivation (einige Ausnahmefälle ausgeschlossen) der Arbeitsausführenden.

Beamte können nicht streiken, was für Polizisten und Lehrer recht wichtig ist. Außerdem werden sie auf die Verfassung vereidigt.
Das ist durchaus sinnvoll, aber das können wir mit Polizisten und Lehrern doch auch machen ohne sie zu Beamten zu machen, oder?

Frank
15.05.2003, 21:30
@Elektroschädel
Na dann sind wir uns ja (fast) einig.

Siran
15.05.2003, 21:31
Original von Elektroschädel
Das ist durchaus sinnvoll, aber das können wir mit Polizisten und Lehrern doch auch machen ohne sie zu Beamten zu machen, oder?

Wer wäre denn bereit, diese Nachteile auf sich zu nehmen, wenn er nicht auch ne Entschädigung dafür kriegen würde?

Elektroschädel
15.05.2003, 21:34
Ist es ein Nachteil auf die Verfassung vereidigt zu werden? :D

Ich habe ja nur ein Problem mit der Unkündbarkeit und dem überzogenen Pensionsanspruch ohne vorherige Kasseneinzahlungen. Die Ausgaben für Bematenpensionen machen schon einen beträchtlichen Teil dessen aus, was die Rentenversicherung an Geldern benötigt.

Frank
15.05.2003, 21:37
Jetzt hätte ich fast das Grinsen übersehen und auch noch geantwortet.

Das mit der Unkündbarkeit ist ja auch nicht so. Ich sage nur goldene Löffel klauen.

Beamte sind notwendig, ob Du möchtest oder nicht.

Siran
15.05.2003, 21:40
Die Beamten verdienen wesentlich weniger, als Angestellte gleicher Kategorie. Da werden diese Pensionszahlungen schon mit eingerechnet. Die Beamten haben dadurch keine Vorteile, eher das Gegenteil, schließlich müssen sich später noch Steuern darauf zahlen.

Und Unkündbarkeit gleicht halt das Streikverbot aus. Mal abgesehen davon, dass die meisten Angestellten, wenn sie so lange arbeiten, wie das bei den Beamten der Fall ist, wenn sie verbeamtet werden, auch nicht mehr gekündigt kriegen.

Elektroschädel
15.05.2003, 22:00
Die Kündigungsschwelle muss herabgesetzt werden, d.h. dass man einen Beamten auch wegen Leistungsdefizits von seiner Position entfernen kann.

Siran
15.05.2003, 22:20
Wie willst du denn die Leistung eines Lehrer kontrollieren?

Elektroschädel
15.05.2003, 22:35
Das ist in der Tat eine sehr gute Frage und auf dem Bildungssektor liegt einiges im Unreinen. Generell sollte der Anspruch an Lehrkörper angehoben werden.
In einer sozialistischen Gesellschaft würde meine Multiplikationsthese greifen, die verlangt die intellektuelle Elite des Landes in Lehrfunktionen unterzubringen und damit den durchschnittlichen Bildungsstand über Generationen zu verbessern. Momentan haben wir da eher einen Abwärtstrend zu verzeichnen.

Siran
15.05.2003, 22:45
Dazu müsstest du aber auch das Ansehen der Lehrer verbessern und insgesamt deren Arbeitsfeld. Wer will den heute noch Lehrer werden?

Elektroschädel
15.05.2003, 22:47
Das stimmt. Diese Berufshetze ist inakzeptabel.

Brehn
18.05.2003, 10:13
Das Ansehen der Lehrer kann man durch bessere Erfolge in der deutschen Bildung verbessern, diese erreicht man durch eine Bildungsreform, die natürlich wieder extrem viel Geld kostet...

Praetorianer
17.03.2009, 10:40
Wie wäre es denn mit der Wiedereinführung der Vermögenssteuer? Der Abschaffung des Beamtentums und Bürokratieabbau, viele Verwaltungsstrukturen sind einfach überflüssig und ineffizient.
Am besten mehr Zentralismus! Schluss mit dem unsinnigen Länder- und Kommunensystem. Es kann nicht sein, dass eine Gemeinde kein Geld für nichts hat und die Nachbargemeinde (mit der Industrie vor der Haustür -> hohe Steuereinnahmen) aus Langeweile und Überfluss sich die Straßen golden pflastert.


Ich glaube, ich habe Erscheinungen ..

Für diese unsäglichen Vorschläge für Steuererhhungen gibt es natürlich rot!

elas
17.03.2009, 14:13
Gestern habe ich eine interessante Rechnung gehört.

Die Bundesregierung verdient an der Abwrackprämie mehr als sie dafür ausgibt.

Die 19% Mehrwertsteuer und anteilige Gewerbesteuer übersteigen den Wert der Prämie von 2500 Euro.

Dennoch hat Steinbrück die Verlängerung der Abwrackprämie abgelehnt....weil man "einen Euro nur einmal ausgeben kann."

Dahinter steckt das FDP-Prinzip .....Geld an den Steurzahler zurück und die Konjunktur belebt sich.....mit dem kleinen Trix des begrenzten Sonderangebots.

Gleiches ließe sich mit Fernsehern, Möbeln, D-Urlauben etc.
praktizieren.
Der Fiskus verdient und der Verbraucher hat einen Anreiz in die Tasche zu greifen statt aufs Sparkonto zu legen.

Ist das nicht genial?

navy
09.07.2025, 06:24
gehört verboten und peinlich diese Tierquäler Transporte und seit Jahrzehnten, damit Gangster Firmen wie Thönnes, Profit machen, welche immer gut die SPD, Politiker schmierten
China nimmt seit Jahren, keine Millionen Tonnen Schweinehälften mehr ab, weil Chemie, Medikamenten verseucht.

Rinderexport in die Türkei
Die Höllenfahrt der Kuh DE1406717219
Tausende Kilometer werden Nutztiere auf LKW quer durch Europa transportiert. Wie sehr sie bei der wochenlangen Tortur leiden, zeigt das Beispiel eines Rindes aus Sachsen. Es verendete auf einer türkischen Müllhalde.
Von Katrin Langhans und Steffen Winter
08.07.2025, 22.08 Uhr • aus DER SPIEGEL 28/2025

https://www.spiegel.de/panorama/rinderexport-in-die-tuerkei-die-hoellenfahrt-der-kuh-de1406717219-a-9855d931-4341-43a5-92db-c080fbf3b5e7

»Wir haben da dumm gestanden«, sagt Heinrich. »Es war jeden Tag derselbe Mist.« Er habe in den vier Wochen, die er an der Grenze feststeckte, mehr als 400 Telefonate geführt und WhatsApp geschrieben und jeden Tag aufs Neue gehofft, dass es weitergehe. Für knapp 14 Tage hätte er die Tiere immerhin im Grenzgebiet abladen können. Dann habe es geheißen, der Geruch sei zu schlimm. »Als ob es im Lkw weniger stinken würde«, sagt Heinrich. Die übrigen 13 Tage seien die Kühe auf dem Laster eingepfercht gewesen, ein Ausmisten sei nicht möglich gewesen, ohne die Tiere abzuladen. »Der Dreck stieg jeden Tag an«, sagt Heinrich. »Die Tiere standen tief in der Scheiße.«
Bei 30 Grad Hitze: Die ersten Tiere sterben, darunter auch Kälber

»Wenn so ein Transport die Regel wäre, würde ich nicht mehr exportieren«, sagt der Mann, bei dem die Kuh DE1406717219 geboren wurde. Den ZDF-Film über den Transport habe er gesehen, aber nicht im Traum daran gedacht, dass seine Tiere betroffen sein könnten.
Der Hof des Züchters, der anonym bleiben will, liegt in Sachsen. Die Tiere werden dort in kleinen Gruppen gehalten, haben Platz, Licht und Stroh.

........................................

Zweifel an EU-weiter Lösung
Auch der damalige Landwirtschaftsminister Cem Özdemir (Grüne) sah Nachholbedarf in der Gesetzgebung, als ihn die schrecklichen Bilder der Kühe erreichten. Noch kurz vor den Neuwahlen kündigte er in einem Eckpunktepapier an, die Tierschutzstandards für Transporte in Drittländer verschärfen zu wollen, bis eine EU-weite Lösung gefunden sei.
Bereits 2023 hatte die Ampelkoalition die Exportmöglichkeiten für lebende Rinder, Schafe und Ziegen zur Zucht in manche Drittländer wie Ägypten, Iran und Israel erschwert. Allerdings lassen sich diese Regeln mit Routen über andere EU-Länder umgehen. Die Türkei war als Beitrittskandidat ohnehin nicht betroffen.

https://archive.ph/mKB18#selection-2713.0-2747.273

Aquifolium
03.10.2025, 21:19
letzter Gruß der dt. Wirtschaft
https://politikforen-hpf.net/fotos/uploads/139267/20251003211929-leTzter grUss Der WirtsChaft.jpg

navy
03.10.2025, 21:29
letzter Gruß der dt. Wirtschaft
https://politikforen-hpf.net/fotos/uploads/139267/20251003211929-leTzter grUss Der WirtsChaft.jpg

:gp:

der Karl
07.10.2025, 15:25
Chemiekonzern Ineos verlässt Deutschland: Der energiepolitische Amoklauf Deutschlands fordert weitere Tribute

https://vg04.met.vgwort.de/na/dc7e170c1ff749608c673c5f60f95ea7
Der energiepolitische Wahnsinn in Deutschland hat nun auch den britischen Chemiekonzern Ineos dazu veranlasst (https://www.welt.de/wirtschaft/article68e3b7cfc9fcb483178b95f9/ineos-gibt-auf-industrieller-selbstmord-briten-schliessen-werke-in-nrw-wegen-erdrueckender-energiekosten.html), die Flucht zu ergreifen. Im nordrhein-westfälischen Rheinberg werden gleich zwei Werke geschlossen. Der genaue Zeitpunkt steht noch nicht fest, 175 Arbeitsplätze werden davon betroffen sein. Die Energie- und CO2-Kosten seien erdrückend hoch und es fehle ein Zollschutz gegen „die Flut billiger Chemikalien aus Asien“, teilte das Unternehmen mit. Man konzentriere sich nun darauf, die verbliebenen Betriebe in Rheinberg zu erhalten und die dortigen 300 Arbeitsplätze zu sichern. Bereits im Sommer verkündete Ineos die Schließung eines Werkes in Gladbeck an, was 279 Menschen den Job kosten wird. Stephen Dossett, der Chef des Ineos-Tochterunternehmens Ineos Inovyn, fand deutlichere Worte: „Europa begeht industriellen Selbstmord“, erklärte er und kritisierte: „Während die Konkurrenz in den USA und China von billiger Energie profitiert, werden die europäischen Hersteller durch unsere eigene Politik und das Fehlen eines Zollschutzes vom Markt verdrängt.“
..............
https://journalistenwatch.com/2025/10/07/chemiekonzern-ineos-verlaesst-deutschland-der-energiepolitische-amoklauf-deutschlands-fordert-weitere-tribute/

Klopperhorst
08.10.2025, 10:38
Die deutsche Produktion bricht im August so stark ein wie seit dem Ukraine-Krieg nicht mehr.
Die Autoindustrie verzeichnet ein Minus von 18,5 Prozent. Ökonomen sehen kaum Chancen auf eine schnelle Erholung.

https://www.n-tv.de/wirtschaft/Groesster-Einbruch-seit-Ukraine-Krieg-Deutsche-Industrieproduktion-faellt-um-4-3-Prozent-article26081461.html

---

Blackbyrd
08.10.2025, 10:51
Die deutsche Produktion bricht im August so stark ein wie seit dem Ukraine-Krieg nicht mehr.
Die Autoindustrie verzeichnet ein Minus von 18,5 Prozent. Ökonomen sehen kaum Chancen auf eine schnelle Erholung.

https://www.n-tv.de/wirtschaft/Groesster-Einbruch-seit-Ukraine-Krieg-Deutsche-Industrieproduktion-faellt-um-4-3-Prozent-article26081461.html


---


Den Zusammenbruch der deutschen Autoindustrie hatte ich schon im PSW vorausgesagt.

Wir sollten halt auf eine Kriegswirtschaft umschwenken.:cool:

Differentialgeometer
08.10.2025, 10:51
Die deutsche Produktion bricht im August so stark ein wie seit dem Ukraine-Krieg nicht mehr.
Die Autoindustrie verzeichnet ein Minus von 18,5 Prozent. Ökonomen sehen kaum Chancen auf eine schnelle Erholung.

https://www.n-tv.de/wirtschaft/Groesster-Einbruch-seit-Ukraine-Krieg-Deutsche-Industrieproduktion-faellt-um-4-3-Prozent-article26081461.html

---
Es tut ja noch nicht weh genug. Weiter so.

Aber man hat ja lange vergeblich versucht, die Schafe zu wecken. Vielleicht wachen jetzt endlich mal die Wölfe auf….

Klopperhorst
08.10.2025, 11:08
Den Zusammenbruch der deutschen Autoindustrie hatte ich schon im PSW vorausgesagt.

Wir sollten halt auf eine Kriegswirtschaft umschwenken.:cool:

Wo ist jetzt das grüne Wirtschaftswunder eigentlich, von dem Scholz sprach?
Er sagte, es würden durch grüne Technologie Wachstumsraten wie in den 1950'ern entstehen.

Zur Aufrüstung:
Das sind auch nur Strohfeuer, weil es nur vorhandene Kapazitäten über Staatsschulden auslastet.

Prof. Sinn. sagt, entscheidend sind Investitionen in neue Betriebe und Forschung & Entwicklung.
Die Industrieproduktion hat seit 2018 15% abgenommen, was von Nutzern im HPF gerne relativiert wird, welche
dann von "Verlagerung" sprechen, schließlich seien Stahl und Maschinenbau nicht mehr angesagt.

Sinn sagt auch, die Hälfte des wirtschaftlichen Verfalls ist wohl schon demografisch durch die Überalterung bedingt.


https://www.youtube.com/watch?v=HF1viakffjY

---

Grenzer
08.10.2025, 11:15
Der Sterbeprozess ist nicht mehr aufzuhalten !


https://www.n-tv.de/img/26081501-1759910304000/17-6/750/220237702.jpg (https://www.n-tv.de/wirtschaft/Groesster-Einbruch-seit-Ukraine-Krieg-Deutsche-Industrieproduktion-faellt-um-4-3-Prozent-article26081461.html) Wirtschaft (https://www.n-tv.de/wirtschaft/Groesster-Einbruch-seit-Ukraine-Krieg-Deutsche-Industrieproduktion-faellt-um-4-3-Prozent-article26081461.html)
Stärkster Rückgang seit 2022 Deutsche Produktion bricht um 4,3 Prozent ein - viel schlechter als erwartet

(https://www.n-tv.de/wirtschaft/Groesster-Einbruch-seit-Ukraine-Krieg-Deutsche-Industrieproduktion-faellt-um-4-3-Prozent-article26081461.html) Die deutsche Produktion bricht im August so stark ein wie seit dem Ukraine-Krieg nicht mehr. Die Autoindustrie verzeichnet ein Minus von 18,5 Prozent. Ökonomen sehen kaum Chancen auf eine schnelle Erholung.

Lykurg
08.10.2025, 11:17
Hunderte Milliarden für Migranten-Sozialhilfe und fremde Kriege....Deutsche sollen mehr zahlen. Freut euch über eure Demokratie :D


https://www.youtube.com/watch?v=IyJ-OfuIU_Q

der Karl
09.10.2025, 16:10
Autoindustrie BMW öffnet Werk in Ungarn: Neue Modellreihe wird nicht in Deutschland produziert

BMW wird seine neue Elektro-Klasse in Ungarn fertigen. Mit der Eröffnung des Werks in Debrecen wird einmal mehr deutlich: Der Münchener Autobauer verlagert seine Produktionskapazitäten zunehmend ins Ausland und kehrt Deutschland den Rücken.
.............
https://apollo-news.net/bmw-ffnet-werk-in-ungarn-neue-modellreihe-wird-nicht-in-deutschland-produziert/



Da kannste noch so viele AutoGipfel veranstalten wie Du willst - das wird nix mehr mit Dir, und dem Klingelbeutel an der Seite!

navy
09.10.2025, 20:14
Autoindustrie BMW öffnet Werk in Ungarn: Neue Modellreihe wird nicht in Deutschland produziert

BMW wird seine neue Elektro-Klasse in Ungarn fertigen. Mit der Eröffnung des Werks in Debrecen wird einmal mehr deutlich: Der Münchener Autobauer verlagert seine Produktionskapazitäten zunehmend ins Ausland und kehrt Deutschland den Rücken.
.............
https://apollo-news.net/bmw-ffnet-werk-in-ungarn-neue-modellreihe-wird-nicht-in-deutschland-produziert/



Da kannste noch so viele AutoGipfel veranstalten wie Du willst - das wird nix mehr mit Dir, und dem Klingelbeutel an der Seite!

BMW wird es wohl schaffen. Kann direkt live Etliches sehen, rund um das Test Zentren in Eching im Nord von München

Aquifolium
19.12.2025, 10:11
https://politikforen-hpf.net/fotos/uploads/139267/20250708203704-cl0wnw0rld_tr.png
https://makronom.de/deutschland-beendet-den-freien-fall-und-startet-bald-in-den-aufschwung-50389?utm_source=firefox-newtab-de-de
Vergleiche mit der ddr-Propaganda im Endstadium sind unangebracht.

Blasphemist
19.12.2025, 10:48
In einer endlichen Welt kann es kein unbegrenztes Wachstum geben. Das kapieren die europäischen und
amerikanischen "Wirtschaftsexperten" nicht, weil Sie das Zinssystem nie in Frage gestellt haben
und als alternativlos betrachten.

Politikqualle
19.12.2025, 11:03
In einer endlichen Welt kann es kein unbegrenztes Wachstum geben. Das kapieren die europäischen und amerikanischen "Wirtschaftsexperten" nicht, weil Sie das Zinssystem nie in Frage gestellt haben und als alternativlos betrachten. .. dafür gibt es nun den Bitcoin , da hat man wirkliche Sachwerte schwarz auf weiß im Monitor ..

Differentialgeometer
19.12.2025, 11:10
https://politikforen-hpf.net/fotos/uploads/139267/20250708203704-cl0wnw0rld_tr.png
https://makronom.de/deutschland-beendet-den-freien-fall-und-startet-bald-in-den-aufschwung-50389?utm_source=firefox-newtab-de-de
Vergleiche mit der ddr-Propaganda im Endstadium sind unangebracht.
Wenn man, wie im Text, auf „Spurensuche“ gehen muss, reicht das als Info eigentlich aus…. Das Land ist fucked, und zwar so richtig….

Differentialgeometer
19.12.2025, 11:11
In einer endlichen Welt kann es kein unbegrenztes Wachstum geben. Das kapieren die europäischen und
amerikanischen "Wirtschaftsexperten" nicht, weil Sie das Zinssystem nie in Frage gestellt haben
und als alternativlos betrachten.
Der Zins an sich ist kein Problem…. Es komm auf die Ausgestaltung an….

Blasphemist
19.12.2025, 11:15
Der Zins an sich ist kein Problem…. Es komm auf die Ausgestaltung an….

Der Zins ist der Motor, der die Wirtschaft zu immer mehr Wachstum antreibt um wettbewerbsfähig zu bleiben.
Irgendwann frisst er das ganze System von innen auf.

Aquifolium
19.12.2025, 16:24
Das Land ist fucked, und zwar so richtig….

Wenn wirtschaftlich langsamer geschrumpft würde als demografisch, wäre alles halb so schlimm. Aber diese irre Form und Menge der Migration...

Politikqualle
20.12.2025, 12:40
https://politikforen-hpf.net/fotos/uploads/139267/20251003211929-leTzter grUss Der WirtsChaft.jpg ... :gp: ....

BlackForrester
20.12.2025, 12:54
Warum hätten wir langfristig gesehen einen Zusammenbruch?
Man senkt die Steuern, in dem Moment fällt D'land zwar wieder in ein Loch, aber dann haben die Menschen mehr Geld, kaufen mehr, die Wirtschaft wird angekurbelt und es geht wieder aufwärts!


Du vergißt DEN entscheidenden Faktor - Vertrauen. Der Spruch ist so alt wie abgedroschen - Wirtschaft ist in weiten Teilen Psychologie.

Wenn Du heute also einem AN über eine Steuersenkung mehr Geld zukommen lässt und dieser das Geld dann auch ausgeben wird wäre ja Alles gut - aber ich sehe dies gerade im Freundes- und Bekanntenkreis. Da ist eigentlich Keiner darunter, welche sich Gedanken über drei warme Mahlzeiten am Tag machen muss (sinnbildlich schafft man ja beim Daimler). Trotzdem hört man von Allen, dass Diesen und Jenes so teuer geworden ist und man sparen müsse, weil man ja nicht weiß was kommt.

Dies spürt man vor allemm in Bereichen wo im Bereich Kfz-Industrie gearbeitet wird. Denen könnte man wohl Brutto für Netto ausbezahlen, die würden das Geld auf die hohe Kante legen, da man nicht weiß pb und wie lange der Arbeitsplatz noch bestehen wird.

Man wird das Problem nicht mit Steuersenkungen lösen - sondern einzig und alleine mit Vertrauen in die eigene wirtschaftliche Stärke und die tendiert doch gegen nahezu 0, wenn man sieht, dass das "System Deutschland" nur noch nicht zusammengekracht ist, weil diverse Parteien die Wirtschaft mit exorbitanten Summen subventionieren MÜSSEN, damit die Wirtschaft nicht kollabiert (und dieser Irrsinn auf politische Entscheidungen basiert)

BlackForrester
20.12.2025, 12:58
Der Zins ist der Motor, der die Wirtschaft zu immer mehr Wachstum antreibt um wettbewerbsfähig zu bleiben.
Irgendwann frisst er das ganze System von innen auf.


Es ist - wie der Vorschreiber schon sagte - eine Sache der Balance.

Daher ist für mich z.B. .die Idee der Schuldenquote gemessen am BIP eine interessante, gute Idee. Wenn ich die "Verschuldung" auf eine Summe X der Einnahmen begrenze. begrenze ich damit auch den Zins - zeitgleich kann ich aber, infolge eines Wirtschaftwachstum mehr Schulden machen ohne das die Zinslasten, gemessen an den Einnahmen, signifikant steigen (ggf. sogar sinken).

BlackForrester
20.12.2025, 13:11
Wo ist jetzt das grüne Wirtschaftswunder eigentlich, von dem Scholz sprach?
Er sagte, es würden durch grüne Technologie Wachstumsraten wie in den 1950'ern entstehen.

Zur Aufrüstung:
Das sind auch nur Strohfeuer, weil es nur vorhandene Kapazitäten über Staatsschulden auslastet.

Prof. Sinn. sagt, entscheidend sind Investitionen in neue Betriebe und Forschung & Entwicklung.
Die Industrieproduktion hat seit 2018 15% abgenommen, was von Nutzern im HPF gerne relativiert wird, welche
dann von "Verlagerung" sprechen, schließlich seien Stahl und Maschinenbau nicht mehr angesagt.

Sinn sagt auch, die Hälfte des wirtschaftlichen Verfalls ist wohl schon demografisch durch die Überalterung bedingt.


https://www.youtube.com/watch?v=HF1viakffjY

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Der Hans-Werner sagt manchmal auch viel wenn der Tag lang ist :D

Das "Problem" mit dem grünen Wirtschaftswunder ist - es passiert nicht in Deutschland, weil man - auf DIE Idee muss man kommen mit Mrd-Summen (und da reden wir nicht von ein paar Mrd., sondern von Dutzenden, wenn nicht gar hunderten von Mrd. €) - die weltweiten Wettbewerber pampert und die deutschen Unternehmen über Steuern, Gebühren, Abgaben, Auflagen, Bürokratie einbremst bzw. vom Markt nimmt.

Nur als Beispiel - man hatte in Deutschland einmal das zarte Pflänzchen der Solarindustrie - anstatt man aber dann (pb man es gut oder schlecht findet ist erst einmal irrelevant) dann gesagt hat - wir fördern Stromerzeugung aus regenerativen Quellen, WENN die dafür notwendigen Produkte in Deutschland (bzw. in der EU) hergestellt werden haben die Chinesen faktisch die Solarindustrie okkupiert, mit günstigen PV-Modulen die deutschen Unternehmen vom Markt gedrängt und Dutzende von Mrd. € von den Käufern dieser Module kassiert, welche diese Module dann über Subventionen refinanziert haben.

Hätte man gesagt - eine Einspeisevergütung gibt es nur für PV-Anlagen mit in Deutschland (bzw. Europa) produzierten Modulen - die Lage würde vollumfänglich anders aussehen.

Aber Alles hätte, wäre, wenn ist am Ende für´n Arsch - man will ja daraus nicht einmal lernen (siehr F-35 Kauf in den USA)

Dabei ist dies ja nur EIN Thema, des Subventionswahnsinns deutscher Parteimitglieder. Diese Parteimitglieder machen mit deutschen Steuergeldern die Wettbewerber stark und schlagen Nagel und Nagel in den Sarg der deutschen Wirtschaft - DAS ist doch eines der wesentlichen Probleme. (in Verbindung, dass Teile der Parteien bzw. deren Mitglieder Deutschland - wie einst Maggie Tatcher Großbrittanien - Industriefrei machen will)

BlackForrester
20.12.2025, 13:25
Die Beamten verdienen wesentlich weniger, als Angestellte gleicher Kategorie. Da werden diese Pensionszahlungen schon mit eingerechnet. Die Beamten haben dadurch keine Vorteile, eher das Gegenteil, schließlich müssen sich später noch Steuern darauf zahlen.

Und Unkündbarkeit gleicht halt das Streikverbot aus. Mal abgesehen davon, dass die meisten Angestellten, wenn sie so lange arbeiten, wie das bei den Beamten der Fall ist, wenn sie verbeamtet werden, auch nicht mehr gekündigt kriegen.


Diese Aussage gründet u.a. darin, dass man in Deutschland nicht zwischen NETTO und BRUTTO unterscheidet.

Ein AN mit 4 000 € brutto - Steuerklasse I - bleiben nach Abzügen rund 2 600 netto über - ein Beamter mit den gleichen 4 000 € brutto hat netto rund 3 250 €, also 650 € mehr über.

Man muss als Nichtbeamter als rund 1/4 mehr verdienen um auf ein ähnliches Nettogehalt zu kommen. Dabei ist dies aber nur die "halbe" Wahrheit - sobald Frau und Kinder ins Spiel kommen steigt diese Differenz was ein Nichtbeamter verdienen muss, um auf das gleiche Nettofamilieneinkommen zu kommen auf 40, 50 und mehr Prozent an.

Klopperhorst
20.12.2025, 15:17
Der Hans-Werner sagt manchmal auch viel wenn der Tag lang ist :D ...

Was hast du konkret an den Aussagen zu kritisieren.
Keine Texttapeten bitte.

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Neu
20.12.2025, 17:47
Du vergißt DEN entscheidenden Faktor - Vertrauen. Der Spruch ist so alt wie abgedroschen - Wirtschaft ist in weiten Teilen Psychologie.

Wenn Du heute also einem AN über eine Steuersenkung mehr Geld zukommen lässt und dieser das Geld dann auch ausgeben wird wäre ja Alles gut - aber ich sehe dies gerade im Freundes- und Bekanntenkreis. Da ist eigentlich Keiner darunter, welche sich Gedanken über drei warme Mahlzeiten am Tag machen muss (sinnbildlich schafft man ja beim Daimler). Trotzdem hört man von Allen, dass Diesen und Jenes so teuer geworden ist und man sparen müsse, weil man ja nicht weiß was kommt.

Dies spürt man vor allemm in Bereichen wo im Bereich Kfz-Industrie gearbeitet wird. Denen könnte man wohl Brutto für Netto ausbezahlen, die würden das Geld auf die hohe Kante legen, da man nicht weiß pb und wie lange der Arbeitsplatz noch bestehen wird.

Man wird das Problem nicht mit Steuersenkungen lösen - sondern einzig und alleine mit Vertrauen in die eigene wirtschaftliche Stärke und die tendiert doch gegen nahezu 0, wenn man sieht, dass das "System Deutschland" nur noch nicht zusammengekracht ist, weil diverse Parteien die Wirtschaft mit exorbitanten Summen subventionieren MÜSSEN, damit die Wirtschaft nicht kollabiert (und dieser Irrsinn auf politische Entscheidungen basiert)
Wirtschaft sind Wirtschaftskreissläufe in einem Gebilde, welches komplizierter als Software ist. Sie folgt dem Weg des geringsten Widerstandes. Jede Reibung verlangsamt die Kreisläufe oder bringt sie zum Stehen. Die Reibungsverluste können in Prozente angegeben werden und sind messbar. 7% MwSt und 19% bringen knallharte, messbare Reibungsverluste in der Gastronomie:

https://www.gastro-piraten.de/die-bittere-wahrheit-wie-die-19-mehrwertsteuererhoehung-die-gastronomiebranche-bedroht/

Und wenn die Stromsteuern, Heizkosten, Lohnnebenkosten, ..... sich erhöhen, geht der Umsatz weiter zurück. Weil Geld nur einmal ausgegeben werden kann - dann hat es ein anderer, bei 50% Staatsquote eben der Staat - zur Hälfte, oder mehr.

BlackForrester
22.12.2025, 12:45
Wirtschaft sind Wirtschaftskreissläufe in einem Gebilde, welches komplizierter als Software ist. Sie folgt dem Weg des geringsten Widerstandes. Jede Reibung verlangsamt die Kreisläufe oder bringt sie zum Stehen. Die Reibungsverluste können in Prozente angegeben werden und sind messbar. 7% MwSt und 19% bringen knallharte, messbare Reibungsverluste in der Gastronomie:

https://www.gastro-piraten.de/die-bittere-wahrheit-wie-die-19-mehrwertsteuererhoehung-die-gastronomiebranche-bedroht/

Und wenn die Stromsteuern, Heizkosten, Lohnnebenkosten, ..... sich erhöhen, geht der Umsatz weiter zurück. Weil Geld nur einmal ausgegeben werden kann - dann hat es ein anderer, bei 50% Staatsquote eben der Staat - zur Hälfte, oder mehr.


Derlei Argumente werden dann angeführt um "dem Vokk" zu erklären - Ihr seid zu dämlich dafür, lass das ´mal den Vaddi (oder einst Muddi) machen.

Neu
22.12.2025, 14:34
Derlei Argumente werden dann angeführt um "dem Vokk" zu erklären - Ihr seid zu dämlich dafür, lass das ´mal den Vaddi (oder einst Muddi) machen.
Zivilisation ist komplizierter als Software - Muddi würde ihre damaligen Entscheidungen heute wohl ganz anders treffen, wenn sie die Vernichtung Deutschlands nicht wollte.