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Vollständige Version anzeigen : Sollte jeder Deutsche in einer Partei sein?



Nordseekrabbe
13.07.2012, 00:14
Trotzdem ich in diesem Forum noch neu bin, wage ich einmal eine Umfrage.
Umfragen scheinen hier ja sehr "beliebt" zu sein.

Schließlich gehören die meisten Menschen einer Religionsgemeinschaft an. Warum sollten sie sich im erwachsenen Alter nicht für eine Partei entscheiden und mit Verantwortung tragen?

Affenpriester
13.07.2012, 00:22
Trotzdem ich in diesem Forum noch neu bin, wage ich einmal eine Umfrage.
Umfragen scheinen hier ja sehr "beliebt" zu sein.

Schließlich gehören die meisten Menschen einer Religionsgemeinschaft an. Warum sollten sie sich im erwachsenen Alter nicht für eine Partei entscheiden und mit Verantwortung tragen?

Alle Bürger zwingen? Es reicht schon dass alle wählen dürfen. Gott bewahre uns vor deren Mitarbeit.

Nachbar
13.07.2012, 00:25
Nachbar6357

Man sollte sich organisieren.
Ich bin seit meinem 15. Lebensjahr Mitglied einer grunddemokratischen Partei.

Nordseekrabbe
13.07.2012, 00:26
Alle Bürger zwingen? Es reicht schon dass alle wählen dürfen. Gott bewahre uns vor deren Mitarbeit.

Zwingen kann man natürlich keinen Menschen. Wünschenswert wäre es natürlich, wenn junge Bürger sich rechtzeitig orientieren und in einer Partei ihrer Gesinnung aktiv werden. In der DDR war es jedenfalls so üblich, nur war die Auswahl nicht so überwältigend.

Corpus Delicti
13.07.2012, 00:35
Ich möchte eine Partei die Deutsche UInteressen vertritt.

Bieleboh
13.07.2012, 00:37
Zwingen kann man natürlich keinen Menschen. Wünschenswert wäre es natürlich, wenn junge Bürger sich rechtzeitig orientieren und in einer Partei ihrer Gesinnung aktiv werden. In der DDR war es jedenfalls so üblich, nur war die Auswahl nicht so überwältigend.

Das kann man auch als Parteiloser. Selbst in der DDR waren die meisten Bürger parteilos.

Nordseekrabbe
13.07.2012, 00:44
Das kann man auch als Parteiloser. Selbst in der DDR waren die meisten Bürger parteilos.

Alle vier Jahre nur ein Kreuzchen machen, reicht das?

Roter Oktober
13.07.2012, 01:18
Nachbar6357

Man sollte sich organisieren.
Ich bin seit meinem 15. Lebensjahr Mitglied einer grunddemokratischen Partei.

SPD? Na herzlichen Glückwunsch...

ochmensch
13.07.2012, 01:25
Prinzipiell nicht, jetzt schon. Und zwar in einer oppositionellen Partei.

Nachbar
13.07.2012, 01:36
Nachbar6361

SPD? Na herzlichen Glückwunsch...

Wieso SPD?
Habe ich etwa Namen erwähnt?
Auch die FDP ist eine grunddemokratische Partei, oder CDU, CSU.

Roter Oktober
13.07.2012, 01:43
Nachbar6361


Wieso SPD?
Habe ich etwa Namen erwähnt?
Auch die FDP ist eine grunddemokratische Partei, oder CDU, CSU.

Das ? war dort nicht zur allgemeinen Belustigung plaziert.

Agesilaos Megas
13.07.2012, 01:43
Schließlich gehören die meisten Menschen einer Religionsgemeinschaft an. Warum sollten sie sich im erwachsenen Alter nicht für eine Partei entscheiden und mit Verantwortung tragen?

Naja, Parteien sind doch wohl in den meisten Fällen von Religion zu scheiden. Ich kann Deinem Argument, dass, wer schon einer Konfession sei, auch gleich einer Partei sein müsse, nicht ganz folgen. Religion ist Ersatzphilosophie, Welterklärung, Metaphysisches, Vertrauen/Unterwerfung (ambivalent). Was hat diese äußerst private Angelegenheit mit einer öfftl. Partei zu tun? Zudem: Was erhoffst Du Dir davon, außer dass die Versammlungen der Parteien auf unterster Ebene massiv anwachsen werden und der arme Michel nun auch noch seine Steuern direkt den Juden-, äh, Ausländer-, äh, Volksvertretern per "Vereinsgebühren" zahlen muss? Hohn hoch drei!

jack000
13.07.2012, 03:30
Alle Bürger zwingen? Es reicht schon dass alle wählen dürfen. Gott bewahre uns vor deren Mitarbeit.

Auch der Volksentscheid zu Stuttgart21 hat gezeigt, dass schon ohne Zwang ausreichend Vollpfosten über irgendwas mitreden können ohne Ahnung zu haben worum es eigentlich geht...

Eridani
13.07.2012, 07:36
Trotzdem ich in diesem Forum noch neu bin, wage ich einmal eine Umfrage.
Umfragen scheinen hier ja sehr "beliebt" zu sein.

Schließlich gehören die meisten Menschen einer Religionsgemeinschaft an. Warum sollten sie sich im erwachsenen Alter nicht für eine Partei entscheiden und mit Verantwortung tragen?

Ich bin Nichtwähler. Und ich würde auch nur einer neuen Partei beitreten, wenn diese in der Lage wäre, das derzeitige Schmarotzersystem zum Teufel zu jagen.
#
Die meisten Deutschen wissen garnicht, dass Wahlen verboten würden, könnten sie was verändern!

Mr.Smith
13.07.2012, 08:34
Ich bin Nichtwähler. Und ich würde auch nur einer neuen Partei beitreten, wenn diese in der Lage wäre, das derzeitige Schmarotzersystem zum Teufel zu jagen.
#
Die meisten Deutschen wissen garnicht, dass Wahlen verboten würden, könnten sie was verändern!

Volle Zustimmung.
Das ganze Parteiensystem hat sich selbst korrumpiert. Man muß sich nur einmal anschauen, wie wir Wähler vor jeder Wahl belogen und nach jeder Wahl verarscht werden.
Da beschimpft ein Kanzler die Wähler als "Pöbel", Politiker begehen munter Straftaten (Korruption, Schmuggel, geistiger Diebstahl, Steuerhinterziehung u.s.w.) oder lassen sich lieber für ein Dutzend Nebenjobs bezahlen statt ihren Pflichten nachzukommen.

Demokratie geht anders.

-jmw-
13.07.2012, 11:04
Ich möchte eine Partei die Deutsche UInteressen vertritt.
Lieber mehrere, damit man wählen kann.

Nordseekrabbe
13.07.2012, 11:56
Naja, Parteien sind doch wohl in den meisten Fällen von Religion zu scheiden. Ich kann Deinem Argument, dass, wer schon einer Konfession sei, auch gleich einer Partei sein müsse, nicht ganz folgen. Religion ist Ersatzphilosophie, Welterklärung, Metaphysisches, Vertrauen/Unterwerfung (ambivalent). Was hat diese äußerst private Angelegenheit mit einer öfftl. Partei zu tun? Zudem: Was erhoffst Du Dir davon, außer dass die Versammlungen der Parteien auf unterster Ebene massiv anwachsen werden und der arme Michel nun auch noch seine Steuern direkt den Juden-, äh, Ausländer-, äh, Volksvertretern per "Vereinsgebühren" zahlen muss? Hohn hoch drei!

Mein Hintergedanke bei diesem Thema ist die Einsparung der Parteienfinanzierung durch den Staat. Durch mehr Mitglieder könnten die sich durch die Mitgliedsbeiträge selbst alimentieren. Mich wurmt es, dass mit Steuergeldern Extremparteien allen voran die verkappten Kommunisten finanziert werden.

Pillefiz
13.07.2012, 12:01
Zwingen kann man natürlich keinen Menschen. Wünschenswert wäre es natürlich, wenn junge Bürger sich rechtzeitig orientieren und in einer Partei ihrer Gesinnung aktiv werden. In der DDR war es jedenfalls so üblich, nur war die Auswahl nicht so überwältigend.

die Auswahl ist hier auch nicht überwältigend, der Mantel hat nur immer eine andere Farbe.
Ich wäre eher für Wahlpflicht

GnomInc
13.07.2012, 12:04
Ich wäre eher für Wahlpflicht

Das hat auch 2 Seiten.....

Einerseits könnte sich keiner mehr davor drücken , die ganze Chose mitverantwortet zu haben ...

andererseits seh ich schon wieder die pressure-gangs mit " fliegenden Wahlurnen " durchs Altersheim geistern ......:haha:

Agesilaos Megas
13.07.2012, 12:04
Mein Hintergedanke bei diesem Thema ist die Einsparung der Parteienfinanzierung durch den Staat. Durch mehr Mitglieder könnten die sich durch die Mitgliedsbeiträge selbst alimentieren. Mich wurmt es, dass mit Steuergeldern Extremparteien allen voran die verkappten Kommunisten finanziert werden.

Ein in der Tat raffinierter Schachzug. Allerdings sehe ich es nicht als gewährleistet an, dass bei einer Beitrittspflicht die Leute, die latent kommunistisch sind, diesen nicht beiträten. Akzeptieren wir es einfach, dass es immer Verkappte gibt. Auch wäre der Aufwand für diesen Effekt zu hoch. Dieses System wird schon dafür sorgen, dass weder Kommis noch Nationale an die Macht kommen - trotz Republik und "Demokratie".

Pillefiz
13.07.2012, 12:06
Das hat auch 2 Seiten.....

Einerseits könnte sich keiner mehr davor drücken , die ganze Chose mitverantwortet zu haben ...

andererseits seh ich schon wieder die pressure-gangs mit " fliegenden Wahlurnen " durchs Altersheim geistern ......:haha:

lach nicht, die sind schon lange unterwegs. Da werden die meisten Stimmen für Mutti gekauft

Shahirrim
13.07.2012, 18:07
Trotzdem ich in diesem Forum noch neu bin, wage ich einmal eine Umfrage.
Umfragen scheinen hier ja sehr "beliebt" zu sein.

Schließlich gehören die meisten Menschen einer Religionsgemeinschaft an. Warum sollten sie sich im erwachsenen Alter nicht für eine Partei entscheiden und mit Verantwortung tragen?

Du musst nachträglich die Umftrage eröffnen, nachdem der Beitrag steht!

Nordseekrabbe
13.07.2012, 18:10
Du musst nachträglich die Umftrage eröffnen, nachdem der Beitrag steht!

Wie schäle ich die Kartoffeln, mit der linken oder rechten Hand?:?

Shahirrim
13.07.2012, 18:12
Wie schäle ich die Kartoffeln, mit der linken oder rechten Hand?:?

Hast du den Beitrag als Umfrage geschrieben? Wenn nicht, dann gehts nicht mehr. Ansonsten kannst du ihn bearbeiten und damit zur Umfrage machen.

Nordseekrabbe
13.07.2012, 18:14
Hast du den Beitrag als Umfrage geschrieben? Wenn nicht, dann gehts nicht mehr. Ansonsten kannst du ihn bearbeiten und damit zur Umfrage machen.

Ich lasse es lieber und warte bis mir ein geeignetes Thema einfällt.:D

Shahirrim
13.07.2012, 18:16
Ich lasse es lieber und warte bis mir ein geeignetes Thema einfällt.:D

Auch wenn du es als Umfrage anfängst, wird er erst wie ein normales Thema aussehen! So kann man etwas warten und nachträglich viele Möglichkeiten sich von den Usern hier vorschlagen lassen!

EinDachs
13.07.2012, 18:20
Zwingen kann man natürlich keinen Menschen. Wünschenswert wäre es natürlich, wenn junge Bürger sich rechtzeitig orientieren und in einer Partei ihrer Gesinnung aktiv werden. In der DDR war es jedenfalls so üblich, nur war die Auswahl nicht so überwältigend.

Wer will, kann das ohnehin.
Ob er soll, hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab.
Nach meiner Beobachtung, sind ca 20% der Bevölkerung akut desinteressiert an Politik und ich kann ihnen da nicht mal einen Vorwurf machen. Für die gäbe es viele apolitische Möglichkeiten Verantwortung zu nehmen, ich würde da befürworten, wenn sie eine von denen wählen.

svizzera
15.07.2012, 12:37
Das ginge dann soweit, dass jeder in seinem Lebenslauf schreiben müsste, in welcher Partei er ist. Würde dann ein Personalchef, der bei der SPD ist, einem NPD'ler eine Stelle geben? Wohl kaum, das ganze würde in einer Diskriminierung enden. Die meisten würden dann sowieso einer Partei beitreten, die ihnen einfach am meisten Vorteile verschafft. Es reicht doch, wenn jeder der möchte, sich in einer Partei engagieren kann. Besser für Deutschland wäre die direkte Demokratie, so wie wir sie in der Schweiz haben.

Alexandermerow
15.07.2012, 23:15
Warum sollten sie sich im erwachsenen Alter nicht für eine Partei entscheiden und mit Verantwortung tragen?

Wenn man das Parteiensystem ablehnt, geht man aber in keine Partei. Schon mal daran gedacht?

Gernie
16.07.2012, 20:10
Ich gebe svizzera Recht. Jeden in eine Partei zu zwingen würde schnell für Diskriminierung sorgen und die etablierten weiter stärken. Man kann eine Partei auch von "Aussen" unterstützen. Ich jedenfalls tue das.