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Vollständige Version anzeigen : Putzen für Bier /Pilotprojekt in Essen



Chandra
01.10.2014, 18:53
Putzen für Bier:
Um schwer Suchtkranke zu erreichen, greift die Suchthilfe der Stadt Essen zu ungewöhnlichen Maßnahmen: Für ihren Einsatz mit Besen und Müllsack erhalten sie Dosenbier und Mahlzeiten. In Amsterdam hat sich das umstrittene Sozialprojekt bereits bewährt.

Wer Müll sammelt und die Straße fegt, bekommt in der Anlaufstelle der Suchthilfe außer einer Mahlzeit auch ein Bier pro Arbeitsstunde. "Das wichtigste Ziel für diese Menschen ist es, dass sie wieder Struktur in ihren Tag bekommen", sagt Bärbel Marrziniak, stellvertretende Geschäftsführerin der Essener Suchthilfe Direkt. Mit Hilfe von Ansprechpartnern und leichten Arbeiten soll dies gelingen. Als sogenannte Ein-Euro-Jobber bekommen sie einen Stundenlohn von 1,25 Euro. "Weil sie eine geringe Verpflegungspauschale entrichten, ist das Bier auch keine Bezahlung", betont die Sozialarbeiterin.




http://www.derwesten.de/staedte/essen/erste-schicht-putzen-fuer-bier-id9891509.html

Peaky
06.10.2014, 14:02
Putzen für Bier:
Um schwer Suchtkranke zu erreichen, greift die Suchthilfe der Stadt Essen zu ungewöhnlichen Maßnahmen: Für ihren Einsatz mit Besen und Müllsack erhalten sie Dosenbier und Mahlzeiten. In Amsterdam hat sich das umstrittene Sozialprojekt bereits bewährt.

Wer Müll sammelt und die Straße fegt, bekommt in der Anlaufstelle der Suchthilfe außer einer Mahlzeit auch ein Bier pro Arbeitsstunde. "Das wichtigste Ziel für diese Menschen ist es, dass sie wieder Struktur in ihren Tag bekommen", sagt Bärbel Marrziniak, stellvertretende Geschäftsführerin der Essener Suchthilfe Direkt. Mit Hilfe von Ansprechpartnern und leichten Arbeiten soll dies gelingen. Als sogenannte Ein-Euro-Jobber bekommen sie einen Stundenlohn von 1,25 Euro. "Weil sie eine geringe Verpflegungspauschale entrichten, ist das Bier auch keine Bezahlung", betont die Sozialarbeiterin.




http://www.derwesten.de/staedte/essen/erste-schicht-putzen-fuer-bier-id9891509.html

Das soll doch wohl ein Witz sein, oder ?

Wie bereits beschrieben, handelt es sich um " schwer Suchtkranke " . Seit den 70 er Jahren ist Alkoholismus als Krankheit anerkannt.

Müssen bald auch Krebskranke im Endstadium Laub harken oder Hundehaufen von den Gehwegen entfernen, damit sie einen Minisatz für ihre Ernährung ausgezahlt bekommen sowie die nötige Dosis Schmerzmittel, mit der Begründung, daß diese Menschen, bedingt durch die starken Medikamente ja ohnehin nicht mehr viel essen können ?

Wenn das nicht menschenverachtend ist, weiß ich es nicht ! Leider aber wird dieser unglaubliche Vorschlag in der Bevölkerung wahrscheinlich sogar noch Anklang finden, da viele denken, Alkoholsucht sei eine Langeweile - Erscheinung oder auch nur eine Charakterschwäche !