Vollständige Version anzeigen : Ist Religion ein Problem?
Der Punkt ist aber, das gerade in China die Menschen sich nach Wertefundamenten sehnen, weil dort zunehmender Sittenverfall herrscht.
Deshalb organisieren sich dort immer mehr Menschen in christlichen Kirchen, insgesamt schon um die 7,5% - 10% der Gesamtbevölkerung.
Sonntags gehen in China mehr Menschen in die Kirche als in ganz Westeuropa, sogar Weihnachten wird schon öffentlich gefeiert, in dem zum Beispiel in Einkaufszentren
geschmückte Tannenbäume stehen.
Ein Führer kann nie ein Ersatz für Gott sein.
Wie stellst Du Dir denn Gott vor? Für mich ist das Ganze ein Rückschritt, auch der gerade zu beobachtende, immer radikaler werdende Islam.
"Wertefundamente?" Die Grünen haben uns doch gerade in den letzten 35 Jahren alle Werte genommen; alles was uns Tradition bedeutete, wird heute als "rechtsradikal" verteufelt. Die Grünen sind somit der natürliche Feind der deutschen Volksseele ! :)
Kurfürst
02.12.2012, 20:43
Wie stellst Du Dir denn Gott vor? Für mich ist das Ganze ein Rückschritt, auch der gerade zu beobachtende, immer radikaler werdende Islam.
"Wertefundamente?" Die Grünen haben uns doch gerade in den letzten 35 Jahren alle Werte genommen; alles was uns Tradition bedeutete, wird heute als "rechtsradikal" verteufelt. Die Grünen sind somit der natürliche Feind der deutschen Volksseele ! :)
Aber was haben denn die Grünen mit dem liebenden Gott zu tun, an den Christen glauben?
In unserer westlichen Welt wird gerade versucht, jegliche christliche Identität zu vernichten. Grüne und Konsorten wollen nun das vollenden, was das DDR- Regime nicht geschafft hat.
Der Islam ist als abtrünnige Sekte vom Christentum ebenfalls völlig an der christlichen Lehre vorbei. Die Leute wollen nur nicht verstehen, das die uns noch sehr gefährlich werden.
Das Christentum ist der Hinsicht keine Gefahr, wir wollen keine Leute töten oder sie zu ihrem Glück zwingen.
Gott ist für mich absolut unendlich und allmächtig, die "Kraft", die hinter unser aller Identität steht. Hinter dem ganzen Universum. :))
Richtig, alle die Marxistischen Länder wären wohl am Ende froh gewesen über "Opium fürs Volk".
Meine Eltern und Grosseltern erzählten mir, das im kommunistischen Jugoslawien unter Tito die Serben und Kroaten heimlich in die Kirchen gingen und christliche Feste feierten.... Sie sehnten sich nach Halt und Werten, sozusagen eine Säule an der sie glauben und festhalten können....
Die Hardcore-Kommunisten sind nach den Zerfall Jugoslawiens die grössten Kirchgänger geworden.... Mein Vater war so ein Kommunist, die Betonung liegt bei WAR!
Casus Belli
02.12.2012, 20:54
Meine Eltern und Grosseltern erzählten mir, das im kommunistischen Jugoslawien unter Tito die Serben und Kroaten heimlich in die Kirchen gingen und christliche Feste feierten.... Sie sehnten sich nach Halt und Werten, sozusagen eine Säule an der sie glauben und festhalten können....
Die Hardcore-Kommunisten sind nach den Zerfall Jugoslawiens die grössten Kirchgänger geworden.... Mein Vater war so ein Kommunist, die Betonung liegt bei WAR!
Ironie des Schicksals ist auch diese Geschichte, die Familie Honecker bekam in Deutschland nach zerfall der DDR in einer Kirche Asyl.
Shahirrim
02.12.2012, 20:55
Religion = sicher, das steckt viel problematisches Potential drin!
Glauben = nein!
Hallo, meine Gute. Wenn ich dann mal China erwähnen darf, was jetzt bald die Nummer 1 auf diesem Planeten sein wird. Da ist nichts "destabilisiert". Im Gegenteil, die Chinesen werden immer stärker.
Der Mensch sollte an sich selbst glauben und an seine Stärke......
Das sowieso, zweifelsohne..... Aber es verbindet auch ein gemeinsamer Glaube.... Wie Moslems und Juden wie auch Christen.... Verstehst Du was ich meine? Ein Jude aus Deutschland wird einem Juden aus Ungarn immer näher stehen als einem christlichen Deutschen..... Oder auch ein Moslem aus Deutschland einem Moslem in Saudi Arabien. Religionen verbinden werter Eridani.
Religion = sicher, das steckt viel problematisches Potential drin!
Glauben = nein!
Verbindet aber auch die Menschen.
Shahirrim
02.12.2012, 20:59
Verbindet aber auch die Menschen.
Sicher, deswegen auch dies Formulierung, dass da das Potential zum Missbrauch da ist, der aber nicht per se auf alle drübergestulpt werden kann! Problematisch wird es da, wo Zwang ausgeübt wird! Da haben nur Eltern ein Mitspracherecht bei ihren Kindern, aber kein Fremder über den anderen!
Rio de la Plata
02.12.2012, 21:47
Leider missionieren in Deutschland in letzter Zeit gerade radikale Atheisten, siehe "Bus-Aktion".
Wenn das nicht Mission ist, weiß ich auch nicht mehr.
Ich mußte mir das ergoogeln, weil ich Nachrichten aus Deutschland nur dann lese, wenn ich schlechte Laune habe und dringend etwas zum Lachen brauche: http://www.n-tv.de/panorama/Kampagne-gegen-Gott-article311010.html
Mit einem vollgekrakelten Bus durch Städte zu fahren, ist doch nicht radikal, oder hast Du darüber andere Infos? Auf der anderen Seite muß man aber auch sehen, daß die "gottlosen" Atheisten einen eher schlechten Ruf haben. Warum auch immer. Ich finde nichts schlimmes dabei, Leute aufzuklären, daß Atheisten nicht von Natur aus "böse" sind. Sondern, so wie ich, nette Kerle sein können. :D Es wäre aber nicht mein Ding. Ich halte das so wie der alte Fritz: Jeder soll nach seiner Façon selig werden - und ich nach meiner.
Unschlagbarer
03.12.2012, 15:08
Also die Käßmann hat mich jetzt positiv geschockt:
Sagte sie doch, dass es nicht gut sei, wenn die Religion zu nahe mit dem Staat Hand in Hand geht - oder so.
Recht hat sie!
Denn die Probleme werden immer dann regelmäßig immens groß, wenn die beiden sich gegenseitig zuarbeiten.
Unschlagbarer
03.12.2012, 15:09
Ich mußte mir das ergoogeln, weil ich Nachrichten aus Deutschland nur dann lese, wenn ich schlechte Laune habe und dringend etwas zum Lachen brauche: http://www.n-tv.de/panorama/Kampagne-gegen-Gott-article311010.html
Mit einem vollgekrakelten Bus durch Städte zu fahren, ist doch nicht radikal, oder hast Du darüber andere Infos? Auf der anderen Seite muß man aber auch sehen, daß die "gottlosen" Atheisten einen eher schlechten Ruf haben. Warum auch immer. Ich finde nichts schlimmes dabei, Leute aufzuklären, daß Atheisten nicht von Natur aus "böse" sind. Sondern, so wie ich, nette Kerle sein können. :D Es wäre aber nicht mein Ding. Ich halte das so wie der alte Fritz: Jeder soll nach seiner Façon selig werden - und ich nach meiner.
Ja, du musst wissen, Gottgläubige sehn schon Radikalität, wenn man z.B. sagt, Gott kann einem mal den Buckel runter rutschen.
Jeder Nichtglaube ist für sie "ein Problem".
Felix Krull
03.12.2012, 15:13
Ja, du musst wissen, Gottgläubige sehn schon Radikalität, wenn man z.B. sagt, Gott kann einem mal den Buckel runter rutschen.
Jeder Nichtglaube ist für sie "ein Problem".
Über Dich kann ich immer wieder nur lachen.
Ich komme seit Jahrzehnten ohne öffentlich bezeugten Gottesglauben sehr gut durchs Leben, und zwar ohne, daß mich deswegen jemals einer angefurzt hätte.
Aber vielleicht warst Du mal Meßdiener und hattest ein schlechtes Erlebnis. Irgendwoher muß Dein pathologischer Fanatismus ja stammen.
Brotzeit
03.12.2012, 15:36
. Irgendwoher muß Dein pathologischer Fanatismus ja stammen.
Angesichts der Realität und des Blickes in den Nachthimmel ; sind die Gläubigen nicht Fanatiker ?
Felix Krull
03.12.2012, 15:41
Angesichts der Realität und des Blickes in den Nachthimmel ; sind die Gläubigen nicht Fanatiker ?
Wen schert's denn solange die mich in ruhe lassen.
Rio de la Plata
03.12.2012, 16:02
Ja, du musst wissen, Gottgläubige sehn schon Radikalität, wenn man z.B. sagt, Gott kann einem mal den Buckel runter rutschen.
Jeder Nichtglaube ist für sie "ein Problem".
Du mußt wissen, daß Du mit einer solchen Aussage religiöse Gefühle verletzt. Diese Gefühle stehen unter dem Schutz des Gesetzes. Da wird dann regelmäßig drauf gepocht. Aber nur dann, wenn sie in der Unterzahl sind und unangenehme Fragen beantworten sollen. Sind sie in der Überzahl, kann man erleben, wie "christliche Nächstenliebe" flugs umdefiniert wird. Dann sind sie nicht besser als die "Missionare" in der neuen Welt, ein paar Jahrhunderte früher.
Wie ich weiter oben schrieb, hatte ich vor 10 Jahren in einem christlichen Forum "ausgiebig" diskutiert und eine Menge Erfahrungen sammeln können.
Es gibt verschiedene Arten von Glauben. Am schlimmsten sind die, die den Religionsgemeinschaften den Rücken gekehrt haben und sich ihren Glauben selbst gebastelt haben. Die sind davon überzeugt selbst der/ein "Messias" zu sein und versuchen permanent "Jünger" um sich zu scharen. (Manchmal klappt das sogar! Ich habe eine "Jüngerin" samt ihrem Guru persönlich kennengelernt)
Ich habe in diesem Forum Leute "kennengelernt" (zum Glück nicht persömlich), die mir das Gruseln beigebracht haben. Darunter waren "Krieger Gottes", die den "Unglauben" mit "Feuer und Schwert" ausrotten wollen und von Gott ernannte "Dämonenjäger", die im "göttlichen Auftrag" das Böse bekämpfen.
Unschlagbarer
03.12.2012, 16:36
Du mußt wissen, daß Du mit einer solchen Aussage religiöse Gefühle verletzt.Du musst wissen, dass auch diese Aussage genau eins der Probleme der Religion ist. Religiöse müssen endlich kapieren, dass man über Religion auch Witze machen kann. Gefühle verletzt man nur konkret, persönlich gemeint. Eine allgemeine Verletzung allgemeiner Gefühle gibt es nicht. Ich kann nichts dafür, dass sich Religiöse für Gott verantwortlich fühlen und andauernd beleidigte Leberwurst spielen. Gott ist ein Armleuchter, was der nicht alles erlaubt, befiehlt, duldet oder belohnt! Man sollte ihn vor ein Welt-Gericht zitieren.
Diese Gefühle stehen unter dem Schutz des Gesetzes.Nenn doch mal den Paragraphen, wo das steht. Es besteht Glaubensfreiheit und zugleich auch Meinungsfreiheit, d.h. man kann seine Meinung auch sagen.
Da wird dann regelmäßig drauf gepocht. Aber nur dann, wenn sie in der Unterzahl sind und unangenehme Fragen beantworten sollen. Sind sie in der Überzahl, kann man erleben, wie "christliche Nächstenliebe" flugs umdefiniert wird. Dann sind sie nicht besser als die "Missionare" in der neuen Welt, ein paar Jahrhunderte früher. Richtig. Ich sehe wir verstehn uns.
Wie ich weiter oben schrieb, hatte ich vor 10 Jahren in einem christlichen Forum "ausgiebig" diskutiert und eine Menge Erfahrungen sammeln können.
Es gibt verschiedene Arten von Glauben. Am schlimmsten sind die, die den Religionsgemeinschaften den Rücken gekehrt haben und sich ihren Glauben selbst gebastelt haben. Die sind davon überzeugt selbst der/ein "Messias" zu sein und versuchen permanent "Jünger" um sich zu scharen. (Manchmal klappt das sogar! Ich habe eine "Jüngerin" samt ihrem Guru persönlich kennengelernt) Ich kenne auch ein paar dieser Leute, sogar persönlich. Ich musste durchsetzen, dass wir nicht mehr über Religion reden. Das war mir einfach zu dumm.
Ich habe in diesem Forum Leute "kennengelernt" (zum Glück nicht persömlich), die mir das Gruseln beigebracht haben. Darunter waren "Krieger Gottes", die den "Unglauben" mit "Feuer und Schwert" ausrotten wollen und von Gott ernannte "Dämonenjäger", die im "göttlichen Auftrag" das Böse bekämpfen.Mit der Bibel oder dem Koran unter dem Arm. Notfalls schlagen sie dich auch mit ihren heiligen Büchern auf den Kopf. In einem Forum hat ein Christ (Katholik) mal berichtet, er hätte es selbst erlebt, wie ein Moslem seiner 'Fatimah' in der Bahn den Koran mehrfach auf den Kopf geschlagen hat. Wenns hilft...
Unschlagbarer
03.12.2012, 16:39
Über Dich kann ich immer wieder nur lachen.
Ich komme seit Jahrzehnten ohne öffentlich bezeugten Gottesglauben sehr gut durchs Leben, und zwar ohne, daß mich deswegen jemals einer angefurzt hätte.
Aber vielleicht warst Du mal Meßdiener und hattest ein schlechtes Erlebnis. Irgendwoher muß Dein pathologischer Fanatismus ja stammen.
Und was soll dein "Beitrag" nun inhaltlich ausdrücken?
Rio de la Plata
03.12.2012, 18:26
Du musst wissen, dass auch diese Aussage genau eins der Probleme der Religion ist. Religiöse müssen endlich kapieren, dass man über Religion auch Witze machen kann. Gefühle verletzt man nur konkret, persönlich gemeint. Eine allgemeine Verletzung allgemeiner Gefühle gibt es nicht. Ich kann nichts dafür, dass sich Religiöse für Gott verantwortlich fühlen und andauernd beleidigte Leberwurst spielen. Gott ist ein Armleuchter, was der nicht alles erlaubt, befiehlt, duldet oder belohnt! Man sollte ihn vor ein Welt-Gericht zitieren.
Nenn doch mal den Paragraphen, wo das steht. Es besteht Glaubensfreiheit und zugleich auch Meinungsfreiheit, d.h. man kann seine Meinung auch sagen.
Richtig. Ich sehe wir verstehn uns.
Ich kenne auch ein paar dieser Leute, sogar persönlich. Ich musste durchsetzen, dass wir nicht mehr über Religion reden. Das war mir einfach zu dumm.
Mit der Bibel oder dem Koran unter dem Arm. Notfalls schlagen sie dich auch mit ihren heiligen Büchern auf den Kopf. In einem Forum hat ein Christ (Katholik) mal berichtet, er hätte es selbst erlebt, wie ein Moslem seiner 'Fatimah' in der Bahn den Koran mehrfach auf den Kopf geschlagen hat. Wenns hilft...
§ 166 StGB
Beschimpfung von Bekenntnissen, Religionsgesellschaften und Weltanschauungsvereinigungen
(1) Wer öffentlich oder durch Verbreiten von Schriften (§ Abs. 3) den Inhalt des religiösen oder weltanschaulichen Bekenntnisses anderer in einer Weise beschimpft, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
(2) Ebenso wird bestraft, wer öffentlich oder durch Verbreiten von Schriften (§ Abs. 3) eine im Inland bestehende Kirche oder andere Religionsgesellschaft oder Weltanschauungsvereinigung, ihre Einrichtungen oder Gebräuche in einer Weise beschimpft, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören.
Wobei das Ganze, durch den "öffentlichen Frieden" recht schwammig ist. Kommt dann wohl darauf an, was ein Rechtsanwalt daraus macht ... :D Ist Auslegungssache.
Im Grunde genommen vertreten wir die gleiche Auffassung über Religionen, wir gehen nur unterschiedlich damit um. Nach meiner Erfahrung bringt es absolut nichts, die Leute zu "kränken". Die Indoktrination der sie von klein auf ausgesetzt waren, läßt sich nicht so einfach wegwischen. Schon gar nicht, wenn man sie, oder ihren jeweiligen "Gott beleidigt".
Gläubige sind nun mal in einer schlechteren Position, denn sie sind nicht in der Lage ihren Glauben plausibel zu begründen. Was in einem Buch steht, daß rund 2000 Jahre alt ist, ist kein "Beweis", der mich überzeugt. Zumal diese Evangelien 50 oder 60 Jahre nach den Ereignissen, von verschiedenen Leuten, geschrieben wurden.
Unschlagbarer
03.12.2012, 18:48
§ 166 StGB
Beschimpfung von Bekenntnissen, Religionsgesellschaften und Weltanschauungsvereinigungen
(1) Wer öffentlich oder durch Verbreiten von Schriften (§ Abs. 3) den Inhalt des religiösen oder weltanschaulichen Bekenntnisses anderer in einer Weise beschimpft, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
(2) Ebenso wird bestraft, wer öffentlich oder durch Verbreiten von Schriften (§ Abs. 3) eine im Inland bestehende Kirche oder andere Religionsgesellschaft oder Weltanschauungsvereinigung, ihre Einrichtungen oder Gebräuche in einer Weise beschimpft, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören.
Wobei das Ganze, durch den "öffentlichen Frieden" recht schwammig ist. Kommt dann wohl darauf an, was ein Rechtsanwalt daraus macht ... :D Ist Auslegungssache.
Im Grunde genommen vertreten wir die gleiche Auffassung über Religionen, wir gehen nur unterschiedlich damit um. Nach meiner Erfahrung bringt es absolut nichts, die Leute zu "kränken". Die Indoktrination der sie von klein auf ausgesetzt waren, läßt sich nicht so einfach wegwischen. Schon gar nicht, wenn man sie, oder ihren jeweiligen "Gott beleidigt".
Gläubige sind nun mal in einer schlechteren Position, denn sie sind nicht in der Lage ihren Glauben plausibel zu begründen. Was in einem Buch steht, daß rund 2000 Jahre alt ist, ist kein "Beweis", der mich überzeugt. Zumal diese Evangelien 50 oder 60 Jahre nach den Ereignissen, von verschiedenen Leuten, geschrieben wurden.
Damit sollte der sog. Gotteslästerungsparagraph ersetzt werden.
Und Gott schlechthin kann man also unbedenklich lästern, denn Gott ist ein allgemeiner Begriff, wenn das bestraft werden sollte, dann müsste der Staatsanwalt erst mal nachweisen, welchen Gott welcher Religion man meint.
Unbesehn dieser Strafandrohung, die man bei uns seit langem (seit wann eigentlich) nicht mehr wahr gemacht hat, was ist wenn man anderen Aberglauben schlecht oder sich über ihn lustig macht? Die sonstigen Abergläubischen haben eben keine Lobby und keine Priester, die die ganze Sache immer wieder anheizen.
Mein Nachbar, der meint, dass sein Gott in der Erde zusammen mit seinem Kollegen, dem Teufel wohnt, der hat wohl dann schlechte Karten, wenn ich über ihn öffentlich lache.
Grade sagen sie in "nano":
Tiefer Glaube kann Menschen krank oder auch gesund machen.
Wo ist dann der übergreifende Nutzen für die Menschen?
Unschlagbarer
03.12.2012, 19:41
Jetzt mal in Ruhe über das Problem nachgedacht:
Der von dir genannte Straftatparagraph, Rio de la Plata, ist natürlich nichts anderes als die Praxis der Inquisition fortgeführt.
Es wird soviel beleidigt, diffamiert, von jeder in jede Richtung. Öffentlich, im TV, in Internetmedien usw.
Und ausgerechnet die "Verletzung der religiösen Gefühle" wird immer noch bestraft. Jedenfalls nach dem Gesetz.
Dass in der tatsächlichen Rechtspflege das kaum noch oder eigentlich gar nicht mehr praktiziert wird, bedeutet nicht, dass der § außer Kraft wäre.
Sobald religiöse Politiker oder Richter, auch Staatsanwälte sich darauf besinnen, werden sie diesen Paragraphen ohne Bedenken, weil ja "unter dem Schutz des Rechtsstaates" wieder anwenden. Und was haben wir dann wieder?
Die Inquisition, nur in etwas modernerem Gewand.
Wer fragt nach der Beleidigung von Atheisten, von der Beleidigung des Atheismus durch die Kirche, selbst durch den Papst?
Wer fragt von der religiösen Seite nach der Beleidigung der Intelligenz und des logischen Denkvermögens anderer Leute?
Wenn du wüsstest, wieviele Christen mich in solchen Foren wie diesem (auch in diesem!) schon höchstpersönlich auf unerträgliche Weise beleidigt und diffamiert haben!
Rio de la Plata
03.12.2012, 20:27
Damit sollte der sog. Gotteslästerungsparagraph ersetzt werden.
Und Gott schlechthin kann man also unbedenklich lästern, denn Gott ist ein allgemeiner Begriff, wenn das bestraft werden sollte, dann müsste der Staatsanwalt erst mal nachweisen, welchen Gott welcher Religion man meint.
Unbesehn dieser Strafandrohung, die man bei uns seit langem (seit wann eigentlich) nicht mehr wahr gemacht hat, was ist wenn man anderen Aberglauben schlecht oder sich über ihn lustig macht? Die sonstigen Abergläubischen haben eben keine Lobby und keine Priester, die die ganze Sache immer wieder anheizen.
Mein Nachbar, der meint, dass sein Gott in der Erde zusammen mit seinem Kollegen, dem Teufel wohnt, der hat wohl dann schlechte Karten, wenn ich über ihn öffentlich lache.
Grade sagen sie in "nano":
Tiefer Glaube kann Menschen krank oder auch gesund machen.
Wo ist dann der übergreifende Nutzen für die Menschen?
Sieh das doch einfach so, daß jeder Jeck anders ist. Es ist schon schwer nur 2 Leute unter einen Hut zu bringen. Ich habe festgestellt, daß viele Leute sich sicherer fühlen, wenn sie ihr "höheres Wesen" haben. Wenn es ihnen etwas nützt ... warum nicht? Ich persönlich brauche keins.
Das Problem entsteht erst dann, wenn sich eine Gemeinschaft bildet, die ein "wir/die"-Gefühl erzeugt. Damit enstehen wie von selbst Arroganz, oft Haß, Überheblichkeit und nicht zuletzt Neid. Neid auf die, die ihr Leben nicht von religiösen Regeln beeinflussen lassen. (Ist manchmal auch ziemlich lästig ...) Da menschliche Charaktäre sehr unterschiedlich sind, kann das gewaltig ausufern. Die Geschichte ist voll von solchen Auswüchsen.
Mir persönlich bringt es nichts Gläubige zu ärgern. Aus dem Alter bin raus ... :D. In dem angesprochenen Forum hat man mich angefeindet, beleidigt, beschimpft usw. Ich habe das ignoriert und einfach sachlich weiter diskutiert. Ich hab die Oberhand gewonnen und nicht mehr verloren, bis das Forum ... geschlossen wurde, nachdem sich einer der Foristen in einem einzigen Satz, fünf mal selbst widersprochen hat. Meinem Ego hat das weitaus mehr gebracht, als wenn ich mich hätte dazu hinreißen lassen, mit gleicher Münze zurückzuzahlen.
Rio de la Plata
03.12.2012, 21:47
Jetzt mal in Ruhe über das Problem nachgedacht:
Der von dir genannte Straftatparagraph, Rio de la Plata, ist natürlich nichts anderes als die Praxis der Inquisition fortgeführt.
Es wird soviel beleidigt, diffamiert, von jeder in jede Richtung. Öffentlich, im TV, in Internetmedien usw.
Und ausgerechnet die "Verletzung der religiösen Gefühle" wird immer noch bestraft. Jedenfalls nach dem Gesetz.
Dass in der tatsächlichen Rechtspflege das kaum noch oder eigentlich gar nicht mehr praktiziert wird, bedeutet nicht, dass der § außer Kraft wäre.
Sobald religiöse Politiker oder Richter, auch Staatsanwälte sich darauf besinnen, werden sie diesen Paragraphen ohne Bedenken, weil ja "unter dem Schutz des Rechtsstaates" wieder anwenden. Und was haben wir dann wieder?
Die Inquisition, nur in etwas modernerem Gewand.
Wer fragt nach der Beleidigung von Atheisten, von der Beleidigung des Atheismus durch die Kirche, selbst durch den Papst?
Wer fragt von der religiösen Seite nach der Beleidigung der Intelligenz und des logischen Denkvermögens anderer Leute?
Wenn du wüsstest, wieviele Christen mich in solchen Foren wie diesem (auch in diesem!) schon höchstpersönlich auf unerträgliche Weise beleidigt und diffamiert haben!
Inquisition? Interessanter Gedanke. Wenn ich mir das so überlege, ja, es ist eine (zum Glück) leichtere Form dessen. Jedoch steht kein Scheiterhaufen am Ende. Ich glaube auch nicht, daß dies wieder eingeführt würde. Die Kirche hat viele Zähne eingebüßt, das reicht kaum noch, um damit zu knirschen ... :D Ihre Macht bezieht sie eigentlich nur aus dem unermeßlichen Reichtum, den sie über die Jahrhunderte angehäuft hat. Mit dem sie Hunger und Armut von heute auf morgen beenden könnte, wenn ... ja wenn sie sich an die Vorgaben des Religionsstifters halten würde. Tut sie aber nicht. Die "Schäfchen" müssen die Klingelbeutel immer wieder neu füllen. Ein Großteil davon wandert schnurstracks nach Rom ... in die Vatikan-Bank ... ??
Du hast recht. Manchmal fühle ich ich auch beleidigt. Nur weil ich Atheist bin und "gottlos", bin ich noch lange kein Monster. Der Begriff "Gottlos" ist halt negativ besetzt, man hatte Zeit genug, um dafür zu sorgen. Aber soll ich mich deswegen auf die selbe Stufe begeben? Das wäre ja ein Abstieg. Ich bin viel zu faul, um wieder hochzuklettern - und viel zu froh, diese Stufe überwunden zu haben. Ich ziehe es vor, ruhig zu bleiben und zu argumentieren. Als Atheist hat man einfach die besseren Karten. Man muß sich nicht ständig fragen, wenn man den IST-Zustand der Welt ansieht, "warum läßt Gott das zu". Als Atheist weiß man das Menschen Raubtiere sind und das der größte Feind eines Menschen ein anderer Mensch ist. Man muß sich keine Knoten in die Gedanken machen, nur damit das "Gottesbild" wieder stimmt.
Für mich persönlich sind andere Sichtweisen interessant, deshalb bin ich hier. Oft sind andere Perspektiven überlegenswert, ich bin offen für alles. Ich hab viel zu lernen, bevor ich den Löffel abgebe. Wenn man immer nur draufhaut, dann geht das mit Sicherheit unter. Dann will keiner mehr mitspielen.
Brotzeit
03.12.2012, 23:18
Zumal diese Evangelien 50 oder 60 Jahre nach den Ereignissen, von verschiedenen Leuten, geschrieben wurden.
Und das Ding wurde etliche Male übersetzt und verändert und zensiert ...........
Rio de la Plata
04.12.2012, 23:14
Und das Ding wurde etliche Male übersetzt und verändert und zensiert ...........
.... das kommt dann noch dazu und weiter, das noch Teile aussortiert wurden. Ein Schelm, der Böses dabei denkt.
Brotzeit
05.12.2012, 09:14
.... das kommt dann noch dazu und weiter, das noch Teile aussortiert wurden. Ein Schelm, der Böses dabei denkt.
Was ist mit den gnostischen Schriften ; dem "Evangelium der Maria" ....????????
Als Atheist hat man einfach die besseren Karten.
Als überhaupt kein "Theist" habe ich noch bessere Karten. Und amüsiere mich über allerlei Atheisten, Theisten, Deisten und Pantheisten.
Rio de la Plata
05.12.2012, 15:02
Was ist mit den gnostischen Schriften ; dem "Evangelium der Maria" ....????????
Da muß ich passen. Soweit geht mein Interesse nicht.
Rio de la Plata
05.12.2012, 15:09
Als überhaupt kein "Theist" habe ich noch bessere Karten. Und amüsiere mich über allerlei Atheisten, Theisten, Deisten und Pantheisten.
Wie wird man denn "überhaupt kein "Theist""? Ich mag gute Karten, bessere noch mehr. :appl:
Es freut mich sehr, daß ich zu Deiner Erheiterung beitragen konnte. :D
Wie wird man denn "überhaupt kein "Theist""? Ich mag gute Karten, bessere noch mehr.
Es freut mich sehr, daß ich zu Deiner Erheiterung beitragen konnte.
Überhaupt kein Theist wird man nicht, wir sind es von Geburt an. Etlichen wird die natürliche Veranlagung jedoch fortamputiert.
Rio de la Plata
05.12.2012, 16:22
Überhaupt kein Theist wird man nicht, wir sind es von Geburt an. Etlichen wird die natürliche Veranlagung jedoch fortamputiert.
Ja, kurz nach der Geburt gehts mit der Amputation schon los. Erst Taufe und dann Indoktrination ohne Ende, in Familie, Schule usw. Ist schwer sich davon zu lösen, viele schaffen das nicht.
Unschlagbarer
07.12.2012, 13:04
Überhaupt kein Theist wird man nicht, wir sind es von Geburt an. Etlichen wird die natürliche Veranlagung jedoch fortamputiert.:appl:
Genauso ist es.
Man beachte den feinen Unterscheid zwischen "kein Theist" und "Atheist".
Übrigens ist man von Geburt an zunächst auch kein Atheist,
man ist auch kein Analphabet, obwohl man es ist.
Als Neugeborenes macht man nur folgendes:
Schlafen, Trinken, Kacken und Pullern, Schreien und wieder Schlafen.
Alles weitere lernt der Mensch erst. In den ersten drei Jahren das allermeiste.
Übrigens ist man von Geburt an zunächst auch kein Atheist,
man ist auch kein Analphabet, obwohl man es ist.
Gläubige Menschen behaupten jedoch oft, dass der Glauben ein urmenschliches, angeborenes Bedürfnis sei. Denen erwidere ich: "Richtig. Es gilt auch als erwiesen, dass der Satzbau angeboren, das Wimmern jedoch erlernt ist.
Herr Schmidt
08.12.2012, 17:19
Und das Ding wurde etliche Male übersetzt und verändert und zensiert ...........
und neu interepretiert ... was nicht mal schlecht ist ... noch viel schlimmer ist der Koran ....
Herr Schmidt
08.12.2012, 17:20
:appl:
Genauso ist es.
Man beachte den feinen Unterscheid zwischen "kein Theist" und "Atheist".
Übrigens ist man von Geburt an zunächst auch kein Atheist,
man ist auch kein Analphabet, obwohl man es ist.
Als Neugeborenes macht man nur folgendes:
Schlafen, Trinken, Kacken und Pullern, Schreien und wieder Schlafen.
Alles weitere lernt der Mensch erst. In den ersten drei Jahren das allermeiste.
:gp:
Unschlagbarer
09.12.2012, 11:43
Ich nehme mal an, dass es vor allem im Himmel, da, wo die vielen Götter ihre Throne aufstellen, problematisch ist.
Jeder will den besten Platz haben, jeder in der ersten Reihe sitzen,
jeder will der erste gewesen sein im Götterhimmel,
jeder will "Vater" sein, jeder Chef über alle anderen!
Mann, muss das ein Gerangel sein!
Vielleicht merken wir ja deshalb nichts von denen, weil sie sich ununterbrochen streiten und sich dabei mit ihren Büchern gegenseitg auf den Kopp hauen?
Dann hat jeder noch seinen ganzen Hofstaat, Engel, Türsteher, persönliche Adjutanten, Mütter, Söhne, Töchter, deren Geliebte, und jeder von denen beansprucht wieder seinen eigenen Hofstaat ...
Mannohmann, dort möchte man nicht zwischen die Räder geraten!
Ist das jetzt wieder "Beleidigung der religiösen Gefühle" von Millionen Gläubigen?
Brotzeit
09.12.2012, 12:10
##edit##.
Der G-ttesstaat ist auch abgebrannt ....
Wir werden es nicht mehr erleben ........
Der Parasit Kirche stirbt auch ; langsam aber sicher!
Alles hat ein Ende ; auch das "Reich G-ttes" ; das nie existiert hat
Casus Belli
09.12.2012, 12:12
Der G-ttesstaat ist auch abgebrannt ....
Wir werden es nicht mehr erleben ........
Der Parasit Kirche stirbt auch ; langsam aber sicher!
Der letzte Staat mit dem Christentum als Religion war Preußen, und das ist schon lange her.
Brotzeit
09.12.2012, 12:16
Der letzte Staat mit dem Christentum als Religion war Preußen, und das ist schon lange her.
Siehste ...........
Unschlagbarer
09.12.2012, 13:36
Gläubige Menschen behaupten jedoch oft, dass der Glauben ein urmenschliches, angeborenes Bedürfnis sei. Denen erwidere ich: "Richtig. Es gilt auch als erwiesen, dass der Satzbau angeboren, das Wimmern jedoch erlernt ist.
Man will sie ja nicht kränken, aber was die einen immerzu für Blödsinn einreden wollen, das geht wirklich auf keine Kuhhaut.
Um sie zu hätscheln, d.h. um sie im Glauben zu lassen, man glaube ihnen alles, dazu müsste man auch Lügner und Täuscher werden.
Glaube, das Glauben ist dem Menschen schon eigen, aber nicht unbedingt an Götter und an all den Kram.
Z.B. wollten mir schon viele einreden, wir Atheisten würden nichts glauben.
Wenn ich aufzählen wollte, was ich alles glaube, dann würden das viele Seiten werden.
Und sei es nur das, was ich nicht weiß, aber trotzdem glaube.
Das Problem mit den Gott-Gläubigen ist, dass sie sich nicht vorstellen können, dass Götter wirklich nur eingebildet sind, auch ihre,
und dass es Menschen gibt, die nicht an dieser Einbildung leiden. Das geht einfach nicht in ihren Kopf. Deshalb kann man mit Gottgläubigen einen wirklichen Meinungsaustausch über Götterglaube nicht führen. Es ist, als lebten die beiden Gruppen von Menschen in verschiedenen Welten.
Herr Schmidt
09.12.2012, 13:40
Ich nehme mal an, dass es vor allem im Himmel, da, wo die vielen Götter ihre Throne aufstellen, problematisch ist.
Jeder will den besten Platz haben, jeder in der ersten Reihe sitzen,
jeder will der erste gewesen sein im Götterhimmel,
jeder will "Vater" sein, jeder Chef über alle anderen!
Mann, muss das ein Gerangel sein!
Vielleicht merken wir ja deshalb nichts von denen, weil sie sich ununterbrochen streiten und sich dabei mit ihren Büchern gegenseitg auf den Kopp hauen?
Dann hat jeder noch seinen ganzen Hofstaat, Engel, Türsteher, persönliche Adjutanten, Mütter, Söhne, Töchter, deren Geliebte, und jeder von denen beansprucht wieder seinen eigenen Hofstaat ...
Mannohmann, dort möchte man nicht zwischen die Räder geraten!
Ist das jetzt wieder "Beleidigung der religiösen Gefühle" von Millionen Gläubigen?
Überhaupt nicht ... denn alle Religionen behaupten ja: Es gibt nur die ihrigen Götter .... also kann es kein Gerangel geben !! Aber wer ist nun der einzig wahre Gott ??? Ich vermute nach langem Überlegen, es ist "Wotan", denn so hieß mein erster Hund und kann sich Schmidtchen Schleicher täuschen ??
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interessant auch dieser Threas: http://www.politikforen.net/showthread.php?134033-Bessenheit-heute
Religion ist an sich kein Problem, Problem wird es erst dann, wenn es der semitischen Ursprung ist. Proto Germanen glaubten vor der Christianisierung an das Heidentum, Türken glaubten vor der Zwangsislamisierung (durch zahlreiche Massaker der Araber an türkische Völker in Zentralasien) an das Tengrismus, aber auch an das Buddhismus, nur damals gab es keine Glaubensprobleme oder Konflikte, wie man sie heute kennt. Religionen, bzw. Glaubensrichtungen des semitischen Ursprungs sind für viele nicht-semitische Völker zu einem Unglück geworden.
Casus Belli
09.12.2012, 14:34
Wie gut das die "Germanen" und ihr Glauben das "Heidentum" (Was im übrigen die Bezeichnung für alle Andersgläubigen ausserhalb des Christentums ist, zu Zeiten der Kreuzzüge nannte man auch Muslime Heiden) nichts von deinem Beitrag wussten denn dann hätten sie es eventuell unterlassen sich schon vorm Christentum abzuschlachten oder z.b. mit Rom zu paktieren um andere Germanenstämme auszurotten.
Unschlagbarer
09.12.2012, 16:02
Religion ist an sich kein Problem, Problem wird es erst dann, wenn es der semitischen Ursprung ist. Proto Germanen glaubten vor der Christianisierung an das Heidentum, Türken glaubten vor der Zwangsislamisierung (durch zahlreiche Massaker der Araber an türkische Völker in Zentralasien) an das Tengrismus, aber auch an das Buddhismus, nur damals gab es keine Glaubensprobleme oder Konflikte, wie man sie heute kennt. Religionen, bzw. Glaubensrichtungen des semitischen Ursprungs sind für viele nicht-semitische Völker zu einem Unglück geworden.
ogottogottogottogott!
Herr Schmidt
09.12.2012, 17:58
Religion ist an sich kein Problem, Problem wird es erst dann, wenn es der semitischen Ursprung ist. Proto Germanen glaubten vor der Christianisierung an das Heidentum, Türken glaubten vor der Zwangsislamisierung (durch zahlreiche Massaker der Araber an türkische Völker in Zentralasien) an das Tengrismus, aber auch an das Buddhismus, nur damals gab es keine Glaubensprobleme oder Konflikte, wie man sie heute kennt. Religionen, bzw. Glaubensrichtungen des semitischen Ursprungs sind für viele nicht-semitische Völker zu einem Unglück geworden.
Da ist was wahres dran ... aber auch früher hat es sogenannte Religionskriege gegeben?
Da ist was wahres dran ... aber auch früher hat es sogenannte Religionskriege gegeben?
Richtige KRIEGE gibt es erst, seit es richtige Herrschaft gibt. Wenn eine Sippe, ein Stamm anderen auf die Köpfe haute, war das noch kein Krieg- auch kein Religionskrieg. Religion, wie wir sie verstehen, entsteht erst durch zentralisierte Macht. Bis dahin gläubelt jeder samt seiner Sippschaft vor sich hin. Das ist noch kein Problem.
Unschlagbarer
17.12.2012, 16:15
Richtige KRIEGE gibt es erst, seit es richtige Herrschaft gibt. Wenn eine Sippe, ein Stamm anderen auf die Köpfe haute, war das noch kein Krieg- auch kein Religionskrieg. Religion, wie wir sie verstehen, entsteht erst durch zentralisierte Macht. Bis dahin gläubelt jeder samt seiner Sippschaft vor sich hin. Das ist noch kein Problem.Ich bin überzeugt, dass hier manchmal auch religiöse Gründe vorgelegen haben konnten. Wenn einer den Schamanen missachtet hatte ider die Symbole beschädigt, dann gabs sicher auch was auf die Mütze.
Ich bin überzeugt, dass hier manchmal auch religiöse Gründe vorgelegen haben konnten. Wenn einer den Schamanen missachtet hatte ider die Symbole beschädigt, dann gabs sicher auch was auf die Mütze.
Ich meinte den Unterschied zwischen "auf die Mütze" und Krieg; ebenso den Unterschied zwischen Glauben und Religion.
Quantitäten, die ab einer kritischen Größe in Qualitäten umschlagen.
Unschlagbarer
18.12.2012, 09:51
Ich meinte den Unterschied zwischen "auf die Mütze" und Krieg; ebenso den Unterschied zwischen Glauben und Religion.
Quantitäten, die ab einer kritischen Größe in Qualitäten umschlagen.Ja, Krieg ist an sich schon ein Problem, religiös angeheizter Krieg ist es noch mehr. Da gehts nur um Ideologie. Der Kampf um andere Ressourcen und um Macht wird durch Religion noch unheimlich angeheizt.
Herr Schmidt
18.12.2012, 10:09
Ja, Krieg ist an sich schon ein Problem, religiös angeheizter Krieg ist es noch mehr. Da gehts nur um Ideologie. Der Kampf um andere Ressourcen und um Macht wird durch Religion noch unheimlich angeheizt.
Die Religionen oder Ideologien* (ist fast das Gleiche) wurden und werden immer benutzt um Macht auszuüben. Wer die einzige Wahrheit hat, der kann alle anderen knechten, so lautet die Aussage.
Ob ich Gott, oder Prophet oder Führer oder Staatsratsvorsitzender sage ist doch eigentlich egal !
Unschlagbarer
23.12.2012, 15:24
Die Religionen oder Ideologien* (ist fast das Gleiche) wurden und werden immer benutzt um Macht auszuüben. Wer die einzige Wahrheit hat, der kann alle anderen knechten, so lautet die Aussage.
Ob ich Gott, oder Prophet oder Führer oder Staatsratsvorsitzender sage ist doch eigentlich egal !Jojo. Ist schon was dran.
Brotzeit
24.12.2012, 10:26
Die Religionen oder Ideologien* (ist fast das Gleiche) wurden und werden immer benutzt um Macht auszuüben. Wer die einzige Wahrheit hat, der kann alle anderen knechten, so lautet die Aussage.
Ob ich Gott, oder Prophet oder Führer oder Staatsratsvorsitzender sage ist doch eigentlich egal !
Einst las ich mal folgenden Spruch hier irgendwo im Forum ...
Da packte der Bischof den König am Arm
und sprach:" Ich mach sie dumm und du hälst sie arm!"
Herr Schmidt
24.12.2012, 12:46
Einst las ich mal folgenden Spruch hier irgendwo im Forum ...
Da packte der Bischof den König am Arm
und sprach:" Ich mach sie dumm und du hälst sie arm!"
Wir sind heute schon weiter: "Der Führer/Mullah/Prediger machen die Menschen arm und halten sie dumm" ... die brauchen keinen zweiten Mann mehr. In Mali werden die UNESCO-Bauwerke zerstört, weil sie gegen Allah sind, die Schulen werden abgebrannt, weil Bildung gegen Allah ist usw. usw.
Unser Problem in den nächsten Jahrzehnten wird ausschließlich der Islam werden. Wenn die Islamisten Drohnen und Giftgas (aus Syrien) in die Hände bekommen, dann werden sie Angst und Schrecken verbreiten un d unsere Gutmenschen werden jammern: "Das ist nicht der wahre Islam"
Das Problem sind die Menschen, welche Religion als eine Bedrohung und einen Störfaktor sehen.
Unschlagbarer
29.12.2012, 22:44
Das Problem sind die Menschen, welche Religion als eine Bedrohung und einen Störfaktor sehen.Ist sie das denn nicht allzu oft?
Seligman
01.01.2013, 13:53
Ist Religion ein Problem?
Da es meherer Glaubensrichtungen gibt die sich jeweils auf die Richtigkeit ihres Glaubens berufen ist Religion ein grosses Problem fuer das friedliche zusammenleben der Menschen auf dieser Welt.
Seligman
01.01.2013, 14:01
Jede Art von Glauben birgt eine gewisse Komik. Ein Ungläubiger, ein Gläubiger und ein Esotheriker sollten feststellen, ob Bier im Kühlschrank ist.
Der Ungläubige öffnete den Kühlschrank, sah nach und sagte: "Es ist kein Bier im Kühlschrank."
Der Gläubige sagte, ohne nach zu sehen: "Ich glaube, dass Bier im Kühlschrank ist."
Der Esotheriker sah nach, fand kein Bier und sagte: "Ich spüre, dass Bier im Kühlschrank ist."
Das allein ist noch kein Problem. Problematisch wird es jedoch hier:
Der amerikanische Physiker und Nobelpreisträger Steven Weinberg:
"Religion ist eine Beleidigung der Menschenwürde. Mit oder ohne Religion können sich gute Menschen gut verhalten oder böse Menschen Böses tun. Damit gute Menschen Böses tun- dafür braucht es Religion."
Es gibt einen neuen Glauben, der sich aus dem alten, monotheistischen, ableitet: Kapitalismus. Walter Benjamin in "Kapitalismus als Religion":
"Es liegt im Wesen dieser religiösen Bewegung, welche der Kapitalismus ist, das "Aushalten bis ans Ende", bis an die endliche völlige Verschuldung Gottes, den erreichten Weltzustand der Verzweiflung auf die gerade noch gehofft wird. Darin liegt das historisch Unerhörte des Kapitalismus, daß Religion nicht mehr Reform des Seins sondern dessen Zertrümmerung ist. Die Ausweitung der Verzweiflung zum religiösen Weltzustand aus dem die Heilung zu erwarten sei."
Ist also Religion ein Problem?
"Religion ist eine Beleidigung der Menschenwürde. Mit oder ohne Religion können sich gute Menschen gut verhalten oder böse Menschen Böses tun. Damit gute Menschen Böses tun- dafür braucht es Religion."
sehr gutes Ziatat!
Helgoland
01.01.2013, 14:07
"Religion ist eine Beleidigung der Menschenwürde. Mit oder ohne Religion können sich gute Menschen gut verhalten oder böse Menschen Böses tun. Damit gute Menschen Böses tun- dafür braucht es Religion."
sehr gutes Ziatat!
Streng genommen ist Religion eigentlich Blasphemie.
Seligman
01.01.2013, 14:32
Streng genommen ist Religion eigentlich Blasphemie.
Gegenueber dem eigenen Selbst.
Herr Schmidt
01.01.2013, 19:22
Gottes Wille ist unbedingt folge zu leisten !
Sieben Impfhelfer getötet
Unbekannte haben in Pakistan sieben Impfhelfer erschossen. Die Täter könnten Anhänger der Taliban sein, die das Impfprogramm gegen Kinderlähmung bekämpfen.
Bestimmte Geistliche und islamistische Aufständische schüren in der Bevölkerung Vorbehalte gegen die Impfprogramme (http://www.zeit.de/politik/ausland/2011-07/cia-bin-laden-impfaktion). Im Juni untersagte der Taliban-Kommandeur im Stammesgebiet von Nord-Waziristan jede Impfung auf "seinem" Gebiet. Er beschuldigte die Mitarbeiter der Kampagne gegen Gottes Willen zu sein.
Wie wahr, hätte Gott uns schützen wollen, dann hätte er es getan ...
Agnostiker
01.01.2013, 19:51
Es ist wie mit den Waffen, die Waffe selber ist keine Gefahr, nur der Mensch dahinter.
http://max.wilsonsd.org:8080/Clip_Art/Af_ess2/people_q_z/roman_toga/roman_speaker_sw.gif
Aber naja, manche werden täglich das wiedergeben und posten, was sie gestern, letzte Woche, letzten Monat, letztes Jahr geschrieben haben, aber werden sich nicht in die Lage bringen können, auch den notwendigen Schritt zu tun.
Hier ist die Haltung eines der aktuellen Denker:
„die vom Christentum und vom Islam zu verantwortenden Gewaltakte […] keine bloßen Verkehrungen gewesen […] seien, die das Wesen dieser an sich gutartigen religiösen Lehren verfälschen, sie stellten vielmehr Manifestationen eines von ihrem Bestand unabtrennbaren polemogenen Potentials dar" aus: Sloterdijk, Gottes Eifer, 205
Nachbar7999
Wolf Fenrir
01.01.2013, 23:10
Die 3 so genannten " Weltreligionen " ja !!!
Unschlagbarer
05.01.2013, 16:00
.
Hier gibt es 1000 Erklärungen, weshalb Religion durchaus ein Problem ist:
https://www.youtube.com/watch?v=UvW3y4g2rXA
Unschlagbarer
05.01.2013, 16:03
.
Thomas Jefferson:
"Das Christentum ist das abwegigste System,
das je auf die Menschen herabschien."
Aussage eines US-Senators, der an die "sprechende Schlange im Paradies" glaubt.
"Um in den Senat zu kommen,
muss man keinen IQ-Test absolvieren."
Dafür wiegt es umso schwerer, wenn man sich zum Glauben an Gott bekennt.
Und das soll kein Problem sein???
Unschlagbarer
05.01.2013, 16:35
.
Interessante Umfrage in Italien:
"Zu welchen Heiligen beten Sie?"
Jesus steht erst an 6. Stelle, wenn man um "Hilfe von oben" fleht.
Unschlagbarer
07.01.2013, 13:35
Auszug aus der Rezension des Films von Maher bei Zeit-Online:
"Der Film bietet eine bunte Mischung von unbeirrbaren Gläubigen, deren Lächeln nur mühsam eine zähnefletschende Aggressivität verbirgt, und geldgierigen Predigern, das alles garniert mit witzigen Fernsehclips. So versucht Maher vor dem Mormonentempel in Salt Lake City zu drehen, wird von aufgebrachten Mormonen verjagt, die aussehen wie Mafiosi, und erklärt uns dann deren Religion: Schwarze seien vom Teufel gestraft, könnten aber durch Sündlosigkeit zu Weißen werden - dazu zeigt er Bilder von Michael Jackson in fortgeschrittenen Variationen der kosmetischen Chirurgie."
Hier wird Religiosität zum Problem.
Und das Problem ist deren "Unbeirrbarkeit".
"Sturheit, gepaart mit Dummheit, Ignoranz und Unwissen"
ist die oft viel passendere Bezeichnung solcher Leute.
Wäre man gottgläubig, könnte man fragen:
Wozu hat Gott denen überhaupt Hirn geschenkt?
http://www.politikforen.net/signaturepics/sigpic2387_4.gif
Nachbar8010
Heifüsch
08.01.2013, 02:22
http://www.politikforen.net/signaturepics/sigpic2387_4.gif
Nachbar8010
Auch wer Läuse hat ist nie allein. Oder wer von der Stasi beobachtet wurde. Oder wer den Fehler begangen hat, zu heiraten :-(
Registrierter
08.01.2013, 02:28
Der amerikanische Physiker und Nobelpreisträger Steven Weinberg:
"Religion ist eine Beleidigung der Menschenwürde. Mit oder ohne Religion können sich gute Menschen gut verhalten oder böse Menschen Böses tun. Damit gute Menschen Böses tun- dafür braucht es Religion."
Ist also Religion ein Problem?
Der Nobelpreisträger Werner Heisenberg:
"Der erste Trunk aus dem Becher der Naturwissenschaft macht atheistisch, aber auf dem Grund des Bechers wartet Gott."
Fest steht, dass in der Geschichte alle gottlosen Gesellschaften untergingen, was sich derzeit vor unser aller Augen einmal mehr an uns selbst vollzieht.
Während der Islam historische Triumphe als am schnellsten wachsende Weltreligion feiert, ist das Abendland im Untergang begriffen und wird derzeit vom Islam besiedelt.
Gottlosigkeit ist der erste Schritt in den Tod.
Auch wer Läuse hat ist nie allein. Oder wer von der Stasi beobachtet wurde. Oder wer den Fehler begangen hat, zu heiraten :-(
http://max.wilsonsd.org:8080/Clip_Art/Af_ess2/people_q_z/roman_toga/roman_speaker_sw.gif
nachbar8020
Aber naja, Haifüsch,
da drängt sich mir eine Frage auf, ob die Parasiten Läuse auch von Parasiten befallen sind und ebenfalls Läuse hätten? Und die Frage ist nicht einmal als Scherz gestellt.
Auch wer Läuse hat ist nie allein.
Götterlosigkeit schafft Platz für Läuse! :D
Heifüsch
08.01.2013, 12:58
http://max.wilsonsd.org:8080/Clip_Art/Af_ess2/people_q_z/roman_toga/roman_speaker_sw.gif
nachbar8020
Aber naja, Haifüsch,
da drängt sich mir eine Frage auf, ob die Parasiten Läuse auch von Parasiten befallen sind und ebenfalls Läuse hätten? Und die Frage ist nicht einmal als Scherz gestellt.
Genau! So wie Mutter Erde vom Parasiten Mensch befallen ist, ist auch dessen Menschenlaus wiederum von Parasiten adäquater Größe und Penetranz befallen. Das jedenfalls hat die Auswertung meiner fundierten Vermutungen ergeben :-(
Heifüsch
08.01.2013, 13:01
Götterlosigkeit schafft Platz für Läuse! :D
Hättest du lieber Götter im Pelz? %-(
Unschlagbarer
08.01.2013, 16:34
1. Der Nobelpreisträger Werner Heisenberg:
"Der erste Trunk aus dem Becher der Naturwissenschaft macht atheistisch, aber auf dem Grund des Bechers wartet Gott."
2. Fest steht, dass in der Geschichte alle gottlosen Gesellschaften untergingen, was sich derzeit vor unser aller Augen einmal mehr an uns selbst vollzieht.
Während der Islam historische Triumphe als am schnellsten wachsende Weltreligion feiert, ist das Abendland im Untergang begriffen und wird derzeit vom Islam besiedelt.
3. Gottlosigkeit ist der erste Schritt in den Tod.
1. Der gute Heisenberg hatte entweder noch nicht begriffen, dass seine schöne Naturwissenschaft eben nichts mit Gott zu tun hat oder er wollte sich nur mit den Gottgläubigen etwas aussöhnen.
2. Alter Hut aller Gläubigen, denen die Argumente längst ausgegangen sind.
3. Genau solche Gott-Freaks, die solche dummen Sprüche klopfen, sind die Ursache für den betonten Atheismus.
(die rote Nummerierung ist von mir eingefügt)
Charles Darwin: Die Bibel vermittelt ein falsches Geschichtsbild (was die Entstehung des Menschen angeht).
Und genau deshalb wurde er ungläubig.
Stechlin
08.01.2013, 16:36
"Großer Gott, wir loben Dich. Herr, wir preisen Deine Stärke!"
https://www.youtube.com/watch?v=zlq3KNifXkw
Registrierter
08.01.2013, 16:46
1. Der gute Heisenberg hatte entweder noch nicht begriffen, dass seine schöne Naturwissenschaft eben nichts mit Gott zu tun hat oder er wollte sich nur mit den Gottgläubigen etwas aussöhnen.
Und Du hast in Deinem Leben noch nicht begriffen, wie wenig Naturwissenschaft weiss.
Besser als Heisenberg kann man es nämlich gar nicht ausdrücken:
Am Ende allen Forschens bleibt immer ein Fragezeichen nach dem Urheber.
Stechlin
08.01.2013, 17:11
Und Du hast in Deinem Leben noch nicht begriffen, wie wenig Naturwissenschaft weiss.
Besser als Heisenberg kann man es nämlich gar nicht ausdrücken:
Am Ende allen Forschens bleibt immer ein Fragezeichen nach dem Urheber.
Danke für diesen Beitrag. Ich hätte es nicht besser zum Ausdruck bringen können.
zoon politikon
09.01.2013, 09:19
1. Der gute Heisenberg hatte entweder noch nicht begriffen, dass seine schöne Naturwissenschaft eben nichts mit Gott zu tun hat oder er wollte sich nur mit den Gottgläubigen etwas aussöhnen.
2. Alter Hut aller Gläubigen, denen die Argumente längst ausgegangen sind.
3. Genau solche Gott-Freaks, die solche dummen Sprüche klopfen, sind die Ursache für den betonten Atheismus.
(die rote Nummerierung ist von mir eingefügt)
Charles Darwin: Die Bibel vermittelt ein falsches Geschichtsbild (was die Entstehung des Menschen angeht).
Und genau deshalb wurde er ungläubig.
Die Bibel vermittelt überhaupt kein naturwissenschaftliches Weltbild von 2012!
Achso ja: deine Hybris nimmt allmählich psycho-pathologische Züge an! Erst bist du schlauer als Einstein, dann willst du Kant übertreffen und jetzt ist Heisenberg dumm! :fizeig:
Die Ursache für deinen Atheismus sind 40 Jahre Rotlichtbestrahlung und nichts anderes.
Darwin:
„Es ist wahrlich etwas Erhabenes um die Auffassung, daß der Schöpfer den Keim alles Lebens, das uns umgibt, nur wenigen oder gar nur einer einzigen Form eingehaucht hat und daß, während sich unsere Erde nach den Gesetzen der Schwerkraft im Kreise bewegt, aus einem so schlichten Anfang eine unendliche Zahl der schönsten und wunderbarsten Formen entstand und noch weiter entsteht.“
Den Hinweis auf den Schöpfer fügte Darwin erst in der 2.Auflage von 1860 ein. Damals neigte er noch zum Deismus. In den folgenden Jahren tendierte er aber immer stärker zum Agnostizismus, ließ diesen Schluss-Satz aber dennoch stehen.[12]"
http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%9Cber_die_Entstehung_der_Arten
Darwin hätte nie einem derart primitiven Atheismus zugestimmt, den du hier vertrittst. Er war am Ende seines Lebens Agnostiker, wobei ja deine Haltung dazu auch bekannt ist.
Ergo ist Darwin ein schlechter Gewährsmann für Leute wie dich.
Unschlagbarer
09.01.2013, 11:33
... wie wenig Naturwissenschaft weiss.
Religion dagegen weiß - gar nichts. Sie verspricht alles, hält nichts, weiß nichts, vermutet, hofft nur. Auf Unmögliches.
Keiner hat etwas dagegen, dass es Leute gibt, die an Unmögliches glauben und Unmögliches erhoffen, das ist ja für die anderen an sich auch kein Problem, aber sie tun einem doch leid, denn sie lassen sich auch gar nicht helfen. Jeder noch so gut gemeinte Hinweis prallt an ihnen ab wie ein Tischtennisball auf der Platte.
Das Problem für die anderen sind meist nur die Gott-Freaks, die ständig mit nach oben verdrehten Augen einhergehen und dumme Sprüche von sich geben.
Ach so ja, zoonie, was deine Probleme sind, darüber will ich mich mal nicht auslassen.
Die kann sowieso jeder sehn, der nicht blind ist.
Du willst über "meine Probleme" diskutieren?
Meines Wissens habe ich a) keine nennenswerten, die dich interessieren könnten oder zu deren Lösung du irgendwas beitragen könntest und b) bist du Psychiater?
Registrierter
09.01.2013, 11:57
Religion dagegen weiß - gar nichts. Sie verspricht alles, hält nichts, weiß nichts, vermutet, hofft nur. Auf Unmögliches.
Keiner hat etwas dagegen, dass es Leute gibt, die an Unmögliches glauben und Unmögliches erhoffen, das ist ja für die anderen an sich auch kein Problem, aber sie tun einem doch leid, denn sie lassen sich auch gar nicht helfen. Jeder noch so gut gemeinte Hinweis prallt an ihnen ab wie ein Tischtennisball auf der Platte.
Das Problem für die anderen sind meist nur die Gott-Freaks, die ständig mit nach oben verdrehten Augen einhergehen und dumme Sprüche von sich geben.
Ach so ja, zoonie, was deine Probleme sind, darüber will ich mich mal nicht auslassen.
Die kann sowieso jeder sehn, der nicht blind ist.
Wir halten fest:
auf der GANZEN Welt leben Menschen seit Jahrtausenden mit Religion.
Religiöse Menschen weisen überall eine höhere Fruchtbarkeit auf, was vitale, junge dynamische Gesellschaften hervorbringt.
Jede gottlose Gesellschaft ging unter.
Die aus Arroganz ins Säkulare abgeglittene vermeintlich "modern" westliche Welt findet in ihrer Gottlosigkeit keinen Ausweg aus der demographischen Misere, welche sie dümmlich mit dem Generalkonzept Zuwanderung kulturfremder Migranten auszubügeln versucht, was jedoch die Aushöhlung und den Untergang eben dieser Kultur nur weiter beschleunigt.
Interessanterweise sind es nur gerade diese Migranten, welche mit ihrem starken Gottesglauben eine Fruchtbarkeit aufweisen, welche unseren Niedergang umso mehr bschleunigen wird.
Wie man angesichts solcher Tatsachen für noch mehr Arroganz im Umgang mit Gläubigen werben kann, ist mir schleierhaft.
Ihr seid die Totengräber unserer Kultur.
Leo Navis
09.01.2013, 12:42
Jede Art von Glauben birgt eine gewisse Komik. Ein Ungläubiger, ein Gläubiger und ein Esotheriker sollten feststellen, ob Bier im Kühlschrank ist.
Der Ungläubige öffnete den Kühlschrank, sah nach und sagte: "Es ist kein Bier im Kühlschrank."
Der Gläubige sagte, ohne nach zu sehen: "Ich glaube, dass Bier im Kühlschrank ist."
Der Esotheriker sah nach, fand kein Bier und sagte: "Ich spüre, dass Bier im Kühlschrank ist."
Das allein ist noch kein Problem. Problematisch wird es jedoch hier:
Der amerikanische Physiker und Nobelpreisträger Steven Weinberg:
"Religion ist eine Beleidigung der Menschenwürde. Mit oder ohne Religion können sich gute Menschen gut verhalten oder böse Menschen Böses tun. Damit gute Menschen Böses tun- dafür braucht es Religion."
Es gibt einen neuen Glauben, der sich aus dem alten, monotheistischen, ableitet: Kapitalismus. Walter Benjamin in "Kapitalismus als Religion":
"Es liegt im Wesen dieser religiösen Bewegung, welche der Kapitalismus ist, das "Aushalten bis ans Ende", bis an die endliche völlige Verschuldung Gottes, den erreichten Weltzustand der Verzweiflung auf die gerade noch gehofft wird. Darin liegt das historisch Unerhörte des Kapitalismus, daß Religion nicht mehr Reform des Seins sondern dessen Zertrümmerung ist. Die Ausweitung der Verzweiflung zum religiösen Weltzustand aus dem die Heilung zu erwarten sei."
Ist also Religion ein Problem?
Quatsch. Religion ist eine Lösung für das Sinnproblem, das wir alle haben.
Über Jahrtausende entwickelt und aus den Tiefen des menschlichen Unbewusstseins an die Oberfläche gehoben, hilft uns die Religion, das diesseitige Leiden zu ertragen. Sie als generelles Problem zu bezeichnen ignoriert das Wesen des Menschen; er ist spirituell, religiös.
cajadeahorros
09.01.2013, 12:54
Und Du hast in Deinem Leben noch nicht begriffen, wie wenig Naturwissenschaft weiss.
Besser als Heisenberg kann man es nämlich gar nicht ausdrücken:
Am Ende allen Forschens bleibt immer ein Fragezeichen nach dem Urheber.
Und die Frage nach dem Urheber ist so sinnlos wie seit 3000 Jahren, denn wer hat den Urheber hervorgehoben? Ein noch größerer Urheber?
Ich biete ein anderes Zitat an:
Nein, unsere Wissenschaft ist keine Illusion. Eine Illusion aber wäre es zu glauben, daß wir anderswoher bekommen könnten, was sie uns nicht geben kann.
Unschlagbarer
09.01.2013, 12:56
... auf der GANZEN Welt leben Menschen seit Jahrtausenden mit Religion.
Religiöse Menschen weisen überall eine höhere Fruchtbarkeit auf, was vitale, junge dynamische Gesellschaften hervorbringt.
Jede gottlose Gesellschaft ging unter.
Die aus Arroganz ins Säkulare abgeglittene vermeintlich "modern" westliche Welt findet in ihrer Gottlosigkeit keinen Ausweg aus der demographischen Misere, welche sie dümmlich mit dem Generalkonzept Zuwanderung kulturfremder Migranten auszubügeln versucht, was jedoch die Aushöhlung und den Untergang eben dieser Kultur nur weiter beschleunigt.
Interessanterweise sind es nur gerade diese Migranten, welche mit ihrem starken Gottesglauben eine Fruchtbarkeit aufweisen, welche unseren Niedergang umso mehr bschleunigen wird.
Wie man angesichts solcher Tatsachen für noch mehr Arroganz im Umgang mit Gläubigen werben kann, ist mir schleierhaft.
Ihr seid die Totengräber unserer Kultur.Es ist offenbar so, dass auch du Zusammenhänge erfindest oder verdrehst, Ursachen irgendwelchen Wirkungen falsch zuordnest und eine Atheismus-Antipathie hast.
Dass es seit langem und überall religiösee Leute gibt, wird ja gar nicht bestritten. Das hat aber andere Ursachen als die von ebensolchen Religösen angenommenen.
Zur (vermeintlichen oder tatsächlichen?) höheren Fruchtbarkeit machst du auch Fehler, dennn nirgends wurde festgestellt, dass Atheisten etwa häufiger impotent oder zeugungsunfähig wären. Den tatsächlichen Zusammenhang erkennst du nicht.
Überhaupt muss man der wachsenden Menschenzahl auf der Erde sowieso skeptisch gegenüberstehn, oder denkst du etwa, dass eine derart wachsende Menschheit problemlos sei?
Die tatsächlichen Ursachen eines ebenfalls nur angenommenen "Niederganges" erkennst du auch nicht, wobei sowieso zu fragen ist, ob es diesen "Niedergang" tatsächlich gibt bzw. welche Aspekte der gesellschaftlichen Entwicklung er denn betrifft. Neben einem prophezeiten oder tatsächlichen "Niedergang" gibt es aber auch einen unheimlichen "Hochflug", und zwar auf vielen Gebieten. Auch die Befreiung von der religiösen Indoktrinierung, Bevormundung und Verdummung ist ein solcher Höhenflug, ein Fortschritt der Menschheit in Richtung Freiheit des Denkens und der individuellen Gestaltung des Lebens.
Auch die Ursachen des Unterganges der sozialistischen Staaten ordnest du völlig falsch einer "Gottlosigkeit" zu. Weißt du eigentlich, wie viele Leute in diesen Staaten trotz des ideologisch begründeten Materialismus an Gott geglaubt haben?
Außerdem wollen wir mal festhalten, dass solche Auffsungen über Migranten wie du sie hier äußerts, lediglich Ausdruck einer Fremdenfeindlichkeit oder eines veralteten und dummen Rassismus sind.
Deinen letzten Satz hast du wohl aus einer päpstlichen Enzyklika oder aus einer Hertzrede eines geistig erstarrten katholischen Geistlichen?
Leo Navis
09.01.2013, 13:01
Und die Frage nach dem Urheber ist so sinnlos wie seit 3000 Jahren, denn wer hat den Urheber hervorgehoben? Ein noch größerer Urheber?
Ich biete ein anderes Zitat an:
Nein, unsere Wissenschaft ist keine Illusion. Eine Illusion aber wäre es zu glauben, daß wir anderswoher bekommen könnten, was sie uns nicht geben kann.
Exakt: DIe Wissenschaft kann uns nicht geben, was wir brauchen; Sinn.
Der Sinn aber ist etwas wichtiges und notwendiges innerhalb des Lebens. Die Wissenschaft kann lediglich erklären, dass etwas passiert ist. Niemals aber kann sie uns sagen, warum etwas passiert ist. Das Gefühl eines sinnentfüllten Lebens ist für einen vollständigen Menschen Notwendigkeit, und nicht wenige wenden sich in der letzten Sekunde dann doch noch, um dieses Gefühl erfüllt zu haben, an Gott.
Dabei ist es völlig irrelevant, ob es Gott ist, den man sucht, oder das Dao, oder das Nirvana eines Buddhisten; oder aber die eigene Familie, in der viele auch Trost finden. Wichtig ist lediglich das Bewusstsein, Teil eines größeren Ganzen zu sein, Wichtigkeit zu haben, Wichtigkeit zu erkennen. Denn wenn das Leben unwichtig und sinnlos ist, warum sollte der Mensch denn dann überhaupt irgendetwas tun, sich um irgendetwas kümmern oder irgendetwas machen? Es gibt immer einen Grund, denn ohne Grund ist der Mensch verloren, frei hängend im Kosmos.
Registrierter
09.01.2013, 13:37
Es ist offenbar so, dass auch du Zusammenhänge erfindest oder verdrehst, Ursachen irgendwelchen Wirkungen falsch zuordnest und eine Atheismus-Antipathie hast.
na da bin ich gespannt auf Deine widerlegungsversuche:
Dass es seit langem und überall religiösee Leute gibt, wird ja gar nicht bestritten. Das hat aber andere Ursachen als die von ebensolchen Religösen angenommenen.
Soso.
Zur (vermeintlichen oder tatsächlichen?) höheren Fruchtbarkeit machst du auch Fehler, dennn nirgends wurde festgestellt, dass Atheisten etwa häufiger impotent oder zeugungsunfähig wären. Den tatsächlichen Zusammenhang erkennst du nicht.
Hat niemand behauptet, also ist das ein Strohmann-Argument und lenkt vom Thema ab.
FEST STEHT: religiöse Menschen haben mehr Nachkommen.
logische Folgerung:
die Abkehr von der Religion macht kinderlos und entzieht jeder Gesellschaft das Fundament zum Überleben.
Überhaupt muss man der wachsenden Menschenzahl auf der Erde sowieso skeptisch gegenüberstehn, oder denkst du etwa, dass eine derart wachsende Menschheit problemlos sei?
Ja da fangen wir doch gleich als erstes mal bei uns selber an und geben denen eine Chance sich zu vermeheren, die unsere Einsichten nicht teilen, nicht wahr?
Warum bist Du noch nicht aus dem Fenster gesprungen?
Gibt es dafür einen handfesten Grund?
Die tatsächlichen Ursachen eines ebenfalls nur angenommenen "Niederganges" erkennst du auch nicht, wobei sowieso zu fragen ist, ob es diesen "Niedergang" tatsächlich gibt bzw. welche Aspekte der gesellschaftlichen Entwicklung er denn betrifft.
Nun, eine Gesellschaft, welche keine Nachkommen mehr hervorbringt, auf den Gräbern ihrer Ahnen tanzt und auf ALLEN Ebenen der Zukunftsvorsorge kläglich versagt, befindet sich per Definition im Niedergang.
Eigentlich ist ihr Totenschein schon unterschrieben.
Neben einem prophezeiten oder tatsächlichen "Niedergang" gibt es aber auch einen unheimlichen "Hochflug", und zwar auf vielen Gebieten. Auch die Befreiung von der religiösen Indoktrinierung, Bevormundung und Verdummung ist ein solcher Höhenflug, ein Fortschritt der Menschheit in Richtung Freiheit des Denkens und der individuellen Gestaltung des Lebens.
Du liebst, Dich in Zirkelschlüssen zu verheddern?
Schneckenhaus zu und dicht?
Vogel Strauss läßt grüßen.
Auch die Ursachen des Unterganges der sozialistischen Staaten ordnest du völlig falsch einer "Gottlosigkeit" zu. Weißt du eigentlich, wie viele Leute in diesen Staaten trotz des ideologisch begründeten Materialismus an Gott geglaubt haben?
Irrelevant.
Nirgends haben gottlose Gesellschaften bisher überlebt.
Details ändern am Ergebnis nichts.
Außerdem wollen wir mal festhalten, dass solche Auffsungen über Migranten wie du sie hier äußerts, lediglich Ausdruck einer Fremdenfeindlichkeit oder eines veralteten und dummen Rassismus sind.
Defensiver Rassismus ist keineswegs veraltet, sondern das WICHTIGSTE ÜBERLEBENSWERKZEUG, welches die Natur Gruppenverbänden geschenkt hat.
Er hat ewige Gültigkeit.
Deinen letzten Satz hast du wohl aus einer päpstlichen Enzyklika oder aus einer Hertzrede eines geistig erstarrten katholischen Geistlichen?
Deine antrainierten Abwehrreflexe geben Deinen wirren Gedanken auch nicht mehr Tiefe.
In Flachwasser läßt sich halt nicht schwimmen.
Religionen sind das Problem.
zoon politikon
09.01.2013, 17:25
Religionen sind das Problem.
Nicht-Religionen sind auch nicht besser,
Unschlagbarer
10.01.2013, 12:30
Quatsch. Religion ist eine Lösung für das Sinnproblem, das wir alle haben.
Du meinst sicher die Fragen: weshalb sind wir hier, woher kommen wir, wohin gehn wir, welchen Sinn hat unser Leben.
Dieses "Sinnproblem" haben längst nicht alle. Diese Fragestellungen, die sämtlich keine wirklichen Antworten hervorbringen, lenken diese Leute doch nur davon ab, ganz praktisch über ihr eigenes Leben nachzudenken und ihre eigenen Probleme selber zu lösen.
... hilft uns die Religion, das diesseitige Leiden zu ertragen. Sie als generelles Problem zu bezeichnen ignoriert das Wesen des Menschen; er ist spirituell, religiös.Das mag sein, nur ist dies nunmal keine Lösung für alle Menschen. Ich z.B. komme sehr gut ohne jede Spiritualität und ohne Religiosität aus.
Und: Ich bin nicht allein...
zoon politikon
10.01.2013, 12:33
Du meinst sicher die Fragen: weshalb sind wir hier, woher kommen wir, wohin gehn wir, welchen Sinn hat unser Leben.
Dieses "Sinnproblem" haben längst nicht alle. Diese Fragestellungen, die sämtlich keine wirklichen Antworten hervorbringen, lenken diese Leute doch nur davon ab, ganz praktisch über ihr eigenes Leben nachzudenken und ihre eigenen Probleme selber zu lösen.
Das mag sein, nur ist dies nunmal keine Lösung für alle Menschen. Ich z.B. komme sehr gut ohne jede Spiritualität und ohne Religiosität aus.
Und: Ich bin nicht allein...
Tja, manche Menschen vegetieren gern im Staube des plattesten Materialsmus vor sich hin und haben gar nicht den Horizont, um sich eine tieferliegende Wahrheit zu erschließen. Ist nicht schlimm für denjenigen, er kriegt es ja nicht mit.
Unschlagbarer
10.01.2013, 12:47
na da bin ich gespannt auf Deine widerlegungsversuche:
...
logische Folgerung:
die Abkehr von der Religion macht kinderlos und entzieht jeder Gesellschaft das Fundament zum Überleben.Erst mal nur dazu:
Das ist doch eine völlig inhaltslose Behauptung. Und das kann x-fach nachgewiesen werden.
Selbst wenn es (noch) stimmen mag, dass Kirchenmitglieder mehr Kinder zeugen und großziehn als Nicht-Kirchenmitglieder, so wäre das nachgewiesenermaßen kein Nachteil für das Überleben der gesamten Menschheit.
Ich nehme an, dass du dich mit dem tatsächlichen Leben z.B. in der DDR nicht so gut auskennst, denn würdest du das, so wüsstest du, dass es dort lange Jahre mehr Kinder gab als in der BRD. Die Gründe kann man auch ergoogeln oder sich mit Leuten unterhalten, die dort lebten und die älter als 40/50 sind. Erst mit dem Absterben dieses politischen Systems (1990) gab es einen deutlichen Ruck nach unten.
Seltsam, nicht? Wo dann doch endlich die Kirchen wieder mehr Einfluss bekamen ...
Im früheren Westzonengebiet gab es dagegen schon 1965 einen Riesenknick nach unten.
Weshalb? Hat sich die Westzonenbevölkerung da etwa von Religion gelöst?
Nach deiner Behauptung müsste das die Ursache gewesen sein. War es aber nicht.
Zitat aus der Statistik:
"In der ehemaligen DDR gab es wegen der rückläufigen Geburtenentwicklung in den 1970er Jahren umfangreiche staatliche Fördermaßnahmen
für Familien mit Kindern. Dies führte zunächst zu höheren Geburtenzahlen ..." (eben bis ca. 1990).
Die DDR-Politik war kinderfreundlich, viel kinderfreundlicher als in der christlich demonierten BRD. Auch wir haben von den besonderen Förderungen für "kinderreiche" Familien profitiert. Das brachte uns den Neid anderer ein, aber Einfluss auf die Zahl unsrer Kinder hatte es trotzdem nicht, denn meine Frau hatte von Anfang an ganz bestimmte Vorstellungen, an deren Verwirklichung ich gerne mitgearbeitet habe... Und ich bin nunmal religionslos.
Ich kenne außer uns viele andere religionslose Familien, und alle hatten und haben auch heute noch im Durchschnitt 2 oder mehr Kinder.
Das und noch viel mehr zeigt, wie hirnlos diese Behauptung ist. Sie wird doch nur von kirchlichen Kreisen verbreitet als Schein-Argument gegen den Unglauben.
Hirnlos ist bedonders deine Behauptung der Kinder"losigkeit" und der Zerstörung des "Fundaments zum Überleben". Letzters wäre zwar eine logische Feststellung, aber leider stimmt die vorhergehende Behauptung der Kinder"losigkeit" nicht. Die ist einfach nur Dummfug. Dummes Zeug, die die Kirchen erfinden, um sich in den Vordergrund zu schieben. Die haben immer so gearbeitet: Mit Lügen, Drohungen, Verfolgungen. Drohen tun sie immer noch (mit der Hölle) und lügen, verfolgen können sie uns jetzt nicht mehr. Eigentlich schade, nicht?
Über die Androhung der Hölle lachen wir nur noch, die Lügen sind leider immer noch nicht nicht so leicht auszumerzen.
Unschlagbarer
10.01.2013, 12:56
... um sich eine tieferliegende Wahrheit zu erschließen. Leider (für dich) weiß man, was bzw. wen du als "tieferliegende Wahrheit" anbetest.
Deshalb kann man über solche Ausbrüche deines verirrten Geistes auch nur noch müde lächeln.
Ach Zoonie, hast du dir denn schon mal irgendwann Gedanken gemacht, dass es vielleicht doch gar keine Götter gibt?
Was dann? Dann bist du aufgeschmissen, der Angeleimte!
Leider wirst du diese Erkenntnis gar nicht mehr merken, wenn auch deine Gebeine still und bedeutungslos und völlig ungerettet vor sich hin modern...
Leo Navis
10.01.2013, 13:01
Du meinst sicher die Fragen: weshalb sind wir hier, woher kommen wir, wohin gehn wir, welchen Sinn hat unser Leben.
Dieses "Sinnproblem" haben längst nicht alle. Diese Fragestellungen, die sämtlich keine wirklichen Antworten hervorbringen, lenken diese Leute doch nur davon ab, ganz praktisch über ihr eigenes Leben nachzudenken und ihre eigenen Probleme selber zu lösen.
Wenn's einem nur dreckig genug geht fragt sich jeder: Warum eigentlich.
Das mag sein, nur ist dies nunmal keine Lösung für alle Menschen. Ich z.B. komme sehr gut ohne jede Spiritualität und ohne Religiosität aus.
Und: Ich bin nicht allein...
Das ist wahr.
Leo Navis
10.01.2013, 13:02
Erst mal nur dazu:
Das ist doch eine völlig inhaltslose Behauptung. Und das kann x-fach nachgewiesen werden.
,,.
Zudem ist es nicht unbedingt zielführend, Atheisten zu beleidigen, die für ein Problem lediglich eine andere Lösung suchen.
Der Nobelpreisträger Werner Heisenberg:
"Der erste Trunk aus dem Becher der Naturwissenschaft macht atheistisch, aber auf dem Grund des Bechers wartet Gott."
Fest steht, dass in der Geschichte alle gottlosen Gesellschaften untergingen, was sich derzeit vor unser aller Augen einmal mehr an uns selbst vollzieht.
Während der Islam historische Triumphe als am schnellsten wachsende Weltreligion feiert, ist das Abendland im Untergang begriffen und wird derzeit vom Islam besiedelt.
Gottlosigkeit ist der erste Schritt in den Tod.
Die ersten bildlichen Darstellungen von Menschen, welche heute nachweisbar sind, zeigten neben Menschen Tiere. Lange gab es keine Götter in unserer Wahrnehmung. Erst vor einer Sekunde- in der Menschheitsgeschichte- kamen findige Machthaber auf die Idee, sich als Stellvertreter von GöttInnen zu erfinden.
Gottesgläubige bis ungläubige Gruppen von Menschen- bis zu Staaten- gingen immer dann unter, wenn Kriege oder Naturkatastrophen das verursachten. Oder wenn der Höhepunkt der Kultur längst überschritten war und die Menschen satt und träge wurden. Letzteres ist in Europa längst Tatsache.
Wer behauptet, es gäbe GöttInnen, steht in der Beweispflicht. Ich kann auch sagen, eine Meißner Porzellantasse umkreise die Sonne und beherrsche uns alle. Die Wahrscheinlichkeit, dass eine solche Behauptung wahr ist, verringert sich proportinional mit der Anzahl der Versuche, sie zu beweisen. Gottesbeweise scheitern seit Jahrtausenden. Um so listiger werden die Kirchenvertreter. Wie aktuell beim Streit um die Aufarbeitung pädophiler Verbrechen zu beobachten.
Registrierter
10.01.2013, 18:27
Erst mal nur dazu:
Das ist doch eine völlig inhaltslose Behauptung. Und das kann x-fach nachgewiesen werden.
Selbst wenn es (noch) stimmen mag, dass Kirchenmitglieder mehr Kinder zeugen und großziehn als Nicht-Kirchenmitglieder, so wäre das nachgewiesenermaßen kein Nachteil für das Überleben der gesamten Menschheit.
Ich nehme an, dass du dich mit dem tatsächlichen Leben z.B. in der DDR nicht so gut auskennst, denn würdest du das, so wüsstest du, dass es dort lange Jahre mehr Kinder gab als in der BRD. Die Gründe kann man auch ergoogeln oder sich mit Leuten unterhalten, die dort lebten und die älter als 40/50 sind. Erst mit dem Absterben dieses politischen Systems (1990) gab es einen deutlichen Ruck nach unten.
Seltsam, nicht? Wo dann doch endlich die Kirchen wieder mehr Einfluss bekamen ...
Im früheren Westzonengebiet gab es dagegen schon 1965 einen Riesenknick nach unten.
Weshalb? Hat sich die Westzonenbevölkerung da etwa von Religion gelöst?
Nach deiner Behauptung müsste das die Ursache gewesen sein. War es aber nicht.
Zitat aus der Statistik:
"In der ehemaligen DDR gab es wegen der rückläufigen Geburtenentwicklung in den 1970er Jahren umfangreiche staatliche Fördermaßnahmen
für Familien mit Kindern. Dies führte zunächst zu höheren Geburtenzahlen ..." (eben bis ca. 1990).
Die DDR-Politik war kinderfreundlich, viel kinderfreundlicher als in der christlich demonierten BRD. Auch wir haben von den besonderen Förderungen für "kinderreiche" Familien profitiert. Das brachte uns den Neid anderer ein, aber Einfluss auf die Zahl unsrer Kinder hatte es trotzdem nicht, denn meine Frau hatte von Anfang an ganz bestimmte Vorstellungen, an deren Verwirklichung ich gerne mitgearbeitet habe... Und ich bin nunmal religionslos.
Ich kenne außer uns viele andere religionslose Familien, und alle hatten und haben auch heute noch im Durchschnitt 2 oder mehr Kinder.
Das und noch viel mehr zeigt, wie hirnlos diese Behauptung ist. Sie wird doch nur von kirchlichen Kreisen verbreitet als Schein-Argument gegen den Unglauben.
Hirnlos ist bedonders deine Behauptung der Kinder"losigkeit" und der Zerstörung des "Fundaments zum Überleben". Letzters wäre zwar eine logische Feststellung, aber leider stimmt die vorhergehende Behauptung der Kinder"losigkeit" nicht. Die ist einfach nur Dummfug. Dummes Zeug, die die Kirchen erfinden, um sich in den Vordergrund zu schieben. Die haben immer so gearbeitet: Mit Lügen, Drohungen, Verfolgungen. Drohen tun sie immer noch (mit der Hölle) und lügen, verfolgen können sie uns jetzt nicht mehr. Eigentlich schade, nicht?
Über die Androhung der Hölle lachen wir nur noch, die Lügen sind leider immer noch nicht nicht so leicht auszumerzen.
hirnlos ist allenfalls Dein Umgang mit Logik.
Aufgrund Deines untrainierten Verstandes irrst Du in Deinen eigene gedanklichen Unschärfen umher.
So wird das nix.
Lerne klares und vor allem scharfes Denken.
Tantalit
10.01.2013, 18:29
Religion wird immer dann zum Problem wenn man sie zu ernst nimmt.
Die wahren Freuden eines professionellen Gläubigen. Von Tomi Ungerer.
DerHeide
10.01.2013, 22:29
Religion, Aussehen und Herkunft darf kein Problem für eine Kommunikation oder ein Miteinander darstellen. Es kann aber auch nicht sein, dass sich ein Volk wegen diesem zum Sklaven macht.
Brotzeit
11.01.2013, 14:18
Religion, Aussehen und Herkunft darf kein Problem für eine Kommunikation oder ein Miteinander darstellen. Es kann aber auch nicht sein, dass sich ein Volk wegen diesem zum Sklaven macht.
Ein "Volk" von Gläubigen ist es aber ......
Stechlin
11.01.2013, 14:57
Du meinst sicher die Fragen: weshalb sind wir hier, woher kommen wir, wohin gehn wir, welchen Sinn hat unser Leben.
Dieses "Sinnproblem" haben längst nicht alle. Diese Fragestellungen, die sämtlich keine wirklichen Antworten hervorbringen, lenken diese Leute doch nur davon ab, ganz praktisch über ihr eigenes Leben nachzudenken und ihre eigenen Probleme selber zu lösen.
Das mag sein, nur ist dies nunmal keine Lösung für alle Menschen. Ich z.B. komme sehr gut ohne jede Spiritualität und ohne Religiosität aus.
Und: Ich bin nicht allein...
Junge, was Du hier so zum Besten gibst, ist ein einziges Elaborat aus Spiritualität und fundamentalistischer Religiösität. Aber wem sag ich das...
Kirsche oder Kirche, Nescher oder Neger.....
Der Kirschen-Nescher hahahahahahahahaha
Seligman
11.01.2013, 22:52
Also bei der heutigen EInwanderungspolitik ist Religion ein Problem. Sonst gaebe es keine Islamophobie, die Musels wuerden nicht nach ihren Religioese regeln leben sondern vieleicht eher nach unseren Gesellschaftlichen Regeln orientieren koennen ohne diesen Absolutheitsanspruch ihrer Religion.
Unschlagbarer
12.01.2013, 12:43
"Großer Gott, wir loben Dich. Herr, wir preisen Deine Stärke!" ???
Wie auch immer, jedenfalls ist Religion offenbar Ausdruck einer neurologischen Störung.
So drückt es jedenfalls recht zutreffend Bill Maher aus im Film Religulous.
Und wer wagt zu behaupten, dass neurologische Störungen kein Problem sind?
Natürlich wieder nur diejenigen, die davon betroffen sind!
(Religulous ist ein sog. Kofferwort, gebildet im engl. aus
eligion – Religion - und ridiculous – lächerlich)
Schönen Samstag noch!
"Großer Gott, wir loben Dich. Herr, wir preisen Deine Stärke!" ???
Wie auch immer, jedenfalls ist Religion offenbar Ausdruck einer neurologischen Störung.
So drückt es jedenfalls recht zutreffend Bill Maher aus im Film Religulous.
Und wer wagt zu behaupten, dass neurologische Störungen kein Problem sind?
Natürlich diejenigen, die davon betroffen sind!
(Religulous ist ein sog. Kofferwort, gebildet im engl. aus
eligion – Religion - und ridiculous – lächerlich)
Schönen Samstag noch!
Da hat Maher unrecht. Religion setzt auf völlig normale und evolutionär bewährte neurlogische Funktionen auf.
Eine Störung würde die Evolution beseitigen, insbesondere hätte sie das getan zu einer Zeit in der Menschen noch nicht die Möglichkeit hatten Evolution bewußt mitzugestalten. Man könnte natürlich sagen daß das menschliche Hirn an sich eine evolutionäre Sackgasse ist auf deren Ende als natürliches Korrektiv wir grade mit Vollgas zurasen.
Unser Problem ist die Unsteuerbarkeit älterer Hirnfunktionen durch das Bewußtsein. Außer bei ein paar Gurus die ihren Herzschlag anhalten können.
Die Zeit wird zeigen ob die Natur ihren Designfehler final ausmerzt oder ein paar Apps installiert die ihn übersteuern.
Leo Navis
12.01.2013, 13:34
Die ersten bildlichen Darstellungen von Menschen, welche heute nachweisbar sind, zeigten neben Menschen Tiere. Lange gab es keine Götter in unserer Wahrnehmung. Erst vor einer Sekunde- in der Menschheitsgeschichte- kamen findige Machthaber auf die Idee, sich als Stellvertreter von GöttInnen zu erfinden.
...
Ich nehme nicht an, dass Du für diese revolutionäre Theorie irgendwelche Belege oder wenigstens Indizien hast (?).
Siegfriedphirit
12.01.2013, 16:14
... hier läuft ein Thema total aus dem Ruder -schade das soviel gelöscht wurde -hätte gerne mal die geistigen Abgründe mit erleben wollen - wo Menschen von heute reden als müssten sie eine mittelalterliche POLITIK INS Leben rufen.
Unschlagbarer
13.01.2013, 09:10
Wenn's einem nur dreckig genug geht fragt sich jeder: Warum eigentlich.Warums einem eigentlich dreckig geht?
Wenn man nicht grad nen psychischen Knacks weg hat, und wenn man einigermaßen nüchtern denkt, kommt man meist dahinter.
Mal angenommen, ich würde meinen, dafür, dass es mir dreckig geht, wäre ein Göttle verantwortlich, dann würde ich mich fragen, weshalb er mir das antut, wo ich do sooo an ihn glaube.
Als gütigen Gott würde ich den spätestens dann nicht mehr sehn, höchstens als gerechten, wenn ich was auf dem Kerbholz hätte und außerdem zu genügend Selbstkritik fähig wäre.
Die Gottgläubigen sehn sowas aber dann eher als "Prüfung" an, was ich auch als Zeichen einer neurologischen Störung betrachte.
Warum? Weil auch Gottgläubige kaum zur Selbstkritik neigen und genau wie Ungläubige Verfehlungen begehn.
Mit dem Unterschied: Gottgläubige geben Gott für alles die Schuld, Ungläubige müssen sich entweder selber die Schuld geben oder eben anderen Menschen.
Das aber tun Gottgläubige ja außerdem. Z.B. den Ungläubigen.
Ich kann mich ja in die Lage eines Gottgläubigen versetzen (was umgedreht Gottgläubigen wohl eher nicht gelingt), und wenn ich einer wäre, würde ich natürlich auch mit einer überirdischen, gütigen und gerechten Macht ins Gericht gehn, wenn die sich daneben benimmt. Und das täte sie ja ununterbrochen, gäbe es sie.
Man könnte einen Geist ja auch nur als Schöpfer von allem betrachten, davon aber sind Gottes-Freaks je meist weit entfernt.
Unschlagbarer
13.01.2013, 09:12
Also bei der heutigen EInwanderungspolitik ist Religion ein Problem. Sonst gaebe es keine Islamophobie, die Musels wuerden nicht nach ihren Religioese regeln leben sondern vieleicht eher nach unseren Gesellschaftlichen Regeln orientieren koennen ohne diesen Absolutheitsanspruch ihrer Religion.Für Religiöse ist ihre Religion wohl kein Problem, höchstens die andere Religion ist eines und für Unreligiöse.
Ganz kann ich deinem Gedankengang allerdings (noch) nicht folgen.
Unschlagbarer
13.01.2013, 09:18
Da hat Maher unrecht. Religion setzt auf völlig normale und evolutionär bewährte neurlogische Funktionen auf.
Eine Störung würde die Evolution beseitigen, insbesondere hätte sie das getan zu einer Zeit in der Menschen noch nicht die Möglichkeit hatten Evolution bewußt mitzugestalten. Man könnte natürlich sagen daß das menschliche Hirn an sich eine evolutionäre Sackgasse ist auf deren Ende als natürliches Korrektiv wir grade mit Vollgas zurasen.
Unser Problem ist die Unsteuerbarkeit älterer Hirnfunktionen durch das Bewußtsein. Außer bei ein paar Gurus die ihren Herzschlag anhalten können.
Die Zeit wird zeigen ob die Natur ihren Designfehler final ausmerzt oder ein paar Apps installiert die ihn übersteuern.Ich weiß ja nicht, denn die Blüten, die fanatischer Gottesglaube austreiben kann, ähneln schon sehr einer geistigen Störung. Ich hab schon genug Beispiele aus eigener Erfahrung gebracht. Und das ist übrigens auch empirisch gesichert, sowohl aus der Erfahrung mit solchen Gottes-Freaks, als auch wissenschaftlich, sofern man diese nicht grad religiös vorgeprägt betreibt oder auf falschen Vor-Annahmen aufbaut.
Und jede Vorprägung ist (wie auch der Aufbau auf falschen Annahmen) immer eine Gefahr für die Verzerrung der Tatsächlichkeit.
Außerdem ist die Aussage falsch, dass eine Störung "die Evolutuin beseitigen" würde, denn gerade Störungen waren es meistens, die Veränderungen verursachten, sicher auch die, die den Menschen mit seinem oft ausufernden und abwegigen Geist hervorgebracht hat.
Die Struktur des Hirns ist Voraussetzung für, ermöglicht erst solche Auswüchse. Der Mensch kann sich alles ausdenken, egal, ob es möglich ist, ob es tatsächlich ist oder nur eingebildet.
Ich widerspreche ja nicht, dass die Anlage, sich Ursachen irgendwo "im Himmel" zu suchen, im Menschen angelegt ist und vererbt wird, dann ist es aber auch die Anlage, sich die Weiber zu nehmen, wenn einem danach ist, oder anderen ihr Eigentum oder ihr Leben zu nehmen. Wenn alles genetisch bedingt ist, dann eben alles. Und schließlich auch die Möglichkeit für Menschen, sich von jeglichem Aberglauben zu lösen.
Dies verlangt natürlich bestimmte Voraussetzungen, z.B. möglichst unabhängiges Denken, das Erkennen von Wahrheiten und Lügen, und das Lösen von Autoritäten, selbst wenn es ohne solche in der Gesellschaft wohl nicht gut laufen würde.
Nur sind eben religiöse Autoritäten, die Aberglauben verkünden und nicht haltbare Versprechungen machen, heute nicht mehr geeignet, positiv auf eine Gesellschaft zu wirken. Dafür ist diese gesellschaft inzwischen viel zu aufgeklärt.
Unschlagbarer
13.01.2013, 09:19
Zudem ist es nicht unbedingt zielführend, Atheisten zu beleidigen, die für ein Problem lediglich eine andere Lösung suchen.Ich glaube nicht, dass man Atheist ist (wird), um Lösungen für Probleme zu suchen.
Unschlagbarer
13.01.2013, 09:30
... hier läuft ein Thema total aus dem Ruder -schade das soviel gelöscht wurde -hätte gerne mal die geistigen Abgründe mit erleben wollen - wo Menschen von heute reden als müssten sie eine mittelalterliche POLITIK INS Leben rufen.Seit Oktober wurde kein einziger Beitrag gelöscht.
Wo bitte läuft das Thema "aus dem Ruder"?
Seligman
13.01.2013, 09:54
Für Religiöse ist ihre Religion wohl kein Problem, höchstens die andere Religion ist eines und für Unreligiöse.
Ganz kann ich deinem Gedankengang allerdings (noch) nicht folgen.
Was ich damit meinte ist, dass es den Eindruck erweckt als koennten die verschiedenen Kulturen besser miteinander zusammenleben wenn es keine verschiedenen Religionen geben wuerde.
Sehr gut heute an der "Islamophobie" zu erkennen.
Da aber Religionen eine reine Glaubenssache ist wird dass jedoch nicht sobald geschehen.
Atheisten (oder einfach Menschen die keinen bestimmten Glauben verteidigen) kommen in fremden Kulturen sicher besser miteinander klar. - Das ist das Problem der Religion in der heutigen Welt. Oder besser: Das Problem in den heutigen als Multikulti propagierten Staaten.
Leo Navis
13.01.2013, 10:20
Warums einem eigentlich dreckig geht?
Wenn man nicht grad nen psychischen Knacks weg hat, und wenn man einigermaßen nüchtern denkt, kommt man meist dahinter.
Mal angenommen, ich würde meinen, dafür, dass es mir dreckig geht, wäre ein Göttle verantwortlich, dann würde ich mich fragen, weshalb er mir das antut, wo ich do sooo an ihn glaube.
Darum geht's nicht. Gott täte niemandem irgendetwas an, wenn es ihn gäbe. Er würde lediglich letzten Endes der Erschaffer sein, für den es sich lohnt, etwas zu tun.
Ich beispielsweise glaube an bedingungslose Liebe und Hingabe für das Gegenüber. Langer Weg, dahin zu kommen, aber ja, mittlerweile glaube ich daran, auch, wenn ich nicht ständig Beweise dafür habe. Ich sehe da nicht so den Unterschied zwischen mir und einem Gottgläubigen, denn der Gottgläubige glaubt ja auch an eine transzendente Kraft wie die Liebe, die alles durchdringe.
Dein Post ist der typische Versuch, etwas kausal zu widerlegen. Frage Dich, wenn Du Gott verstehen willst, lieber nach dem finalen Zweck des ganzen.
Leo Navis
13.01.2013, 10:21
Ich glaube nicht, dass man Atheist ist (wird), um Lösungen für Probleme zu suchen.
Oh doch: Man behauptet einfach, etwas zu wissen und zu kennen, was man gar nicht wissen und kennen kann.
Das ist der klassische Hilfeschrei. Anscheinend kann man ohne nicht weiterkommen, und muss deshalb totalitäres suchen, wo kritische Distanz angebracht wäre.
Unschlagbarer
13.01.2013, 10:30
Was ich damit meinte ist, dass es den Eindruck erweckt als koennten die verschiedenen Kulturen besser miteinander zusammenleben wenn es keine verschiedenen Religionen geben wuerde.
Sehr gut heute an der "Islamophobie" zu erkennen.
Da aber Religionen eine reine Glaubenssache ist wird dass jedoch nicht sobald geschehen. Zumindest gäbe es das Problem der Religiösen untereinander und das Problem der Religiösen mit dem Unglauben nicht bzw. umgekehrt.
Zumindest würde die ständige, wenn auch oft nur unterschwellige, aber doch vorhandene Hetze der Religiösen gegen die Ungläubigen mal aufhören.
Denn sie hetzen immer noch, auch wenn sie es selbst "natürlich" niocht so sehn, sondern die volle Berechtigung dafür behaupten.
Und das ist ja auch eins der Ziele des Atheismus. Und natürlich mit Recht!
Unglaube allein ist viel zu schwach, um sich durchzusetzen. Etwas Radikalität ist schon vonnöten.
Ich bin aber ziemlich sicher, dass dann, wenn es "das Problem der Religionen" nicht gäbe, andere Probleme an dessen Stelle rücken würden.
Die sind ja auch schon immer und auch jetzt da.
Ich bin ja dafür, dass Glaubensfreiheit herrscht, nur werden eben die Religionsorganisationen und deren Vertreter immer noch viel zu sehr gehätschelt und vom Staat unterstützt. Irgendwie stehn sie immer noch unter einer gewissen Narrenfreiheit. Z.B. auch in den USA, wo man eben nicht führend in der Politik tätig sein kann, ohne das Wort Gott im Munde zu führen.
Und immer kommen sie mit ihrem Gejammer, man beleidige deren Gefühle! Entweder alle achten gegenseitig ihre "Gefühle" und auch ihre Weltsicht, oder es gibt eben weiterhin diesen im Grunde sinnlosen Streit und Kampf.
Nur sind die Religiösen (oder zumindest viele von ihnen) dazu meist nicht bereit. Sie betrachten ihren Glauben eben als Wahrheit und werden sich erst dann zufriedengeben, wenn alle Unreligiösen bekehrt worden sind. Nur dass dies eben nur eine weitere Täuschung ist, der sie unterliegen, kapieren sie einfach nicht, weil sie sich eben gegen Wahrheiten sträuben.
Die Religion sowenig wie der Alkohol. Das Problem sind die Religiösen und die Alkoholiker.
Seligman
13.01.2013, 10:41
Oh doch: Man behauptet einfach, etwas zu wissen und zu kennen, was man gar nicht wissen und kennen kann.
Das ist der klassische Hilfeschrei. Anscheinend kann man ohne nicht weiterkommen, und muss deshalb totalitäres suchen, wo kritische Distanz angebracht wäre.
Mit diesen zwei Saetzen hast du jeden Religioesen beschrieben, ich hoffe dass ist Dir klar.
Seligman
13.01.2013, 10:43
Die Religion sowenig wie der Alkohol. Das Problem sind die Religiösen und die Alkoholiker.
Religion als Droge? hmm. :)
Casus Belli
13.01.2013, 10:46
Mit diesen zwei Saetzen hast du jeden Religioesen beschrieben, ich hoffe dass ist Dir klar.
Das ist ihm genausowenig klar wie mir denn er schrieb "Man behauptet einfach, etwas zu wissen und zu kennen, was man gar nicht wissen und kennen kann." Also als Christ z.b. "könnte" es eher heißen man glaube etwas was man sehr wohl glauben kann. Der Atheist bestreitet dies natürlich und behauptet zu wissen was er garnicht wissen kann.
Casus Belli
13.01.2013, 10:48
Die Religion sowenig wie der Alkohol. Das Problem sind die Religiösen und die Alkoholiker.
Das kann ich durchaus so unterstreichen, falls du mit dem Vergelich Alkohol und Alkoholiker das Mittel und den Missbrauch aufzeigen möchtest. Da bin ich mir zwar nicht allzusicher aber vielleicht habe ich das nicht komplett falsch verstanden. :))
Unschlagbarer
13.01.2013, 10:57
Oh doch: Man behauptet einfach, etwas zu wissen und zu kennen, was man gar nicht wissen und kennen kann.
Das ist der klassische Hilfeschrei. Anscheinend kann man ohne nicht weiterkommen, und muss deshalb totalitäres suchen, wo kritische Distanz angebracht wäre.Nein, das ist eben ganz und gar nicht so. Diese Meinung kommt klar aus einer nicht klar atheistischen Haltung bzw. Überzeugung.
Keiner kommt daher und fängt aus dem Nichts damit an, plötzlich gegen Götter zu polemisieren. Keiner!
Kein Atheist gibt atheistische Hilfeschreie von sich, weil er irgendwelche weltliche der gesundheitliche Probleme hat. Keiner!
Alle Atheisten wehren sich nur gegen den Götterglauben, vor allem aber gegen die immer wieder versuchte Vereinnahmung durch die Religiösen.
Das tun sie mit verschiedenen Mitteln. Ein Mittel dazu ist z.B. deine Behauptung, der Atheismus wäre nur ein Hilfeschrei.
Er ist es nur dann, wenn die Religionsvertreter Macht genug besitzen und auch anwenden, um gegen den Unglauben und deren Anhänger vorzugehen.
Nenne mir einen einzigen wirklichen Atheisten, bei dem das anders ist. (Sofern er wie ich oder viele andere) für den Atheismus und gegen Religionen eintritt.
Manchen mag es ja völlig egal sein, was um sie herum geschieht, aber die schreiben ja auch kaum in solchen Themen.
Man wird Atheist, weil man sich gerade davon löst, göttliche Hilfeschreie auszustoßen.
Freilich sagt man oft, dies oder jenes müsste sich unbedingt mal ändern, aber kein Atheist stößt deswegen Hilfeschreie aus, die an oder gegen Götter (bzw. eine überirdische Macht) gerichtet sind. Keiner!
Atheist wird man nicht, weil man irgendwas behauptet zu wissen, sondern weil man sich aus welchen Gründen auch immer von einer religösen (oder kirchlichen) Bevormundung gelöst hat, weil man nicht an Götter und an die hohlen Versprechungen der Priester glaubt.
Einer, dem die Lösung davon nicht vollständig gelungen ist, wird immer "irgendwo" noch sowas wie einen Gott (oder eine Macht oder über allem stehende Autörität vermuten. Ich sptrach mal mit soe jemandem. Ich glaub er nannte sich auch Agnostiker. Der meinte genau das, was ich sage. "Irgendwas wird es da schon geben..."
Nein, es gibt "da irgendwo" nichts, außer der allumfassenden materiellen Natur, den Elementen, der Materie, die auch Geist (aber nur in lebenden Lebewesen!) hervorbringt. Der Mensch, ja unser gesamtes Sonnensystem entstand aus einer Supernova-Explosion, bei der auch alle Elemente entstanden (aus anderen Elementen umgewandelt wurden), die Leben bei uns erst möglich gemacht haben.
Wenn ich das nun glaube (denn wissen kann ich es ja nicht wirklich), an wen sollte ich da wohl einen Hilfeschrei richten, wenn ich z.B. mit meiner oder mit der Situation der gesamten Menschheit nicht völlig zufrieden bin?
Es hat in meinem Leben niemals eine Situation gegeben, wo ich versucht war, einen Hilfeschrei an einen Gott loszulassen! Es hat zwar Zeiten gegeben, wo ich mir eben noch nicht so ganz sicher war, ob es denn "da oben irgendwo" nicht doch sowas gibt, aber diese Zeiten sind bei mir längst Vergangenheit.
Wenn du das grundsätzlich anders siehst, dann hast du dich eben von einer (wenn auch vagen) Gottesvorstellung nicht gelöst. Und das ist ja bei vielen so, wenn nicht bei den meisten, die sich Agnostiker nennen. Bei dir als Daoist wundere ich mich ja auch gar nicht darüber. Du brauchst offenbar irgendeine Religion, allein fühlst du dich offenbar nicht sicher genug, nicht stark genug. Weil das bei mir ganz und gar nicht so ist, nenne ich mich ja auch "Unschlagbarer". Das heißt nicht, dass ich mich immer im Recht zu sein wähne.
Seligman
13.01.2013, 10:58
Das ist ihm genausowenig klar wie mir denn er schrieb "Man behauptet einfach, etwas zu wissen und zu kennen, was man gar nicht wissen und kennen kann." Also als Christ z.b. "könnte" es eher heißen man glaube etwas was man sehr wohl glauben kann. Der Atheist bestreitet dies natürlich und behauptet zu wissen was er garnicht wissen kann.
Ich weiss nicht was ihr unter Atheist versteht. Ich verstehe unter Atheist einen Unreligioesen. Der keinen bestimmten Glauben verteidigt.
Religion gibt Antworten auf die Fragen die man (noch ?)nicht beantworten kann.
Als Atheist glaube ich zu wissen dass es auf manche Fragen einfach keine Antwort gibt.
Lass uns den Satz aufschluesseln:
Oh doch: Man (Religion) behauptet einfach, etwas zu wissen und zu kennen(Bibel), was man gar nicht wissen und kennen kann.(Woher kommen wir wohin gehn wir)
Das ist der klassische Hilfeschrei. Anscheinend kann man ohne (dieses Wissen-Sinn des Lebens den die Religion uns beantwortet) nicht weiterkommen, und muss deshalb totalitäres (Ein absoluter Glaube) suchen, wo kritische (in Religion??) Distanz angebracht wäre. (genau dise Distanz habe ich als Unreligioeser da ich jeden Glauben kritisch betrachten kann und so erkennen kann das man einfach nicht alles wissen kann.)
Ich weiss nicht was ihr unter Atheist versteht. Ich verstehe unter Atheist einen Unreligioesen. Der keinen bestimmten Glauben verteidigt. […]
Begriffsbestimmung: Atheismus (http://de.wiktionary.org/wiki/Atheismus).
In diesem Sinne bedeutet Aufklärung Ernüchterung.
Seligman
13.01.2013, 11:12
Begriffsbestimmung: Atheismus (http://de.wiktionary.org/wiki/Atheismus).
In diesem Sinne bedeutet Aufklärung Ernüchterung.
Das interessiert mich nicht. Dann sollten wir lieber den Begriff Unreligioes verwenden.
Reilinger
13.01.2013, 11:13
Und immer kommen sie mit ihrem Gejammer, man beleidige deren Gefühle! Entweder alle achten gegenseitig ihre "Gefühle" und auch ihre Weltsicht, oder es gibt eben weiterhin diesen im Grunde sinnlosen Streit und Kampf.
Nur sind die Religiösen (oder zumindest viele von ihnen) dazu meist nicht bereit. Sie betrachten ihren Glauben eben als Wahrheit und werden sich erst dann zufriedengeben, wenn alle Unreligiösen bekehrt worden sind. Nur dass dies eben nur eine weitere Täuschung ist, der sie unterliegen, kapieren sie einfach nicht, weil sie sich eben gegen Wahrheiten sträuben.
+++gekürzt+++
Ich bin seit etwa 20 Jahren bekennender Atheist. Was ich mir seither an Beleidigungen und Verächtlichmachungen durch Religiöse habe anhören dürfen, geht auf keine Kuhhaut. Daß das auch meine Gefühle verletzt, hat bislang noch keinen Religiösen interessiert. Sowohl Toleranz wie auch Rücksichtnahme sind im Umgang mit Religiösen völlige Einbahnstraßen. Das ist ähnlich wie bei Vegetariern. Wenn die zu Besuch kommen, erwarten sie ganz selbstverständlich, daß man ihnen genügend Essensalternativen anbietet und sie nicht mit Fleisch "belästigt" werden. Umgekehrt hab ich noch nie erlebt, daß man von einem Vegetarier als Fleischesser einen Teller mit Wurst hingestellt bekommt, damit man sich als Gast bei ihm wohlfühlt. Da muß der Fleischesser ganz selbstverständlich verzichten. Ideologische Einbahnstraßen. Dessen muß man sich beim Umgang mit solchen Leuten immer bewußt sein.
Unschlagbarer
13.01.2013, 11:13
Darum geht's nicht. Gott täte niemandem irgendetwas an, wenn es ihn gäbe. Er würde lediglich letzten Endes der Erschaffer sein, für den es sich lohnt, etwas zu tun.
Ich beispielsweise glaube an bedingungslose Liebe und Hingabe für das Gegenüber. Langer Weg, dahin zu kommen, aber ja, mittlerweile glaube ich daran, auch, wenn ich nicht ständig Beweise dafür habe. Ich sehe da nicht so den Unterschied zwischen mir und einem Gottgläubigen, denn der Gottgläubige glaubt ja auch an eine transzendente Kraft wie die Liebe, die alles durchdringe.
Dein Post ist der typische Versuch, etwas kausal zu widerlegen. Frage Dich, wenn Du Gott verstehen willst, lieber nach dem finalen Zweck des ganzen.Dein Post zeigt, dass es für dich Gott gibt, auch wenn du es dir nicht eingestehn willst, sonst würdest du nicht sowas sagen wie deinen letzten Satz:
"Frage Dich, wenn Du Gott verstehen willst, lieber nach dem finalen Zweck des ganzen."
Ich will Gott gar nicht "verstehen". Wie könnte ich etwas zu verstehen trachten, was es nach meiner Überzeugung gar nicht gibt?
Höchstens wollte ich verstehen, weshalb manche so fest und stur daran festhalten.
Und wenn du meinst, dass es sich "lohnen würde, etwas für einen Erschaffer zu tun", in welcher Hinsicht und für wen sollte es sich denn "lohnen"?
Und was um Himmels willen soll man sich nur darunter vorstellen!
Auch die Suche nach einem ominösen "finalen Zweck" ist sinnlos, weil sie zu nichts führt. Das Leben existiert, es beginnt, es wird "gelebt", und es endet für das Individuum, vielleicht und sicher irgendwann auch für alles Leben auf der Erde. Es gibt keinen "finalen Zweck" des Lebens, danach suchen nur Idealisiten, die zum Götterglauben neigen oder ihm gar völlig verfallen sind.
Genauso könnte man fragen, was der "Zweck eines Planeten" wie der Erde denn sei.
Und um "bedingungslose Liebe und Hingabe für das Gegenüber" gehts hier ja nun wirklich nicht. Das hat nichts mit Religion zu tun.
Die "transzendente Kraft", unter der du sowas wie Liebe verstehst, stammt auch nur aus chemisch-physikalischen Reaktionen, aus dem Gehirn, und aus der Erziehung durch die Gesellschaft und die Umwelt. Und das Hirn ist eben auch Materie, wenn auch lebende. (Ein Wunder ist es schon, aber kein göttliches)
Leo Navis
13.01.2013, 11:15
Mit diesen zwei Saetzen hast du jeden Religioesen beschrieben, ich hoffe dass ist Dir klar.
Japp.
Leo Navis
13.01.2013, 11:17
Nein, das ist eben ganz und gar nicht so. Diese Meinung kommt klar aus einer nicht klar atheistischen Haltung bzw. Überzeugung.
Keiner kommt daher und fängt aus dem Nichts damit an, plötzlich gegen Götter zu polemisieren. Keiner!
Kein Atheist gibt atheistische Hilfeschreie von sich, weil er irgendwelche weltliche der gesundheitliche Probleme hat. Keiner!
...
Genauso wie die Religion ist der Atheismus der Versuch, Sicherheit herzustellen in einer unsicheren Welt.
Gott gäbe es nicht ist genauso solcher Mumpitz wie 'Gott gibt es'.
Seligman
13.01.2013, 11:18
+++gekürzt+++
Ich bin seit etwa 20 Jahren bekennender Atheist. Was ich mir seither an Beleidigungen und Verächtlichmachungen durch Religiöse habe anhören dürfen, geht auf keine Kuhhaut. Daß das auch meine Gefühle verletzt, hat bislang noch keinen Religiösen interessiert. Sowohl Toleranz wie auch Rücksichtnahme sind im Umgang mit Religiösen völlige Einbahnstraßen. Das ist ähnlich wie bei Vegetariern. Wenn die zu Besuch kommen, erwarten sie ganz selbstverständlich, daß man ihnen genügend Essensalternativen anbietet und sie nicht mit Fleisch "belästigt" werden. Umgekehrt hab ich noch nie erlebt, daß man von einem Vegetarier als Fleischesser einen Teller mit Wurst hingestellt bekommt, damit man sich als Gast bei ihm wohlfühlt. Da muß der Fleischesser ganz selbstverständlich verzichten. Ideologische Einbahnstraßen. Dessen muß man sich beim Umgang mit solchen Leuten immer bewußt sein.
Nein, Religioese grinsen dir ins Gesicht und sagen:" du kommst in die Hoelle!"
Casus Belli
13.01.2013, 11:18
Ich weiss nicht was ihr unter Atheist versteht. Ich verstehe unter Atheist einen Unreligioesen. Der keinen bestimmten Glauben verteidigt.
Jep so seh ich das in etwa auch, aber der Atheist verteidigt sein Wissen. Allerdings muss man bei Atheisten schon unterscheiden, es gibt schon noch Alt-Atheisten meist unter Wissenschaftlern die sehr gut mit der Religion können und die sie nicht "ausschließlich" bekämpfen und eben auch den Neu-Atheismus also die Atheistische Sekte um Richard Dawkins (der in seinem angestammten Fachgebieten maximale Erfolglos ist und sich daher als Hobbytheologe versucht) die sich "ausschließlich" dem Kampf gegen die Religion auf die Fahne geschrieben haben. Diese Sekte hat tatsächlich eine Fahne.
http://religionslo.files.wordpress.com/2010/10/brights2.jpg http://de.wikipedia.org/wiki/Brights
Religion gibt Antworten auf die Fragen die man (noch ?)nicht beantworten kann.
Als Atheist glaube ich zu wissen dass es auf manche Fragen einfach keine Antwort gibt.
Ich bin eher ein freier Protestant und ehrlich gesagt nicht sonderlich an die Kirche gebunden aber ich versuche mal ein Gegenzitat:
Als Christ glaube ich dass auf manche Fragen eine Antwort eventuell noch kommen wird.
So groß ist dann der Unterschied zumindest zwischen unser beider Ansicht dann doch nicht oder?
Lass uns den Satz aufschluesseln:
Oh doch: Man (Religion) behauptet einfach, etwas zu wissen und zu kennen(Bibel), was man gar nicht wissen und kennen kann.(Woher kommen wir wohin gehn wir)
Das ist der klassische Hilfeschrei. Anscheinend kann man ohne (dieses Wissen-Sinn des Lebens den die Religion uns beantwortet) nicht weiterkommen, und muss deshalb totalitäres (Ein absoluter Glaube) suchen, wo kritische (in Religion??) Distanz angebracht wäre. (genau dise Distanz habe ich als Unreligioeser da ich jeden Glauben kritisch betrachten kann und so erkennen kann das man einfach nicht alles wissen kann.)
Nunja, also weder meine Kirche, noch mein Pfarrer noch mein Glaube „behauptet einfach etwas zu wissen“. Vielmehr behauptet der Christliche Glaube das man seinen eigenen Glauben finden muss. Man kann sich da nichts einreden lassen, wenn man mit sich selbst nicht ehrlich ist kann man garnicht glauben. Ich bin nun etwas distanziert und war schon zu Zeiten der Christenlehre und des Konfirmandenunterrichtes sehr kritisch und streitbar (Was im übrigen nach Luthers Lehre durchaus gewollt ist, also das bezweifeln von vorgelegten Glaubensthesen)
Ich verstehe aber schon das es hier mehr um Religion als Missbrauchsinstanz geht und weniger um Religion als Glaubenskonstrukt daher kann ich dir teilweise in deinen Auslegungen schon recht geben. Womöglich geh ich etwas zusehr auf die Glaubensschiene was wohl nicht ganz zu diesem Thema hier passt.
Religion also Mittel für Unrecht ist natürlich von mir als Christ genauso abzulehnen wie von allen anderen Atheisten und Gläubigen.
Das interessiert mich nicht. Dann sollten wir lieber den Begriff Unreligioes verwenden.
Und dabei so bloed dreinschauen: http://www.politikforen.net/customavatars/avatar123941_10.gif
Seligman
13.01.2013, 11:24
Genauso wie die Religion ist der Atheismus der Versuch, Sicherheit herzustellen in einer unsicheren Welt.
Gott gäbe es nicht ist genauso solcher Mumpitz wie 'Gott gibt es'.
Na ja, aber Atheisten sind da eher auf der wahrscheinlicheren Seite, oder?
So z.B. ist fuer mich die Erklaerung eines Urknalls eher wahrscheinlich als Gott schuf die Welt in 7 Tagen.
Unschlagbarer
13.01.2013, 11:24
Ich bin seit etwa 20 Jahren bekennender Atheist. Was ich mir seither an Beleidigungen und Verächtlichmachungen durch Religiöse habe anhören dürfen, geht auf keine Kuhhaut. Daß das auch meine Gefühle verletzt, hat bislang noch keinen Religiösen interessiert. Sowohl Toleranz wie auch Rücksichtnahme sind im Umgang mit Religiösen völlige Einbahnstraßen. Das ist ähnlich wie bei Vegetariern. Wenn die zu Besuch kommen, erwarten sie ganz selbstverständlich, daß man ihnen genügend Essensalternativen anbietet und sie nicht mit Fleisch "belästigt" werden. Umgekehrt hab ich noch nie erlebt, daß man von einem Vegetarier als Fleischesser einen Teller mit Wurst hingestellt bekommt, damit man sich als Gast bei ihm wohlfühlt. Da muß der Fleischesser ganz selbstverständlich verzichten. Ideologische Einbahnstraßen. Dessen muß man sich beim Umgang mit solchen Leuten immer bewußt sein.Nicht nur Beleidungen und Verächtlichmachungen sind es, sondern auch dieses allwissende Überlegenheitsgetue, mit der sie uns ständig kommen. Sie kennen "die Wahrheit", wir sind die Unwissenden, die nur noch nicht zum Glauben - zu ihrem Glauben selbstverständlich - gekommen sind!
Es war da schon ein regelrechtes Erfolgserlebnis, wenn ich erreicht hatte, dass Verwandte bei meiner Anwesenheit nicht mehr (zumindest nicht laut) beteten. Sie wollen uns ihren Glauben überstülpen und sie merken es nicht mal. Keiner hat was dagegen, wenn sie es im Stillen tun, wenn sie es nun mal nicht lassen können, aber das Demonstrative, diese überhebliche Allwissenheit mancher Gottes-Freaks ist einfach lästig bis widerlich. Gottes-Freaks sind sehr oft einfach nur lästige Mitmenschen.
Reilinger
13.01.2013, 11:25
Nein, Religioese grinsen dir ins Gesicht und sagen:" du kommst in die Hoelle!"
Das Spaßige ist, daß auch die vielen Esoteriker, die heute so rumrennen, nicht ohne solche Angstszenarien auskommen, um ihre Gläubigen bei der Stange zu halten. Hatte unlängst ein erheiterndes Gespräch mit so einer Person, die mir zunächst erklärte, wie sie die katholische Kirche doch aus tiefstem Herzen ablehnen und verachten würde, wegen der Angst vor der Hölle, die da geschürt würde. Und ein paar Sätze später kam sie dann mit dem Bild, daß ein Mensch so lange gezwungen wäre auf die Erde zurückzukommen (Wiedergeburt), bis er endlich seine Lektionen gelernt habe und vorher gäbe es keine Erlösung. Als ich daraufhin einwandte, daß das nichts anderes als eine "Höllenandrohung" sei, weil man mit den Ängsten der Menschen spiele und sie so zu bestimmten Verhaltensweisen nötige, war sie ganz empört. Mit logischem Denken haben die es alle nicht so wirklich...
Seligman
13.01.2013, 11:26
Und dabei so bloed dreinschauen: http://www.politikforen.net/customavatars/avatar123941_10.gif
Na jetzt hast du aber die letzten Unreligioesen endgueltig ueberzeugt! Ein Bravo auf deine kluge Argumentationsweise.
Wie gesagt: wenn du glauben willst bist du herzlichst dazu eingeladen (von jeder Kirche) hier wird Diskutiert.
uebrigens: das bin nicht wirklich ich! Das ist Phantomias!
Leo Navis
13.01.2013, 11:27
Na ja, aber Atheisten sind da eher auf der wahrscheinlicheren Seite, oder?
So z.B. ist fuer mich die Erklaerung eines Urknalls eher wahrscheinlich als Gott schuf die Welt in 7 Tagen.
Poppers Induktionsproblem, nach dem wir keine Wahrscheinlichkeit hier anwenden können.
Wir können uns höchstens so ungefähr die Indizienlage angucken und schauen, wie's denn aussehen soll. Mit Wahrscheinlichkeit aber können wir nicht argumentieren.
Unschlagbarer
13.01.2013, 11:33
Genauso wie die Religion ist der Atheismus der Versuch, Sicherheit herzustellen in einer unsicheren Welt. Du gehst dabei von dir aus.
Zwar möchte ich auch gern mehr Sicherheit im Leben - wer möchte das nicht? - aber Religion- oder Kirchenkritik (Atheismus) betreibe ich nicht, um sicherer zu werden. Dazu gibts ein paar völlig andere Mittelchen. Bei welchen Problemen im Leben soll denn Atheismus helfen? Bei keinem!
Das gibts nur bei Religiösen. Die behaupten, dass der Glaube an "Gottes Gerechtigkeit", an eine "künftige Erlösung", an ein "Weiterleben im Himmel oder im Paradies" oder an eine "Wiedergeburt" oder an das "Eintreten ins Nirvana" sei ihnen Hilfe und Stütze im Leben.
Das ist aber absolute Selbsttäuschung, denn kein Gottesglaube hilft wirklich bei der Lösung irgendwelcher Probleme. Keins der Probleme wird durch Gottesglaube gelöst, Keines!
Entweder andere lösen die Probleme, oder sie selbst lösen ihre Probleme, oder die Probleme verschwinden von selbst, oder sie bleiben eben bestehn.
So einfach ist das. Ein sinkendes Schiff sinkt nun mal, ob man betet oder nicht. Es sei denn, es stößt zufällig auf Grund und bleibt oberhalb liegen.
Es gibt zwar viele Gläubige, die dann beten (und das hilft erwiesenermaßen nicht, das reden sich Gläubige nur ein, wenn zufällig Besserung eintritt!), es gibt aber keinen einzigen Atheisten, der in solchen und anderen Problemfällen Hilfe im Atheismus sucht und vielleicht die Materie, oder das Universum um Hilfe anfleht.
Das ist einfach lächerlich. Hilfe gibts nur ... s. gefetteter Satz.
Casus Belli
13.01.2013, 11:33
Na ja, aber Atheisten sind da eher auf der wahrscheinlicheren Seite, oder?
So z.B. ist fuer mich die Erklaerung eines Urknalls eher wahrscheinlich als Gott schuf die Welt in 7 Tagen.
Diese Theorien stehen nicht unbedingt im Gegensatz zueinander. Allerdings nehm ich die Bibel nicht 1 zu 1 in historischen Angelegenheiten. Auch die Evolution steht in ihrer Lückenhaftigkeit nicht immer im Gegensatz zur Christliche Lehre.
Ich bin allerdings kein Fundamentalist und kann daher nur für mich sprechen.
Na jetzt hast du aber die letzten Unreligioesen endgueltig ueberzeugt! Ein Bravo auf deine kluge Argumentationsweise.
Wie gesagt: wenn du glauben willst bist du herzlichst dazu eingeladen (von jeder Kirche) hier wird Diskutiert.
uebrigens: das bin nicht wirklich ich! Das ist Phantomias!
Aloha Oe! (http://www.youtube.com/watch?v=ZRKWGaHs9dk)
Seligman
13.01.2013, 11:36
Jep so seh ich das in etwa auch, aber der Atheist verteidigt sein Wissen. Allerdings muss man bei Atheisten schon unterscheiden, es gibt schon noch Alt-Atheisten meist unter Wissenschaftlern die sehr gut mit der Religion können und die sie nicht "ausschließlich" bekämpfen und eben auch den Neu-Atheismus also die Atheistische Sekte um Richard Dawkins (der in seinem angestammten Fachgebieten maximale Erfolglos ist und sich daher als Hobbytheologe versucht) die sich "ausschließlich" dem Kampf gegen die Religion auf die Fahne geschrieben haben. Diese Sekte hat tatsächlich eine Fahne.
http://religionslo.files.wordpress.com/2010/10/brights2.jpg http://de.wikipedia.org/wiki/Brights
Ich bin eher ein freier Protestant und ehrlich gesagt nicht sonderlich an die Kirche gebunden aber ich versuche mal ein Gegenzitat:
Als Christ glaube ich dass auf manche Fragen eine Antwort eventuell noch kommen wird.
So groß ist dann der Unterschied zumindest zwischen unser beider Ansicht dann doch nicht oder?
Anscheinend nicht. Das hat die Vernunft so an sich. Gott sei Dank! :)
Nunja, also weder meine Kirche, noch mein Pfarrer noch mein Glaube „behauptet einfach etwas zu wissen“. Vielmehr behauptet der Christliche Glaube das man seinen eigenen Glauben finden muss. Man kann sich da nichts einreden lassen, wenn man mit sich selbst nicht ehrlich ist kann man garnicht glauben. Ich bin nun etwas distanziert und war schon zu Zeiten der Christenlehre und des Konfirmandenunterrichtes sehr kritisch und streitbar (Was im übrigen nach Luthers Lehre durchaus gewollt ist, also das bezweifeln von vorgelegten Glaubensthesen)
Ich verstehe aber schon das es hier mehr um Religion als Missbrauchsinstanz geht und weniger um Religion als Glaubenskonstrukt daher kann ich dir teilweise in deinen Auslegungen schon recht geben. Womöglich geh ich etwas zusehr auf die Glaubensschiene was wohl nicht ganz zu diesem Thema hier passt.
Religion also Mittel für Unrecht ist natürlich von mir als Christ genauso abzulehnen wie von allen anderen Atheisten und Gläubigen.
Na wenn man den Christlichen Glauben so auslegen kann, dann finde ich das bemerkenswert klug. Jedoch wird leider das meiste dieses "eigenen" Glaubens vom Chritentum ja vorgegeben.
So gesehen ist dieses weltoffene Christentum sicher eine der momentan ertraeglichsten Religionen.
Wenn du als Religioeser dir selber eingestehst dass andere mit abweichenden Glauben genauso recht haben koennten wie du selbst dann ist Religion kein Problem mehr.
Leo Navis
13.01.2013, 11:38
Du gehst dabei von dir aus.
Zwar möchte ich auch gern mehr Sicherheit im Leben - wer möchte das nicht? - aber Religion- oder Kirchenkritik (Atheismus) betreibe ich nicht, um sicherer zu werden. Dazu gibts ein paar völlig andere Mittelchen. Bei welchen Problemen im Leben soll denn Atheismus helfen? Bei keinem!
Das gibts nur bei Religiösen. Die behaupten, dass der Glaube an "Gottes Gerechtigkeit", an eine "künftige Erlösung", an ein "Weiterleben im Himmel oder im Paradies" sei ihnen Hilfe und Stütze im Leben.
Das ist aber absolute Selbsttäuschung, denn kein Gottesglaube hiolft wirklich bei der Lösung irgendwelcher Probleme. Keins der Probleme wird durch Gottesglaube gelöst, Keines!
Entweder andere lösen die Probleme, oder sie selbst lösen ihre Probleme, oder die Probleme verschwinden von selbst, oder sie bleiben eben bestehn.
So einfach ist das. Ein sinkendes Schiff sinkt nun mal, ob man betet oder nicht. Es sei denn, es stößt zufällig auf Grund und bleibt oberhalb liegen.
Es gibt zwar viele Gläubige, die dann beten (und das hilft erwiesenermaßen nicht, das reden sich Gläubige nur ein, wenn zufällig Besserung eintritt!), es gibt aber keinen einzigen Atheisten, der in solchen und anderen Problemfällen Hilfe im Atheismus sucht und vielleicht die Materie, oder das Universum um Hilfe anfleht.
Das ist einfach lächerlich. Hilfe gibts nur ... s. gefetteter Satz.
Ist Quatsch. Beschäftige Dich mit grundlegender Psychologie des Menschen.
Der Mensch ist so aufgebaut, dass er sprirituell handelt und religiös wird. Er will etwas glauben. Und selbst in der heutigen ach-so-aufgeklärten Welt sprudelt der Aberglaube aus allen Poren. Und das ist auch kein Wunder, sucht sich doch der Glauben einfach andere Hilfsmittelchen.
Wir sind mittlerweile herausgehoben aus der archaischen Welt des Primitiven, ja. Wir sind aber eigenltich immer noch der Primitive von unserem Hirn her - der Unterschied ist marginal.
Gott ist ein Bild. Du gehst ja auch nicht hin, und sagst, dass ein Bild nicht existiert, nur, weil der darauf abgebildete Ctuhlu vielleicht keine Entsprechung in der objektiven Welt findet.
Anscheinend nicht. Das hat die Vernunft so an sich. Gott sei Dank! :)
Na wenn man den Christlichen Glauben so auslegen kann, dann finde ich das bemerkenswert klug. Jedoch wird leider das meiste dieses "eigenen" Glaubens vom Chritentum ja vorgegeben.
So gesehen ist dieses weltoffene Christentum sicher eine der momentan ertraeglichsten Religionen.
Wenn du als Religioeser dir selber eingestehst das ander mit abweichenden glauben genauso recht haben koennten wie du selbst dann ist religion kein Problem mehr.
Damit würde er seinen eigenen Glauben aufgeben und direkt im Relativismus landen.
Casus Belli
13.01.2013, 11:39
Wenn du als Religioeser dir selber eingestehst das ander mit abweichenden glauben genauso recht haben koennten wie du selbst dann ist religion kein Problem mehr.
Sehr christlich von dir geschrieben, dem kann ich kaum noch was beifügen. :hi:
(Fast mein gesamter Freundeskreis besteht aus Atheisten, auf dem Gebiet der ehemaligen DDR sind wir aus dem Brandenburger Landgebieten eher die letzten Christen)
Unschlagbarer
13.01.2013, 11:44
Ist Quatsch. Beschäftige Dich mit grundlegender Psychologie des Menschen. Ja wer keine Argument mehr hat oder andere nicht zu verstehn bereit ist, kommt dann eben mit solchen Äußerungen...
Der Mensch ist so aufgebaut, dass er sprirituell handelt und religiös wird.Das ist doch Unsinn. Kein Mensch würde ohne Einfluss durch Eltern, Priester, religiöse Menschen, ohne seine "Umwelt" religiös werden und an einen Gott glauben. Keiner!
Außer vielleicht hin und wieder mal einem, der auf eine solche Idee kommt und wieder damit anfängt, eine "Religion" erfindet und die anderen dann damit beeinflusst, um nicht zu sagen "geistig infiziert".
Gott ist ein Bild. Du gehst ja auch nicht hin, und sagst, dass ein Bild nicht existiert, nur, weil der darauf abgebildete Ctuhlu vielleicht keine Entsprechung in der objektiven Welt findet.Gott soll nur "ein Bild" sein?
Das sage aber mal den Leuten, die an Gott glauben! Die werden dich in der Luft zerreißen.
Du verwechselst hier Bilder, die sich Menschen von Gott machen mit der Vorstellung, die Gottgläubige von ihrem Gott haben, mein Guter.
Übrigens: Mahlzeit!
Seligman
13.01.2013, 11:45
Das Spaßige ist, daß auch die vielen Esoteriker, die heute so rumrennen, nicht ohne solche Angstszenarien auskommen, um ihre Gläubigen bei der Stange zu halten. Hatte unlängst ein erheiterndes Gespräch mit so einer Person, die mir zunächst erklärte, wie sie die katholische Kirche doch aus tiefstem Herzen ablehnen und verachten würde, wegen der Angst vor der Hölle, die da geschürt würde. Und ein paar Sätze später kam sie dann mit dem Bild, daß ein Mensch so lange gezwungen wäre auf die Erde zurückzukommen (Wiedergeburt), bis er endlich seine Lektionen gelernt habe und vorher gäbe es keine Erlösung. Als ich daraufhin einwandte, daß das nichts anderes als eine "Höllenandrohung" sei, weil man mit den Ängsten der Menschen spiele und sie so zu bestimmten Verhaltensweisen nötige, war sie ganz empört. Mit logischem Denken haben die es alle nicht so wirklich...
Das geht ja schon wieder Richtung Buddhismus? Solange sie (diese Person) keinen Absoluten Wahrheitsheitsanspruch ihres Glaubens verlangt ist das ja ok.
Man kann sich unterhalten -Philosophieren ueber gewisse Ansaetze jedoch kann man nicht erwarten das es den einen wahren Glauben gibt.
Leo Navis
13.01.2013, 11:46
...
Das ist doch Unsinn. Kein mensch würde ohne Einfluss durch Elter, Priester, religiöse Menschen religiös werden. Keiner!
Und die Religion kommt aus der freien Luft, oder wie?
Ohne Entsprechung in der menschlichen Psyche - ohne Notwendigkeit dafür! - würde kein Mensch irgendetwas glauben.
Gott soll nur "ein Bild" sein?
Das sage aber mal den Leuten, die an Gott glauben! Die werden dich in der Luft zerreißen.
Du verwechselst hier Bilder, die sich Menschen von Gott machen mit der Vorstellung, die Gottgläubige von ihrem Gott haben, mein Guter.
Übrigens: Mahlzeit!
Schon mal von Jungs Archetypen gehört? Die Imagos passen erstaunlich gut zum 'allwissenden Vater' (Gott) oder 'alles verzeihenden Mutter' (Gottmutter).
Zuerst kommt die menschliche Psyche, daraus entwickelt sich die Religion aus Notwendigkeit für den Menschen - und dann kommt der Atheist und behauptet, das alles sei Mist. Welch Hochmut.
Ps. Mahlzeit auch Dir. :-D
Seligman
13.01.2013, 11:48
Poppers Induktionsproblem, nach dem wir keine Wahrscheinlichkeit hier anwenden können.
Wir können uns höchstens so ungefähr die Indizienlage angucken und schauen, wie's denn aussehen soll. Mit Wahrscheinlichkeit aber können wir nicht argumentieren.
Ich schon.
...
Denn was fuer mich Persoenlich in Glaubensfragen wahrscheinlicher ist kann ich sehr wohl beurteilen.
Leo Navis
13.01.2013, 11:49
Ich schon.
...
Denn was fuer mich Persoenlich in Glaubensfragen wahrscheinlicher ist kann ich sehr wohl beurteilen.
Das glaubst Du?
:D
Seligman
13.01.2013, 11:53
Das glaubst Du?
:D
Ja , das ist mein Glaube, das ich Herr ueber meine eigenen Gedanken bin. :)
Leo Navis
13.01.2013, 11:53
Ja , das ist mein Glaube, das ich Herr ueber meine eigenen Gedanken bin. :)
Auch Dir empfehle ich die Lektüre Jungs.
Was es so alles zu entdecken gibt! :-)
Wenn du als Religioeser dir selber eingestehst das ander mit abweichenden glauben genauso recht haben koennten wie du selbst dann ist religion kein Problem mehr.
Ich gönne jedem seine Religion.
Dies würde ich aber nicht im Kreise militanter religiöser Fanatiker zu sagen getrauen, da ich sehr um meine Gesundheit besorgt bin.
Seligman
13.01.2013, 11:55
Damit würde er seinen eigenen Glauben aufgeben und direkt im Relativismus landen.
Da ja alles relativ ist, waere das ein vernuenftiger Ansatz.
Aber ich kann nicht erkennen das so jemand seinen Glauben aufgeben muss! Irgendetwas "glaubt" doch jeder. ;)
Ich weiß ja nicht, denn die Blüten, die fanatischer Gottesglaube austreiben kann, ähneln schon sehr einer geistigen Störung. Ich hab schon genug Beispiele aus eigener Erfahrung gebracht. Und das ist übrigens auch empirisch gesichert, sowohl aus der Erfahrung mit solchen Gottes-Freaks, als auch wissenschaftlich, sofern man diese nicht grad religiös vorgeprägt betreibt oder auf falschen Vor-Annahmen aufbaut.
Und jede Vorprägung ist (wie auch der Aufbau auf falschen Annahmen) immer eine Gefahr für die Verzerrung der Tatsächlichkeit.
Außerdem ist die Aussage falsch, dass eine Störung "die Evolutuin beseitigen" würde, denn gerade Störungen waren es meistens, die Veränderungen verursachten, sicher auch die, die den Menschen mit seinem oft ausufernden und abwegigen Geist hervorgebracht hat.
Die Struktur des Hirns ist Voraussetzung für, ermöglicht erst solche Auswüchse. Der Mensch kann sich alles ausdenken, egal, ob es möglich ist, ob es tatsächlich ist oder nur eingebildet.
Ich widerspreche ja nicht, dass die Anlage, sich Ursachen irgendwo "im Himmel" zu suchen, im Menschen angelegt ist und vererbt wird, dann ist es aber auch die Anlage, sich die Weiber zu nehmen, wenn einem danach ist, oder anderen ihr Eigentum oder ihr Leben zu nehmen. Wenn alles genetisch bedingt ist, dann eben alles. Und schließlich auch die Möglichkeit für Menschen, sich von jeglichem Aberglauben zu lösen.
Dies verlangt natürlich bestimmte Voraussetzungen, z.B. möglichst unabhängiges Denken, das Erkennen von Wahrheiten und Lügen, und das Lösen von Autoritäten, selbst wenn es ohne solche in der Gesellschaft wohl nicht gut laufen würde.
Nur sind eben religiöse Autoritäten, die Aberglauben verkünden und nicht haltbare Versprechungen machen, heute nicht mehr geeignet, positiv auf eine Gesellschaft zu wirken. Dafür ist diese gesellschaft inzwischen viel zu aufgeklärt.
Das ist zu eng gefaßt. Wer prinzipielöe Urachen sucht sollte besser nicht auf Oberflächlichkeiten fokussieren. Die Strukturen die religiöse wie auch Ideologiehörigkeit befördern sind nicht dafür angelegt sondern boten auf anderer Ebene schlicht evolutionäre Vorteile.
1. Manipulierbarkeit von Kindern, ich sprach dies bereits an. Es ist äußerst vorteilhaft für's Überleben einer bestimmten Genkombination wenn ihre Träger den Autoritäten einfach glauben daß Spielen am Fluß mit Krokodilen gefährlich ist.
2. Das Gehirn basiert auf einer in alle Bereiche reichenden Autovervollständigungsfunktion. Ob man sich das Auge betrachtet, der offensichtlichste Fall (wir sehen tatsächlich nicht was die Netzhaut detektiert sondern den Film den das Gehirn daraus zusammenschneidet) oder Ansichten und Meinungen die schlicht auf der Intensität und Häufigkeit induzierter Synapsenaktivität beruhen (weshalb "Gehirnwäsche" funktioniert). Das Gehirn verarbeitet Informationen nicht neutral sondern kombinatorisch unter Einbeziehung irgendwelcher "Vorprägungen" (vulgo Intensität und Häufigkeit synaptischer Verbindungen).
3. Das Gehirn tut das was den Wohlfühlfaktor steigert (Belohnung durch körpereigene Drogen). Ein ganz wesentlicher Punkt. Religionen wie Ideologien nutzen das skrupellos aus. Die Auguren wußten zwar nie wie das wirklich funktioniert, aber es weiß ja auch kaum einer wie ein Toaster funktioniert und benutzt ihn trotzdem. Die Erfahrung den Stecker einzustöpseln und den Hebel runterzudrücken reicht um den gewünschten Effekt zu erzielen.
Je zahlreicher die Masse um so einfacher die Anwendung. Großveranstaltungen aller Couleur folgen diesem Prinzip seit Menschengedenken.
All dies beruht auf eingedampft zwei Prinzipien:
a) Das Gehirn filtert und rekombiniert Informatonen um die Datenflut in Grenzen zu halten und überlebenswichtige Reaktionen möglichst schnell zu triggern. Gie Genauigkeit wird hier der Geschwindigkeit geopfert, besser dumm und am Leben als hypergescheit und tot. It's that simple.
b) Die Evolution hatte nie die Chance neu anzufangen. Sie baute immer auf vorhandenem auf, es war nichts anderes da, und schleppte grundlegende Fehlkonstruktionen weiter die durch unablässiges Tuning gerade so grenzwertig an die nächsten aufgaben angepaßt wurden.
Wieder das Auge. Die Rezeptoren der Netzhaut zeigen nach hinten und sind zusätzlkich durch Nerven und Blutgefäßschichten bedeckt durch die die Lichtstrahlen durchmüssen. Eine völlige Fehlkonstruktion. Es geht auch richtigrum. Bei Tintenfischen zum Beispiel. Als wir dereinst eine getrennte Entwicklungslinie einschlugen bekamen wir schlicht das falsche Teil eingebaut. Irreversibel. Das gilt auch fürs Gehirn. Ich schätze so 2/3 seiner Funktonen sind uns heute schwer hinderlich.
Du fokussierst in kindischer Simplifizierung auf Haßfiguren und übersiehst daß Meschen prädestiniert sind so zu handeln wie sie handeln. Laufen sie keinen Pfaffen nach dann eben Scientologen oder Esoterikschwaflern mit Drahtpyramiden für schimmelfreie Tomaten.
Menschen die sich eine rationaöe Weltsicht erarbeiteten, und ich meine ERARBEITETEN denn sie kommt nicht von alleine, haben ein Belohnungssystem für ihr Gehirn entwickelt daß Freude an Erkanntnis vermittelt. Der einzige Weg, und es ist ein extrem langer, Menschen zur Vernunft zu führen ist dieses grundlegende Prinzip des Gehirns zu nutzen und zu Lustgewinn aus rationaler Kritikfähigkeit zu trainieren. Motto: selber denken macht Spaß.
Seligman
13.01.2013, 11:58
Ich gönne jedem seine Religion.
Dies würde ich aber nicht im Kreise militanter religiöser Fanatiker zu sagen getrauen, da ich sehr um meine Gesundheit besorgt bin.
Wenn du geschrieben haettest : ich goenne jedem seinen Glauben" haette ich dir zugestimmt.
Lass dich von gewalttaetigen Fanatikern nicht einschuechtern, oder willst du zu Kreuze kriechen?
Seligman
13.01.2013, 12:02
Auch Dir empfehle ich die Lektüre Jungs.
Was es so alles zu entdecken gibt! :-)
Carl Jung? was emphielst du denn genau?
Da ja alles relativ ist, waere das ein vernuenftiger Ansatz.
Aber ich kann nicht erkennen das so jemand seinen Glauben aufgeben muss! Irgendetwas "glaubt" doch jeder. ;)
Ich glaube rein gar nichts.
Casus Belli
13.01.2013, 12:05
.... oder willst du zu Kreuze kriechen?
OT
Der Spruch hat mehrere Bedeutungen, er kann für die Abbitte stehen und auch für die Bitte um Verzeihung. "Aber" auch für das rausreden, für Ausflüchte und Ausreden.
Er kann also bedeuten:
Willst du dich Entschuldigen?
Willst du dich rausreden?
Sehr unterschiedliche Versionen, aber er kann eben beides Bedeuten. Daher ist der Spruch schon lange nichtmehr explizit auf einen bestimmten Sinn anzuwenden.
Der Christliche unterwerfungs und Bußesinn wird eher kaum noch mit dem Spruch in Verbindung gebracht da es sich eben nur auf Mittelalterliche Bußepraktiken bezieht.
Seligman
13.01.2013, 12:09
Ich glaube rein gar nichts.
Mit so aussagekraeftigen Einzeilern kommen wir nicht weiter.
Aloahe,...
Seligman
13.01.2013, 12:11
Der Spruch hat mehrere Bedeutungen, er kann für die Abbitte stehen und auch für die Bitte um Verzeihung. "Aber" auch für das rausreden, für Ausflüchte und Ausreden.
Er kann also bedeuten:
Willst du dich Entschuldigen?
Willst du dich rausreden?
Sehr unterschiedliche Versionen, aber er kann eben beides Bedeuten. Daher ist der Spruch schon lange nichtmehr explizit auf einen bestimmten Sinn anzuwenden.
Der Christliche unterwerfungs und Bußesinn wird eher kaum noch mit dem Spruch in Verbindung gebracht da es sich eben nur auf Mittelalterliche Bußepraktiken bezieht.
Ok, Trotzdem sollte sie sich nicht einschuechtern lassen von irgendjemanden. Und vieleicht gar nur deswegen einer Religion angehoeren.
[…] Lass dich von gewalttaetigen Fanatikern nicht einschuechtern, oder willst du zu Kreuze kriechen?
Wie leicht so etwas gesagt werden kann im Schutze der Anonymität! Ich jedenfalls würde mich nicht getrauen, mitten auf einem Platz im Orient auszurufen: „Allah ist klein!“
Casus Belli
13.01.2013, 12:14
Ok, Trotzdem sollte sie sich nicht einschuechtern lassen von irgendjemanden. Und vieleicht gar nur deswegen einer Religion angehoeren.
Ohne den Glauben daran ist die Religion doch nur ein Maske und Sinnlos, da hast du recht.
Casus Belli
13.01.2013, 12:16
Wie leicht so etwas gesagt werden kann im Schutze der Anonymität! Ich jedenfalls würde mich nicht getrauen, mitten auf einem Platz im Orient auszurufen: „Allah ist klein!“
Die Aggressivität des Islam ist wirklich ein Problem. In Ägypten haben sie sich an die Macht geputscht in Syrien sind sie gerade dabei und in Saudi Arabien ist der schlimmste Islamische Staat sogar enger Freund der Christlichen USA.
Leila du bist doch Iranerin? Ist der Iran nicht der einzige Muslimische Staat indem größtenteils die Schiitischen Muslime leben? Also die Schiiten woanders auch von Sunniten gejagt und getötet werden?
Seligman
13.01.2013, 12:17
OT
Der Spruch hat mehrere Bedeutungen, er kann für die Abbitte stehen und auch für die Bitte um Verzeihung. "Aber" auch für das rausreden, für Ausflüchte und Ausreden.
Er kann also bedeuten:
Willst du dich Entschuldigen?
Willst du dich rausreden?
Sehr unterschiedliche Versionen, aber er kann eben beides Bedeuten. Daher ist der Spruch schon lange nichtmehr explizit auf einen bestimmten Sinn anzuwenden.
Der Christliche unterwerfungs und Bußesinn wird eher kaum noch mit dem Spruch in Verbindung gebracht da es sich eben nur auf Mittelalterliche Bußepraktiken bezieht.
Ich verstehe das eher in bezug auf Jesus. Er wusste das er gekreuzigt wird und hatt auch noch sein eigenes Kreuz mit letzter Kraft auf den Huegel geschleppt.
Ich setzte diesen Spruch gleich mit: sein eigenes Grab schaufeln.
Oder eben wenn jemand anderes ueber mich bestimmen will und ich alles mache was dieser jemand sagt.
Aufstaendisch sein nur der Prinzipien wegen waere genau das Gegenteil.
wie findst dass?
Seligman
13.01.2013, 12:19
Wie leicht so etwas gesagt werden kann im Schutze der Anonymität! Ich jedenfalls würde mich nicht getrauen, mitten auf einem Platz im Orient auszurufen: „Allah ist klein!“
Na das ist ja wieder was anderes!! um Gottes Willen das waere Selbstmord!
Casus Belli
13.01.2013, 12:19
Ich verstehe das eher in bezug auf Jesus. Er wusste das er gekreuzigt wird und hatt auch noch sein eigenes Kreuz mit letzter Kraft auf den Huegel geschleppt.
Ich setzte diesen Spruch gleich mit: sein eigenes Grab schaufeln.
Oder eben wenn jemand anderes ueber mich bestimmen will und ich alles mache was dieser jemand sagt.
Aufstaendisch sein nur der Prinzipien wegen waere genau das Gegenteil.
wie findst dass?
Darauf ist der aber tatsächlich nicht bezogen, der Ursprung ist der Mittelalterliche Brauch am Gründonnerstag und Karfreitag zur Buße zu kriechen. Also wirklichem Kriechen.....warte ich such mal ne Quelle dazu.
Im Mittelalter bestand eine Buße darin, am Gründonnerstag oder Karfreitag auf den Knien zum Altarkreuz zu kriechen. Bereits Luther verwendet diese Bußvorschrift in abgeleiteter Bedeutung im Sinn der Redensart. Kern der Buße ist der erzwungene Glaubens- und Unterwerfungsakt http://www.redensarten-index.de/suche.php?suchbegriff=~~zu%20Kreuze%20kriechen&suchspalte[]=rart_ou
Deine Version ist sehr eigen, aber wenn du sie so erklärst schon verständlich...allerdings hat Jesu das Kreuz geschleppt und ist nicht hingekrochen. Aber wie gesagt wenn du deinen Sinn in diesem Spruch etwas anders siehst ist das auch ok schließlich hat sich der Sinn im Spruch vom Mittelalter bis jetzt auch sehr verändert.
Casus Belli
13.01.2013, 12:23
Na das ist ja wieder was anderes!! um Gottes Willen das waere Selbstmord!
Selbstmord ist es aber auch als Blondes Mädchen mit Rock in Indien einfach mal so dazustehen.....ich schätze da wird dann auch zu Tode vergewaltigt.
Es liegt wohl viel daran das diese Menschen irgendwie 500 Jahre hinter unserer Entwicklung hängen.
Leo Navis
13.01.2013, 12:23
Carl Jung? was emphielst du denn genau?
In 'Traum und Traumdeutung' und 'Archetypen' ist das Thema Gottesglauben recht genau behandelt.
Genauer, als ich das jemals könnte. ;-)
Seligman
13.01.2013, 12:27
Darauf ist der aber tatsächlich nicht bezogen, der Ursprung ist der Mittelalterliche Brauch am Gründonnerstag und Karfreitag zur Buße zu kriechen. Also wirklichem Kriechen.....warte ich such mal ne Quelle dazu.
http://www.redensarten-index.de/suche.php?suchbegriff=~~zu%20Kreuze%20kriechen&suchspalte[]=rart_ou
Deine Version ist sehr eigen, aber wenn du sie so erklärst schon verständlich...allerdings hat Jesu das Kreuz geschleppt und ist nicht hingekrochen. Aber wie gesagt wenn du deinen Sinn in diesem Spruch etwas anders siehst ist das auch ok schließlich hat sich der Sinn im Spruch vom Mittelalter bis jetzt auch sehr verändert.
Das ist auch etwas das mich stoert: im Angesicht des Todes die andere Wange hinhalten obwohl man sich im Recht glaubt.
Warum hat Jesus nicht bis zuletzt gekaempft, die wollten ihn umbringen mit einem langen grausamen leidvollen Tod, da haette ich doch lieber gekaempft und ein paar von diesen Schweinen mitgenommen.
Mit dieser Einstellung die andere Wange auch noch hinhalten wird das Boese immer Triumphieren!
Seligman
13.01.2013, 12:32
In 'Traum und Traumdeutung' und 'Archetypen' ist das Thema Gottesglauben recht genau behandelt.
Genauer, als ich das jemals könnte. ;-)
Uiui Traumdeutung? na das klingt ja vielversprechend,...
Casus Belli
13.01.2013, 12:33
Das ist auch etwas das mich stoert: im Angesicht des Todes die andere Wange hinhalten obwohl man sich im Recht glaubt.
Warum hat Jesus nicht bis zuletzt gekaempft, die wollten ihn umbringen mit einem langen grausamen leidvollen Tod, da haette ich doch lieber gekaempft und ein paar von diesen Schweinen mitgenommen. Mit dieser EInstellung wird das Boese immer Triumphieren.
Jesus sein Königreich war ein Himmlisches, wäre es ein Weltliches gewesen hätte er gekämpft. Im Streitgespräch zwischen Jesu und Pontius Pilatus steht das auch so in der Bibel.
Es waren aber eben nicht nur die meisten Pharisäer (frommen Juden dieser Zeit) die Jesu tod sehen wollten sondern wohl auch ein Großteil der normalen Juden die nicht zu den Hohen Priestern gehörten. Pontius Pilatus sah keinen Sinn in der Hinrichtung Jesu, wurde aber dazu genötigt um sozusagen Ruhe in dieses Kriesengebiet zu bekommen. 30 Jahre nach der Kreuzigung gab es dann aber doch einen Jüdischen Aufstand der blutig von Rom niedergeschlagen wurde.
Mit seinem Tod hat Jesu dann aber gegen das Böse triumphiert, er starb für unsere Sünden und gerade die beiden Völker die ihn töteten also die Juden und die Römer machten das Christentum groß. Die Juden als Fundament aus dem das Christentum entstand (Und dann auch die Erbfeindschaft zum Judentum) und die Römer als Weltmacht die später das Christentum zur Weltreligion machten.
Es gibt dazu allerdings viele Theorien, ich möchte dir damit aber auch kein Ohr abkauen.:)
Seligman
13.01.2013, 12:34
Selbstmord ist es aber auch als Blondes Mädchen mit Rock in Indien einfach mal so dazustehen.....ich schätze da wird dann auch zu Tode vergewaltigt.
Es liegt wohl viel daran das diese Menschen irgendwie 500 Jahre hinter unserer Entwicklung hängen.
Ja das sicher auch. Ich glaube dass wenn die Menschheit immer aufgeklaerter wird, die Religionen auch weiter an Gewicht verlieren werden.
Seligman
13.01.2013, 12:43
Jesus sein Königreich war ein Himmlisches, wäre es ein Weltliches gewesen hätte er gekämpft. Im Streitgespräch zwischen Jesu und Pontius Pilatus steht das auch so in der Bibel.
Ja das waere ein Problem der Religionen, z.B. im Islam der Maertyrer der auf das Himmelsreich hofft und Kamikaze Attentate veruebt.
Es waren aber eben nicht nur die meisten Pharisäer (frommen Juden dieser Zeit) die Jesu tod sehen wollten sondern wohl auch ein Großteil der normalen Juden die nicht zu den Hohen Priestern gehörten. Pontius Pilatus sah keinen Sinn in der Hinrichtung Jesu, wurde aber dazu genötigt um sozusagen Ruhe in dieses Kriesengebiet zu bekommen. 30 Jahre nach der Kreuzigung gab es dann aber doch einen Jüdischen Aufstand der blutig von Rom niedergeschlagen wurde.
Mit seinem Tod hat Jesu dann aber gegen das Böse triumphiert, er starb für unsere Sünden und gerade die beiden Völker die ihn töteten also die Juden und die Römer machten das Christentum groß. Die Juden als Fundament aus dem das Christentum entstand (Und dann auch die Erbfeindschaft zum Judentum) und die Römer als Weltmacht die später das Christentum zur Weltreligion machten.
Wird es nicht so weitergegeben das man sich an Jesu leben ein Beispiel nehmen soll?
Da er ja kein reiner Mensch war, sondern sein Reich, wie gesagt das Himmelsreich war ist das meines erachtens nicht gut ihn im Weltlichen Leben als Vorbild zu haben.
Es gibt dazu allerdings viele Theorien, ich möchte dir damit aber auch kein Ohr abkauen.:)
passt schon, Du erklearst es ja schoen. Wenns zuviel wird les ich spaeter weiter oder nicht mehr. wenns mich nicht mehr interessiert sag ichs dir schon;)
Seligman
13.01.2013, 12:57
Das ist zu eng gefaßt. Wer prinzipielöe Urachen sucht sollte besser nicht auf Oberflächlichkeiten fokussieren. Die Strukturen die religiöse wie auch Ideologiehörigkeit befördern sind nicht dafür angelegt sondern boten auf anderer Ebene schlicht evolutionäre Vorteile.
1. Manipulierbarkeit von Kindern, ich sprach dies bereits an. Es ist äußerst vorteilhaft für's Überleben einer bestimmten Genkombination wenn ihre Träger den Autoritäten einfach glauben daß Spielen am Fluß mit Krokodilen gefährlich ist.
2. Das Gehirn basiert auf einer in alle Bereiche reichenden Autovervollständigungsfunktion. Ob man sich das Auge betrachtet, der offensichtlichste Fall (wir sehen tatsächlich nicht was die Netzhaut detektiert sondern den Film den das Gehirn daraus zusammenschneidet) oder Ansichten und Meinungen die schlicht auf der Intensität und Häufigkeit induzierter Synapsenaktivität beruhen (weshalb "Gehirnwäsche" funktioniert). Das Gehirn verarbeitet Informationen nicht neutral sondern kombinatorisch unter Einbeziehung irgendwelcher "Vorprägungen" (vulgo Intensität und Häufigkeit synaptischer Verbindungen).
3. Das Gehirn tut das was den Wohlfühlfaktor steigert (Belohnung durch körpereigene Drogen). Ein ganz wesentlicher Punkt. Religionen wie Ideologien nutzen das skrupellos aus. Die Auguren wußten zwar nie wie das wirklich funktioniert, aber es weiß ja auch kaum einer wie ein Toaster funktioniert und benutzt ihn trotzdem. Die Erfahrung den Stecker einzustöpseln und den Hebel runterzudrücken reicht um den gewünschten Effekt zu erzielen.
Je zahlreicher die Masse um so einfacher die Anwendung. Großveranstaltungen aller Couleur folgen diesem Prinzip seit Menschengedenken.
All dies beruht auf eingedampft zwei Prinzipien:
a) Das Gehirn filtert und rekombiniert Informatonen um die Datenflut in Grenzen zu halten und überlebenswichtige Reaktionen möglichst schnell zu triggern. Gie Genauigkeit wird hier der Geschwindigkeit geopfert, besser dumm und am Leben als hypergescheit und tot. It's that simple.
b) Die Evolution hatte nie die Chance neu anzufangen. Sie baute immer auf vorhandenem auf, es war nichts anderes da, und schleppte grundlegende Fehlkonstruktionen weiter die durch unablässiges Tuning gerade so grenzwertig an die nächsten aufgaben angepaßt wurden.
Wieder das Auge. Die Rezeptoren der Netzhaut zeigen nach hinten und sind zusätzlkich durch Nerven und Blutgefäßschichten bedeckt durch die die Lichtstrahlen durchmüssen. Eine völlige Fehlkonstruktion. Es geht auch richtigrum. Bei Tintenfischen zum Beispiel. Als wir dereinst eine getrennte Entwicklungslinie einschlugen bekamen wir schlicht das falsche Teil eingebaut. Irreversibel. Das gilt auch fürs Gehirn. Ich schätze so 2/3 seiner Funktonen sind uns heute schwer hinderlich.
Ja,
genau diese Erkenntnisse nutzen Religionen fuer sich.
Du fokussierst in kindischer Simplifizierung auf Haßfiguren und übersiehst daß Meschen prädestiniert sind so zu handeln wie sie handeln. Laufen sie keinen Pfaffen nach dann eben Scientologen oder Esoterikschwaflern mit Drahtpyramiden für schimmelfreie Tomaten.
Menschen die sich eine rationaöe Weltsicht erarbeiteten, und ich meine ERARBEITETEN denn sie kommt nicht von alleine, haben ein Belohnungssystem für ihr Gehirn entwickelt daß Freude an Erkanntnis vermittelt. Der einzige Weg, und es ist ein extrem langer, Menschen zur Vernunft zu führen ist dieses grundlegende Prinzip des Gehirns zu nutzen und zu Lustgewinn aus rationaler Kritikfähigkeit zu trainieren. Motto: selber denken macht Spaß.
Deshalb bin ich fuer Aufklaerung, Da es alles nur Glaubensrichtungen sind kann keiner richtig liegen.
Man darf den Glauben eines anderen nicht verteidigen.
anscheinen liegt aber an dem ERARBEITEN genau der Hund begraben.
Siegfriedphirit
13.01.2013, 13:07
Seit Oktober wurde kein einziger Beitrag gelöscht.
Wo bitte läuft das Thema "aus dem Ruder"?
sorry, - ich hatte einige Löschungen von Kommentaren zu dem Thema , die harlekina gelöscht hatte ...
Mit so aussagekraeftigen Einzeilern kommen wir nicht weiter.
Aloahe,...
Hierin stimme ich Dir zu. – Was Du aber nicht wissen kannst, ohne daß ich’s Dir sage: Mindestens tausend Beiträge zur religiösen Thematik und Problematik schrieb ich allein in deutschsprachigen Internetforen. Da ich meine sämtlichen Beiträge mit Schlagworten versehe, kann ich Dir eine Angabe machen:
http://www7.pic-upload.de/13.01.13/v7hjrmj2xw1.jpg (http://www.pic-upload.de/view-17699131/Religion.jpg.html)
Unglaublich, nicht wahr?
Während meiner vier Jahre dauernden Arbeit in einem international tätigen Logistikunternehmen kam ich auf den Gedanken, die Produktion und Verbreitung meines Schwachsinns zu rationalisieren: die Inspiration hierzu erhielt ich während des Anblicks im Winde flatternder Gebetsflaggen, die ich für eine sinnvolle, weil der Bequemlichkeit dienende Weiterentwicklung der Gebetsmühlen hielt. Beinahe wäre ich eine Buddhistin geworden!
Seit meinem Studium der industriellen Revolution vervollkommnete ich meine Assoziationsfähigkeit. Ich wüßte heute, wie sich die Katholiken und Orthodoxen das Singen und Beten bzw. Ableiern monotoner Litaneien sparen könnten: damit (http://de.wikipedia.org/wiki/Sequenzer_%28Musik%29).
Hierin stimme ich Dir zu. – Was Du aber nicht wissen kannst, ohne daß ich’s Dir sage: Mindestens tausend Beiträge zur religiösen Thematik und Problematik schrieb ich allein in deutschsprachigen Internetforen. Da ich meine sämtlichen Beiträge mit Schlagworten versehe, kann ich Dir eine Angabe machen:
http://www7.pic-upload.de/13.01.13/v7hjrmj2xw1.jpg (http://www.pic-upload.de/view-17699131/Religion.jpg.html)
Unglaublich, nicht wahr?
Während meiner vier Jahre dauernden Arbeit in einem international tätigen Logistikunternehmen kam ich auf den Gedanken, die Produktion und Verbreitung meines Schwachsinns zu rationalisieren: die Inspiration hierzu erhielt ich während des Anblicks im Winde flatternder Gebetsflaggen, die ich für eine sinnvolle, weil der Bequemlichkeit dienende Weiterentwicklung der Gebetsmühlen hielt. Beinahe wäre ich eine Buddhistin geworden!
Seit meinem Studium der industriellen Revolution vervollkommnete ich meine Assoziationsfähigkeit. Ich wüßte heute, wie sich die Katholiken und Orthodoxen das Singen und Beten bzw. Ableiern monotoner Litaneien sparen könnten: damit (http://de.wikipedia.org/wiki/Sequenzer_%28Musik%29).
Hahahahahahahaha............ein elektronischer Rosenkranz, genial.
Seligman
13.01.2013, 13:20
Hierin stimme ich Dir zu. – Was Du aber nicht wissen kannst, ohne daß ich’s Dir sage: Mindestens tausend Beiträge zur religiösen Thematik und Problematik schrieb ich allein in deutschsprachigen Internetforen. Da ich meine sämtlichen Beiträge mit Schlagworten versehe, kann ich Dir eine Angabe machen:
http://www7.pic-upload.de/13.01.13/v7hjrmj2xw1.jpg (http://www.pic-upload.de/view-17699131/Religion.jpg.html)
Unglaublich, nicht wahr?
Während meiner vier Jahre dauernden Arbeit in einem international tätigen Logistikunternehmen kam ich auf den Gedanken, die Produktion und Verbreitung meines Schwachsinns zu rationalisieren: die Inspiration hierzu erhielt ich während des Anblicks im Winde flatternder Gebetsflaggen, die ich für eine sinnvolle, weil der Bequemlichkeit dienende Weiterentwicklung der Gebetsmühlen hielt. Beinahe wäre ich eine Buddhistin geworden!
Seit meinem Studium der industriellen Revolution vervollkommnete ich meine Assoziationsfähigkeit. Ich wüßte heute, wie sich die Katholiken und Orthodoxen das Singen und Beten bzw. Ableiern monotoner Litaneien sparen könnten: damit (http://de.wikipedia.org/wiki/Sequenzer_%28Musik%29).
schoen und gut!
...
Trotzdem empfinde ich Religion (das Gemeinschaftliche feste glauben an etwas bestimmtes) als Problem der "globalisierten" Menschheit.
Die Aggressivität des Islam ist wirklich ein Problem. In Ägypten haben sie sich an die Macht geputscht in Syrien sind sie gerade dabei und in Saudi Arabien ist der schlimmste Islamische Staat sogar enger Freund der Christlichen USA.
Leila du bist doch Iranerin? Ist der Iran nicht der einzige Muslimische Staat indem größtenteils die Schiitischen Muslime leben? Also die Schiiten woanders auch von Sunniten gejagt und getötet werden?*
Ich beging einen Riesenfehler, mich jemals als Iranerin oder Perserin bezeichnet zu haben! Dafür verfluche ich mich selbst. Besser wäre gewesen, wenn ich mich gleich von Anbeginn an als humanistisch gebildete Schweizerin offenbart hätte, die ich ja in Wahrheit bin.
Lies bitte die Aussagen der großartigen Frau Rola El-Halabi (http://de.wikipedia.org/wiki/Rola_El-Halabi), der libanesischen Boxerin, die alters- und gesinnungsmäßig meine Tochter sein könnte! Zwar ist meine Muttersprache nicht Deutsch, aber mein Gefühl und Denken. Ich bin eine Innerschwyzerin, die das Gemüt der Innerschwyzer verinnerlichte.
Dort (http://www.welt.de/sport/article112447067/Ich-bin-durch-die-Hoelle-gegangen.html) kannst Du nachlesen, was Rola sagte.
Gruß von Leila
* Erst jetzt fällt mir auf, Dir diese Frage vor lauter Aufregung nicht beantwortet zu haben.
Unschlagbarer
13.01.2013, 15:49
Und die Religion kommt aus der freien Luft, oder wie?Das - finde ich - ist eine ziemlich dumme Frage.
Ohne Entsprechung in der menschlichen Psyche - ohne Notwendigkeit dafür! - würde kein Mensch irgendetwas glauben. Ja sicher ist das so, aber es ist eben nicht bei allen Menschen so. Zumindest was Glaube an Götter, Geister, Welterschaffer und -Lenker, Himmel und Hölle betrifft.
Ich geh jetzt mal von mir aus, und ich kann sagen, dass alles was ich über Atheismus schrieb, bei mir so ist. Ich haben fertig.
Finde dich damit ab oder nicht.
Schon mal von Jungs Archetypen gehört? Die Imagos passen erstaunlich gut zum 'allwissenden Vater' (Gott) oder 'alles verzeihenden Mutter' (Gottmutter). Jung sagt das, andere sagen was anderes. Jung ist auch kein Alleswisser. Und wenn er tatsächlich sowas wie Gottvater oder -mutter meint, dann wäre der für mich kein ernsthafter Lesestoff.
[/QUOTE]Zuerst kommt die menschliche Psyche*), daraus entwickelt sich die Religion aus Notwendigkeit für den Menschen - und dann kommt der Atheist und behauptet, das alles sei Mist. Welch Hochmut.[/QUOTE]Wäre es notwendig wie du (wie Gläubige) behauptest, wären eben alle religiös oder zumindest spiritistisch.
Ich bin keins von beiden.
Mist - wenn du meinst, ich sage, es ist nicht wahr, was Religionen behaupten.
*) Das ist übrigens falsch, denn zuerst kommt ein lebensfähiger Organismus, und der ist zunächst "nur" lebende Materie.
Außer dass ich als Junge eine Zeitlang eine ungewisse Angst hatte, allein im Dunnkeln irgendwohin zu gehn, kann ich mich nicht erinnern, irgendwann (außer gewissen Zweifeln, dass ich mich nicht doch irre) an einen Gott geglaubt zu haben. Und ich bin in einer christlich-religiösen Umgebung groß geworden!
Ich erkläre mir auch alles andere, was andere sich "irgendwie" über-geistig erklären, auf natürliche Weise, sofern ich kann. Der Rest bleibt vorerst eben ungeklärt.
Unsere Auffassungen sind und bleiben also nicht vereinbar, also lassen wir es einfach so stehn.
Ich denke, dass du dich keinesfalls von eben dieser Geistigkeit gelöst hast, mich stört das nicht, und ich erkläre mir eben alles auf natürliche Weise auf Materie-Basis, keiner von beiden wird das aufgeben, wird den anderen überzeugen können, wozu auch. Darum gehts ja auch gar nicht.
Unschlagbarer
13.01.2013, 15:53
Ja , das ist mein Glaube, das ich Herr ueber meine eigenen Gedanken bin.Da bin sogar ich skeptisch. Gedanken kommen oft sporadisch, ungewollt, ohne dass man sie will oder im andern Fall eigentlich braucht, wenn sie nicht kommen wollen.
Z.B. suche ich in letzter Zeit zunehmend nach Namen mir bekannter Leute, und die wollen und wollen mir einfach nicht einfallen.
Also nix mit "Herr meiner Gedanken" ;--((
Seligman
13.01.2013, 16:02
Da bin sogar ich skeptisch. Gedanken kommen oft sporadisch, ungewollt, ohne dass man sie will oder im andern Fall eigentlich braucht, wenn sie nicht kommen wollen.
Z.B. suche ich in letzter Zeit zunehmend nach Namen mir bekannter Leute, und die wollen und wollen mir einfach nicht einfallen.
Also nix mit "Herr meiner Gedanken" ;--((
Ja das sind ja keine ausgereiften handfesten Thesen die ich hier ausbreite. Es ging ja darum was jemand Wahrscheinlicher findet.
Unschlagbarer
13.01.2013, 16:03
In 'Traum und Traumdeutung' und 'Archetypen' ist das Thema Gottesglauben recht genau behandelt. "Carl Jung wurde als Sohn des reformierten Pfarrers..."
Gut, man soll nicht voreingenommen sein, auch nicht Pfarrersjungen gegenüber.
Aber
"... Archetypen, die dem kollektiven Unbewussten entspringen..."
und Traumdeutung...
Also von solchen Leuten lese ich sowieso nichts unkritisch oder ungeprüft.
Und dann lebte er 1842–1896...
Hast du keinen moderneren Wissenschaftler für deine Ideen vorzuweisen?
Unschlagbarer
15.01.2013, 09:56
Mal zu Religion und Glauben daran in den USA:
"Ein Drittel aller Amerikaner glaubt, die Bibel sei wörtlich zu nehmen, samt Paradies, Schlange, Jonah und dem Wal."
schreibt Zeit online.
Dies ist aber natürlich kein Beweis, dass Religion richtig oder wahr sei, sondern nur dafür, wie verdummt die Leute in Wirklichkeit sind.
Und weiter:
"Aber es gibt eine tapfere Minderheit - 16 Prozent, um genau zu sein - die Atheisten sind."
Dies ist ein Beweis dafür, dass eben nicht eine Mehrheit im Recht oder tapfer ist, sondern dass es leichter ist, sich dem Mainstream anzuschließen, als eine davon abweichende Meinung zu vertreten. Die Mehrheit der (weißen) Amerikaner war ja auch überzeugt davon, dass Andersfarbige, Neger, Latinos etc. minderwertige und kriminelle Geschöpfe seien. Jetzt ist ein solcher als Präsident dieser Masse schon das zweite mal gewählt worden. Natürlich gegen den Willen der verbockten weißen dummen, aber religiösen Menge.
Und deshalb lasst uns weiter die Religion als das was sie ist entlarven:
Als ein ziemlich dummer Märchen- und Wunderglaube.
Unschlagbarer
17.01.2013, 10:24
Das ist zu eng gefaßt. Wer prinzipielle Urachen sucht sollte besser nicht auf Oberflächlichkeiten fokussieren. Die Strukturen die religiöse wie auch Ideologiehörigkeit befördern sind nicht dafür angelegt sondern boten auf anderer Ebene schlicht evolutionäre Vorteile... (1. Teil)"boten", d.i.Vergangenheit. Wer weiß das schon wirklich...
Welche waren das bitteschön? Und heute bieten sie also keine Vorteile mehr?
Vielleicht schloss und schließt Religion bei einigen auch heute noch ja nur eine Lücke, die eigentlich gar nicht zu schließen geht?
Es steht die Frage, ob religiöses Denken (und in der Folge so geprägtes Verhalten) wirklich durch die Evolution mit dem Ziel der besseren Überlebensfähigkeit des Menschen hervorgebracht hat oder ob es nur eine Folge der deutlich erweiteren Denk- und Kommunikationsfähigkeit mittels der Sprache, mittels Worte, der Erziehung, der Tradition, also der "Umwelt" ist.
Und natürlich ein wunderbares Mittel, die Massen zu beherrschen. Wenn du das als evolutionären Vorteil betrachtest, dann kann man zustimmen.
Das wirkte so, wie z.B. die Zerstörung der Twin-Towers, die - wenn auch nicht von den USA selbst inszeniert- doch ein wunderbares Mittel für die USA selbst waren, ihre Interessen weiter durchsetzen zu können.
Schließlich steht es ja auch außer Frage, dass Vorstellungen von Aliens, die u. U. sogar hier waren oder gar noch hier sind, oder die Vorstellung einer Hölle im Innern der Erde usw. usf. keinerlei Vorteile bezüglich der weiteren Evolutuin des Menschen bieten.
Wozu also gibt es sie, wenn sie doch - wie du meinst, ausschließlich genetischen Ursprungs sind (was ich so nicht meine)?
Die Evolution lehrt, dass die Natur Vorteile schafft und nutzt zur besseren Überlebensstrategie oder -möglichkeit.
Welchen Evolutions-Vorteil sollte Götter- und anderer, auch Aberglaube denn dem Menschen bieten? Die Glaubensverfechter führen sowas an wie z. B. eine höhere Geburtenrate (bei Gläubigen, nicht etwa nur bei Christen! Dies bedeutet dann auch, dass auch andere Abergläubische, die an Hexen, Teufel oder sonstige Geister, auch an Sprechen mit Toten usw. glauben, aufgrund ihres Glaubens mehr Kinder zur Welt brächten als solche, die nicht daran glauben!). Also ist es falsch, die Religion, etwa gar nur eine davon - denn das alles behaupten ja auch Moslems! so ähnlich - herauszunehmen und ihr auf magische Weise irgendwelche Vorteile in der Entwicklung zuzusprechen.
Grad nochmal zur angeblichen (oder von mir aus tatsächlichen) höheren Geburtenrate z. B. bei Moslems oder Christen, Juden auch? Wer von den Statistik-Erstellern kann denn alle anderen Gründe für diese Rate prüfen? Wer davon kann denn sagen, welche Rolle die Umwelt, d.h. die Erziehung oder auch die Tradition dabei spielen? Gerade Tradition ist ein mächtiges Instrrument, welches sicher auch wieder durch Gene befördert wird. Aber eben auch durch Umwelt (immer im weitesten Sinne).
Die Statistiker fragen, welcher Religion man angehört, fragen nach der Kinderzahl und fertig.
Wie sollen solche Statistiken denn ein wirklich aussagekräftiges Bild ergeben? Wer schaut schon in die Beweggründe der Menschen, wenn diese sie oft selbst gar nicht kennen?
Statistiken mögen zwar eine gewisse Realität widerspiegeln, ein umfassendes Bild über alle Zusammenhänge aller Tatsachen können sie nicht geben.
Und übrigens steht heute wohl auch fest, dass die rasche Vergrößerung der Menschheit eher zu deren Selbstvernichtung führen wird oder zumindest kann als zur größeren Überlebensfähigkeit. Welcher Vorteil für die Gattung Mensch sollte das dann also wohl sein? Zudem vernichtet er ganze Populationen, und das obwohl sie ihm nicht schaden, sondern nur kulturell bereichern?
Unschlagbarer
17.01.2013, 11:43
1. Manipulierbarkeit von Kindern, ich sprach dies bereits an. Es ist äußerst vorteilhaft für's Überleben einer bestimmten Genkombination wenn ihre Träger den Autoritäten einfach glauben daß Spielen am Fluß mit Krokodilen gefährlich ist. (Fortsetzung)Das sagt ja nun gar nichts aus darüber, ob es sinnvoll fürs Überleben war, dass sie wie ihre Eltern und der ganze Clan an Götter glauben.
2. Das Gehirn basiert auf einer in alle Bereiche reichenden Autovervollständigungsfunktion. Ob man sich das Auge betrachtet, der offensichtlichste Fall (wir sehen tatsächlich nicht was die Netzhaut detektiert sondern den Film den das Gehirn daraus zusammenschneidet) oder Ansichten und Meinungen die schlicht auf der Intensität und Häufigkeit induzierter Synapsenaktivität beruhen (weshalb "Gehirnwäsche" funktioniert). Das Gehirn verarbeitet Informationen nicht neutral sondern kombinatorisch unter Einbeziehung irgendwelcher "Vorprägungen" (vulgo Intensität und Häufigkeit synaptischer Verbindungen).Sicher ist das so, aber hier lese ich nur heraus, dass das eben auch Gehirnwäsche ermöglicht, und dass es eben der Grund ist, weshalb sich religiöse Erzieher immer zuerst die Kinder und junge, geistig oft noch nicht festgelegte Erwachsene krallen, um deren Hirne zu waschen.
Bei mir altem Zausel z.B. hätte kein einziger Waschversuch irgendeinen Erfolg. Jedenfalls nicht aus der religiösen Ecke.
Wenn es bei anderen Erwachsenen passiert, dann haben die unbedingt eine nicht so gefestigte Null-Götter-Überzeugung wie ich.
3. Das Gehirn tut das was den Wohlfühlfaktor steigert (Belohnung durch körpereigene Drogen). Ein ganz wesentlicher Punkt. Religionen wie Ideologien nutzen das skrupellos aus. Die Auguren wußten zwar nie wie das wirklich funktioniert, aber es weiß ja auch kaum einer wie ein Toaster funktioniert und benutzt ihn trotzdem. Die Erfahrung den Stecker einzustöpseln und den Hebel runterzudrücken reicht um den gewünschten Effekt zu erzielen.
Je zahlreicher die Masse um so einfacher die Anwendung. Großveranstaltungen aller Couleur folgen diesem Prinzip seit Menschengedenken.Das meint auch Prof. Spitzer. Gläubige seien einfach glücklicher. Wenn man deren verdrehte Augen und noch verdrehtere Ausdrucksweise betrachtet, mag das sogar stimmen. Wir kannten früher schon den Ausdruck "Idioten sind glücklicher". Was sich allerdings nicht auf religiöse Überzeugungen bezog.
Und von wem stammt gleich mal der Ausdruck, dass Religion eine Droge fürs Volk sei?
Unschlagbarer
17.01.2013, 12:27
Du fokussierst in kindischer Simplifizierung auf Haßfiguren und übersiehst daß Menschen prädestiniert sind so zu handeln wie sie handeln. Laufen sie keinen Pfaffen nach dann eben Scientologen oder Esoterikschwaflern mit Drahtpyramiden für schimmelfreie Tomaten.
Menschen die sich eine rationale Weltsicht erarbeiteten, und ich meine ERARBEITETEN denn sie kommt nicht von alleine, haben ein Belohnungssystem für ihr Gehirn entwickelt das Freude an Erkenntnis vermittelt. Der einzige Weg, und es ist ein extrem langer, Menschen zur Vernunft zu führen ist dieses grundlegende Prinzip des Gehirns zu nutzen und zu Lustgewinn aus rationaler Kritikfähigkeit zu trainieren. Motto: selber denken macht Spaß. (Fortsetzung und Schluss)Was meinst du wohl, was ich tue?
Nur kann man eben auch - und man muss es sogar - Kritik auf Menschen richten, die genau das Selberdenken unterbinden oder nur in die von ihnen gewünschte Richtung lenken wollen, denn sie tun es auch. Jeder Mensch tut das, du nicht ausgenommen.
Unschlagbarer
17.01.2013, 17:13
Das ist zu eng gefaßt. Wer prinzipielle Urachen sucht sollte besser nicht auf Oberflächlichkeiten fokussieren. Die Strukturen die religiöse wie auch Ideologiehörigkeit befördern sind nicht dafür angelegt sondern boten auf anderer Ebene schlicht evolutionäre Vorteile.
1. Manipulierbarkeit von Kindern, ...Also das halte ich ganz und gar nicht für einen evolutionellen Vorteil. Nimm mal z.B. Kinder von anderen Primaten. Dass da Manipulation eine Rolle spielt, hab ich bisher in all den Dokus die ich sah nicht feststellen können. Sie führen ihre Kleinen ins Leben ein, machen ihnen vor, was wichtig ist zum Leben und zum Überleben.
Sowas denken nur Menschen. Sie manipulieren nicht nur Kinder, sondern auch andere Leute, sie lügen und betrügen was das Zeug hält, nur um sich Vorteile zu verschaffen, die zum Überleben gar nicht nötig sind. Sie beschuldigen andere dessen, was sie selber zu verantworten hätten, sie gehn schaulustig zu Hexen- und Ketzerverbrennungen oder anderen Katastrophen, sie hören andächtig den Lügen anderer Leute zu, je höher diese dekoriert sind, umso mehr glauben sie ihnen.
Ich hör mal da auf, denn diese Liste ließe sich locker um mehrere Seiten erweitern.
Alles Sachen, die nicht zum Zusammen- und nicht zum Überleben erforderlich und nicht nützlich sind.
Weshalb nun zum Teufel sollte ausgerechnet ein solcher Märchen- und Wunderglaube wie es die Religionen bieten, zum Leben und zum Überleben erforderlich oder wenigstens nützlich sein?
Wer das glaubt, lässt einige geistige Reife, zumindest überparteiliche Beurteilungsfähigkeit vermissen. Oder er möchte den Religionen bzw. deren Verbreitern, Vertretern und Verfechtern nicht weh tun, aus welchen Gründen auch immer.
Weshalb ist dagegen nicht genetisch vorgegeben, dass die Menschen ihre Umwelt erhalten oder wenigstens schonen, sich gegenseitig helfen und unterstützen, sich gegenseitig nützen, statt mit nach oben verdrehten Augen durch die Botanik zu laufen und auf einen ominösen Erlöser zu warten, der sowieso nicht kommt?
Wieso sowas den Menschen nützlich sein soll, erschließt sich mir nicht.
Jede Art von Glauben birgt eine gewisse Komik. Ein Ungläubiger, ein Gläubiger und ein Esotheriker sollten feststellen, ob Bier im Kühlschrank ist.
Der Ungläubige öffnete den Kühlschrank, sah nach und sagte: "Es ist kein Bier im Kühlschrank."
Der Gläubige sagte, ohne nach zu sehen: "Ich glaube, dass Bier im Kühlschrank ist."
Der Esotheriker sah nach, fand kein Bier und sagte: "Ich spüre, dass Bier im Kühlschrank ist."
Das allein ist noch kein Problem. Problematisch wird es jedoch hier:
Der amerikanische Physiker und Nobelpreisträger Steven Weinberg:
"Religion ist eine Beleidigung der Menschenwürde. Mit oder ohne Religion können sich gute Menschen gut verhalten oder böse Menschen Böses tun. Damit gute Menschen Böses tun- dafür braucht es Religion."
Es gibt einen neuen Glauben, der sich aus dem alten, monotheistischen, ableitet: Kapitalismus. Walter Benjamin in "Kapitalismus als Religion":
"Es liegt im Wesen dieser religiösen Bewegung, welche der Kapitalismus ist, das "Aushalten bis ans Ende", bis an die endliche völlige Verschuldung Gottes, den erreichten Weltzustand der Verzweiflung auf die gerade noch gehofft wird. Darin liegt das historisch Unerhörte des Kapitalismus, daß Religion nicht mehr Reform des Seins sondern dessen Zertrümmerung ist. Die Ausweitung der Verzweiflung zum religiösen Weltzustand aus dem die Heilung zu erwarten sei."
Ist also Religion ein Problem?
Für mich kann Kapitalismus keine Religion sein, weil im Kapitalismus keine Rückverbindung zu Gott angestrebt wird.
Das sagt ja nun gar nichts aus darüber, ob es sinnvoll fürs Überleben war, dass sie wie ihre Eltern und der ganze Clan an Götter glauben.
Ganz offensichtlich kapierst du die dual use Funktionen natürlicher Systeme nicht. außerdem bist du nicht imstande prinzipielle Funktionen von spezifischen Anwendugen derselben zu unterscheiden. Mit Glühdrähten kann man Toaster oder Kathodenstrahlröhren betreiben, aber du kommst gedanklich nicht über den Bräunungsgrad der Toastscheiben hinaus.
Casus Belli
18.01.2013, 10:12
Für mich kann Kapitalismus keine Religion sein, weil im Kapitalismus keine Rückverbindung zu Gott angestrebt wird.
Kapitalismus=Streben nach Gewinn=willenloses Unterwerfen für gesellschaftliche Formen des "Geld verdienens"=Anbetung des Mammon (Geld und Gewinn als Göttliche Götze)
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/b/bc/The_worship_of_Mammon.jpg/520px-The_worship_of_Mammon.jpg
So "könnte" man im Kapitalismus als "Gläubiger" des Mammon leben, natürlich unterwerfen sich nicht alle diesem. Aber gerade Menschen die keine wirklichen Glauben haben suchen sich sozusagen eine Art Ersatzreligion, unbewusst und im festen glauben man wäre Atheist wird das Glück im Geld gesucht. Doch Geld bedeutet eben nicht Glück, und Lebensqualität kann man auch nicht immer kaufen. Der Kapitalismus Glaube basiert sicher nicht auf einer Schöpfertheorie so wie das Christentum, aber es nimmt zumindest an das man mit Geld alles selbst regeln kann. Die Menschen glauben das Geld dient ihnen, dabei dienen sie dem Geld. Menschen als modernes Nutzvieh.
Jeder muß sich aber selbst ehrlich fragen in welcher Zeit seines Lebens er am glücklichsten war und inwieweit er in dieser Zeit finanziell abgesichert war. Zumindest bei mir ist es so das meine glücklichsten Jahre (bis jetzt) nicht unbedingt die Jahre waren in denen ich viel Kohle hatte.
Mit anfang 20 hatte ich eine schöne Zeit, ein rostiges Auto dessen Tank ich nie voll machen konnte, und sogar mal zwei Wochen kein Strom in der Wohnung weil mir einfach das Geld für die Stromrechnung fehlte...auf Disco rennen mit dem Geld was gerade für den Eintritt und ein großes Bier reichte....Jeans deren Taschen löcher hatten und wo ich selbst meine Ukrainischen Billigzigaretten nichtmehr reinpacken konnte weil die durchrutchten....usw. Lustig war auch wie ich malwieder auf reserve fuhr und der Sprit direkt auf einer schwer befahrenen Kreuzung ausging...ich stand also da und musste ne Freundin anrufen die dann mit 5 Liter kanister angekarrt kam um meiner Karre etwas Sprit zu gönnen....:)
Trotzdem war das eine Sorgenfreie glückliche Zeit, auch wenn man mit der Kerze in der Wohnung saß. Das klingt jetzt alles nach großem Hollywood zumal uns ja äußerst seröse Sender wie RTL2 zeigen wie glücklich das Geld "Die Geissens" macht.....ein trügerisches Scheinbild.
Affenpriester
18.01.2013, 10:22
Kapitalismus=Streben nach Gewinn=willenloses Unterwerfen für gesellschaftliche Formen des "Geld verdienens"=Anbetung des Mammon (Geld und Gewinn als Göttliche Götze)
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/b/bc/The_worship_of_Mammon.jpg/520px-The_worship_of_Mammon.jpg
So "könnte" man im Kapitalismus als "Gläubiger" des Mammon leben, natürlich unterwerfen sich nicht alle diesem. Aber gerade Menschen die keine wirklichen Glauben haben suchen sich sozusagen eine Art Ersatzreligion, unbewusst und im festen glauben man wäre Atheist wird das Glück im Geld gesucht. Doch Geld bedeutet eben nicht Glück, und Lebensqualität kann man auch nicht immer kaufen. Der Kapitalismus Glaube basiert sicher nicht auf einer Schöpfertheorie so wie das Christentum, aber es nimmt zumindest an das man mit Geld alles selbst regeln kann. Die Menschen glauben das Geld dient ihnen, dabei dienen sie dem Geld. Menschen als modernes Nutzvieh.
Jeder muß sich aber selbst ehrlich fragen in welcher Zeit seines Lebens er am Glücklichsten war und inwieweit er in dieser Zeit finanziell abgesichert war. Zumindest bei mir ist es so das meine glücklichsten Jahre (bis jetzt) nicht unbedingt die Jahre waren in denen ich viel Kohle hatte.
Mit anfang 20 hatte ich eine schöne Zeit, ein rostiges Auto dessen Tank ich nie voll machen konnte und sogar mal zwei Wochen kein Strom in der Wohnung weil mir einfach das Geld für die Stromrechnung fehlte.
Trotzdem war das eine Sorgenfreie glückliche Zeit, auch wenn man mit der Kerze in der Wohnung saß.
Ob du dich dem Geld oder irgendeinem "Gott" unterwirfst, macht keinen Unterschied, Knecht bleibt Knecht.
Casus Belli
18.01.2013, 10:31
Ob du dich dem Geld oder irgendeinem "Gott" unterwirfst, macht keinen Unterschied, Knecht bleibt Knecht.
Inwieweit unterwirft mich denn Gott damit das ich an ihn glaube? Wo genau, in real bin ich ein Knecht? Ich sehe da ganz klar einen Unterschied weil diese "Knechtung als Religiöser" oft auf Hollywood basiert. Im Protestantismus in Preußen gab es "nie" Unterwerfung. Nach Luther gab es "nie" Unterwerfung. Und für RKK und andere Kichen kann ich schlecht sprechen.
Ein Knecht bin ich weil ich als Arbeiter schindern muss für meine REchnungnen um einen bestimmten Lebensstandard zu halten. Eine gesellschaftliche Knechtschaft der man sich nur als Penner entziehen könnte oder als Krimineller indem man neben der Gesellschaft lebt als Aussteiger sozusagen und deren Regeln nicht beachtet.
Affenpriester
18.01.2013, 10:36
Inwieweit unterwirft mich denn Gott damit das ich an ihn glaube? Wo genau, in real bin ich ein Knecht? Ich sehe da ganz klar einen Unterschied weil diese "Knechtung als Religiöser" oft auf Hollywood basiert. Im Protestantismus in Preußen gab es "nie" Unterwerfung. Nach Luther gab es "nie" Unterwerfung. Und für RKK und andere Kichen kann ich schlecht sprechen.
Ein Knecht bin ich weil ich als Arbeiter schindern muss für meine REchnungnen um einen bestimmten Lebensstandard zu halten. Eine gesellschaftliche Knechtschaft der man sich nur als Penner entziehen könnte.
Man unterwirft sich durchaus der Religion. Ideologien und Religionen wollen ja erziehen, dir das Denken abnehmen.
Wozu braucht man denn eine fertige Religion? Ich sehe es mitunter als geistige Knechtschaft.
Casus Belli
18.01.2013, 10:41
Man unterwirft sich durchaus der Religion. Ideologien und Religionen wollen ja erziehen, dir das Denken abnehmen.
Wozu braucht man denn eine fertige Religion?
Eine Religion kann nie das denken abnehmen, die Strukturen in der Evangelischen Kirche wurde selbstverständlich nach Luther so geregelt das man denken soll, muss. Das ist einfachster Protestantismus, Luther wollte z.b. Deutsche Bibeln, Bibeln die jeder lesen kann damit er eben selbst denkt und kein Priester irgendwas auf Latein sabbelt und es falsch auslegt.
Eure Unterwerfungstheorien habt ihr aus der Glotze....von Mittelaltersfilmen und Moslemberichten aus Saudi Arabien und dem Iran. Und selbst diese Unterwerfenden Muslimen halten sich oft eben nicht an ihre Religion. Da spielt doch eher die Gruppendynamik ne Rolle, und die zurückgebliebenden Verhaltensweisen.
Eine "fertige Religion" gibt es nicht, meiner Meinung nach braucht es im Christentum immer Rerformation damit eben nicht wieder sowas passiert wie es in der RKK mal war. Und auch die EKD dieser Tage braucht eine Reformation, einen Reformator der die janzen versoffenen Käßmanns und schwulen Pfarrer an die Tür nagelt.
Man kann nie nur Kerikern vertrauen, und nie der Kirche Blind trauen. Die Religion besteht aus den Gläubigen und nicht aus den Klerikern die sich als Mensch eben auch verändern und ihre Posten für Unrecht nutzen.
zoon politikon
18.01.2013, 10:57
Ob du dich dem Geld oder irgendeinem "Gott" unterwirfst, macht keinen Unterschied, Knecht bleibt Knecht.
Ja, und du bist ein Knecht des Materialismus! Wo ist der Unterschied?? Jeder fühlt sich in seinen Entscheidungen frei, gerade der Gläubige: Zur FREIHEIT hat CHRISTUS uns befreit! Gal 5,1.13-18
Der Materialist unterwirft sich der weltlichen Verstrickung.
zoon politikon
18.01.2013, 10:58
Man unterwirft sich durchaus der Religion. Ideologien und Religionen wollen ja erziehen, dir das Denken abnehmen.
Wozu braucht man denn eine fertige Religion? Ich sehe es mitunter als geistige Knechtschaft.
Quatsch, WO wollen Religionen das tun? Und vor allem WIE? Im täglichen Dasein muss sich Glauben bewähren - das kann man sich nur selbst erarbeiten.
Hör auf, deine komischen Simplifizierungen den Gläubigen unterzujubeln.
Affenpriester
18.01.2013, 11:01
Quatsch, WO wollen Religionen das tun? Und vor allem WIE? Im täglichen Dasein muss sich Glauben bewähren - das kann man sich nur selbst erarbeiten.
Hör auf, deine komischen Simplifizierungen den Gläubigen unterzujubeln.
Religionen wollen gar nichts, sie sind. Und wenn man seine Religion ernst nimmt, ist man automatisch ein Knecht denn diese Religion ist ja keine eigene Erkenntnis.
So verhält es sich mit allen Ideologien und vorgezeichneten Weltbildern. Du glaubst an den Scheiß mit Jesus, oder? Die Bibelgeschichten, oder?
Du warst nicht dabei, glaubst es aber weil es so geschrieben steht. Das macht dich zu einem Knecht, einem geistigen Knecht. Das kannst du drehen und wenden wie du willst.
Oder würdest du der Bibel elementar widersprechen? Hast du jemals einem Bischof widersprochen?
zoon politikon
18.01.2013, 11:08
Religionen wollen gar nichts, sie sind. Und wenn man seine Religion ernst nimmt, ist man automatisch ein Knecht denn diese Religion ist ja keine eigene Erkenntnis.
So verhält es sich mit allen Ideologien und vorgezeichneten Weltbildern. Du glaubst an den Scheiß mit Jesus, oder? Die Bibelgeschichten, oder?
Du warst nicht dabei, glaubst es aber weil es so geschrieben steht. Das macht dich zu einem Knecht, einem geistigen Knecht. Das kannst du drehen und wenden wie du willst.
Oder würdest du der Bibel elementar widersprechen? Hast du jemals einem Bischof widersprochen?
Unsinn, Religionen bieten Heilswege an! Und dafür kann man sich entscheiden oder eben nicht.
Du bist ein Knecht deiner Weltanschauung, nur dass du das nicht zugeben kannst. Wenn, dann ist jeder Mensch "Knecht" seiner Anschauungen.
Selbstredend glaube ich an unsern HERRN JC. Was für eine dämliche Frage.
Welchem Bischof sollte ich aus welchem Grund genau widersprechen?
Von welcher Autorität der Bischöfe gehst du aus??
Inwiefern sollte ich in der Bibel "elementar" widerssprechen? Du scheinst zu vergessen, dass es keiner Annahme einer Verbalinspiration bedarf, um die heiligen Texte zu verstehen.
Da könnte ich dich auch fragen, ob du Goethe widersprechen würdest!
Seligman
18.01.2013, 11:09
Inwieweit unterwirft mich denn Gott damit das ich an ihn glaube? Wo genau, in real bin ich ein Knecht? Ich sehe da ganz klar einen Unterschied weil diese "Knechtung als Religiöser" oft auf Hollywood basiert. Im Protestantismus in Preußen gab es "nie" Unterwerfung. Nach Luther gab es "nie" Unterwerfung. Und für RKK und andere Kichen kann ich schlecht sprechen.
Ein Knecht bin ich weil ich als Arbeiter schindern muss für meine REchnungnen um einen bestimmten Lebensstandard zu halten. Eine gesellschaftliche Knechtschaft der man sich nur als Penner entziehen könnte oder als Krimineller indem man neben der Gesellschaft lebt als Aussteiger sozusagen und deren Regeln nicht beachtet.
Da geb ich dir recht.
Die heute etablierten Gesellschaftsformen machen Menschen zu Sklaven des Geldes dem sie staendig hinterherlaufen wollen und danach muessen.
Ich bin auch eher der Meinung das im Gesamtbild diese geformte kapitalistische Gesellschaft ein groesseres Problem ist als Religion.
Affenpriester
18.01.2013, 11:13
Unsinn, Religionen bieten Heilswege an! Und dafür kann man sich entscheiden oder eben nicht.
Du bist ein Knecht deiner Weltanschauung, nur dass du das nicht zugeben kannst. Wenn, dann ist jeder Mensch "Knecht" seiner Anschauungen.
Selbstredend glaube ich an unsern HERRN JC. Was für eine dämliche Frage.
Welchem Bischof sollte ich aus welchem Grund genau widersprechen?
Von welcher Autorität der Bischöfe gehst du aus??
Inwiefern sollte ich in der Bibel "elementar" widerssprechen? Du scheinst zu vergessen, dass es keiner Annahme einer Verbalinspiration bedarf, um die heiligen Texte zu verstehen.
Da könnte ich dich auch fragen, ob du Goethe widersprechen würdest!
Goethe stellte keine Behauptungen auf, er war Künstler. Mit dem Widersprechen meinte ich, ob du eine eigene Meinung zu dem hast, was in der Bibel steht oder ob du das alles so glaubst wie es geschrieben steht.
Casus Belli
18.01.2013, 11:49
Da geb ich dir recht.
Die heute etablierten Gesellschaftsformen machen Menschen zu Sklaven des Geldes dem sie staendig hinterherlaufen wollen und danach muessen.
Ich bin auch eher der Meinung das im Gesamtbild diese geformte kapitalistische Gesellschaft ein groesseres Problem ist als Religion.
Tja, man weiß ja wie schnell man als Aussteiger gilt...es geht ja schon damit los das man in dieser Gesellschaft ohne ein Bankkonto nicht lebensfähig ist. Und das nur mal um eins zu erwähnen, so sind es tausend Zwänge in die wir hineingeboren werden. Freiheit zu erlangen, oder überhaupt noch zu verstehen was Freiheit ist scheint manchmal nur wie ein Traum. Leider weiß niemand welche Gesellschaftsform denn wirklich die beste wäre.
Der Kapitalismus ist nur durch stetiges Wachstum lebensfähig, ich glaube nicht das er ewig funktionieren kann.
zoon politikon
18.01.2013, 12:01
Goethe stellte keine Behauptungen auf, er war Künstler. Mit dem Widersprechen meinte ich, ob du eine eigene Meinung zu dem hast, was in der Bibel steht oder ob du das alles so glaubst wie es geschrieben steht.
Selbstverständlich stellt Goethe Behauptungen auf! Sein ganzer Faust ist eine einzige gnostische Behauptung! Und in dem Sinn ist auch die Bibel keine Zusammenstellung naturwissenschaftlicher Beweisführungen, sondern eine Zusammenschau von Geschichte, Kultur, Tradition -die mit dem Heilswirken Gottes eng verknüpft ist.
Von welcher "eigenen Meinung" sprichst du?
Beantworte lieber konkret meine vorherigen Fragen, falls dir das überhaupt möglich ist.
Nochmal: Verbalinspiration gehört NICHT zu den unabdingbaren Glaubensgrundsätzen!
Affenpriester
18.01.2013, 12:08
Selbstverständlich stellt Goethe Behauptungen auf! Sein ganzer Faust ist eine einzige gnostische Behauptung! Und in dem Sinn ist auch die Bibel keine Zusammenstellung naturwissenschaftlicher Beweisführungen, sondern eine Zusammenschau von Geschichte, Kultur, Tradition -die mit dem Heilswirken Gottes eng verknüpft ist.
Von welcher "eigenen Meinung" sprichst du?
Beantworte lieber konkret meine vorherigen Fragen, falls dir das überhaupt möglich ist.
Nochmal: Verbalinspiration gehört NICHT zu den unabdingbaren Glaubensgrundsätzen!
Von deiner oder hast du keine bezüglich deiner Religion?
zoon politikon
18.01.2013, 12:10
Von deiner oder hast du keine bezüglich deiner Religion?
Welche "Meinung" sollte ich denn bezüglich meiner Religion haben? :D Deine doch nicht etwa?
Mehr als das Christusbekenntnis braucht ein Christ nicht. Ich wende das Wort "Meinung" im Bezug auf existentielle Grundentscheidungen auch nicht an.
Beantworte doch mal meine Fragen! Oder waren deine Vorwürfe nur hohles Geschwalle ohne Hintergrundwissen?
Affenpriester
18.01.2013, 12:15
Welche "Meinung" sollte ich denn bezüglich meiner Religion haben? :D Deine doch nicht etwa?
Mehr als das Christusbekenntnis braucht ein Christ nicht. Ich wende das Wort "Meinung" im Bezug auf existentielle Grundentscheidungen auch nicht an.
Beantworte doch mal meine Fragen! Oder waren deine Vorwürfe nur hohles Geschwalle ohne Hintergrundwissen?
Mensch, stell dich doch nicht so dumm, wo soll das hinführen? Unterscheidet sich deine Meinung, die du dir hoffentlich gebildet hast, von den Geschichten in der Bibel und den Erläuterungen deiner Prediger?
Sieh doch nicht immer alles gleich als Angriff. Ist doch eine einfache Frage, eigentlich. Ich beantworte deine Fragen wenn du mal eine von meinen beantwortest.
Gegenfragen sind weniger elegant.
zoon politikon
18.01.2013, 12:17
Mensch, stell dich doch nicht so dumm, wo soll das hinführen? Unterscheidet sich deine Meinung, die du dir hoffentlich gebildet hast, von den Geschichten in der Bibel und den Erläuterungen deiner Prediger?
Sieh doch nicht immer alles gleich als Angriff. Ist doch eine einfache Frage, eigentlich.
Die Frage ist ein bisschen sehr unkonkret! Welche Geschichten, welche "Erläuterungen"?? Welche "Meinung" haben denn die konkreten Geschichten?
Affenpriester
18.01.2013, 12:24
Die Frage ist ein bisschen sehr unkonkret! Welche Geschichten, welche "Erläuterungen"?? Welche "Meinung" haben denn die konkreten Geschichten?
Du scheinst dich dumm zu stellen um nicht Antwort zu geben, naja egal. Ich denke, die Frage war eindeutig genug, aber du musst ja nicht drauf antworten.
Casus Belli
18.01.2013, 12:24
Selbstverständlich stellt Goethe Behauptungen auf! Sein ganzer Faust ist eine einzige gnostische Behauptung! Und in dem Sinn ist auch die Bibel keine Zusammenstellung naturwissenschaftlicher Beweisführungen, sondern eine Zusammenschau von Geschichte, Kultur, Tradition -die mit dem Heilswirken Gottes eng verknüpft ist.
Von welcher "eigenen Meinung" sprichst du?
Beantworte lieber konkret meine vorherigen Fragen, falls dir das überhaupt möglich ist.
Nochmal: Verbalinspiration gehört NICHT zu den unabdingbaren Glaubensgrundsätzen!
Guter Beitrag Zooni, der rot markierter Satz ist besonders eindrucksvoll.
Es passt zwar hier jetzt nicht sonderlich gut rein aber ich hab mir mal paar Gedanken dazu gemacht das von Atheistischer Seit immer behauptet wird das man als Gläubiger in seiner Denkweise sehr eingeschränkt ist weil man sich ja sozusagen an Biblische oder andere Regeln halten muss.
Das stimmt dahingehend das man sich zumindest an die Grundsätze halten muss, darin kann man sich aber meiner Meinung nach fast unendlich weit bewegen. Z.B. war ich schon immer ein Mensch der die Evolution anerkennt und für Gottes ureigenen Plan hält was aber natürlich wieder andere Fragen aufwirft.
So bietet der Glaube eine schier unendliche Möglichkeit zu Argumentieren und du Philosophieren, der so enge Rahmen der von Atheisten beschrieben wird existiert nur in der Form das er von Ungläubiger Seite für eng gehalten wird und garnicht erfassbar ist.
So und nun dazu das Atheisten sich in der Lage wähnen in alle Richtungen denken und argumentieren zu können, das ist natürlich ebenfalls absurd. Denn ein Atheist bewegt sich „theoretisch“ in einem engeren Rahmen als ein Gott-Gläubiger, einzig die eigene Vorstellung vom Beweisbaren kann angenommen werden. Das heißt dass so mancher dann in einer sehr kleinen Vorstellungswelt lebt, wie z.b. der Uratheistische Kommunsismus nach Karl Marx.
Jegliche Argumentationsrichtung oder Denkweise die auf eine andere Intelligenz oder auf etwas Unvorstellbares und unbeweisbares hinweisen bringen den Atheisten an das Ende seiner Philosophie. Und wenn man als Atheist diese Grenze überschreitet wird man von den „Nichtglaubensgenossen“ gemieden und es bleibt demjenigen der es wirklich gewagt hat anzunehmen dass seine Denkspanne nicht das Universum erklären kann nur die eine Flucht in den Agnostizismus.
Das nur mal als Theorie zu den Atheistischen und Christlichen Denkweisen und ihren Grenzen. Passt hier gerade nicht so rein aber ich hoffe man hat Verständnis dafür.
Casus Belli
18.01.2013, 12:34
Goethe stellte keine Behauptungen auf, er war Künstler. Mit dem Widersprechen meinte ich, ob du eine eigene Meinung zu dem hast, was in der Bibel steht oder ob du das alles so glaubst wie es geschrieben steht.
Die Bibel wird natürlich nicht 1 zu 1 genommen, es geht weniger um die historische Echtheit und mehr um die zeitlosen Lehren der Bibel. Sie war nie ein Geschichtsbuch, und ausser Fundamentalisten nimmt die Bibel keiner als Geschichtlich exaktes Zeitwerk.
Das Problem liegt meiner Meinung nach daran das Atheisten und Christen aneinander vorbeireden. Atheisten reden von einem Geschichtsbuch und Christen von einem Buch in denen Zeitlose Lebenswege und Weisheiten beschrieben werden und einem Buch was Göttliches für Menschen wenigstens teilweise verständlich macht.
Ob du dich dem Geld oder irgendeinem "Gott" unterwirfst, macht keinen Unterschied, Knecht bleibt Knecht.Na, als Dienstleister unterwerfe ich mich freiwillig. Knechte des Geldes unterwerfen sich nicht freiwillig und können daher auch nicht herrschen, außer vielleicht als kleiner Haustyrann oder als Sträflings-Vorarbeiter. Na, vielleicht auch als Knast-, KZ- oder Gulag-Wächter. Aber als Patriot diene ich Familie und Freunden, meinem Ort, meiner Region, meinem Land und ultimativ den Patrioten anderer Länder.
http://www.24-carat.de/Forum/L-05.GIF
Und vor Allem: ich diene gerne. Na, und gute Dienstleister können sich natürlich auch aussuchen, wer ihrer Dienste würdig ist. Da Alle ständig die bestmöglichen Dienste wollen, müssen sie sich eben bemühen, um wirklich die besten Dienste zu erhalten. Geld alleine reicht nicht, da es immer Andere gibt, die mehr bieten. Allerdings nur für wirklich gute Dienstleister.
http://www.24-carat.de/Forum/L-05.GIF
http://www.24-carat.de/2012/12/DIENEN.GIF
http://www.24-carat.de/Forum/L-05.GIF
Kirchen sind auch Dienstleistungs-Unternehmen, und die besten Dienstleister haben die meisten Kunden, da jeder Christ seine Kirche ja wählen kann. Da Atheisten nicht dienen wollen, gibt es immer weniger Atheisten seit Zwangs-Atheismus überall außer in Nordkorea abgeschafft ist. Von den 1½ mrd. Atheisten 1985 gibt es nur noch schlappe 200 mio. laut Wikipedia.
http://www.24-carat.de/Forum/L-05.GIF
Sobald Zwangs-Islam abgeschafft ist, wird der Islam wohl ähnliche schrumpfen, dieweil Buddhismus und Christentum immer mehr Zustrom haben: jetzt schon gibt es täglich 142.000 mehr Christen und Buddhisten, da die Natur die Verbreitung von miesem Gen-Material mit Kinderlosigkeit bei Atheisten spürbar bremst. Im Jahr 2059 sind vielleicht nur noch 1% der Menschen Atheisten.
Brotzeit
18.01.2013, 13:13
"Kirchen sind auch Dienstleistungs-Unternehmen"
:D
Ich frage mich warum man die Kirche in Deutschland angesichts ihre latent nicht vorhandenen "Leistungen"
verklagt und nach dem Urteil liquidiert (hat) ...........
Bei dem miesen und minderwertigen "Sörvitz" ....
Brotzeit
18.01.2013, 13:29
.
Das Problem liegt meiner Meinung nach daran das Atheisten und Christen aneinander vorbeireden. Atheisten reden von einem Geschichtsbuch und Christen von einem Buch in denen Zeitlose Lebenswege und Weisheiten beschrieben werden und einem Buch was Göttliches für Menschen wenigstens teilweise verständlich macht.
Sie reden nicht aneinder vorbei, sondern die Christen wollen aufgrund einer (An)Sammlung von fiktiven Geschichte(n), die aus Menschenhand stammen bzw. von Menschen verfaßt; zensiert (!) worden ist, mit Hilfe von theologischen Eselsbrücken - In Form von sogenannten Gleichnissen als "eine Art Zement" - ein Gedankengebäude aus philosophischen; aber latent nicht vorhandenen Steinen bauen, ohne überhaupt einen Grundstein oder ohne gar nachweislich einen Baugrund zu haben, um uns dann zu sagen und zu behaupten "G-TT existiert!"
Wenn man ihnen bzw. ihrer brüchigen und dünnen Argumentationskette nicht kritiklos folgt; sie auf die Brüchigkeit de Argumentationskettte hinweißt und die Kettenglieder der Argumentationskette "Stück für "Stück" demontiert; die Argumentationsketteauseinander nimmt und die einzelnen Kettenglieder und den "Zement" ; die sogenannten "Gleichnisse" kritisch untersucht;
so diese philosophische Argumentationskette "zerbröselt und diese "Kettenglieder"; deren Existenz anhand von Dokumenten und Fakten wiederlegt; dann kommt entweder " Du verstehst es nicht" oder "Du bist dumm!" .......
Casus Belli
18.01.2013, 14:14
Sie reden nicht aneinder vorbei, sondern die Christen wollen aufgrund einer (An)Sammlung von fiktiven Geschichte(n), die aus Menschenhand stammen bzw. von Menschen verfaßt; zensiert (!) worden ist, mit Hilfe von theologischen Eselsbrücken - In Form von sogenannten Gleichnissen als "eine Art Zement" - ein Gedankengebäude aus philosophischen; aber latent nicht vorhandenen Steinen bauen, ohne überhaupt einen Grundstein oder ohne gar nachweislich einen Baugrund zu haben, um uns dann zu sagen und zu behaupten "G-TT existiert!"
Lassen wir mal die Mutmaßungen und deine persönlichen "Fakten" weg und betrachten was du hier genau geschrieben hast.
Der Sinn ist nicht so leicht zu finden aber ich versuch ihn mal in deinen Worten deinem Beitrag zu entlocken:
Sie, die Christen wollen ein Gedankengebäude bauen ohne nachweislich einen Baugrund zu haben, um uns dann zu sagen und zu behaupten Gott existiert.
„Die Christen“ wollen mit Sicherheit das man an einen Gott glaubt, doch betrachten wir hier deinen oft wiederholten gebetsmühlenartigen „Missionierungsvorwurf“ fällt uns doch auf das in Mitteleuropa der Christ kaum noch den Atheist mit seinem ureigenen Glauben konfrontiert. Vielmehr bist du als Ex-Katholik in deiner innerlichen Leere so sehr auf der Suche nach Antworten das du hier jeden Tag mehrere Stunden jeden so garstig von deinem Atheismus zu überzeugen versuchst das man fast vermuten muss das du eben nicht zufrieden bist mit dem marxistischen-atheistischen „Gedankengebäude“ was den Menschen an sich als höchste Intelligenz oder gar als Gott darstellt.
Du missionierst, und versuchst zu überzeugen. Doch du bist kein wirklicher Atheist, du schreibst vorgefertigte Meinungen und polterst um alle zu überzeugen. Und wer deinen Hass-Atheismus ablehnt kann nur ein dummer Gläubiger und geknechteter sein auch ohne das er eventuell je ein Wort darüber verloren hätte.
Du führst deinen Kleinkrieg gegen die Katholische Kirche, aufgrund persönlicher Erfahrungen die du nun pauschalisierst auf die gesamte Kirche die Religion und den Glauben.
Wenn man ihnen bzw. ihrer brüchigen und dünnen Argumentationskette nicht kritiklos folgt; sie auf die Brüchigkeit de Argumentationskettte hinweißt und die Kettenglieder der Argumentationskette "Stück für "Stück" demontiert; die Argumentationsketteauseinander nimmt und die einzelnen Kettenglieder und den "Zement" ; die sogenannten "Gleichnisse" kritisch untersucht;
so diese philosophische Argumentationskette "zerbröselt und diese "Kettenglieder"; deren Existenz anhand von Dokumenten und Fakten wiederlegt; dann kommt entweder " Du verstehst es nicht" oder "Du bist dumm!" .......
War das bei dir so?
Bei mir nicht, ich habe alle kritisiert. Meinen Pfarrer und auch Bibelverse die eigenartig ausgelegt wurden….der Kopf wurde mir deswegen aber nicht abgerissen.
Brotzeit
18.01.2013, 14:28
Lassen ............nicht abgerissen.
Ich mach ´s kurz ...
Sämtliche Worte der Christen dienen nur die propagandistischen Behauptung von
der Existenz G-TTes zu stützen und zu schützen! Letztlich dienen diese ganzen Worte nur den ureigensten politischen und finanzwirtschaftlichen Interessen der äusserst effizient agierenden Wirtschaftsorganisation Kirche und die Christen wollen diesen Fakt nicht wahr haben, weil sonst ihr "Ich" und ihr Selbstverständnis und damit das Gedankengebäude Kirche zusammenfällt!
Wenn es nicht um Geld und Macht ginge und die Kirche(n) nicht mit allen Mittel darum kämpfen würde
........
(- Exkurs : Ausser Waffen! Wobei die Kirche auch heute noch mit Sicherheit indirekt Waffen über ihre eignen Banken / Vatikanbank mitfinanziert! Weiß´der Papst mit Sicherheit, daß nicht irgendeine Bank an der die Vatikanbank beteiligt ist irgendwo an finanziellen Transaktioen in Bezug auf Waffengeschäften beteiligt ist ? - ) Würde die Kirche nur von Spenden leben; die Pfarrer wären die ärmsten Kirchenmäuse im Ort und der Papst würde lediglich in einer kleinen bescheidenen Villa am Stadtrand von Rom leben und von dort aus twittern!
Unschlagbarer
19.01.2013, 16:40
Für mich kann Kapitalismus keine Religion sein, weil im Kapitalismus keine Rückverbindung zu Gott angestrebt wird.Ich bin sicher, dass alle die, die behaupten, Kapitalismus, Sozialismus, Atheismus etc. seien ebenfalls Religionen, entweder nicht wissen, was man unter Religion versteht oder von ihrer eigenen Religion ablenken wollen, damit lieber anderes kritisiert wird.
Und das ist ein erneuter Beweis für die ständigen Versuche, andere in die Kritik zu bringen statt lieber endlich mal selbstkritisch zu werden.
Unschlagbarer
19.01.2013, 17:06
Ganz offensichtlich kapierst du die dual use Funktionen natürlicher Systeme nicht. außerdem bist du nicht imstande prinzipielle Funktionen von spezifischen Anwendugen derselben zu unterscheiden. Mit Glühdrähten kann man Toaster oder Kathodenstrahlröhren betreiben, aber du kommst gedanklich nicht über den Bräunungsgrad der Toastscheiben hinaus.Und du gehörst ganz offensichtlich zu denen, die ihre eigene Anschauung über die aller anderen stellen und gar nicht willens oder nicht in der Lage sind, sich mal Gedanken über andere Auffassungen oder Aussagen zu machen. Dieser Kommentar von dir zeigt nicht gerade, dass du dich intensiv mit meinen auseinandergesetzt hast. (vielleicht kommt es ja noch?)
Dass du ständig über die "prinzipiellen Funktionen" des Gehirns palaverst, mag ja deine Kenntnisse bezüglich der Hirnforschung zeigen, aber auch diese irrt sich hin und wieder, vor allem dann, wenn sie Vermutungen anstellt, diese als "Nachweise" deklariert oder wenn sie dubiose Statistiken bemüht, um etwas zu beweisen, was sie behaupten, etwa nicht nachvollziehbare Zusammenhänge von Ursachen und Wirkungen.
Ich bringe dir einen Nachweis dafür:
Die Hirnforschung behauptet z.B. bei ein-eiigen Zwillingen, dass diese in fast allen Dingen eine genetisch bedingte größere Übereinstimmung als bei zweieiigen oder bei anderen nahen Verwandten hätten, und zwar nicht nur im Aussehen, sondern bei vielem anderen Verhalten, und dass also die Umwelt nicht den entscheidenden Einfluss ausgeübt hätte. Statistische Erhebungen würden das "klar" beweisen.
Nun wird dabei aber so einiges übersehen, was diesen Statistikern und auch den Forschern offenbar ganz einfach durch die Lappen gegangen ist:
1-Eiige stehn ihr ganzes Leben lang von Anfang an unter dem Einfluss der Umwelt, unter der Vorgabe, sie wären sich doch so sehr ähnlich, dass sie es schließlich selber glauben und letztendlich auch werden. Dies würde sich sogar in übereinstimmenden Meinungen z.B. über die Atomkraft, über Krieg und Frieden und über anderes zeigen. Dabei gibt es Eineiige, die sich scheinbar zwar in allem nahezu absolut ähneln, wenn man aber genauer hinschaut, so kann es gut sein, dass sie in ganz entscheidenden Charakterzügen absolut unterschiedlich sind.
Genetisch mögen sie zwar gegenüber Zweieiigen oder anderen Geschwistern zu 100% übereinstimmen, wie will man aber den tatsächlichen Einfluss der Umwelt davon abgrenzen? Das geht einfach nicht. Statistik stellt nur Fakten fest, sagt jedoch nichts über Ursachen, Wechselwirkungen oder versteckte Zusammenhänge aus.
Was ist solche Statistik, was ist solche Forschung dann noch wert?
Zweites Beispiel:
Gläubige behaupten, der Glaube bewirke eine höhere Geburtenrate als Ungläubige. Was für ein Nonsens!
Aber davon mal abgesehn, welcher Glaube soll denn derartiges bewirken? Das Christentum (Christen behaupten es), der Islam? Oder ist es gar Hexenglaube oder Glaube an sonstwas für Wunder und Märchen, an Feen, an die Katze von rechts oder an die sagenhafte Wunderwirkung bestimmter Zahlen?
Das alles ist "Spiritualität", all das müsste also zu größeren Kinderzahlen führen.
Wieso wird bei solchen Statistiken aber z.B. die Tradition übersehen, die zum einen Zugehörigkeit zu einem bestimmten Glauben und auch Größe der Nachkommenschaft von Generation zu Generation weitergibt. Traditionsverhalten ist sicher auch genetisch "irgendwie" vorgegeben, aber nicht welche und nicht, ob sie von den Nachkommen tatsächlich auch eingehalten wird, sondern nur das Bestreben, der Wunsch, traditionell zu denken und sich traditionell zu verhalten. Sie kann sich durchaus schon in der nächsten Generation total ändern. Welche Rolle spielen dabei wohl die Gene...
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