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Vollständige Version anzeigen : Der kapitalistische Dauerholocaust



Redwing
04.03.2024, 16:00
Es ist Zeit, die Gesellschaft der künstlich echauffierten Heuchler sich einmal wieder künstlich echauffieren zu lassen in all ihrer erbärmlichen Doppelzüngigkeit, und deshalb möchte ich euch heute auf den Dauerholocaust aufmerksam machen, den der Kapitalismus mit sich bringt. Warum das System nicht funktioniert und wie die bessere Alternative aussieht, das könnt ihr in anderen Texten von mir ausführlicher lesen, diesmal geht es in erster Linie um das Schwarzbuch dieses sozialdarwinistischen Soziopathensystems, welches letztlich nur einer reichen Minderheit nutzt.

Zunächst einmal sei gesagt, daß der Kapitalismus ein feiges, verlogenes System, das nur zu gerne keine Verantwortung für seine ganzen Toten, Perspektivenlosen und Verelendeten übernehmen will, ist. Das liegt daran, daß nur ein Teil der Toten direkt per Order der Regierungen zustande kommt. Dies gilt zum Beispiel bei einem imperialistischen Krieg, wo insbesondere der verlogene Westen gerne seine Ressourcen und Machtbasen sichern oder ausbauen will. Aber derlei ist nur die Spitze des Eisbergs.
Wie viele Tote kommen regelmäßig „einfach so“ autonom zustande - aufgrund der Zustände, die der Kapitalismus - ein System expansiv-kumulativer Gefällebildung und des wettbewerbsbasierten, ja geradezu wettbewerbsneurotischen Aufstiegs weniger auf Kosten vieler - mit sich bringt, fördert und geradezu bedingt? Für diese Toten will keiner die Verantwortung übernehmen. Wie viele Menschen sind bereits aufgrund von Mängeln verhungert oder verdurstet und tun es noch, obwohl, bei wirklich vorhandenem Willen und organisiertem, gemeinschaftlichem, nicht profitabhängigem Vorgehen der Menschheit genug für alle vorhanden sein könnte? Aber freilich auch Maßnahmen ergriffen werden könnten, den zügellosen Anstieg der Menschheit auf letztlich begrenztem Raum besser zu regulieren und gegebenenfalls zu bremsen oder auch zeitweise zurückzufahren per Geburtenkontrollen und -raten. Noch jedoch wäre es wohl leicht möglich, alle ausreichend zu versorgen. Das ist ein Planet, der zum Großteil mit Wasser bedeckt ist; Wasser, das sich entsalzen läßt zum Beispiel. Aber in diesem Ego-System wird so gut wie nichts gemacht, was keinen Profit bringt; insbesondere von der Wirtschaft nicht, der man so viel Macht, Einfluß und Verantwortung gewährt - eine Verantwortung, der sie nicht gerecht wird. Wer nicht für Nahrungsmittel, eine Wohnung, etc. zahlen kann, der muß bzw. soll eben darauf verzichten oder sich auf private Hilfe verlassen, derer sich ein Staat/eine Regierung nicht sicher sein kann und darf. Alles hat hier einen Preis, und wer nicht zahlen kann, der ist außen vor. Und so gibt es, selbst in den wenigen „Gewinnerländern“ dieses Ausbeutersystems des Gegen- und nicht Miteinanders, regelmäßig Kältetote im Winter. Auch Tod aufgrund von Mangelernährung wird bewußt in Kauf genommen - ebenfalls selbst in den meisten der wenigen Industrieländer, in denen sich der Wohlstand intern auch immer ungleicher verteilt, und die Lage im überragenden Rest der Welt ist ohnehin nach wie vor desaströs -, wenn es asoziale, verantwortungslose Regierungen gibt, die nicht verwertbaren Menschen - ich nenne sie gerne Systemopfer - die lebenserhaltenden Maßnahmen verweigert, wie in den USA etwa nur eine gewisse Zeit lang gewährt oder sie bis unter das Existenzminimum gekürzt werden dürfen wie beispielsweise in Deutschland. Diese Systemopfer, denen man nur zu gerne selbstgerecht und jegliche Ursachen vollkommen ignorierend die Schuld für ihr systemverschuldetes Schicksal in die Schuhe schiebt, stehen dann vor der Wahl, sich devot, resignierend und sehr bequem für die da oben und deren Spießerheer in ihr Schicksal zu fügen oder aber sich die Grundrechte, die man ihnen verwehrt, in Eigenregie zu besorgen und vielleicht, im Interesse eines adäquaten Lebens, das über das blanke Überleben hinausgeht, auch etwas darüber hinausgehende Teilhabe zu organisieren.

Und damit komme ich zum nächsten Punkt. Sich selbst legalisierende Verbrecher re-gier-en. Wir haben eine Privatwirtschaft und eine reiche Minderheit mit erpresserischer Macht, nach deren Pfeife die Politmarionetten aus den systemischen Parteienkartellen tanzen, und mit den betuchten Vertretern der lobbyistischen Judikative sieht es nicht viel anders aus. Da oben regiert das, was entweder viel Glück hatte und/oder am besten nach den egoistischen Ellenbogenregeln dieses kranken Ausbeutersystems gehandelt hat. Und so gestalten sie das System weiter nach ihren schäbigen Charakteren. Aber der „kleine Mann“, der ums nackte Überleben kämpft bzw. ein kleines Stück vom Kuchen will, das man ihm verwehrt, der soll der „Kriminelle“ sein. Dem begegnet man mit asozialer, süffisanter, verlogener Selbstgerechtigkeit. Von diversen Politikern und Richtern, aber vor allen Dingen auch Staatsanwälten, die nur fast immer dann handzahm werden, wenn einmal einer der Bonzen am Pranger steht, bis hin zu nach oben kriechenden und nach unten tretenden opportunistischen oder einfach nur dummen und selbstgerechten, asozialen Exekutiven a la Polizei oder Sachbearbeiter beim Amt für angewandten Wirtschaftsfaschismus in Deutschland zum Beispiel (Mobcenter nenne ich es auch gerne ;-)). Nahezu jeder von denen bedroht Systemopfer in der Existenz - sei es mit der Sanktion oder der Knarre. Sie wollen, daß sich die finanziell und somit nahezu komplett Ausgestoßenen, deren Zahl immer größer wird (und letztlich dient das System nur einer verschwindend geringen Minderheit - mit Verschlimmerungstendenzen, je länger das System wütet und je näher es seinem gefällelastigen Endstadium wieder kommt) mit ihrem perspektivenlosen, großteils fremdverschuldeten Schicksal und all der Armut abfinden und sich fügen. Sie stehen für dieses System - diesen Sozialdarwinismus und Wirtschaftsfaschismus - und somit auch für all die Armut, all das Elend, all die Perspektivenlosigkeit für immer größere Bevölkerungsteile und auf der anderen Seite ebenso für den Reichtum und die Überflußakkumulation bei einer reichen Minderheit. Sie stehen für all dieses Unrecht und all diese krassen Gefälle sowie deren weiteren Ausbau. Und um das alles zu schützen - um seelenloses Eigentum und Geld zu schützen von oftmals denen, die eh zu viel davon haben oder es zumindest nicht so dringend brauchen wie die meisten „Kriminellen“, würden sie sogar töten. Sie würden Leben nehmen, um Eigentum zu schützen - und tun es. Das geschieht Tag für Tag auf den Straßen und in den Armenvierteln der Welt. Und nicht nur dort; nahezu überall. Jeder Einbrecher, Dieb, etc., der arm ist und seines (Über)lebens willen stiehlt und dabei von einem selbstgerechten Cop oder irgendeinem Stand-your-ground-Arschloch ermordet wird, der ist Teil des dauerhaften Holocausts und endgültiges Opfer dieses Systems der wachsenden Unausgewogenheit.

Doch die Regierungen dieser Unrechtsregime und sonstige Nutznießer da oben wollen selbstverständlich nicht zugeben, daß das System, das nur ihnen nutzt, ungerecht und falsch ist. Sie kommen weiter mit der realitätsfernen Propaganda, jeder könne es ja schaffen, wenn er nur richtig wolle, und zeigen dann mit viel Trara ihre paar potemkinschen Sportler, Künstler, Tellerwäscher vor, nicht aber all jene, die es nicht geschafft haben. Dabei ist es ganz klar, daß die Arbeit abnimmt, von der unter anständigen Konditionen angebotenen einmal ganz zu schweigen. Die Automation nimmt weiter zu und ersetzt menschliche Arbeitskräfte. Auch gibt es ohne große Kriege oder Katastrophen wie etwa den letzten Weltkrieg, die Bedarf durch Massenzerstörung und Arbeitslosenreduktion durch Massensterben auslösen, für viele Dinge nur noch gelegentlich Ersatzbedarf. Was wäre z.B. die Baubranche ohne Bombenteppiche? ;-) Auch ist die Zeit der großen, wirklich bedeutsamen und teureren Erfindungen a la Kühlschrank, Fernseher, Auto, etc., die „jeder haben muß“, weitgehend vorbei. Und last but not least hängt der systemnotwendige Konsum einer möglichst großen Masse auch stark mit deren monetären Möglichkeiten zusammen, aber es ist ebenso systemimmanent, daß sich der Mittelstand im Laufe eines Kapitalismuszyklus‘ immer stärker auflöst, wovon die meisten nach unten absacken und nur wenige es noch nach oben zum „erlauchten Kreis“ einer superreichen Kaste schaffen, die allein, bei aller Dekadenz, den Laden nicht am Laufen halten kann - außer vielleicht in ganz wenigen Zweigsparten speziell für die Bonzeria. Das Geld parkt einfach zunehmend bei einer reichen Minderheit und wird nicht nur aus Volkes und Staates Taschen, sondern auch aus dem aktiven Geldzyklus immer wieder schnell gesaugt. An diesem Mechanismus ändert auch panisches Nachdrucken prinzipiell nichts. Da könnten dann wieder monetäre Gefällenullschaltungen durch Hyperinflation oder Währungsreform aushelfen, so wie es ebenfalls um den letzten Weltkrieg herum geschah. Aber das alles geht keine Ursachen an, und so sieht auch kein stabiles, dauerhaft funktionierendes oder auch nur im Ansatz gerechtes System aus.
Doch zurück zum Punkt: Die Arbeit sinkt im Großen und Ganzen längerfristig, ohne destruktiven Systemreset zumindest, und von daher gibt es immer mehr Menschen, die sich nicht verwerten lassen und nicht teilhaben können, wenn man sie nicht adäquat entschädigt, sprich unterstützt. Stattdessen schiebt man ihnen noch dreist die Schuld für das Versagen der systemischen Politiker und deren Systems der im Hintergrund herrschenden Privatwirtschaft in die Schuhe, die nie das große, übergeordnete, längerfristige Ganze im Zusammenhang sieht, sondern immer nur ihren kleinen BWL-Egohorizont und ihre neurotische Profitmaximierung um jeden Preis. Ja, man erlaubt es in kollektiv gestörten Nationen wie den USA gar den Zivilisten, Einbrecher einfach über den Haufen zu schießen, da die Polizei mit der ganzen Armuts“kriminalität“ und dem Abknallen von Systemopfern schon komplett überfordert ist. „Stand your ground“ und so’ne asoziale, selbstgerechte Scheiße meine ich, aber auch hierzulande erleben wir es immer öfter, daß angeblich gut ausgebildete Polizisten unterlegen oder überhaupt nicht Bewaffnete einfach über den Haufen ballern und straffrei oder mit einem halbherzigen Rüffel davonkommen. Und wenn ein alter, betuchter Nazi-Opa aus Sittensen etwa einem jungen Einbrecher, der sich längst zurückziehen will, von hinten in den Rücken ballert, dann mutiert die sonst stets so drakonische und überzogen reagierende Staatsanwaltschaft plötzlich zum fiependen Zwergpudel und hacken auch die betuchten Richterkrähen ihren Kollegen aus der Bonzeria in der Regel kein Auge aus. Solche Morde gehen straffrei aus, und so manch asozialer selbstgerechter Spießer und Dummkopf, der vielleicht selbst noch (!) nicht ganz so abgerutscht und noch halbwegs zufrieden ist (oder sich dies einreden läßt), zumindest solange er noch was unter sich zum Darüber Erheben hat, klatscht gar Beifall. Da fragt man sich echt, ob man das noch Homo Sapiens nennen darf oder ob der Homo Sapiens wirklich noch solch ein armseliger Haufen mittelalterlicher Scheiße bzw. schon wieder degeneriert ist. Ich fürchte ohnehin, die menschliche Evolution, was die Massen betrifft, hinkt der technischen gewaltig hinterher. Hexenjagden, etc. sind allgegenwärtig.

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Redwing
04.03.2024, 16:00
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Aber auch die Medien des Bonzenstaates oder reicher Chefs und Chefredakteure direkt leisten ihren propagandistischen Beitrag bez. der „Chancen“ in diesem System und der Schuldzuweisungen und Brandmarkungen, wenn Systemopfer sich weigern, ihre Armut kampflos hinzunehmen. Das geht von verzerrten, einseitigen oder gar erlogenen Nachrichten und Berichten über Scripted Reality bis hin zu vernebelnder Scheiße aus Hollywood und Co.. Wie oft mußte ich mir schon Filme reinziehen mit billigster Schwarzweißmalerei und selbstgerechtester Selbst“justiz“. Das wird immer asozialer und stumpfsinniger, wie es scheint. Da haben wir z.B. solche Scheiße wie die „The Punisher“-Filme, „Kickass“, „Kill Bill“, „Bad Boys (2)“, aber auch diverse B-Movies, etc., wo der Bürger gleich in mehrerlei Hinsicht indoktriniert wird. Zum einen wird es als „cool“ und „unverkrampft“, „verständlich“ oder „notwendig“ dargestellt, wenn Bullen einmal die Regeln etwas dehnen und Mißbrauch bis hin zur Folter oder zum Totschlag gegenüber „Kriminellen“ begehen. Zum anderen wird grundsätzlich propagiert, der „Kriminelle“ sei ja selber Schuld und hätte eine Wahl - bez. Überleben oder auch erträglicher Mindestteilhabe. Und das Schlimmste: Es wird selbstgerecht abgeurteilt, und das nicht selten bis zum Tod. Ja, das wird sogar noch als cool und vielleicht auch lustig dargestellt. Wer bei sowas wie „The Punisher“ oder „Kill Bill“ einmal einen Fehler oder auch „Fehler“ gemacht hat, der darf ermordet werden. Und das gegebenenfalls vor den Augen der eigenen Kinder. Das hat dieser gestörte Tarantino in gleich zwei Machwerken gebracht. Also, asozial, und sowas wie „Kill Bill“ wird von einer gestörten, zynischen Jugend und einer gehirngewaschenen oder wohl eher -verschmutzten, verkorksten Gesellschaft vielleicht gar noch als cool und freizügig interpretiert, dabei verbirgt sich dahinter selbstgerechteste, vorgestrigste Republikanerscheiße in Rein“kultur“. Oder nehmen wir diesen „John McClane“ von den „Stirb langsam“-Filmen mit seinen mitunter zynisch-asozialen Sprüchen. Diese zielen darauf ab, „Verbrecher“ vollkommen zu entmenschlichen und daß man ihnen zufügen kann, was immer man will; moralische Grundsätze seien da nicht mehr angebracht. Und so wird noch dreist ins Gesicht gelacht und beleidigt, wenn jemandes Freundin, Bruder, Vater oder sonst wer krepiert ist. Und beim Punisher (glaube ich) wird einem armen Straßendieb zum Schluß in die Birne geballert, weil der etwas Kleingeld stehlen wollte - ist ja „echt gerechtfertigt“, und das Publikum applaudiert! Einer wird einfach vom Haus geschmissen, obwohl er dem Honk im Strampelanzug sogar gesagt hat, was der wissen wollte. In einem B-Movie, das ich mal sah, sprechen Bankräuber oder derlei und darunter auch eine bezaubernde, sympathische weibliche gerade darüber, was sie sich jetzt endlich mal gönnen wollen, nachdem sie ein Leben lang nur perspektivenlos Scheiße fressen mußten, und nur wenige Minuten später wird die junge Frau von einem asozialen, verklemmten Wachmann, der zudem noch eine recht dämliche Visage hat, erschossen. Eine abgrundtiefe Ungerechtigkeit, die uns als „Gerechtigkeit“ vorgegaukelt werden soll. Darüber hinaus will man uns mit erhobenem Klugscheißerfinger mit auf den Weg geben, Verbrechen zahle sich ja nicht aus und jeder möge doch weiter anspruchsloser Sklave sein und Scheiße fressen, so wie es die reiche Herrscherkaste für ihr Heer an Untertanen vorsieht. Dabei ist es für 90 bis 99% das, was sich nicht auszahlt! Natürlich wollen sie uns über all dies im Unklaren lassen, und Widerstand sowie Einflußnahme wird nur auf den wenigen Wegen toleriert, die das Pack da oben kontrollieren kann, aber genau das bringt so gut wie gar nichts. Sie und ihre Medien wollen uns eintrichtern, mit dem bißchen Scheiße, das wir haben oder nicht haben, zufrieden sein zu sollen, weiter devoter Sklave zu bleiben und gegen unseresgleichen, das mehr erwartet vom Leben und demnach aufbegehrt oder sich verweigert in irgendeiner Form, als Helfershelfer der Herrscherkaste auftreten zu müssen. Ich könnte einfach nur kotzen. Von PC-/Konsolen-Games, in denen man nur zu oft die Arschlöcher spielen soll, wie etwa eine mordende Bande von US-Killern, fange ich mal gar nicht erst an. Und dieser Quentin Tarantino, der mag ja gegen Rassismus sein, aber ansonsten hat der eine typisch US-amerikanische Wildwestwelt von vorgestern in der Birne. Das ist mal gar nicht cool oder hip. Natürlich gibt es auch ein paar vernünftigere, tiefgründigere Machwerke, aber die sind eine Seltenheit.
Also, eine gestörte, eben systemische Gesellschaft. So etwas kommt dabei als Resultat heraus. Doch eines sollte einem jeden Stand your ground-Arschloch, Bürgerwehrneurotiker, Unterdrücker in Uniform, der lieber zuerst schießt und dann fragt, Schreibtischfaschisten, etc. klar sein. Wenn die Verteidiger der Besitzstände und der Staat immer skrupelloser und präventiver gegen sich selbstverteidigende Systemopfer vorgehen, so müssen sie sich nicht wundern, wenn auch die andere Seite schließlich immer härter und vorsorglicher vorgeht… 8-/ Juden haben uns in den 1930ern bewiesen, daß es nichts bringt, ewig die andere Wange hinzuhalten und auf so etwas wie Vernunft oder Menschlichkeit bei Sadisten und Soziopathen zu hoffen, und sowas herrscht auch im globalen und nicht bloß nationalen Kapitalismus. Abgeurteilt und denunziert werden die Systemopfer ohnehin. Es geht doch hier nicht um Wahrheit oder Gerechtigkeit, und das werden viele von den Berufslügnern da in den Parlamenten und Konzernen sogar selbst wissen. Wehren sich die Opfer, anstatt kampflos unterzugehen oder ewig so würde- wie auch perspektivenlos vor sich dahinzuvegetieren, so ist das jämmerliche Geheule und Geheuchel natürlich wieder groß, zeigt man noch dreister, intriganter und verlogener mit dem nackten Finger auf die „Kriminellen“ oder gar „Terroristen“ (die übelsten und wahrhaftigsten Terroristen regieren…) und wird selbstgerecht und resultatorientiert danach geschrien, den Deckel noch fester auf den brodelnden Kessel zu drücken. Dann ist es vielleicht eine Zeit lang ruhiger, aber am Ende knallt es umso lauter und heftiger. Denn das System ist die Krise und schafft Notwehr-„Verbrecher“ am laufenden Band. Und solange die wachsende Not nicht spürbar gelindert und allen ein lebenswertes Leben ermöglicht wird, wird es auch wachsende „Kriminalität“ geben. Es sei denn, sie schaffen es am Ende, alle zu ermorden, die nicht mehr in die heile Scheinwelt passen. Aber das halte ich für zum Glück sehr unwahrscheinlich, wenn sie auch auf den Gedanken kommen könnten, es zu versuchen.

So, einmal möchte ich nun doch noch auf eine Komponente des Dauerholocausts zu sprechen kommen, die dann doch wieder mehr auf direkten Befehl der Politik hin geschieht, wohl aber mit den gesellschaftlichen Mißständen durch die verkappte Wirtschaftsdiktatur stark verstrickt ist. Und zwar spreche ich davon, wenn sich frustrierte Perspektivenlose in Armut und oftmals gar Existenzängsten einer Organisation wie dem IS anschließen, die - ob nun wahr oder nicht - Verbesserung verspricht, Erlösung aus dem zähen, aussichtslosen Elend kapitalistischer Alltage. Junge Männer und Frauen, die anderswo wie niederster Dreck behandelt werden, gehen dort mit Träumen von einem besseren Leben und Perspektive hin, um etwas zu finden, an das sie glauben können - und nicht mehr stattdessen die Fratze eines fetten, neurotischen Ausbeuterchefs oder des totalitären Schreibtischdiktators beim Arbeitsamt zu sehen, die sie beide in heftige Schinderei für kleine Münze bringen wollen, mal hier, mal dort, mal gar nicht. Ob diese Systemopfer später an ihrem Wunschort dann auch enttäuscht werden, ist eine andere Frage, die sie selbst ergründen müssen, aber der kapitalistische Politiker - allen voran einmal mehr der verlogene Westen, der überall nur Trümmerfelder hinterläßt - meint wieder einmal, ihnen die Entscheidung herbeibomben zu müssen. Er schreibt ihnen in seinen eigenen Ländern alles vor, und dann gehen sie weg, um ihr Utopia zu finden, und der Westen will es ihnen auch dort noch vorschreiben und das Utopia zerbomben. Wenn es ein Dystopia ist, so finden sie das dort selbst heraus, aber der Westen mischt sich wieder ein und bietet dann vielleicht sogar Ausreden. Es interessiert ihn auch nicht, ob das Utopia funktioniert oder nicht; er will ganz einfach, daß es niemals irgendwo auf diesem Planeten eine Alternative zu seinem weltweiten Ausbeutersystem gibt - dieser Spielwiese der Global Players und dieser Diktatur der zehn bis ein Prozent. Es fällt ihm auch nicht ein, mit Organisationen wie dem IS zu verhandeln oder die Ursachen dafür, daß sich so viele Menschen dem Laden willig angeschlossen haben, anzugehen. Seine selbstgerechte, asoziale, resultatorientierte „Problemlösung“ ist es, möglichst viele der Abweichler dort drüben zu vernichten. Vielleicht ist die Herrscherkaste sogar froh über so etwas wie den IS, denn aus etlichen Ländern haben sich Unzufriedene dort versammelt und können gezielt und ohne große Ausreden gemeinsam dort eliminiert werden. Es geht also letztlich um eine radikale Armenreduktion. Eine Reduktion Unzufriedener, nicht Verwertbarer, einfach Störender in der kapitalistischen Scheinwelt. Der Irak und Syrien sind das Konzentrationslager, denn dort konzentrieren sich all diese Perspektivenlosen, und die Bomber und Raketen sind das Gas und die Hochöfen. So sieht es nun einmal prinzipiell aus, meine „verehrten“ künstlich Echauffierten. 8-) Gegen alles, was diese regierenden Terroristen so „Terroristen“ nennen, läuft es doch so - nicht nur bez. der Islamisten. Zuerst werden Unterdrückte, Ausgebeutete und nicht selten gar in der Existenz Bedrohte de facto zum Widerstand gezwungen, da dies der einzige Weg ist, den man da oben nicht kontrollieren kann, und friedlicher Protest sowie vernünftige Appelle ohnehin zumeist ignoriert und ausgesessen werden, dann zeigt man als Verursacher und Provokateur verlogen mit dem nackten Finger auf sie und hat seinen „Grund“, die Systemopfer offen ermorden zu können. Es ist erbärmlich.
Und wenn ich schon immer die Lebensläufe der Attentäter und so sehe. Zeitarbeitssklave hier und dort für ein paar Monate, Hiwijobber da, Arbeitsloser dort. Armut. Keine Perspektive. Von selbstgerechten Soziopathen der Politik im Namen ihrer Herren aus der Wirtschaft ausgedörrt, entrechtet, schikaniert und verarmt, von einer nicht der Empathie fähigen Spieß“gesellschaft“ ignoriert, ausgegrenzt oder verurteilt. Kein Wunder, muß man da sagen. Wer zufrieden ist, weil er eine menschenwürdige Existenzgrundlage hat, der tritt in der Regel nicht IS und Co. bei. Gäbe es einen SS - einen „Sozialistischen Staat“ -, ich hätte mich ihm vielleicht auch schon angeschlossen. 8-) Und es gibt etliche Menschen in diesem kranken Land, deren faschistoide, mehrfach GG-widrige Hartz4-Erpressermaschinerie immer nur noch weiter verschärft wird, solange sich nicht spürbar gewehrt wird, denen es noch eine ganze Ecke dreckiger als mir geht. Das muß natürlich von Zeit zu Zeit neu bewertet werden, denn sicher ist hier niemand.

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Redwing
04.03.2024, 16:01
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Zurück zu den Verantwortlichen aus der Politik, die sich dem Diktat der Wirtschaft willig bis feige und rückgratlos unterwerfen. Diese selbsternannten neoliberalen Experten machen nach jeder Krise so blind und dreist weiter wie zuvor und vergrößern das Loch in der Titanic noch. Mit ihrer kurzsichtigen, asozialen Austeritätsstrohfeuerpolitik vergrößern sie armutsfördernde, konsumlindernde Gefälle noch und lassen die Staaten ihr letztes bißchen Souveränität und ihre letzten Einnahmequellen für den schnellen Taler verscherbeln - oft zu miesesten Konditionen. Und danach stehen besagte Staaten dann mit weniger denn je und einer größeren Abhängigkeit denn je von der privaten Bonzeria und deren Wirtschaft da. Während es bei der Infrastruktur, den Löhnen und den Sozialleistungen, etc. immer stärker mangelt - eben bei allem für die breite Masse des Volkes. Bei allem, was sein muß, aber vielleicht keinen oder nicht so viel Profit einbringt. Es dient ja bloß der Allgemeinheit und der Wahrung von Leben, also nichts, was der Wirtschaft etwas bedeutet.
Doch stellt sich die Frage, wie weit diese Soziopathen zu gehen bereit sind. Sie blenden die Realität nur zu gerne aus oder biegen sie sich selbst und vor allen Dingen für das Volk zurecht - etwa mit völlig realitätsverzerrten Statistiken zum Thema Teilhabe, Arbeitslosigkeit, Durchschnittseinkommen (was rein gar nichts über die Verteilung aussagt), etc.. Und eines steht fest: Wer tot ist, der taucht in keiner Arbeitslosenstatistik mehr auf… Auch nicht, wer im Knast sitzt, so wie ein beträchtlicher Teil der US-Amerikaner bereits. Auch nicht, wer obdachlos ist, wie ebenfalls ein beträchtlicher Teil der US-Amerikaner bereits. Und der taucht auch in keiner Armutsstatistik mehr auf. Der kann auch nicht wählen gehen (wie weit das überhaupt was bringt, sei hier mal dahingestellt)! Und so könnten geisteskranke Politiker, Wirtschaftsbosse, „Juristen“, welche in diesem System in etwa vergleichbar mit der „Justiz“ im dritten Reich sind, das sich gewiß auch als „Rechtsstaat“ bezeichnet hat (denn wer gibt schon offen zu, ein volksfernes, faschistoides, asoziales Unrechtsregime zu sein?), und sonstige entmenschlichte Systemlinge auf die perverse Idee kommen, auf diese resultat- und nicht ursachenorientierte, darwinistische Weise „Armuts- und Arbeitslosigkeitsabbau“ zu betreiben. Auch stellen es gewisse verlogene und dreiste Regierungen wie etwa in den baltischen Staaten oder Spanien, etc. gerne als Erfolg dar, wenn aufgrund der ganzen Armut und Perspektivenlosigkeit die Leute massenhaft ausgewandert sind. Das ist dann natürlich auch sehr vorteilhaft für die Statistiken im eigenen Land…

So, abschließend eines der vielen Beispiele, was der wuchernde Kapitalismus und seine skrupellosen, asozialen Nutznießer so angerichtet haben und warum man dies getrost als verkappten Dauerholocaust bezeichnen kann, denn die Nazis haben das praktizierte Unrecht ja nun nicht für sich alleine gepachtet und die Juden ebenso wenig die Opferrolle: https://www.wsws.org/de/articles/1999/08/unbe-a21.html

Ich zitiere mal einen essentiellen Auszug, denn man weiß ja nie, wie weit die reiche Herrscherkaste und deren Marionetten noch gehen angesichts einer immer unglaubwürdiger zu rechtfertigenden verkappten Diktatur der reichen Minderheit und der Global Players sowie der immer größeren Diskrepanz zwischen Propaganda und sichtbarer Realität:

Die Ermordung von sechs Millionen Juden durch die Nazis wird mit Recht als Holocaust und als eines der großen Verbrechen des Jahrhunderts bezeichnet. Aber man fragt sich, wie eine Entwicklung zu bezeichnen ist, die zum vorzeitigen Tod von 9,7 Millionen Menschen in den Ländern der ehemaligen Sowjetunion und Osteuropas geführt hat - als direkte Folge der "freien Marktwirtschaft".

Die Fakten und Zahlen dieses Desasters stechen aus beinahe jeder der über einhundert Seiten des Dokuments hervor - die Wirtschaftsleistung wurde halbiert, die Armutsrate hat sich verachtfacht, ein rasantes Ansteigen von Selbstmorden und Alkoholismus ist zu verzeichnen, früher ausgerottete Krankheiten wie die Tuberkulose sowie neue wie Aids sind stark auf dem Vormarsch, Millionen wurden obdachlos und die Mangelernährung bei Kindern greift um sich; gleichzeitig bereichert sich eine kleine Minderheit und ganze Teile des Staatsapparats wurden von kriminellen Mafiosi übernommen.

Und zuletzt zitiere ich ergänzend einen Auszug aus meinem eigenen Text über den Neoliberalismus und das System:
Was hat diese phantastische Träumerei der (neo)liberalen Utopisten in der Welt nicht alles angerichtet und tut es noch? Dieses System verursacht vielleicht in der Regel nicht so viele Tote auf direkten Regierungs- bzw. Staatsbefehl hin, aber es hinterläßt und hinterließ bereits Millionen und Abermillionen von Toten und Verelendeten ganz einfach durch die herrschenden, wirtschaftstotalitären Rahmenbedingungen und unterlassene oder unzureichende Hilfeleistungen gegenüber den ganzen Systemopfern. Nur übernimmt es dafür nicht die Verantwortung, da all diese Hunger- und Kältetoten, etc. ja „einfach irgendwie so zustande kommen“, ohne daß es einen Diktator braucht, der dies befiehlt. Und da wird dann heuchlerisch herumorakelt, wie es denn sein kann, dabei steckt der Fehler ganz einfach im System.

Ja, es gibt auch Tote direkt auf Befehl, das Gros aber kam und kommt tagtäglich durch die Auswirkungen dieses privatwirtschaftlichen Systems der ausufernden Gefälle zustande. Seien es erschossene oder sonst wie für Geld und Materielles umgebrachte perspektivenlose „Verbrecher“, die ums Überleben kämpften oder einfach nur etwas Teilhabe wollten. Seien es Hungertote aufgrund von unterlassener Hilfeleistung seitens des Staates und des weltweiten Dumpingwettrennens, bei dem der „Wettbewerbs- und Standortvorteil“ gleichzusetzen ist mit geringen Ansprüchen der Arbeitnehmer und niedrigen Sozialleistungen sowie Lebensstandards, um den Erpressungsfaktor zu wahren oder noch zu verstärken. Seien es Kältetote durch Obdachlosigkeit. Oder Kranke, die man sterben läßt, weil sie sich eine (bestimmte) Behandlung oder Medikamente nicht leisten können. Oder weil sie in einer Fabrik gearbeitet haben oder in einem Bergwerk, etc., wo man es mit den Sicherheits- und Gesundheitsauflagen nicht so ernst nimmt, der Kosten wegen. Oder weil man Firmen erlaubt, gesundheitsgefährdende Lebensmittel herzustellen oder die Umwelt zu verseuchen. Oder seien es Tote bei einem Flugzeugabsturz, nachdem man an den Komponenten oder deren Wartung gespart hat. Seien es Verkehrstote, weil man LKW-Fahrer in diesem Konkurrenzdruck und Wettbewerbswahn einmal mehr zu sehr unter Druck gesetzt hat. Seien es Tote durch Drogen, Alkohol, Selbstmord oder einen Amoklauf, weil Individuen unter diesem Druck in der neurotischen, lebensverachtenden, oberflächlichen Leistungsgesellschaft durchgedreht sind. Und so weiter und so fort. Am Anfang steht immer der Profit als Auslöser. Und dahinter steht dieses System. Diese schwarze Liste ist eine lange Liste und der Kapitalismus immer noch das System, das die meisten Toten geschaffen hat - und es tagtäglich noch tut. Auch wenn er in seiner unendlichen Verlogenheit nicht die Verantwortung dafür übernehmen will. Soviel auch zu diesem Propagandamachwerk namens: „Das Schwarzbuch des Kommunismus.“ Das ist mal gerade hellgrau im Vergleich zum tiefschwarzen Todesbuch des Kapitalismus. Und jeder, der angesichts all dieser immer offensichtlicheren Mißstände dieses System unterstützt und schönredet, der diesen Dauerholocaust leugnet, der ist nicht besser als einer, der in der Bank über einen Zusammengebrochenen steigt und nicht hilft, der an einem Unfallort einfach vorbeifährt, der im U-Bahnhof wegsieht, wenn eine Oma umgehauen wird, oder auch nicht viel besser als ein KZ-Wärter, der weiß, zu welchem Zweck er da die Gefangenen bewacht. Über solche Sachen wird geheuchelt und sich echauffiert, wie es denn sein kann und die „Gesellschaft“ so verrohe, dabei entspricht das alles exakt dieser kapitalistischen Ego-„Gesellschaft“ der unterlassenen Hilfeleistung und der zynischen Gleichgültigkeit! Nun, und diese verlogenen, „ehrenwerten“ Systempolitiker, die sich aktiv zu den Steigbügelhaltern der skrupellosen, „angesehenen“ Wirtschaftsbosse und sonstiger Bonzen machen, sind, wie auch besagte Wirtschafts-Soziopathen, nicht wirklich besser als die U-Bahn-Pöbler selbst, Heinrich Himmler oder die Leute an den Hochöfen damals. Das Resultat ist dasselbe: Leid, Elend und oftmals Tod.

MABF
04.03.2024, 16:03
Z.v.T.

marion
04.03.2024, 16:21
solche Tapeten liest doch hier niemand

Redwing
04.03.2024, 16:39
Ich zitiere Han Solo: "Nein, deine Meinung interessiert mich eigentlich nicht, Marion"... 8-) Na ja, so ähnlich zumindest. Wobei, könnte tatsächlich stimmen, daß das HIER keiner liest, aber man will die Hoffnung auf etwas Rest-Niveau ja nicht aufgeben... ;-/

Lichtblau
04.03.2024, 18:58
Die Automation nimmt weiter zu und ersetzt menschliche Arbeitskräfte. Auch gibt es ohne große Kriege oder Katastrophen wie etwa den letzten Weltkrieg, die Bedarf durch Massenzerstörung und Arbeitslosenreduktion durch Massensterben auslösen, für viele Dinge nur noch gelegentlich Ersatzbedarf. Was wäre z.B. die Baubranche ohne Bombenteppiche? ;-) Auch ist die Zeit der großen, wirklich bedeutsamen und teureren Erfindungen a la Kühlschrank, Fernseher, Auto, etc., die „jeder haben muß“, weitgehend vorbei. Und last but not least hängt der systemnotwendige Konsum einer möglichst großen Masse auch stark mit deren monetären Möglichkeiten zusammen

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Sehr gut erkannt. Aber der Kapitalismus wäre nicht Kapitalismus wenn er nicht ständig nach neuen Wertschöpfungsmöglichkeiten suchen würde.

Neben dem Krieg, sind die Zukunftsindustrien die Biotechnologie und der Überwachungskapitalismus.

Spahn hat offen erklärt das er mit den Gesundheitsdaten bei der digitalen Patientakte eine Wertschöpfung will.

Harari sagte das Körper und Gehirne das Hauptprodukt der Wirtschaft sein werden.

Ausserdem wollen sie die Arbeiterklasse durch Cyborgs ersetzen. Einen Arbeiter den man einfach ausschalten kann, kann nicht rebellieren.

DonauDude
04.03.2024, 21:04
Haha, ich wusste es. Bevor ich den Strang öffnete, wusste ich, dass es Texttapeten sein werden. Weil es Redwing ist.

Pulchritudo
04.03.2024, 23:42
Da kann ich ja gleich taz-Artikel lesen. Tue ich aber nicht. :)

Die heutigen linken 'Linken' sind aktuell die willfährigen und profitierenden Steigbügelhalter der weltweit agierenden Kapitalisten/Finanzeliten im Rahmen der euphemistisch genannten 'Globalisierung'. Aber sie merken es nicht, dass sie bloss naive Werkzeuge sind, die man entsorgen wird, sobald der von WEF und Co. geplante Internationalsozialismus sich weltweit durchsetzen sollte. Heil InterNaSozis!

Differentialgeometer
04.03.2024, 23:47
solche Tapeten liest doch hier niemand
Stimmr. Ich mag längere Texte, aber einfach was ins Forum rotzen und dann auch noch dazuschreiben, dass man sich um Antworten nicht schert ist maximal dumm.

Sitting Bull
04.03.2024, 23:50
Ich zitiere Han Solo: "Nein, deine Meinung interessiert mich eigentlich nicht, Marion"... 8-) Na ja, so ähnlich zumindest. Wobei, könnte tatsächlich stimmen, daß das HIER keiner liest, aber man will die Hoffnung auf etwas Rest-Niveau ja nicht aufgeben... ;-/


Zu eng geschrieben,da verliert man schnell die Zeile.und deshalb anstrengend.
Deshalb nur einige Zeilen gelesen ,vielleicht beim nächsten Mal etwas übersichtlicher.

BlackForrester
08.03.2024, 07:42
Sehr gut erkannt. Aber der Kapitalismus wäre nicht Kapitalismus wenn er nicht ständig nach neuen Wertschöpfungsmöglichkeiten suchen würde.

....und was ist daran prinzipiell schlimm? Diese suche oder streben nach "neuen" Wertschöpfungsmöglichkeiten nennt sich Fortschritt und ohne diesen Fortschritt würdest Du wie ich heute noch in einer Höhle wohnen und mit einem Stück Ast herumfuchteln anstatt in die Tasten hauen zu können um die Welt an Deinen wie Meinen geistigen Höheflügen teilhaben zu lassen.

Lichtblau
09.03.2024, 10:45
....und was ist daran prinzipiell schlimm? Diese suche oder streben nach "neuen" Wertschöpfungsmöglichkeiten nennt sich Fortschritt und ohne diesen Fortschritt würdest Du wie ich heute noch in einer Höhle wohnen und mit einem Stück Ast herumfuchteln anstatt in die Tasten hauen zu können um die Welt an Deinen wie Meinen geistigen Höheflügen teilhaben zu lassen.

Prinzipiell nicht, aber wenn der Kapitalismus mit Krieg, meinen Daten oder mit Genen "Werte" schöpfen will, dann nehme ich das persönlich.

Lykurg
09.03.2024, 10:59
Ich zitiere Han Solo: "Nein, deine Meinung interessiert mich eigentlich nicht, Marion"... 8-) Na ja, so ähnlich zumindest. Wobei, könnte tatsächlich stimmen, daß das HIER keiner liest, aber man will die Hoffnung auf etwas Rest-Niveau ja nicht aufgeben... ;-/

Hinter dem modernen Börsenkapitalismus und dem Bolschewismus stehen doch die gleichen zionistischen Bankster. Die haben 1918 auch die rote Revolution finanziert (Jakob Schiff, Kuhn und Loeb und weitere Wallstreetbanken) und nach der angeblich "antikapitalistischen" Revolution erst einmal den Goldstandard in Russland eingeführt. Was die Massenmorde betrifft - da sind die roten Volksbetrüger mit ihren 110 Millionen weltweiten Opfern und die Wallstreet-Kapitalisten beide gut dabei. Aber verkaufe uns deinen marxistischen Schwindel jetzt nicht als "Arbeiterbefreiung" oder ähnlichen Bullshit. Wer die Hintergründe kennt, der durchschaut eure Lügen nämlich

navy
10.03.2024, 06:10
Bekannter Autor, über die Regierungs Spinner und die EU Spinner beenden nach Corona, Verbrenner aus, auch diesen Unfug


Dirk Maxeiner / 10.03.2024
.................................................. ..................
Bedauerlicherweise wurden die zweiten Bremskreise, sprich die entsprechenden Institutionen, praktisch vielfach gleichgeschaltet, zumindest was die Geistesverfassung des führenden Personals angeht. Der Marsch durch die Institutionen ist ungefähr so lang wie der Wanderweg nach Santiago de Compostela und hinterlässt viele Hühneraugen, am Ende winkt aber nicht das Seelenheil, sondern die Macht, die keiner gerne mehr abgeben will. Die herrschende Politikerkaste erinnert inzwischen an Hobbybastler, etwa wenn sie bei einem Kurzschluss einfach die Sicherung überbrücken, was kurzfristig dazu führt, dass man wieder Strom hat und langfristig dazu, dass die Bude abbrennt. Womit wir in Berlin wären.
Habeck nahm einen Kaugummi aus seiner Hosentasche

Aber ab und zu gibt’s für die Pfuscher noch was auf die Finger, so wie vergangene Woche. Die Bundesregierung musste da feststellen, dass sie vergessen hat, ein bewährtes Kontrollsystem aus dem vorigen Jahrhundert auszuschalten. Es heißt Bundesrechnungshof und machte sich Mitte der letzten Woche so unangenehm bemerkbar wie eine rote Warnanzeige im Armaturenbrett. „Energiewende nicht auf Kurs, Nachsteuern dringend erforderlich“, blinkte die Sicherungsleuchte und funkte zugleich eine Botschaft an die Werkstatt: „Die Bundesregierung muss die Stromversorgung sicher, bezahlbar und umweltverträglich gestalten. Doch bei keinem dieser Ziele ist sie auf Kurs“. Das ist keine schöne Botschaft, wenn man gerade mit 160 km/h durch eine Ulmenallee in der Uckermark brettert und Olaf Scholz am Steuer sitzt.

............................

In einfacher Sprache könnte man die Signale von Ursula von der Leyen in einem bekannten politischen Motto zusammenfassen: „Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern“. Will heißen: Das Aus für Verbrenner-Motoren steht faktisch vor dem Aus. Das Ausaus wird ähnlich wie der Doppelwumms zum Markenkern deutscher Politgroßdenker. Verbrennerausaus, Atomausaus, Kohleausaus, Glyphosatausaus.

https://www.achgut.com/artikel/der_sonntagsfahrer_10_03_2024_das_verbrennerausaus

Kater
10.03.2024, 11:15
solche Tapeten liest doch hier niemand

Genau das wollte ich auch schreiben. Wahrscheinlich ist das dem Ersteller egal, weil es ihm nur um sich selbst geht. Sein Umfeld ist ihm egal, sonst würde er seinen Sums in maximal einem Dutzend Sätzen zusammenfassen und dann verlinken.

Lichtblau
10.03.2024, 12:17
Wie wärs wenn das Forum eine KI-Funktion erhält für solche Texte ein Abstract zu erstellen?

marion
10.03.2024, 16:29
Wie wärs wenn das Forum eine KI-Funktion erhält für solche Texte ein Abstract zu erstellen?

du merkst wohl nichts mehr, da sei Klopper aber vor

Lichtblau
10.03.2024, 17:14
du merkst wohl nichts mehr, da sei Klopper aber vor

was merke ich nicht?

was meinst du mit "da sei Klopper aber vor"?

Kikumon
10.03.2024, 17:17
Ich zitiere Han Solo: "Nein, deine Meinung interessiert mich eigentlich nicht, Marion"... 8-) Na ja, so ähnlich zumindest. Wobei, könnte tatsächlich stimmen, daß das HIER keiner liest, aber man will die Hoffnung auf etwas Rest-Niveau ja nicht aufgeben... ;-/

Wo hast Du das abgeschrieben?

Wassiliboyd
10.03.2024, 21:34
Ich zitiere Han Solo: "Nein, deine Meinung interessiert mich eigentlich nicht, Marion"... 8-) Na ja, so ähnlich zumindest. Wobei, könnte tatsächlich stimmen, daß das HIER keiner liest, aber man will die Hoffnung auf etwas Rest-Niveau ja nicht aufgeben... ;-/
Dann fang damit mal gleich an!:bäh:

Wassiliboyd
10.03.2024, 21:40
Genau das wollte ich auch schreiben. Wahrscheinlich ist das dem Ersteller egal, weil es ihm nur um sich selbst geht. Sein Umfeld ist ihm egal, sonst würde er seinen Sums in maximal einem Dutzend Sätzen zusammenfassen und dann verlinken.

Linke hören sich am liebsten selbst zu... weil da keine Selbstkritik kommen kann!

Anhalter
10.03.2024, 21:44
Linke hören sich am liebsten selbst zu... weil da keine Selbstkritik kommen kann!

Linke ist auch nur ein dummer Kampfbegriff von jenen welche sich rechts nennen ohne sich selbst zu begreifen !


ttps://www.youtube.com/watch?v=9bJP7Qe41Fk

BlackForrester
15.03.2024, 08:35
Prinzipiell nicht, aber wenn der Kapitalismus mit Krieg, meinen Daten oder mit Genen "Werte" schöpfen will, dann nehme ich das persönlich.


in Teilen einer Frage der Sichtweise.

So lange es bei den Daten auf Freiwlligkeit beruht sehe ich da kein Thema (sprich, wer nicht will dass mit seinen Daten gehandelt oder gar Mißbrauch getrieben wird, dem muss dazu die Möglichkeit gegeben werden - und wer damit kein Thema hat wie die Generation Facebook & WhatsApp muss halt damit leben) - und mit den Genen ist das so eine Sache. Wenn es damit gelingen kann Krankheiten wie Krebs, Alzheimer etc. zu lindern oder gar zu heilen sehe ich eher die Chance als die Risiken.

Bzgl. dem Krieg - ich denke das liegt, systemunabhängig, in der Natur des Menschen...schon die ollen Steinzeitmenschen haben sich die Schädel eingeschlagen, wenn man daraus einen Vorteil erlangt hat.

Lichtblau
15.03.2024, 09:07
in Teilen einer Frage der Sichtweise.

So lange es bei den Daten auf Freiwlligkeit beruht sehe ich da kein Thema (sprich, wer nicht will dass mit seinen Daten gehandelt oder gar Mißbrauch getrieben wird, dem muss dazu die Möglichkeit gegeben werden - und wer damit kein Thema hat wie die Generation Facebook & WhatsApp muss halt damit leben) - und mit den Genen ist das so eine Sache. Wenn es damit gelingen kann Krankheiten wie Krebs, Alzheimer etc. zu lindern oder gar zu heilen sehe ich eher die Chance als die Risiken.

Bzgl. dem Krieg - ich denke das liegt, systemunabhängig, in der Natur des Menschen...schon die ollen Steinzeitmenschen haben sich die Schädel eingeschlagen, wenn man daraus einen Vorteil erlangt hat.

Nein die Ursachen des Krieges liegen darin was Marx den Tendenziellen Fall der Profitrate nannte.

Wir sind heute in einer ähnlichen Situation wie zur Zeit der Welrkriege.
Damals ersetzte die Maschine den Arbeiter und heute die KI.

Bin kein Experte für Ökonomie, aber nach dem Erkenntnistheoretischen Konzept der Black Box, kann ich die Ökomomie von aussen betrachten, und die Geschichte &Politik analysieren.

Sicher wird die Gentechnik ganz tolle Krankheiten heilen und wir können uns zB ein neues Herz wachsen lassen. Aber wenn zum Aufbau der Genindustrie Zwangsmedikation eingeführt wird, dann trifft mich das persönlich.

Zum Thema Daten, der Überwachungskapitalismus kommt auf leisen Sohlen und schleicht sich in ungefragt in mein Leben. Heute ein Smartmeter und morgen verpetzt mich mein Auto an die Bussgeldbehörde wenn ich zu schnell fahre.

BlackForrester
15.03.2024, 09:24
Nein die Ursachen des Krieges liegen darin was Marx den Tendenziellen Fall der Profitrate nannte.

Wir sind heute in einer ähnlichen Situation wie zur Zeit der Welrkriege.
Damals ersetzte die Maschine den Arbeiter und heute die KI.

Bin kein Experte für Ökonomie, aber nach dem Erkenntnistheoretischen Konzept der Black Box, kann ich die Ökomomie von aussen betrachten, und die Geschichte &Politik analysieren.

Was sind "Kriege"? Im Grunde nix Anderes als "Raubzüge" im großen bis allergrößten Maßstab - sicher können in die einem oder anderen Falle die marxschen Therien passend sein - generell aber sind Kriege "systemunabhängig", es geht IMMER um "Profit"



Sicher wird die Gentechnik ganz tolle Krankheiten heilen und wir können uns zB ein neues Herz wachsen lassen. Aber wenn zum Aufbau der Genindustrie Zwangsmedikation eingeführt wird, dann trifft mich das persönlich.

Du wirst hier keinen Widerspruch ernten, sondern auf absolute Zustimmung meinerseits treffen - ich gehe sogar noch weiter - nicht Alles was in der Gentechnik möglich wäre (bzw. heute schon ist) sollte erlaubt werden oder erlaubt sein, sondern MUSS gesellschaftlich geächtet werden.



Zum Thema Daten, der Überwachungskapitalismus kommt auf leisen Sohlen und schleicht sich in ungefragt in mein Leben. Heute ein Smartmeter und morgen verpetzt mich mein Auto an die Bussgeldbehörde wenn ich zu schnell fahre.

Auch hier wirst Du von mir keinen Widerspruch ernten - wenn Du, nur beispielhaft, Dir einen Tesla kaufst, dann weißt Du, dass Du und Dein Fahrverhalten lückenlos überwacht und dokumentiert wird - wenn Du dies nicht willst darfst Du Dir halt keinen Tesla kaufen. Jetzt aber kommt die Krux - die "Hardware" wird immer mehr Mittel zum Zweck, der wirkliche "Schatz" aur welchem Unternehmen sitzen (und die Yankee-Unternehmen haben dies längstens realisiert und setzen dies gnadenlos um) sind die Daten - die bringen den großen Reibach, dagegen ist der Verkaufserlös eines Produktes um an die Daten zu gelangen nicht einmal mehr Peanuts.

Wir sind uns also zweimal Einig und einmal Uneinig...immerhin keine schlechte Quote.

kiwi
15.03.2024, 09:24
Nein die Ursachen des Krieges liegen darin was Marx den Tendenziellen Fall der Profitrate nannte.

Wir sind heute in einer ähnlichen Situation wie zur Zeit der Welrkriege.
Damals ersetzte die Maschine den Arbeiter und heute die KI.

Bin kein Experte für Ökonomie, aber nach dem Erkenntnistheoretischen Konzept der Black Box, kann ich die Ökomomie von aussen betrachten, und die Geschichte &Politik analysieren.

Sicher wird die Gentechnik ganz tolle Krankheiten heilen und wir können uns zB ein neues Herz wachsen lassen. Aber wenn zum Aufbau der Genindustrie Zwangsmedikation eingeführt wird, dann trifft mich das persönlich.

Zum Thema Daten, der Überwachungskapitalismus kommt auf leisen Sohlen und schleicht sich in ungefragt in mein Leben. Heute ein Smartmeter und morgen verpetzt mich mein Auto an die Bussgeldbehörde wenn ich zu schnell fahre.

Hallo Lichtblau einen schönen Tag wünsche ich Dir
und morgen verpetzt mich mein Auto.
Viele , sehr viele verpetzen sich doch selbst – Karten Zahler - im Supermarkt außer die Rechnung bezahlen kann man sich auch noch bares auszahlen lassen , an der Tankstelle, in den Apotheken, das überprüfen welche Mittelchen man schluckt ist recht einfach usw. usw.
In vielen Geschäften meines Heimatstädtchens hängt ein Zettel am Eingang – Keine Kartenbezahlung möglich.
Auch dem Internet vertraue ich nicht weiter wie ich ein Klavier werfen kann.
Vielleicht liege ich mit meinem „aber“ daneben mein mir gibt es nur eines Bargeld.
Gruß Kiwi

Lichtblau
15.03.2024, 09:42
Was sind "Kriege"? Im Grunde nix Anderes als "Raubzüge" im großen bis allergrößten Maßstab - sicher können in die einem oder anderen Falle die marxschen Therien passend sein - generell aber sind Kriege "systemunabhängig", es geht IMMER um "Profit"


Du wirst hier keinen Widerspruch ernten, sondern auf absolute Zustimmung meinerseits treffen - ich gehe sogar noch weiter - nicht Alles was in der Gentechnik möglich wäre (bzw. heute schon ist) sollte erlaubt werden oder erlaubt sein, sondern MUSS gesellschaftlich geächtet werden.

Wir sind uns also zweimal Einig und einmal Uneinig...immerhin keine schlechte Quote.

Zumindest beim 3. WK auf den wir zusteuern, sehe ich die Korrelation vom Aufstieg der KI und Krieg nicht als zufällig an.
Natürlich ist die Möglichkeit des Krieges im Menschen angelegt. Es ist aber nur die Möglichkeit.

Wenn KI den Arbeiter ersetzt dann gibts ja niemanden mehr das Produkt kaufen kann. Dann könnte alle genug haben, aber die ganze kapitalistische Verkaufs-Logik wäre auch ausser Kraft gesetzt.

Nun springt der Staat mit seinem Militärmarkt in die Presche des Zivilmarktes und ordert militärische Güter und die ganze kapitalistische Verkaufslogik kann weiter laufen.
Aber warum ordert der Staat nicht Stahlwürfel und stapelt sie in die Landschaft?
Weil ebenso wie der Kunde durch Produktselektion eine Innovation auslöst (das beste Produkt gewinnt) der Krieg eine Innovation auslöst.

Und diese Innovation bringt neue Technologien hervor, die wiederum einen hohen Anteil an menschlicher Arbeit verlangen und den Zivilmarkt wieder möglich machen.

Ist halt ein ewiges Pendel zwischen Zivilmarkt und Militärmärkt im Kapitalismus.

Aber wie gesagt bin kein Ökonom, und das ist meine eigene laienhafte Privattheorie.

Lichtblau
15.03.2024, 09:45
Hallo Lichtblau einen schönen Tag wünsche ich Dir
und morgen verpetzt mich mein Auto.
Viele , sehr viele verpetzen sich doch selbst – Karten Zahler - im Supermarkt außer die Rechnung bezahlen kann man sich auch noch bares auszahlen lassen , an der Tankstelle, in den Apotheken, das überprüfen welche Mittelchen man schluckt ist recht einfach usw. usw.
In vielen Geschäften meines Heimatstädtchens hängt ein Zettel am Eingang – Keine Kartenbezahlung möglich.
Auch dem Internet vertraue ich nicht weiter wie ich ein Klavier werfen kann.
Vielleicht liege ich mit meinem „aber“ daneben mein mir gibt es nur eines Bargeld.
Gruß Kiwi

Sehr richtig, und die ziehen die anderen mit den Abgrund, weil die Mehrheit die Standards setzt.

Lichtblau
15.03.2024, 09:49
Auch hier wirst Du von mir keinen Widerspruch ernten - wenn Du, nur beispielhaft, Dir einen Tesla kaufst, dann weißt Du, dass Du und Dein Fahrverhalten lückenlos überwacht und dokumentiert wird - wenn Du dies nicht willst darfst Du Dir halt keinen Tesla kaufen. Jetzt aber kommt die Krux - die "Hardware" wird immer mehr Mittel zum Zweck, der wirkliche "Schatz" aur welchem Unternehmen sitzen (und die Yankee-Unternehmen haben dies längstens realisiert und setzen dies gnadenlos um) sind die Daten - die bringen den großen Reibach, dagegen ist der Verkaufserlös eines Produktes um an die Daten zu gelangen nicht einmal mehr Peanuts.

.

Das Problem ist das alle Autos Überwachungsfunktionen bekommen werden bzw. schon haben.

Da müsste ein Hersteller ausscheren und ein Überwachungsfreies Auto anbieten. Ich bin mir aber sicher das die anderen Hersteller ihn dann blockieren werden, z.B. irgendwelche wichtigen Teile nicht liefern etc.

ich sehe es ja bei Smartwatches. Ich hätte gerne auch eine Smartwatch, es gibt aber keine die nicht meine ganzen Vitalparameter tracken will. Kann man sicherlich ausstellen, aber ich will eine von vornherein ohne Pulssensor etc., gibts einfach nicht.

BlackForrester
15.03.2024, 10:27
Das Problem ist das alle Autos Überwachungsfunktionen bekommen werden bzw. schon haben.

Da müsste ein Hersteller ausscheren und ein Überwachungsfreies Auto anbieten. Ich bin mir aber sicher das die anderen Hersteller ihn dann blockieren werden, z.B. irgendwelche wichtigen Teile nicht liefern etc.

Selbst wenn es ein Hersteller gäbe - blicke nach Brüssel und dieser neofaschistoiden EU-Überwachungsbürokratie und Du wirst erkennen müssen - dann verhindert diese EU diesem Hersteller den Marktzugang. Es sind also nicht nur Unternehmen - der "Täter" in Europa sitzt zu einem nicht geringen Teil in Brüssel und nennt sich EU



ich sehe es ja bei Smartwatches. Ich hätte gerne auch eine Smartwatch, es gibt aber keine die nicht meine ganzen Vitalparameter tracken will. Kann man sicherlich ausstellen, aber ich will eine von vornherein ohne Pulssensor etc., gibts einfach nicht.

Genau hier liegt die Thematik - wenn Du solcherlei "Systeme" nutzen willst, dann funktioniert dies nur, wenn Du Dritten Zugriff auf Deine - in Teilen - intimsten Daten gibst und nun darfst Du Dir einfach die Frage stellen, warum da kein (politischer) Entscheidungsträger Abhilfe schafft. Eine SmartWatsch würde auch ohne Datenübertragung funktionieren - was aber natürlich nicht im Sinne von Apple, Google und Co ist.

Lichtblau
15.03.2024, 10:52
Selbst wenn es ein Hersteller gäbe - blicke nach Brüssel und dieser neofaschistoiden EU-Überwachungsbürokratie und Du wirst erkennen müssen - dann verhindert diese EU diesem Hersteller den Marktzugang. Es sind also nicht nur Unternehmen - der "Täter" in Europa sitzt zu einem nicht geringen Teil in Brüssel und nennt sich EU


Genau hier liegt die Thematik - wenn Du solcherlei "Systeme" nutzen willst, dann funktioniert dies nur, wenn Du Dritten Zugriff auf Deine - in Teilen - intimsten Daten gibst und nun darfst Du Dir einfach die Frage stellen, warum da kein (politischer) Entscheidungsträger Abhilfe schafft. Eine SmartWatsch würde auch ohne Datenübertragung funktionieren - was aber natürlich nicht im Sinne von Apple, Google und Co ist.

Ja, der Staat ist auch nicht die Lösung. Der hat auch immer nur seine eigene Agenda.

Ich stelle mir den Kommunismus auch nicht mehr über den Staat vor (Hegels Idee vom Staat als die Verwirklichung der sittlichen Idee) sondern eher wie die Community die den Firefox-Browser entwickelt.
Eine Community rechtschaffener Leute ohne eigene Agenda die das Allgemeinwohl im Sinne hat.
Und alles sollte durch solch freie Communitys geregelt werden. Und für jedes Gebiet eine eigene, so dass keine Machtzusammenballung stattfindet.


Und zur Smartwatch:

eine etwa 1-stündige Recherche ergab das es nur klassische Uhren gibt und die Überwachungswatch mit Trackern und Internetverbindung.
Der Kapitalismus schafft es nicht eine klassische moderne Uhr zu bauen, mit den ganzen neuen technischen Möglichkeiten.
Einfach eine Uhr mit Touch, Bewegungssensor zum Erwachen und Watch-Faces, und dazu noch ein paar wenige Apps ohne Internetverbindung.

Panther
15.03.2024, 10:55
Hinter dem modernen Börsenkapitalismus und dem Bolschewismus stehen doch die gleichen zionistischen Bankster. Die haben 1918 auch die rote Revolution finanziert (Jakob Schiff, Kuhn und Loeb und weitere Wallstreetbanken) und nach der angeblich "antikapitalistischen" Revolution erst einmal den Goldstandard in Russland eingeführt. Was die Massenmorde betrifft - da sind die roten Volksbetrüger mit ihren 110 Millionen weltweiten Opfern und die Wallstreet-Kapitalisten beide gut dabei. Aber verkaufe uns deinen marxistischen Schwindel jetzt nicht als "Arbeiterbefreiung" oder ähnlichen Bullshit. Wer die Hintergründe kennt, der durchschaut eure Lügen nämlich

Marxismus/Kommunismus ist nichts anderes als Satanismus und als Staatsform gelebte Despotie mit Menschenopfern der Besten eines Volkes.

navy
20.03.2024, 15:13
wer ist eigentlich der Chef des Deutschen Lehrer Verbandes


Stefan Düll, 58, ist in Mindelheim in Mittelschwaben geboren. Er studierte Geschichte, Deutsch und Englisch auf Lehramt. Erst vor allem, sagt er, weil ihn das Staatsexamen als Abschluss interessiert hat. Während seines Referendariats aber habe er bemerkt: "Das ist mein Beruf." Seit er 18 Jahre alt wurde, ist er Mitglied in der CSU,

https://www.sueddeutsche.de/politik/schule-stefan-duell-lehrer-1.5974044

Experte für Geschwafel, deshalb hat er CSU Parteibuch


Berlin. Der Deutsche Lehrerverband (DL) hat Stefan Düll am 16. Juni 2023 zum neuen Präsidenten gewählt. Damit tritt er die Nachfolge von Heinz-Peter Meidinger an, der den Verband sechs Jahr vertreten hatte und sich nun nicht erneut zur Wahl aufstellte. Düll tritt sein Amt offiziell zum 1. Juli 2023 an.

Der 58-jährige Gymnasiallehrer für Deutsch, Englisch und Geschichte leitet seit 2014 das Justus-von-Liebig-Gymnasium in Neusäß im bayerischen Landkreis Augsburg. Zudem ist er seit Ende 2021 stellvertretender Bundesvorsitzender im Deutschen Philologenverband (DPhV).
Das Schulsystem braucht eine Zeitenwende

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Was hat sich eigentlich verbessert? Wir haben teilweise die gleichen Probleme wie noch vor 20 oder 30 Jahren – ungelöst: Vergleichbarkeit von Abiturprüfungen oder Schulabschlüsse“, so reflektierte Meidinger zum Ende seiner Amtszeit über die Herausforderungen des Schulsystems.

https://www.lehrer-news.de/blog-posts/spitzenwechsel-beim-deutschen-lehrerverband-stefan-duell-neuer-praesident