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Vollständige Version anzeigen : SPIEGELl-Affäre Vor genau 50 Jahren



Geronimo
27.10.2012, 04:15
Vor genau 50 Jahren ging die SPIEGEL-Affäre los. Heute würden wir über so was lächeln. Damals gings ans Eingemachte. Ist allerdings nicht der Grund für diesen Faden. Viel interessanter finde ich, wie sich das Verhältnis zur eigenen Geschichte gewandelt hat. Sicher nicht zum Guten. Als Beispiel das Titelbild des SPIEGEL mit dem die ganze Sache begann.

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Ströbele, Trittin, Roth und Co. würden bei so einem Titelbild doch sofort in Schnappatmung verfallen. Und nicht nur die. Die gesamte politische Klasse wäre hellauf entsetzt. Damals war das normal. Und das war gut so.:sark:

cruncher
27.10.2012, 07:07
Vor genau 50 Jahren ging die SPIEGEL-Affäre los. Heute würden wir über so was lächeln. Damals gings ans Eingemachte. Ist allerdings nicht der Grund für diesen Faden. Viel interessanter finde ich, wie sich das Verhältnis zur eigenen Geschichte gewandelt hat. Sicher nicht zum Guten. Als Beispiel das Titelbild des SPIEGEL mit dem die ganze Sache begann.

Fällt jemandem etwas auf?
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Ströbele, Trittin, Roth und Co. würden bei so einem Titelbild doch sofort in Schnappatmung verfallen. Und nicht nur die. Die gesamte politische Klasse wäre hellauf entsetzt. Damals war das normal. Und das war gut so.:sark:


Damals konnte man auch noch zur Entschuldigung der Politiker anführen sie handelten unter Zwang der Alliierten.


Heutzutage nutzen sie jede Schleimspur um den Amis in den Arsch zu kriechen.

Chronos
27.10.2012, 07:35
[.....]

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Oh ja, natürlich fällt etwas auf!

Ein in aller Öffentlichkeit getragenes Ritterkreuz oder Eisernes Kreuz oder so ähnlich! Und das auch noch in den Sechzigern! Heute würde dieser Mann bereits beim Verlassen seines Hauses totgeschlagen.

Nazi, Autobahn, Nazi, Autobahn, Nazi, Autobahn, Nazi, Autobahn, Nazi... :ätsch:

Seinerzeit war die Welt noch in Ordnung, denn es gab noch keine Grünen, keine Moscheen, keinen Gauck, keine Antifa und keine Merkel!

Die Wirtschaft brummte wie verrückt auf allen Wiesen und Feldern (es gab noch keine Gebäude, weil die Türken noch nicht mit dem Wiederaufbau Deutschlands begonnen hatten....).

Der Nihilist Augstein saß im Knast und der Alte von Rhöndorf rief im Bundestag etwas von "Ein Abgrund von Landesverrat", ohne dass Ratten wie heute ein Trittin und andere dieser Charakterschweine herumkrakeelten.

Schön!

Deutschmann
27.10.2012, 07:42
Vor genau 50 Jahren ging die SPIEGEL-Affäre los. Heute würden wir über so was lächeln. Damals gings ans Eingemachte. Ist allerdings nicht der Grund für diesen Faden. Viel interessanter finde ich, wie sich das Verhältnis zur eigenen Geschichte gewandelt hat. Sicher nicht zum Guten. Als Beispiel das Titelbild des SPIEGEL mit dem die ganze Sache begann.

Fällt jemandem etwas auf?
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Ströbele, Trittin, Roth und Co. würden bei so einem Titelbild doch sofort in Schnappatmung verfallen. Und nicht nur die. Die gesamte politische Klasse wäre hellauf entsetzt. Damals war das normal. Und das war gut so.:sark:

Ja. Das Eiserne Kreuz. Zwar - so wie ich erkennen kann - schon "entnazifiziert", aber das Eiserne Kreuz.
Die benannten Personen würden aber nicht deswegen in Ohnmacht fallen, sondern weil für die das Kreuz der Ausdruck besonderer Leistungen "für die Nazis" war.


Mich wundert, warum unser Hoheitszeichen noch nicht beanstandet wurde. :D

Deutschmann
27.10.2012, 07:43
Oha. Ist auch schon jemand anderem aufgefallen.

Geronimo
27.10.2012, 16:57
Nur zur genaueren Info: der Mann trägt das Ritterkreuz. FDP-Chef Erich Mende trug das damals auch zum Smoking und Frack. Tja, man war zu Recht stolz darauf. Und niemand nahm Anstoß daran. Warum auch?