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Vollständige Version anzeigen : Rothschilds Monsanto-Genmais läßt Schädlingspopulationen explodieren!



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Raczek
14.07.2012, 19:46
Du hast dich wohl verlesen, oder? Ich habe geschrieben daß Hormonfleisch für die Fettärschen verantwortlich ist und jetzt kannste den Dreck auch in Europa kaufen.

Auch. Allerdings ist das halt schlicht Unfug.

Hormone allein lassen niemanden zur Qualle mutieren, von nichts kommt nämlich nichts.

Löwe
14.07.2012, 23:21
Auch. Allerdings ist das halt schlicht Unfug.

Hormone allein lassen niemanden zur Qualle mutieren, von nichts kommt nämlich nichts.

Tolle Erkenntnis, natürlich muß man das Zeug fressen, irgentwie.

Raczek
14.07.2012, 23:27
Tolle Erkenntnis, natürlich muß man das Zeug fressen, irgentwie.

Und um vom Fressen fett zu werten muss es kein Fastfood Developed in the USA sein, dass geht auch mit ganz traditioneller, einfacher, heimischer Küche. Schon immer.

Nur bewegt man sich heute bekanntlich weit weniger als noch vor 20 Jahren, dass ist der entscheidende Faktor.

Wenn man den Fastfood-Riesen in der Sache etwas vorwerfen kann, dann höchstens den massiven Einsatz von Geschmacksverstärkern. Das war es aber auch schon, Eigenverantwortung und so.

C-Dur
14.07.2012, 23:51
Ich halte es für kontraproduktiv derartige Geschichten einfach ungeprüft nachzuplappern. M.W. stellt sich der Sachverhalt so dar:

Percys Rapsfeld ist durch angewehtes GVO-Saatgut von Monsanto kontaminiert worden. Es wuchsen also 2 Rapssorten gleichzeitig. Percy hat dann Roundup gespritzt um seine eigenen Pflanzen abzutöten. Davon habe ich bisher nichts gelesen. Bist DU sicher, DU hast es richtig verstanden, bevor Du ihn des Betrugs bezichtigst? Wo ist Dein Quellennachweis??
Den Monsanto Raps hat er dann geerntet.Also, lies mal hier:
....Schmeiser has been growing canola -- the yellow-blossomed oilseed that used to be known as rapeseed -- for 40 years, and he knows his stuff. He's been experimenting, developing his own varieties, using his own seed and generally prospering with canola. reaping the benefits derived from growing an increasingly popular crop.

So, when Monsanto, the giant multinational agro-chemical company that is at the forefront of developing genetically modified foods, accused him of patent infringement and demanded restitution for its seeds, his pride was hurt. He chose to fight rather than roll over and take it." Good for him, I say!!
...
Farmers all over the Prairies ---Schmeiser among them --- spray it on their fields, whereupon it kills everything growing there. Then they plant.Da hast Du Deine Round-Up Theorie!
...
...

The Supreme Court issued their decision in May 2004 and one can view the decision as a draw. The Court determined that Monsanto's patent is valid, but Schmeiser is not forced to pay Monsanto anything as he did not profit from the presence of Roundup Ready canola in his fields. This issue started with Monsanto demanding Schmeiser pay the $15/acre technology fee and in the end, Schmeiser did not have to pay.
The Schmeiser family and supporters are pleased with this decision, however disappointed that the other areas of appeal were not overturned.Ich moechte wetten, dass Monsanto tuechtig geschmiert hat, um wenigstens dieses 1:1 Urteil zu erreichen.
Waere ich Richter gewesen, so haette ich Monsanto zu einer kraeftigen Bezahlung von Schmerzensgeld und Erstattung aller Unkosten fuer Schmeiser verdonnert. Schmeiser ist naemlich nach meiner Ansicht voellig unschuldig und schuldet Monsanto keinen Cent. Monsanto dagegen hat die Frechheit, den Farmer zu verklagen, weil der Wind oder vorbeifahrende Lastwagen den Gen-Samen auf sein Feld streuten und damit seinen Raps verseuchten!!! Der Gen-samen ist Round-Up resistent und kann daher nur sehr schwer vom Feld entfernt werden, wenn ueberhaupt.

http://www.percyschmeiser.com/conflict.htm

So, Mr. Jochen, jetzt will ich von Dir kein Geplapper hoeren, sondern nur bewiesene Fakten!!

ErhardWittek
15.07.2012, 02:00
Ohne Patentschutz würden die Konzerne vermutlich sofort ihre Forschungsarbeit einstellen weil jede Neuentwicklung zum Minusgeschäft wird. Wer sollte dann die Forschung betreiben?

Die Konzerne und ihre "Forschungsabeit" braucht kein Mensch. Die Entwicklung neuer, den jeweiligen Gegebenheiten angepaßter Pflanzensorten ist den Bauern seit Jahrtausenden viel besser gelungen, als irgendwelchen Laborheinis. Denn die ersteren kennen ihr Land, ihre Böden, ihr Klima und ihre Nutzpflanzen immer noch am besten und wissen daher, was gut gedeiht und was nicht.

Wie sonst sind tausende von Nutzpflanzensorten auf allen Kontinenten entstanden? Daran hat aber weder Monsanto noch irgendeine andere Agrarmafia ihren Anteil.



Die Sache ist ziemlich kompliziert:

1. Konzerne entwickeln nur Saatgut für das es zahlungskräftige Abnehmer gibt, also vor allem Großbauern in den Industrie- und Schwellenländer

Eben!



2. Es gibt einen riesigen Bedarf für neue Sorten die unter ungünstigen Bedingungen (Trockenheit, versalzene Böden usw.) wachsen. Nur sind die Besitzer dieser Felder zumeist arme Kleinbauern, die können sich dieses Saatgut nicht zu kostendeckenden Preisen leisten. Deshalb machen die Konzerne auch nichts in dieser Richtung.

Dieser Bedarf besteht eben nicht. Denn es gibt, wie schon erwähnt, mehr als ausreichend natürliche Züchtungen, die optimal an alle erdenklichen Widrigkeiten angepaßt sind.



Deshalb favorisiere ich dass die Saatgutentwicklung staatlich finanziert werden sollte, zumindestens für die genannten Nischenmärkte.
Der Staat sollte sich ebenso wie die privaten Land- und Patenträuber tunlichst aus bäuerlichen Belangen raushalten und die Angelegenheit den wahren Fachleuten überlassen.

iglaubnix+2fel
15.07.2012, 06:55
Auch. Allerdings ist das halt schlicht Unfug.

Hormone allein lassen niemanden zur Qualle mutieren, von nichts kommt nämlich nichts.


Hormone allein lassen niemanden zur Qualle mutieren,...

Ob das stimmt, bezweifle ich in vielen Fällen!

Gerade fällt mir der Stroooos-Kohn und der Pickel-Paolo ein...:schreck:

Chronos
15.07.2012, 07:11
Auch. Allerdings ist das halt schlicht Unfug.

Hormone allein lassen niemanden zur Qualle mutieren, von nichts kommt nämlich nichts.
Zur Qualle mutiert man sehr wahrscheinlich nicht, aber dieser Vergleich ist ja nur noch albern.

Niemand hat aber bisher darüber nachgedacht, weshalb beispielsweise die Zahl der Allergien und sonstigen Immunkrankheiten in den wenigen vergangenen Jahrzehnten dramatisch zugenommen hat.

Während der Zeit des Wirtschaftswunders waren beispielsweise Obst-Allergien äusserst selten und wurden eher als Kuriosität betrachtet. Heute leidet geschätzt ein Drittel aller Menschen unter Allergien gegen Erdbeeeren, Erdnüsse und viele andere Nahrungsmittel.
Auch der Heuschnupfen war lange nicht so verbreitet wie heute. Dafür muss es ja irgendeinen Grund geben.

Seit der rasanten Entwicklung der chemischen und pharmazeutischen Industrie wurden geschätzte 15.000 chemische Verbindungen in die Umwelt freigesetzt, deren Verträglicheiten und Auswirkungen auf die Organismen noch nicht einmal ansatzweise bekannt sind.

Daher sollten die Gen-Bastler ihre Pfoten von den altbewährten Obst-, Gemüse- und Getreidesorten lassen.

Mark Mallokent
15.07.2012, 08:42
Offenbar wollen hier die meisten zur guten alten Zeit zurück, als der Bauer flötend hinter dem Pfluge herschritt, und mit 40 ins Gras biß. Aber natürlich biologisch-ökologisch. :cool:

Filofax
15.07.2012, 10:18
Ein schöner Propagandafilm, wie man ihn aus dem deutschen Fernsehn kennt. Du solltest wissen, daß kein deutscher Fernsehsender so grün unterwandert ist wie Arte. :cool:


Ich finde es wirklich witzig, wie die ganze Diskussion hier abläuft:

Die gleichen Leute, die z.B. bei Zuwanderung, "Menschenrechte", "Klimawandel" oder "Energiewende" uns nach Strich und Faden belügen, die sagen jetzt auf einmal im Bereich der grünen Gentechnik natürlich die Wahrheit?

Die Methoden, mit denen diese Gruppen "grüner NGOs" hierbei vorgehen, sind genauso verlogen wie die Methoden der "NGOs", die uns erzählen bei und werden Asylanten diskriminiert und gefoltert. (oft sind das sogar die gleichen Gruppen)

Ich bin nicht unbedingt ein Fan der industriellen Landwirtschaft und lebe selbst in einer Gegend, die sehr "kleinbäuerlich" geprägt ist und wo diese Kleinbauern eine wichtige Rolle zur Pflege der Kulturlandschaft darstellen.
Diese bäuerliche Struktur kann aber bei uns nur überleben, weil wir Touristen aus vielen Teilen der Welt anziehen, und immer mehr kommen davon aus ehemaligen Armutsländern wie China oder Indien. Mit dem Geld, welches diese Leute, die in den letzten Jahren einen riesigen Aufschwung dank industrieller Fortschritte auch in der Nahrungsproduktion erlebt haben, in unserer Region lassen, können wir uns überhaupt nur solche "Sentimentalitäten" wie die Bergbauern noch leisten.

Ich selber ernte auch gerne meine ungespritzten Äpfel aus dem eigenen Garten und verarbeite die dann weiter, das können wir uns leisten weil wir in einer Wohlstandsgesellschaft leben, aber dieser Wohlstand wurde nicht mit grünen Spinnern geschaffen oder weil wir unsere Äpfel selber pflücken, im Gegenteil, dieser Wohlstand, warum sich Leute heute überhaupt "Bio" leisten können, basiert auf industiellem Fortschritt in allen Bereichen.

"Grüne" sind für mich ganz gefährliche zersetzende Elemente, da sie andere Leute, gerade auch in armen Ländern, dazu zwingen wollen, weiter arm zu bleiben. Sie geben vor irgendwelche Grosskapitalisten zu bekämpfen dabei bekämpfen sie in Wahrheit die Entwicklung der einfachen Bevölkerung, zum Glück bisher relativ erfolglos in diesen Ländern weil die menschen dort nicht blöd sind und den Fortschritt sehen.

Mark Mallokent
15.07.2012, 10:23
Ich finde es wirklich witzig, wie die ganze Diskussion hier abläuft:

Die gleichen Leute, die z.B. bei Zuwanderung, "Menschenrechte", "Klimawandel" oder "Energiewende" uns nach Strich und Faden belügen, die sagen jetzt auf einmal im Bereich der grünen Gentechnik natürlich die Wahrheit?

Die Methoden, mit denen diese Gruppen "grüner NGOs" hierbei vorgehen, sind genauso verlogen wie die Methoden der "NGOs", die uns erzählen bei und werden Asylanten diskriminiert und gefoltert. (oft sind das sogar die gleichen Gruppen)

Ich bin nicht unbedingt ein Fan der industriellen Landwirtschaft und lebe selbst in einer Gegend, die sehr "kleinbäuerlich" geprägt ist und wo diese Kleinbauern eine wichtige Rolle zur Pflege der Kulturlandschaft darstellen.
Diese bäuerliche Struktur kann aber bei uns nur überleben, weil wir Touristen aus vielen Teilen der Welt anziehen, und immer mehr kommen davon aus ehemaligen Armutsländern wie China oder Indien. Mit dem Geld, welches diese Leute, die in den letzten Jahren einen riesigen Aufschwung dank industrieller Fortschritte auch in der Nahrungsproduktion erlebt haben, in unserer Region lassen, können wir uns überhaupt nur solche "Sentimentalitäten" wie die Bergbauern noch leisten.

Ich selber ernte auch gerne meine ungespritzten Äpfel aus dem eigenen Garten und verarbeite die dann weiter, das können wir uns leisten weil wir in einer Wohlstandsgesellschaft leben, aber dieser Wohlstand wurde nicht mit grünen Spinnern geschaffen oder weil wir unsere Äpfel selber pflücken, im Gegenteil, dieser Wohlstand, warum sich Leute heute überhaupt "Bio" leisten können, basiert auf industiellem Fortschritt in allen Bereichen.

"Grüne" sind für mich ganz gefährliche zersetzende Elemente, da sie andere Leute, gerade auch in armen Ländern, dazu zwingen wollen, weiter arm zu bleiben. Sie geben vor irgendwelche Grosskapitalisten zu bekämpfen dabei bekämpfen sie in Wahrheit die Entwicklung der einfachen Bevölkerung, zum Glück bisher relativ erfolglos in diesen Ländern weil die menschen dort nicht blöd sind und den Fortschritt sehen.

Indeed. :appl:

Chronos
15.07.2012, 10:32
Offenbar wollen hier die meisten zur guten alten Zeit zurück, als der Bauer flötend hinter dem Pfluge herschritt, und mit 40 ins Gras biß. Aber natürlich biologisch-ökologisch. :cool:
Kompletter Quatsch!

Natürlich denkt niemand an den Landwirt aus der guten alten Zeit.

Aber dem heutigen Landwirt die Möglichkeit der freien Entscheidung zu belassen, dasjenige Saatgut einsetzen zu können, das ihm am zweckmäßigsten erscheint, ohne gleich eine Patentklage mit Schadenersatzforderung am Hals zu haben, hat nicht die Bohne mit Romantisierung zu tun.

Don
15.07.2012, 10:33
Die Konzerne und ihre "Forschungsabeit" braucht kein Mensch. Die Entwicklung neuer, den jeweiligen Gegebenheiten angepaßter Pflanzensorten ist den Bauern seit Jahrtausenden viel besser gelungen, als irgendwelchen Laborheinis.

Das allerdings ist schieres Unwissen. Bauern entwickelten noch nie neue Pflanzensorten,

Allerdings braucht man dafür nicht Monsanto, weit größere Erfolge erzielte ein Mann namens Norman Borlaugh.

Don
15.07.2012, 10:42
Niemand hat aber bisher darüber nachgedacht, weshalb beispielsweise die Zahl der Allergien und sonstigen Immunkrankheiten in den wenigen vergangenen Jahrzehnten dramatisch zugenommen hat.

Während der Zeit des Wirtschaftswunders waren beispielsweise Obst-Allergien äusserst selten und wurden eher als Kuriosität betrachtet. Heute leidet geschätzt ein Drittel aller Menschen unter Allergien gegen Erdbeeeren, Erdnüsse und viele andere Nahrungsmittel.
Auch der Heuschnupfen war lange nicht so verbreitet wie heute. Dafür muss es ja irgendeinen Grund geben.

Seit der rasanten Entwicklung der chemischen und pharmazeutischen Industrie wurden geschätzte 15.000 chemische Verbindungen in die Umwelt freigesetzt, deren Verträglicheiten und Auswirkungen auf die Organismen noch nicht einmal ansatzweise bekannt sind.



Eine nicht geringe Anzahl davon findet man in den Regalen der Supermärkte, man hält damit Wohnung und Kinderzimmer steril sauber.
Dazu kommen Eltern die zum Kinderarzt rennen wenn ihr Balg sich mal eine Handvoll Erde in den Mund stopft.

so in etwa passende Beschreibung einer Mutter:

Kind verschluckt Münze

1. Kind: Taxi zum Krankenhaus etc. pp
2. Kind: Prüfen der Schüssel ob sie wieder auftaucht
3. Kind: "Das kriegst du vom Taschengeld abgezogen!"

Da wir praktisch nur noch 1. Kinder haben tritt ein selbstverstärkender Effekt meiner Beschreibung ein.

kotzfisch
15.07.2012, 11:51
Du verdrängst wohl einfach die Tatsachen, oder du warst nie in den USA. Ich habe auch gehört, daß in Deutschland Euro-weit die fettesten Menschen Menschen wohnen sollen. Aber sind das wirklich alles Deutsche? Erst neulich war ich nach vielen Jahren mal wieder in GB, erstaunt haben ich festgestellt, daß es in den Kneipen außer Fish & Chips noch alles Andere an Fast foot gibt, frei nach Ami-Style. Entsprechend fette Menschen liefen auf auch auf den Straßen herum, etwas was es vor 20 Jahren nicht gegeben hat. Durchschnittlich schlanke Menschen findet man in Frankreich. Die Frazosen lehnen eigentlich den Ami-fraß ab aber anhand ihrer Essgewonheiten müßten sie eigentlich die fettesten Europ. sein.
Die Jugend in D. wird oder ist schon fett; Rechner sitzen und Mc Kotz gehen, so sieht ihr Lebensinhalt aus. Keine Kampagne so wie in der Schweiz. Man muß sich mal darüber klar werden welche Probleme im Gesundheitswesen da auf uns zu kommen.

SCHWACHSINN.Die Fetten kommen von AMI Fastfood- dämliches Vorurteil ohne jeden Dunst von Ernährung.

kotzfisch
15.07.2012, 11:53
Das allerdings ist schieres Unwissen. Bauern entwickelten noch nie neue Pflanzensorten,

Allerdings braucht man dafür nicht Monsanto, weit größere Erfolge erzielte ein Mann namens Norman Borlaugh.

Von Borlaug, dem Mann, der Millionen von Leben gerettet hat, hat doch ein Wittek-Schwachkopf noch nie etwas gehört,Don.
Sehr gut- golden rice invention.

Hahahah.

jochen53
15.07.2012, 12:09
Die Konzerne und ihre "Forschungsabeit" braucht kein Mensch. Die Entwicklung neuer, den jeweiligen Gegebenheiten angepaßter Pflanzensorten ist den Bauern seit Jahrtausenden viel besser gelungen, als irgendwelchen Laborheinis. Denn die ersteren kennen ihr Land, ihre Böden, ihr Klima und ihre Nutzpflanzen immer noch am besten und wissen daher, was gut gedeiht und was nicht.

Das ist doch Unfug. Bevor die ersten modernen Züchtungen auf den Markt kamen lagen die Hektarerträge beim Reis bei 0,6 t. Heute schafft man mit Hybridsorten um 10 t/ha, mit konventionellen Züchtungen 3-5 t/ha. Letztere wurden nicht von Konzerne sondern Forschungsinstitute wie IRRI entwickelt und es kommen ständig bessere Sorten auf den Markt. Wie Don mit Norman Borlaugh erwähnte ist das bei anderen Getreidearten ähnlich gelagert. Ohne diese Fortschritte wären Milliarden Menschen verhungert. Aber das interessiert die grünen Spinner nicht.

jochen53
15.07.2012, 12:23
Davon habe ich bisher nichts gelesen. Bist DU sicher, DU hast es richtig verstanden, bevor Du ihn des Betrugs bezichtigst? Wo ist Dein Quellennachweis??Also, lies mal hier:Da hast Du Deine Round-Up Theorie!
Guckst du mal hier:

http://de.wikipedia.org/wiki/Percy_Schmeiser

Da ist der ganze Vorgang allgemeinverständlich beschrieben. Auszug:

Das Gericht hielt aber fest, dass er prinzipiell nicht das Recht hatte, die patentierte Sorte wissentlich anzubauen. Beide Parteien mussten ihre Kosten des Rechtsstreit tragen. Insbesondere hielt das Gericht es für unzureichend erklärt, warum Schmeiser gerade den gentechnisch veränderten Raps – den er ja eigentlich nicht wollte – isolierte und dann auf großen Flächen selbst aussähte.

Der gute Percy wollte schlicht und ergreifend den schnellen Dollar machen indem er Monsanto um die Nachbaugebühr, die jeder andere Farmer auch bezahlen muß, prellte. Hätte er vor Gericht Recht bekommen wäre dies das Ende der kommerziellen Saatzucht gewesen.

Chronos
15.07.2012, 12:26
Das gesamte Dilemma beginnt schon bei dem grundsätzlichen Fehler, genetische Codes überhaupt patentierbar zu machen.

jochen53
15.07.2012, 13:04
Von Borlaug, dem Mann, der Millionen von Leben gerettet hat, hat doch ein Wittek-Schwachkopf noch nie etwas gehört,Don.
Sehr gut- golden rice invention.

Hahahah.
Seit Februar laufen auf den Philippinen insgesamt 4 (für jede der 4 Klimazonen je 1 x Trockenzeit und 1 x Regenzeit) Golden Rice Feldversuche unter Echtbedingungen. Zwei davon habe ich selber gesehen und auch mit den zuständigen Wissenschaftlern intensiv gesprochen. Ich kann folgendes dazu sagen:

1. Die erste Trockenzeit-Ernte erfolgte vor gut 2 Wochen, Ergebnisse sind noch nicht bekannt. Derzeit laufen die Vorbereitungen für die Regenzeit-Pflanzungen.

2. Es sind ausschließlich normale, in den jeweiligen Regionen und Jahreszeiten übliche Reissorten eingekreuzt worden. Golden Rice läßt sich also aus eigener Ernte nachbauen.

3. Die Sicherheitsmaßnahmen sind enorm. Obwohl Reis nur wenige Meter Pollenflug hat gibt es Schutzzonen von mindestens 50 Meter und es gibt wirksame Vorkehrungen gegen den Diebstahl von Saatgut und Pflanzen.

4. Im allergünstigsten Fall wird die Markteinführung 2015 erfolgen.

5. Es wird nichts dem Zufall überlassen. Auf jeder Farm ist rund um die Uhr mindestens ein Wissenschaftler anwesend, die Farmarbeiter sind speziell ausgebildet und machen nichts anderes, es gibt sogar eigene Wetterstationen.

Obwohl ich kein GVO-Freund bin denke ich dass dieses Experiment Sinn macht. Denn wenn man es nicht probiert wird man niemals wissen ob es wirklich wie erhofft funktioniert, nämlich den Vitamin A Mangel in der Dritten Welt wirksam zu bekämpfen. Im Erfolgsfall werden Millionen Kinder vor Erblindung und Tod bewahrt, den Forschern wäre der Nobelpreis sicher. Sollte das Projekt floppen sind über 100 Mio. Dollar Entwicklungskosten ins Klo gespült.

ErhardWittek
15.07.2012, 13:09
Das allerdings ist schieres Unwissen. Bauern entwickelten noch nie neue Pflanzensorten,

Dann erklär mir doch bitte mal, wie die unfaßbar große Sortenvielfalt bei Getreide und Kartoffeln beispielsweise zustande gekommen ist? Wenn es nicht die Bauern waren, die diese Vielfalt herausgezüchtet haben, können es ja wohl nur Dänikens Außerirdische gewesen sein. Denn Genfabriken existieren erst seit wenigen Jahren, gezielte Züchtungen betreibt man hingegen schon ein wenig länger.



Allerdings braucht man dafür nicht Monsanto, weit größere Erfolge erzielte ein Mann namens Norman Borlaugh.
Erstaunlicher Mann. Der ist also dafür verantwortlich, daß seit Jahrtausenden weltweit diverse Kartoffel- und Getreidesorten gezüchtet werden?

Eloy
15.07.2012, 13:12
Eine nicht geringe Anzahl davon findet man in den Regalen der Supermärkte, man hält damit Wohnung und Kinderzimmer steril sauber.
Dazu kommen Eltern die zum Kinderarzt rennen wenn ihr Balg sich mal eine Handvoll Erde in den Mund stopft.

so in etwa passende Beschreibung einer Mutter:

Kind verschluckt Münze

1. Kind: Taxi zum Krankenhaus etc. pp
2. Kind: Prüfen der Schüssel ob sie wieder auftaucht
3. Kind: "Das kriegst du vom Taschengeld abgezogen!"

Da wir praktisch nur noch 1. Kinder haben tritt ein selbstverstärkender Effekt meiner Beschreibung ein.

:dg::dg::dg::dg::dg::dg::dg::dg::dg::dg:


Genau so isses!!!!!!!!! Ich nenne diese "Opfer" in meinem Sprachgebrauch:

Sagrotankinder!

ErhardWittek
15.07.2012, 13:21
Das ist doch Unfug. Bevor die ersten modernen Züchtungen auf den Markt kamen lagen die Hektarerträge beim Reis bei 0,6 t. Heute schafft man mit Hybridsorten um 10 t/ha, mit konventionellen Züchtungen 3-5 t/ha. Letztere wurden nicht von Konzerne sondern Forschungsinstitute wie IRRI entwickelt und es kommen ständig bessere Sorten auf den Markt. Wie Don mit Norman Borlaugh erwähnte ist das bei anderen Getreidearten ähnlich gelagert. Ohne diese Fortschritte wären Milliarden Menschen verhungert. Aber das interessiert die grünen Spinner nicht.
Komisch nur, daß sich die Menschheit auch in der Prä-Monsanto-Ära prächtig vermehrt haben. Aber Du kannst ruhig weiter Genfraß-Propaganda betreiben. Wahrer wird Deine Behauptung davon auch nicht.

Die Herren Profiteure von Monsanto und Co. lügen genauso ungekonnt wie die Klimalügner. Denen geht es gleichermaßen nur darum, uns immer tiefer in die Taschen zu greifen und sich alles unter den Nagel zu reißen, was sie raffen können. Sie bedienen sich korrupter Regierungen, um die Völker nach und nach zu enteignen und in die Abhängigkeit weltumspannender Konzerne zu treiben. Es geht ausschließlich um Kontrolle und totale Macht bei dem ganzen Zirkus.

Der mir völlig unbekannte Norman Borlaugh ist höchstwahrscheinlich selber einer vom Monsanto-Verein.

GnomInc
15.07.2012, 13:24
Der mir völlig unbekannte Norman Borlaugh ist höchstwahrscheinlich selber einer vom Monsanto-Verein.

Das ist vermutlich der amerikanische Mitschurin .........:D.........der mit der " Wurst am Stengel " ......

jochen53
15.07.2012, 13:25
Dann erklär mir doch bitte mal, wie die unfaßbar große Sortenvielfalt bei Getreide und Kartoffeln beispielsweise zustande gekommen ist? Wenn es nicht die Bauern waren, die diese Vielfalt herausgezüchtet haben, können es ja wohl nur Dänikens Außerirdische gewesen sein. Denn Genfabriken existieren erst seit wenigen Jahren, gezielte Züchtungen betreibt man hingegen schon ein wenig länger.
Als die Industrialisierung und damit das rasante Bevölkerungswachstum vor 200 Jahren begannen lage die Welt-Getreideproduktion bei ca. 350 KG pro Mensch. Obwohl sich seitdem die Menschheit verfünffacht hat, die Anbauflächen nur unwesentlich ausgeweitet wurden, in der Dritten Welt und der ehem. UdSSR die Hektarerträge weit unter dem Möglichen liegen, der Fleischkonsum explodiert ist, haben wir heute immer noch 360 KG Getreide pro Kopf.

Ohne kommerzielle Züchtungen, Kunstdünger, Pflanzenschutzmittel, Mechanisierung, Ausbau der ländlichen Infrastruktur usw. wäre das, und damit auch der gesamte technische und soziale Fortschritt, niemals möglich gewesen.

ErhardWittek
15.07.2012, 13:27
Das gesamte Dilemma beginnt schon bei dem grundsätzlichen Fehler, genetische Codes überhaupt patentierbar zu machen.
Das ist nichts anderes, als organisierter Raub an Allgemeingut. Die verdammten Schweine lassen sich ja sogar Wildpflanzen "patentieren". Das Ding ist so durchsichtig, man riecht förmlich worauf das hinausläuft. Leider wird der Coup gelingen, da man ja auf Seiten dieser Verbrecher über ausreichend Bestechungsgelder für Politiker verfügt. In diesem Zusammenhang darf man auch nie vergessen, daß die Ausmordung von mindestens 80% der Weltbevölkerung geplant ist, sobald die NWO fest im Sattel sitzt.

Mit genmanipulierten Nahrungsmitteln lassen sich garantiert allerlei neckische Spielchen treiben, um diesem Ziel näherzukommen.

ErhardWittek
15.07.2012, 13:56
Als die Industrialisierung und damit das rasante Bevölkerungswachstum vor 200 Jahren begannen

Das damalige Bevölkerungswachstum hatte weniger mit der Industrialisierung, als vielmehr mit dem medizinischen Fortschritt zu tun.



lage die Welt-Getreideproduktion bei ca. 350 KG pro Mensch. Obwohl sich seitdem die Menschheit verfünffacht hat, die Anbauflächen nur unwesentlich ausgeweitet wurden, in der Dritten Welt und der ehem. UdSSR die Hektarerträge weit unter dem Möglichen liegen, der Fleischkonsum explodiert ist, haben wir heute immer noch 360 KG Getreide pro Kopf.

Ich finde ja, daß 360 kg Getreide pro Kopf völlig ausreichend sein sollten. Selbst heute noch. Ich würde es nicht schaffen, pro Tag einen ganzen Kilolaib Brot zu vertilgen. Dazu noch Fleisch und Gemüse.



Ohne kommerzielle Züchtungen, Kunstdünger, Pflanzenschutzmittel, Mechanisierung, Ausbau der ländlichen Infrastruktur usw. wäre das, und damit auch der gesamte technische und soziale Fortschritt, niemals möglich gewesen.
Wäre dieser "Fortschritt" nicht erzielt worden, dann hätte sich der Mensch vielleicht auf die Anzahl Nachkommen beschränkt, die er auch aus eigener Kraft ernähren kann. In Bezug auf die Dritte Welt wäre das auch heute noch ein Glücksfall. So aber kommt es einfach nur mit zeitlicher Verzögerung zur ganz großen Hungerkatastrophe. Denn unendlichen sogenannten "Fortschritt" und damit anhaltendes Bevölkerungswachstum auf endlichem Raum kann und wird es nicht geben. Irgendwann sind die Böden erschöpft und die Erträge rückläufig und dann ist der Kollaps da.

Aber davon abgesehen, solltest Du vom Glauben an die humantären Motive der Genmafia umgehend Abstand nehmen. Das sind mitnichten Wohltäter der Menschheit. Denen geht es ausschließlich um Profit, Macht und Kontrolle.

ErhardWittek
15.07.2012, 13:58
Das ist vermutlich der amerikanische Mitschurin .........:D.........der mit der " Wurst am Stengel " ......
:? (Bildungslücke)

GnomInc
15.07.2012, 14:00
:? (Bildungslücke)

Humorbefreit :?

jochen53
15.07.2012, 14:00
Komisch nur, daß sich die Menschheit auch in der Prä-Monsanto-Ära prächtig vermehrt haben. Aber Du kannst ruhig weiter Genfraß-Propaganda betreiben. Wahrer wird Deine Behauptung davon auch nicht.
Im Gegensatz zu dir verfüge ich über gewisse Fachkenntnisse und versuche diese komplizierte Materie allgemeinverständlich zu erläutern.

Im Gegensatz zu dir nenne ich Alternativen zu Monsanto & Co. und teste diese auch auf unseren Farmen aus.

PS: In der Prä-Monsanto-Ära hat sich die Menschheit nur dadurch vermehren können dass die Anbauflächen immer größer wurden und durch die Übersee-Reisen Nutzpflanzen weltweit verteilt wurden, Stichworte u.a. Mais und Kartoffeln.

jochen53
15.07.2012, 14:04
Aber davon abgesehen, solltest Du vom Glauben an die humantären Motive der Genmafia umgehend Abstand nehmen. Das sind mitnichten Wohltäter der Menschheit. Denen geht es ausschließlich um Profit, Macht und Kontrolle.
Es ist schon erstaunlich was du so alles in meine Aussagen hineinfantasierst. Offenbar weißt du nicht mit wem du es hier zu tun hast. Im Gegensatz zu dir jammere ich nämlich nicht blöd rum sondern versuche etwas gegen die Mißstände zu unternehmen.

ErhardWittek
15.07.2012, 14:10
Humorbefreit :?
Nein, sollte nur eine Rückfrage sein, um eine Bildungslücke meinerseits zu schließen.

Filofax
15.07.2012, 14:21
Das damalige Bevölkerungswachstum hatte weniger mit der Industrialisierung, als vielmehr mit dem medizinischen Fortschritt zu tun.

Ja klar Du Schlaumeier. Der medizinische Fortschritt hatte natürlich auch überhaupt nichts mit der Industrialisierung zu tun.

Kann man ja noch heute sehen, wo so eine Lebensform wie die Baummenschen von Papua - Neuguinea modernste Kinkiken betreiben um dort die kompliziertesten Operationen durchzufühern.

Herr, schmeiss Hirn herunter!!!



Ich finde ja, daß 360 kg Getreide pro Kopf völlig ausreichend sein sollten. Selbst heute noch. Ich würde es nicht schaffen, pro Tag einen ganzen Kilolaib Brot zu vertilgen. Dazu noch Fleisch und Gemüse.

Oje, Du kapierst leider nicht, was mit diesem einfachen Vergleich ausgesagt werden soll.
Es geht nicht darum dass wir heute mehr zum fressen haben (gerade mal 10 Kg mehr pro Kopf), es geht darum dass heute sehr viel mehr Getreide (insgesamt, denn es gibt viel mehr Menschen) von sehr viel weniger Menschen (es arbeiten eben nicht mehr so viele Menschen in der Landwirtschaft, ein klarer Fortschritt) auf vergleichsweise viel geringeren Flächen "produziert" wird.

Kurz: Die Produktivität hat sich massiv gesteigert. Und nur deswegen existieren solche Typen wie dieser Schmeisser aus Kanada, die ihr Leben mit Vortragsreisen rund um die Welt finanzieren, um grünen Wohlstandsjünglingen das Geld aus der Tasche ziehen.



Wäre dieser "Fortschritt" nicht erzielt worden, dann hätte sich der Mensch vielleicht auf die Anzahl Nachkommen beschränkt, die er auch aus eigener Kraft ernähren kann. In Bezug auf die Dritte Welt wäre das auch heute noch ein Glücksfall. So aber kommt es einfach nur mit zeitlicher Verzögerung zur ganz großen Hungerkatastrophe. Denn unendlichen sogenannten "Fortschritt" und damit anhaltendes Bevölkerungswachstum auf endlichem Raum kann und wird es nicht geben. Irgendwann sind die Böden erschöpft und die Erträge rückläufig und dann ist der Kollaps da.

Wieder zeigst Du, dass Du keine Ahnung hast, davon aber eine Menge!

Dort, wo "traditionelle" Landwirtschaft herrscht, sind die Geburtenraten am höchsten. Weil Du in vorindustriellen Gesellschaften viele Nachkommen brauchst, um dein Fortleben im Alter zu gewährleisten.
Der "Fortschritt" hat eben nicht zu mehr Kindern geführt, im Gegenteil. Er hat unter anderem zu der berühmten "Toskana Fraktion" geführt, Leute die selber nicht mehr arbeiten brauchen und ihren Bauch im Fereienhaus in der Toskana sonnen, aber anderen eine bescheidene Lebensweise verordnen wollen die sie selber nicht bereit sind einzugehen!


Aber davon abgesehen, solltest Du vom Glauben an die humantären Motive der Genmafia umgehend Abstand nehmen. Das sind mitnichten Wohltäter der Menschheit. Denen geht es ausschließlich um Profit, Macht und Kontrolle.

Es geht wohl allen Menschen darum, bei ihrer Arbeit etwas zu verdienen. Wer besondere Fähigkeiten hat, der verdient in der Regel mehr als jemand der ungebildet ist.

Die "Genmafia" hat die Fähigkeit und die Technologien, produktive Landwirtschaft zu ermöglichen.

Dieser Schmeisser hat dagegen die Fähigkeit, unbegründete Ängste zu erzeugen und NGOs zu umgarnen, die ihm seinen teuren und aufwendigen Lebensstil als "Wohltäter" finanzieren.

Da diese "Schmeissers" in der westlichen Welt immer mehr Macht erlangen und damit der Fortschritt und unser "Know HoW" immer mehr blockiert wird, werden wir bald überflügelt werden von anderen Völkern, die noch "hungrig" darauf sind ein besseres und angenehmeres Leben zu führen.

ErhardWittek
15.07.2012, 14:30
Die "Genmafia" hat die Fähigkeit und die Technologien, produktive Landwirtschaft zu ermöglichen.

Und vor Monsanto gab es das alles nicht. Schon klar.

Filofax
15.07.2012, 15:44
Und vor Monsanto gab es das alles nicht. Schon klar.

Monsanto und Gentechnik sind doch nur die stellvertretenden "Buhmänner" einer bewegung, die letztendlich gegen jeden technologischen Fortschritt ist, der die Menschheit irgendwie vorranbringen könnte.

Ich habe auch überhaupt nichts dagegen diese Entwicklungen kritisch zu beobachten und Auswüchse einzudämmen, aber diese "Religion" die drumherum entwickelt wird, ist mir zuwider.

Heute ist es in vergessenhaur geraten, in den 70er Jahren waren "Die Grünen" ganz massive Gegner von Computern, da war davon die Rede dass diese Technologie den Menschen entfremdet und eine lebensunwerte "durchrationalisierte" Welt erschaffen wird.

So ganz unrecht haben sie damit ja auch nicht, auch wenn die Grünen damals eher die naive Vorstellung von "Robotern, die und ersetzen" hatten (die Grünen sind und waren eben immer technisch ungebildet und naiv). Dabei hatten Computer wohl eher negative Folgen auf unsere Freizeitgestaltung, Stichwort "verfettete Computerspiele Kids"

Heute hat natülich jeder Grünlinge einen Computer und sie sind bei "Facebook" mit dabei, weil sie sich dieser Technologie, die sie damals noch bekämpft haben, nicht mehr verweigern können.

Die "Gentechnik" als neuen Buhmann neben dem Klassiker "Atomkraft" nehmen die Grünen nur deshalb her weil diese Dinge sehr komplex sind und 99% der Menschen sie nicht verstehen und weil sie scheinbar "weit weg" ist. So lassen sich halt leicht Ängste schüren und genau das ist das Geschäft dieser ganzen Grünen und ihrer "NGOs"

Gegen andere Entwicklungen wie Computer aber auch Autos/Verkehr lässt sich einfach nicht mehr so leicht hetzen, weil wir das ja alle "fürs Auge sichtbar" benutzen. Das würde uns ja persönlich betreffen, dann werden wir natürlich skeptisch.

Also, mein kameradschaftlicher Rat an Dich:
Lass Dich nicht so leicht verarschen, hinterfrage grundsätzlich Alles, die Welt ist nicht so einfach wie es uns die Propheten der neuen "Ökoreligion" erklären wollen.

P.S.
Hab Dir mal ein "Grün" verpasst, weil Dein Beitrag ein gutes Beispiel für die Manipulierbarkeit der Menschen ist!

kotzfisch
15.07.2012, 16:48
Seit Februar laufen auf den Philippinen insgesamt 4 (für jede der 4 Klimazonen je 1 x Trockenzeit und 1 x Regenzeit) Golden Rice Feldversuche unter Echtbedingungen. Zwei davon habe ich selber gesehen und auch mit den zuständigen Wissenschaftlern intensiv gesprochen. Ich kann folgendes dazu sagen:

1. Die erste Trockenzeit-Ernte erfolgte vor gut 2 Wochen, Ergebnisse sind noch nicht bekannt. Derzeit laufen die Vorbereitungen für die Regenzeit-Pflanzungen.

2. Es sind ausschließlich normale, in den jeweiligen Regionen und Jahreszeiten übliche Reissorten eingekreuzt worden. Golden Rice läßt sich also aus eigener Ernte nachbauen.

3. Die Sicherheitsmaßnahmen sind enorm. Obwohl Reis nur wenige Meter Pollenflug hat gibt es Schutzzonen von mindestens 50 Meter und es gibt wirksame Vorkehrungen gegen den Diebstahl von Saatgut und Pflanzen.

4. Im allergünstigsten Fall wird die Markteinführung 2015 erfolgen.

5. Es wird nichts dem Zufall überlassen. Auf jeder Farm ist rund um die Uhr mindestens ein Wissenschaftler anwesend, die Farmarbeiter sind speziell ausgebildet und machen nichts anderes, es gibt sogar eigene Wetterstationen.

Obwohl ich kein GVO-Freund bin denke ich dass dieses Experiment Sinn macht. Denn wenn man es nicht probiert wird man niemals wissen ob es wirklich wie erhofft funktioniert, nämlich den Vitamin A Mangel in der Dritten Welt wirksam zu bekämpfen. Im Erfolgsfall werden Millionen Kinder vor Erblindung und Tod bewahrt, den Forschern wäre der Nobelpreis sicher. Sollte das Projekt floppen sind über 100 Mio. Dollar Entwicklungskosten ins Klo gespült.


Wohltuend ist Deine unfassbare Ruhe und Sachkenntnis.Danke.

C-Dur
15.07.2012, 18:16
Das allerdings ist schieres Unwissen. Bauern entwickelten noch nie neue Pflanzensorten,...Stimmt nicht! Mein Bruder entwickelte eine neue Kartoffelsorte, die ich bei einem Besuch sogar probiert habe. :)) Er baute aber nur fuer den Eigengebrauch an.

C-Dur
15.07.2012, 19:14
Guckst du mal hier:

http://de.wikipedia.org/wiki/Percy_Schmeiser
Da ist der ganze Vorgang allgemeinverständlich beschrieben. Auszug:

Das Gericht hielt aber fest, dass er prinzipiell nicht das Recht hatte, die patentierte Sorte wissentlich anzubauen. Beide Parteien mussten ihre Kosten des Rechtsstreit tragen. Insbesondere hielt das Gericht es für unzureichend erklärt, warum Schmeiser gerade den gentechnisch veränderten Raps – den er ja eigentlich nicht wollte – isolierte und dann auf großen Flächen selbst aussähte.O.k., gut und schoen. ABER ausserdem heisst es im selbigen Link:

"Im Januar 2008 war Schmeiser für drei Wochen auf Vortragsreise in Süddeutschland und Österreich. Nach seiner Rückkehr nach Kanada wurde am 23. Januar 2008 ein weiterer Prozess eröffnet, in dem diesmal Schmeiser die Firma Monsanto wegen fortgesetzter Kontamination seiner Felder verklagte: Im Jahr 2005 war erneut der von Monsanto patentierte Raps auf seinen Feldern aufgetaucht.Siehst Du nicht, wie bloedsinnig Monsantos Klage ist? Wie stressig muss das Leben der Bauern sein, die ebenfalls nicht das veraenderte Saatgut von Monsanto haben wollen.
Der gute Percy wollte schlicht und ergreifend den schnellen Dollar machen, indem er Monsanto um die Nachbaugebühr, die jeder andere Farmer auch bezahlen muß, prellte. Hätte er vor Gericht Recht bekommen wäre dies das Ende der kommerziellen Saatzucht gewesen.Der umgekehrte Fall trifft zu: Monsanto verseucht die Felder der Bauern und zwingt sie dann, Schadenersatz zu zahlen. Monsanto sollte den Bauern Schadenersatz zahlen, wie hier...
"Monsanto übernahm die Kosten für die Beseitigung der Pflanzen auf Schmeisers Feldern in Höhe von 660 CAN$, Schmeiser seine durch das Verfahren entstandenen Kosten."

Du stellst Dich uneingeschraenkt auf die Seite der Big Pharma und unterstellst dem Schmeiser hinterlistigen Betrug.
Pfui, Jochen!

jochen53
15.07.2012, 21:20
Du stellst Dich uneingeschraenkt auf die Seite der Big Pharma und unterstellst dem Schmeiser hinterlistigen Betrug.
Pfui, Jochen!

Du begreifst nicht das es hier um ein juristisches Problem geht. Richter müssen sich an bestehende Gesetze halten, ob wir diese nun für sinnvoll halten oder nicht. Gesetze haben leider nicht immer mit Gerechtigkeit zu tun.

Im übrigen kann ich mich den Aussagen von filofax voll anschließen.

Falls es dich interessiert: Auf den Philippinen gibt es beim Körnermais inzwischen fast nur noch Hybrid-Hochleistungssorten auf GVO-Basis. Das ist für uns ein Riesenproblem da wir unsere Schweine GVO-frei füttern wollen. Statt nun über die bösen Konzerne zu jammern habe ich Experten gefragt was es da für Alternativen gibt. Und siehe da, es gibt mindestens eine. Deshalb laufen die Vorbereitungen für ein Großexperiment seit Februar auf Hochtouren. Es ist die mit Abstand komplizierteste Sache die ich jemals angefasst habe. Zum Glück habe ich fachliche Unterstützung von einigen Wissenschaftlern die auch etwas gegen das GVO-Monopol der Konzerne unternehmen wollen.

Im Unterschied zu den Aktivitäten vom Sportskameraden Schmeiser ist das alles völlig legal. Wenn es wie geplant läuft haben wir voraussichtlich im November Hybridsaatgut aus eigener Produktion, 100% GVO-frei und mit etwa 95% Leistungspotenzial (Ertrag und Schädlingstoleranzen) im Vergleich zum Konzern-Saatgut. Näheres findest du bei Google wenn du nach dem Begriff "Dehybridisierung" suchst.

Falls du zu der Erkenntnis gelangen solltest das es mehr bringt wenn man derartige Projekte unterstützt als nur über die böse Welt zu jammern, kannst du dich gerne an mich wenden um die Details zu besprechen.

kotzfisch
15.07.2012, 22:27
Jochen !Hochachtung!

ErhardWittek
16.07.2012, 00:27
Monsanto und Gentechnik sind doch nur die stellvertretenden "Buhmänner" einer bewegung, die letztendlich gegen jeden technologischen Fortschritt ist, der die Menschheit irgendwie vorranbringen könnte.

Ich habe auch überhaupt nichts dagegen diese Entwicklungen kritisch zu beobachten und Auswüchse einzudämmen, aber diese "Religion" die drumherum entwickelt wird, ist mir zuwider.

Heute ist es in vergessenhaur geraten, in den 70er Jahren waren "Die Grünen" ganz massive Gegner von Computern, da war davon die Rede dass diese Technologie den Menschen entfremdet und eine lebensunwerte "durchrationalisierte" Welt erschaffen wird.

So ganz unrecht haben sie damit ja auch nicht, auch wenn die Grünen damals eher die naive Vorstellung von "Robotern, die und ersetzen" hatten (die Grünen sind und waren eben immer technisch ungebildet und naiv). Dabei hatten Computer wohl eher negative Folgen auf unsere Freizeitgestaltung, Stichwort "verfettete Computerspiele Kids"

Heute hat natülich jeder Grünlinge einen Computer und sie sind bei "Facebook" mit dabei, weil sie sich dieser Technologie, die sie damals noch bekämpft haben, nicht mehr verweigern können.

Die "Gentechnik" als neuen Buhmann neben dem Klassiker "Atomkraft" nehmen die Grünen nur deshalb her weil diese Dinge sehr komplex sind und 99% der Menschen sie nicht verstehen und weil sie scheinbar "weit weg" ist. So lassen sich halt leicht Ängste schüren und genau das ist das Geschäft dieser ganzen Grünen und ihrer "NGOs"

Gegen andere Entwicklungen wie Computer aber auch Autos/Verkehr lässt sich einfach nicht mehr so leicht hetzen, weil wir das ja alle "fürs Auge sichtbar" benutzen. Das würde uns ja persönlich betreffen, dann werden wir natürlich skeptisch.

Also, mein kameradschaftlicher Rat an Dich:
Lass Dich nicht so leicht verarschen, hinterfrage grundsätzlich Alles, die Welt ist nicht so einfach wie es uns die Propheten der neuen "Ökoreligion" erklären wollen.

P.S.
Hab Dir mal ein "Grün" verpasst, weil Dein Beitrag ein gutes Beispiel für die Manipulierbarkeit der Menschen ist!
Dann werde ich Dir aus demselben Grund wohl ebenfalls Grün spenden müssen.

Ich bin wirklich erstaunt, daß ich jetzt auch noch als Grüner gehandelt werde. Da ist mir der "Nazi", als der ich auch gern und oft bezeichnet werde, aber immer noch lieber. Das nur mal so nebenbei.

Aber kommen wir wieder zu Monsanto und Konsorten zurück. Eine Erfolgsgeschichte im Sinne ihrer Eigenwerbung ist das jedenfalls nicht, was die so hingelegt haben. Sie haben aber mit Bravour geschafft, daß ihre Frankensteinpflanzen eine Allianz mit den wildlebenden Verwandten eingegangen sind, die mit Monsanto-Roundup nun nicht mehr totzukriegen sind und daher die schwächlicheren Monsanto-Nutzpflanzen immer erfolgreicher verdrängen. Ergebnis: Der Ertrag geht von Jahr zu Jahr weiter zurück.

Die vollmundigen Versprechungen von geringerem Pestizid-, Herbizid- und Fungizideinsatz haben sich auch nicht erfüllt. Die Genpflanzen sind meist krankheits- und schädlingsanfälliger als konventionell gezüchtete Sorten. Kein Wunder, wenn der Mensch in Sachen rumpfuscht, von denen er überhaupt keine Ahnung hat. (s. Jurassic Park: "Die Natur findet immer einen Weg")

Was daran technologischer Fortschritt sein soll, ist mir ein Rätsel. Aber darum geht es Monsanto auch überhaupt nicht. Im übrigen habe ich in diesem Strang schon ausgeführt, welche Absichten die "fortschrittliche" Genmafia in Wahrheit hegt. Und endlose Wiederholungen finde ich auf Dauer ermüdend.

Pilgrim
16.07.2012, 01:39
Zur Qualle mutiert man sehr wahrscheinlich nicht, aber dieser Vergleich ist ja nur noch albern.

Niemand hat aber bisher darüber nachgedacht, weshalb beispielsweise die Zahl der Allergien und sonstigen Immunkrankheiten in den wenigen vergangenen Jahrzehnten dramatisch zugenommen hat.

Und warum sind die armen Neger davon nicht betroffen? :crazy:

Pilgrim
16.07.2012, 01:42
Indem man sich und seinen Kindern seine tägliche Dosis Formaldehyd gönnt.

http://www.zentrum-der-gesundheit.de/ia-aspartam-suessstoff.html
Propaganda für Doofe.

jochen53
16.07.2012, 02:05
Aber kommen wir wieder zu Monsanto und Konsorten zurück. Eine Erfolgsgeschichte im Sinne ihrer Eigenwerbung ist das jedenfalls nicht, was die so hingelegt haben. Sie haben aber mit Bravour geschafft, daß ihre Frankensteinpflanzen eine Allianz mit den wildlebenden Verwandten eingegangen sind, die mit Monsanto-Roundup nun nicht mehr totzukriegen sind und daher die schwächlicheren Monsanto-Nutzpflanzen immer erfolgreicher verdrängen. Ergebnis: Der Ertrag geht von Jahr zu Jahr weiter zurück.

Die vollmundigen Versprechungen von geringerem Pestizid-, Herbizid- und Fungizideinsatz haben sich auch nicht erfüllt. Die Genpflanzen sind meist krankheits- und schädlingsanfälliger als konventionell gezüchtete Sorten.

Das mag auf einige Sorten zutreffen, aber bestimmt nicht auf die große Masse. Auch bei konventionellen Nutzpflanzen können sich im laufe der Jahre einige Eigenschaften ändern. Das Problem mit der Roundup-Resistenz bestimmter Unkräuter ist allerdings vielerorts gravierend und hat bereits dazu geführt dass Farmer auf konventionelle Sorten umgestellt haben. Es gibt noch ein weiteres Problem: Wenn z.B. ein Gen zur Abwehr eines bestimmten Schädlings eingesetzt wird ist die Pflanze zwar gegen diesen weitgehend immun, aber nicht gegen all die anderen Fieslinge. Hier kann es tatsächlich zu einer Schwächung durch die Gen-Manipulation kommen.

Es gibt nur einen einzigen Grund weswegen Farmer Genpflanzen anbauen: Sie erwarten einen geringfügig (ca. 20 - 40 €/ha) höheren Profit. Da GVO Pflanzen keine höheren Erträge haben und das Saatgut teurer ist kommt dieser Zusatzverdienst nur durch Einsparungen beim Pflanzenschutz und/oder der Unkrautbekämpfung zustande. Konventionelle Herbizide sind mindestens genauso giftig und problematisch für die Böden wie Roundup und die Kosten pro Liter sind ähnlich. Der Vorteil von Roundup besteht darin dass es von oben auf das Feld gespritzt werden kann während konventionelles bodennah direkt auf das Unkraut gespritzt werden muß was einen erheblich höheren Zeitaufwand bedeutet.

Insofern sind GVO-Pflanzen kein technischer Fortschritt in Bezug auf die Welternährung usw. Der Fortschritt liegt in der Ursprungspflanze in die die fremden Gene eingekreuzt werden. Hierbei handelt es sich immer um erprobte Hochleistungssorten in denen jahrzehntelange Entwicklungsarbeit stecken. Bei Soja und Raps sind dies zumeist konventionelle Züchtungen die man prinzipiell nachbauen kann, siehe Percy Schmeiser. Beim Mais sind es fast ausschließlich Hybridsorten weil die von Haus aus erheblich höhere Erträge bringen und über einige bereits zuvor angezüchtete Schädlingstoleranzen verfügen.

Samen aus Hybridpflanzen (auch GVO) keimen zwar auch, allerdings wachsen die Pflanzen ungleichmäßig schnell was ein unüberwindliches Hindernis bei der Ernte bedeutet. Die Produktion von Hybridsaatgut ist kompliziert und mit audwändiger Handarbeit verbunden (u.a. Verhinderung von Fremdbefruchtung), deshalb ist es so teuer. Die Kosten für die Genmanipulation kommen beim Mais da noch obendrauf. Beim Reis gab es bislang nur eine einzige kommerzielle GVO-Sorte, nicht von Monsanto sondern in China entwickelt, aber die hat gefloppt.

Wer wissen möchte wie sich die Vollkosten für die Produktion von einem Hektar Hybrid-Körnermais (9,2 Tonnen) in Deutschland zusammensetzen:

https://www.stmelf.bayern.de/idb/koernermais.html

Das Saatgut macht also ca. 8% aus, richtig ins Geld gehen Abschreibungen auf Maschinen und Gebäude, Pacht, Dünger und Trocknung. Der Weltmarktpreis ist derzeit ziemlich hoch, ca. 200 €/t. In der verlinkten Kalkulation kommt ein minimaler Profit nur durch die Subventionen von ca. 350 €/ha zustande. Auf den Philippinen lagen unsere Kosten bei den Experimenten so um 500 €/ha. Allerdings hatten wir wegen eines schlimmen Taifunschadens auch nur 4,8 t/ha geerntet.

jochen53
16.07.2012, 02:42
Es gibt noch ein weiteres Problem: Wenn z.B. ein Gen zur Abwehr eines bestimmten Schädlings eingesetzt wird ist die Pflanze zwar gegen diesen weitgehend immun, aber nicht gegen all die anderen Fieslinge. Hier kann es tatsächlich zu einer Schwächung durch die Gen-Manipulation kommen.

Ich habe da noch einen wichtigen Punkt vergessen: Wenn z.B. bt-Mais, also Genmais mit Resistenz gegen den Maiszünsler, angebaut wird spritzt der Farmer natürlich keine Pestizide gegen Maiszünsler. Das Pestizid hätte aber nicht nur die Maiszünslermotte bzw. deren Eiablagen abgetötet, sondern auch noch viele andere evtl. anwesende Schadinsekten, gegen die die GVO-Pflanze keine Immunität besitzt. Sozusagen en passant, oder mitgegangen - mitgehangen. Richtig krass wäre die Situation wenn es in der Gegend überhaupt keine Maiszünsler gibt, dafür aber überdurchschnittlich viele andere Schädlinge. In diesem Fall wäre GVO in der Tat höchst kontraproduktiv...

jochen53
16.07.2012, 03:10
Das ist nichts anderes, als organisierter Raub an Allgemeingut. Die verdammten Schweine lassen sich ja sogar Wildpflanzen "patentieren". Das Ding ist so durchsichtig, man riecht förmlich worauf das hinausläuft. Leider wird der Coup gelingen, da man ja auf Seiten dieser Verbrecher über ausreichend Bestechungsgelder für Politiker verfügt. In diesem Zusammenhang darf man auch nie vergessen, daß die Ausmordung von mindestens 80% der Weltbevölkerung geplant ist, sobald die NWO fest im Sattel sitzt.

Auch in diesem Themenkreis lohnt es sich die wohlfeilen Parolen von Greenpeace & Co. zu hinterfragen. Fakt ist nämlich dass die bösen Pharma- und Chemiekonzerne seit über 30 Jahren systematisch und mit Milliardenaufwand Urwälder und andere abgelegene Gebiete nach potenziellen Nutzpflanzen und Tieren durchsuchen lassen. Da wird nach der Stecknadel im Heuhaufen gesucht. Wenn die dann tatsächlich etwas Interessantes finden lassen sie es sich patentieren um auf diese Weise die Kosten wieder hereinzuholen und möglichst noch einen Profit zu machen.

Die grünen NGOs kritisieren das, sagen aber nicht wer außer den Konzernen diese Arbeit verrichten und finanzieren könnte. Niemand hindert Greenpeace daran selber derartige Forschungsprojekte durchzuführen und die verwertbaren Ergebnisse der Menschheit kostenlos zur Verfügung zu stellen.

Warum machen die das nicht?

ErhardWittek
16.07.2012, 03:18
Auch in diesem Themenkreis lohnt es sich die wohlfeilen Parolen von Greenpeace & Co. zu hinterfragen. Fakt ist nämlich dass die bösen Pharma- und Chemiekonzerne seit über 30 Jahren systematisch und mit Milliardenaufwand Urwälder und andere abgelegene Gebiete nach potenziellen Nutzpflanzen und Tieren durchsuchen lassen. Da wird nach der Stecknadel im Heuhaufen gesucht. Wenn die dann tatsächlich etwas Interessantes finden lassen sie es sich patentieren um auf diese Weise die Kosten wieder hereinzuholen und möglichst noch einen Profit zu machen.

Die grünen NGOs kritisieren das, sagen aber nicht wer außer den Konzernen diese Arbeit verrichten und finanzieren könnte. Niemand hindert Greenpeace daran selber derartige Forschungsprojekte durchzuführen und die verwertbaren Ergebnisse der Menschheit kostenlos zur Verfügung zu stellen.

Warum machen die das nicht?
Gute Frage. Einfache Antwort. Die NWOs sind die Gründer der NGOs. So behalten sie alles unter eigener Kontrolle.

Gegen Genmanipulation ist noch keine einzige von den bekannten grünen Organisationen oder Parteien jemals medienwirksam auf die Straße gegangen. Das sollte uns allen sehr zu denken geben.

jochen53
16.07.2012, 04:20
Ich denke du hängst die Sache viel zu hoch. Ich persönlich halte mich lieber an das was ich selber sehe und beurteilen kann. Z.B. steht die Tatsache dass fast überall in Europa der Anbau von GVO-Pflanzen verboten ist im Widerspruch zu deiner NWO-VT. Dafür spricht allerdings der Fakt dass der Import von GVO-Produkten (Stichwort Soja-Tierfutter) in Europa erlaubt ist. Das interne Geschäftsgebahren des WWF wäre ein weiterer Diskussionspunkt.

Fakt ist auch dass sich die großen Chemie- und Saatgutkonzerne fast ausschließlich in Streubesitz befinden, also Investmentfonds, Rentenfonds und Kleinanleger. All diese Aktionäre erwarten vom Management nur eines: Kurzfristigen Profit. Würde der Vorstand (von Monsanto oder den jeweiligen Fonds) langfristige Strategien mit später eintretenden Profiten einschlagen wäre er innerhalb weniger Tage gefeuert. Und das auch unter dem Beifall der grünen Weltretter die einen Teil ihres Beamten-Doppelverdienereinkommens in ebendiese Aktienfonds investiert haben.

Das Problem sind also nicht unbedingt nur die ominösen NWO-Verschwörer sondern weit verbreitete menschliche Eigenschaften wie maßlose Gier, Egoismus, Eitelkeit, Geltungssucht usw. Immer nach dem Motto: Wasch mir den Pelz aber mach mich nicht naß.

Chronos
16.07.2012, 07:24
Ich denke du hängst die Sache viel zu hoch. Ich persönlich halte mich lieber an das was ich selber sehe und beurteilen kann. Z.B. steht die Tatsache dass fast überall in Europa der Anbau von GVO-Pflanzen verboten ist im Widerspruch zu deiner NWO-VT. Dafür spricht allerdings der Fakt dass der Import von GVO-Produkten (Stichwort Soja-Tierfutter) in Europa erlaubt ist. Das interne Geschäftsgebahren des WWF wäre ein weiterer Diskussionspunkt.

Fakt ist auch dass sich die großen Chemie- und Saatgutkonzerne fast ausschließlich in Streubesitz befinden, also Investmentfonds, Rentenfonds und Kleinanleger. All diese Aktionäre erwarten vom Management nur eines: Kurzfristigen Profit. Würde der Vorstand (von Monsanto oder den jeweiligen Fonds) langfristige Strategien mit später eintretenden Profiten einschlagen wäre er innerhalb weniger Tage gefeuert. Und das auch unter dem Beifall der grünen Weltretter die einen Teil ihres Beamten-Doppelverdienereinkommens in ebendiese Aktienfonds investiert haben.

Das Problem sind also nicht unbedingt nur die ominösen NWO-Verschwörer sondern weit verbreitete menschliche Eigenschaften wie maßlose Gier, Egoismus, Eitelkeit, Geltungssucht usw. Immer nach dem Motto: Wasch mir den Pelz aber mach mich nicht naß.
Dies alles sollte uns aber nicht hindern, die Praktiken dieser Strolche anzuprangern und immer wieder darauf hinzuweisen, dass es sich um mafiöse Methoden handelt und dass der grundsätzliche Fehler darin liegt, Gene überhaupt patentierbar zu machen.

Gene (sowohl natürlich vorkommende wie auch modifizierte) sind Allgemeingut der Menschheit, ebenso wie die Antarktis, und dürfen nicht in den monopolistischen Alleinbesitz einiger Geschäftemacher gelangen.

Alter Stubentiger
16.07.2012, 07:47
Lese bitte den Artikel genau durch bevor Jubelstürme ausbrechen. Es geht um Saatgut bei dem der Patentschutz abgelaufen ist, was also vor mindestens 20 Jahren entwickelt wurde. In den allermeisten Fällen sind in der Zwischenzeit neue und bessere Sorten auf den Markt gekommen die noch unter Patentschutz fallen, aber bessere Erträge bringen. Deshalb hat das Gerichtsurteil nur eine geringe praktische Bedeutung.

Es geht auch um alte Sorten die nie unter irgendeinen Patentschutz standen. Aber hast schon recht. Wer billige Kartoffeln will kommt um patentierte Sorten nicht herum. Aber Feinschmecker mit eher großer Brieftasche dürfen sich auf mehr Auswahl freuen. Z.B. Lila Kartoffeln (auch innen)

Sheldon
16.07.2012, 09:14
Propaganda für Doofe.

Dein Statement strotzt ja auch geradezu vor Intelligenz. :rolleyes:

ErhardWittek
16.07.2012, 13:36
Ich denke du hängst die Sache viel zu hoch. Ich persönlich halte mich lieber an das was ich selber sehe und beurteilen kann. Z.B. steht die Tatsache dass fast überall in Europa der Anbau von GVO-Pflanzen verboten ist im Widerspruch zu deiner NWO-VT. Dafür spricht allerdings der Fakt dass der Import von GVO-Produkten (Stichwort Soja-Tierfutter) in Europa erlaubt ist. Das interne Geschäftsgebahren des WWF wäre ein weiterer Diskussionspunkt.

Der Anbau genmanipulierter Nutzpflanzen wird in Europa von den Konsumenten vehement abgelehnt. Das ist der einzige Grund, warum die Genmafia noch einen schweren Stand hat. Zur Zeit erhält man die Demokratiesimulation noch am Laufen und Politiker wollen gewählt werden. Aber wie Du so richtig anmerkst, kriegen wir den Scheiß durch die Hintertür, also über das Tierfutter, trotzdem verpaßt.



Fakt ist auch dass sich die großen Chemie- und Saatgutkonzerne fast ausschließlich in Streubesitz befinden, also Investmentfonds, Rentenfonds und Kleinanleger. All diese Aktionäre erwarten vom Management nur eines: Kurzfristigen Profit. Würde der Vorstand (von Monsanto oder den jeweiligen Fonds) langfristige Strategien mit später eintretenden Profiten einschlagen wäre er innerhalb weniger Tage gefeuert. Und das auch unter dem Beifall der grünen Weltretter die einen Teil ihres Beamten-Doppelverdienereinkommens in ebendiese Aktienfonds investiert haben.

Das ändert doch nichts an der hochgefährlichen Strategie dieser Genfabriken, sich langfristig die Anbauflächen dieser Erde unter den Nagel zu reißen. Mich interessiert weniger, ob Kleinanleger irgendwelche Papiere gezeichnet haben, denn sie geben ihr Stimmrecht, so sie eines haben, in der Regel an die jeweiligen Banken ab, bei denen sie die Papiere erworben haben. Damit bleibt die Sache automatisch in der "Familie". Und die Konzerne gehen ungehindert Schritt für Schritt voran mit ihrem Raubzug.



Das Problem sind also nicht unbedingt nur die ominösen NWO-Verschwörer sondern weit verbreitete menschliche Eigenschaften wie maßlose Gier, Egoismus, Eitelkeit, Geltungssucht usw. Immer nach dem Motto: Wasch mir den Pelz aber mach mich nicht naß.
Ich sehe da keinen Widerspruch. Die NWOs sind in der Regel identisch mit denen, die weltumspannende Konzerne unterhalten. Darüber sollte man sich überhaupt keine Illusionen machen.

jochen53
16.07.2012, 14:38
Der Anbau genmanipulierter Nutzpflanzen wird in Europa von den Konsumenten vehement abgelehnt. Das ist der einzige Grund, warum die Genmafia noch einen schweren Stand hat. Zur Zeit erhält man die Demokratiesimulation noch am Laufen und Politiker wollen gewählt werden. Aber wie Du so richtig anmerkst, kriegen wir den Scheiß durch die Hintertür, also über das Tierfutter, trotzdem verpaßt.

Es ist sicher nicht verkehrt das alles zu beklagen. Besser ist es jedoch aktiv etwas zu unternehmen. Eine Möglichkeit ist das persönliche Kaufverhalten. Am Beispiel Genfood sieht man ja dass es etwas bringt das Zeugs einfach nicht zu kaufen. Das hat ja auch im Bereich Soja-Futtermittel dazu geführt dass auch Konzerne wie Wiesenhof und Danone auf GVO-freie Futtermittel umstellen. Der Kostenunterschied pro KG Fleisch oder Liter Milch beträgt weniger als 1 Cent. Da kann eine Änderung im Kaufverhalten bei 2% der Stammkunden Berge versetzen. Die Konzerne setzen das GVO ja nicht aus Überzeugung ein sondern weil sie übers Jahr gesehen damit ein paar EURO mehr verdienen.

ErhardWittek
16.07.2012, 14:53
Es ist sicher nicht verkehrt das alles zu beklagen. Besser ist es jedoch aktiv etwas zu unternehmen. Eine Möglichkeit ist das persönliche Kaufverhalten. Am Beispiel Genfood sieht man ja dass es etwas bringt das Zeugs einfach nicht zu kaufen. Das hat ja auch im Bereich Soja-Futtermittel dazu geführt dass auch Konzerne wie Wiesenhof und Danone auf GVO-freie Futtermittel umstellen. Der Kostenunterschied pro KG Fleisch oder Liter Milch beträgt weniger als 1 Cent. Da kann eine Änderung im Kaufverhalten bei 2% der Stammkunden Berge versetzen. Die Konzerne setzen das GVO ja nicht aus Überzeugung ein sondern weil sie übers Jahr gesehen damit ein paar EURO mehr verdienen.
So sehe ich es auch. Wann immer möglich, kaufe ich dort ein, wo ich mir ziemlich sicher sein kann, daß ich saubere landwirtschaftliche Erzeugnisse erhalte. Im Supermarkt achte ich ebenfalls sehr darauf, was ich mir in den Einkaufswagen lege.

Konsumenten hätten durchaus Macht genug, die Konzerne in die Knie zu zwingen. Nur, was für Möglichkeiten haben die, denen man die Arbeit genommen und damit ausgemustert hat. Die armen Schweine sind auf Aldi- und Lidl-Restmüll angewiesen, wenn sie nicht verhungern wollen. Und da sich Anbieter von was auch immer auch ihre spezifische Konsumentenschicht zu "erschaffen" pflegt, ist nicht von der Hand zu weisen, daß Monsanto am Niedergang des BRD-Mittelstandes ein sehr vitales Interesse hat.

Alles hängt mit allem zusammen. Man muß nur einfach lernen, genau hinzusehen. Beispiele dafür gibt es reichlich. Nehmen wir nur mal die "Gesundheits"-industrie. Je mehr Geld in dieses System hineingepumpt wird, desto kränker werden die Leute. Zufall? Nein, ich glaube nicht.

Mark Mallokent
16.07.2012, 14:57
Es ist sicher nicht verkehrt das alles zu beklagen. Besser ist es jedoch aktiv etwas zu unternehmen. Eine Möglichkeit ist das persönliche Kaufverhalten. Am Beispiel Genfood sieht man ja dass es etwas bringt das Zeugs einfach nicht zu kaufen.

Ich meinerseits kaufe ganz bewußt Genfood, weil ich nicht an grüne Propaganda glaube. :cool:

Filofax
16.07.2012, 21:31
Ich meinerseits kaufe ganz bewußt Genfood, weil ich nicht an grüne Propaganda glaube. :cool:

Die Hersteller von Genfood sind Biologen, Agrarwissenschafter, Techniker

Die Betreiber der grünen Propaganda sind Theaterdramaturgen, abgebrochene Soziologiestudenten oder Sozialpädagogen.

Ich weiss nicht, warum wir den Nichtskönnern und Studienversagern automatisch mehr glauben sollen als den Technikern, die für das was sie machen haftbar sind. Das heisst - wie schon gesagt - nicht dass man den Technikern blindes Vertrauen schenken darf, aber während diese nur einen Teil ihrer Kraft in "Propaganda" bzw "Werbung" stecken können (weil sie nebehnher eben noch etwas anderes zu tun haben), haben die NGOs 100% ihrer Zeit für Manipulation und Propaganda übrig.

Deutschlands Wohlstand wurde von Ingenieuren, Technikern und Handwerkern in den letzten 70 Jahren (oder sogar darüber hinaus) geschaffen,
Während die Geisteswissenschaftler wohl eher für solch grandiose Dinge wie Gleichmacherei, Gesamtschule, linke Problemliteratur statt Goethe oder Schiller im Deutschunterricht, Verblödung des Fernsehens, linke Einheitspresse, "Frauenselbstverwirklichung", Bevölkerungsrückgang, Homo- und Lesbenrechte, deutscher Geschichtsunterricht beschränkt auf den Holocaust, kulturelle "Bereicherung" usw usf stehen... Die Liste der "Errungenschaften" dieser Nichtskönner und Dummschwätzer wäre endlos.

Diese Spinner haben uns - Ausnahmen abgesehen - eigentlich seit den 1960er Jahren nur Schlechtes gebracht, in allen wichtigen gesellschaftspolitischen, wirtschaftlichen oder technologischen Fragen lagen sie daneben, warum sollte dies bei der Gentechnik anders sein?

C-Dur
16.07.2012, 21:49
Du begreifst nicht, dass es hier um ein juristisches Problem geht. Richter müssen sich an bestehende Gesetze halten, ob wir diese nun für sinnvoll halten oder nicht. Gesetze haben leider nicht immer mit Gerechtigkeit zu tun.Das stimmt...habe ich selber auch schon erfahren. Und auf Rechtsanwaelte sollte man sich auch nicht 100% verlassen!


Falls es dich interessiert: Auf den Philippinen gibt es beim Körnermais inzwischen fast nur noch Hybrid-Hochleistungssorten auf GVO-Basis. Das ist für uns ein Riesenproblem, da wir unsere Schweine GVO-frei füttern wollen. Und warum wollt ihr das? Was is falsch mit GVO-Futter fuer die Schweine??
Statt nun über die bösen Konzerne zu jammern, habe ich Experten gefragt, was es da für Alternativen gibt. Und siehe da, es gibt mindestens eine. Deshalb laufen die Vorbereitungen für ein Großexperiment seit Februar auf Hochtouren. Es ist die mit Abstand komplizierteste Sache, die ich jemals angefasst habe. Zum Glück habe ich fachliche Unterstützung von einigen Wissenschaftlern, die auch etwas gegen das GVO-Monopol der Konzerne unternehmen wollen.Da waere ich gespannt, wie Deine Experten das Problem zu loesen gedenken. Wer bezahlt sie?
Im Unterschied zu den Aktivitäten vom Sportskameraden Schmeiser, ist das alles völlig legal. Wenn es wie geplant läuft haben wir voraussichtlich im November Hybridsaatgut aus eigener Produktion, 100% GVO-frei und mit etwa 95% Leistungspotenzial (Ertrag und Schädlingstoleranzen) im Vergleich zum Konzern-Saatgut. Näheres findest du bei Google, wenn du nach dem Begriff "Dehybridisierung" suchst.Das war gar nicht so einfach. Ich fand aber diesen sehr guten Artikel:

Wer die Saat hat, macht den Preis
Was passiert, wenn Gentechpflanzen im grossen Stil angebaut werden? Ein spanischer und ein kanadischer Bauer kamen in die Schweiz, um von ihren Erfahrungen zu berichten.

Excellenter Artikel!!
Hier der Schlussparagraph, der Dich auch interessieren wird:
...2004 begann die Sativa, Süssmais-Hybridsorten weiterzuzüchten. Mit Erfolg, sagt Friedemann Ebner: «In wenigen Jahren haben wir eine Sorte hingekriegt, die fast neunzig Prozent des Hybridertrages erreicht - aber anders als Hybridmais wieder ausgesät werden kann.»
Die «Dehybridisierung» ist also möglich.

Juan Carlos Simón will seine Zuchtversuche noch nicht aufgeben. Leute aus seinem Dorf unterstützen ihn. Sie bauen in der Region eine neue Saatgutbank auf.

Auch in Kanada gibt es Lichtblicke: «Junge Leute beginnen am Rand der Städte Gemüse anzubauen und Saatgut auszutauschen», erzählt Terry Boehm. «Das gibt mir Hoffnung. Es gibt keine Ernährungssouveränität ohne Saatgutsouveränität.»

Zum Abschied überreicht der Züchter Friedemann Ebner dem Bauern Juan Carlos Simón einen Sack «dehybridisiertes» Maissaatgut. Simón hat ein Feld, auf dem er noch nie Mais angebaut hat. Dort will er es noch einmal versuchen.

http://www.woz.ch/0911/gentechnologie/wer-die-saat-hat-macht-den-preis



Jochen sagt: Falls du zu der Erkenntnis gelangen solltest, dass es mehr bringt, wenn man derartige Projekte unterstützt, als nur über die böse Welt zu jammern, kannst du dich gerne an mich wenden, um die Details zu besprechen.Lieber Jochen... ich bin leider keine reiche Tante aus Kanada! I am sorry.

Ich finde, bis jetzt gibt es noch keine Methode, die die biologisch-dynamische Wirtschaftsweise ueberbieten koennte. Diese ist fuer Mensch wie Tier und unsere Erde die gesuendeste.
Ob diese Methode im Grossanbau moeglich ist, entzieht sich meiner Kenntnis.

Mark Mallokent
16.07.2012, 21:53
Die Hersteller von Genfood sind Biologen, Agrarwissenschafter, Techniker

Die Betreiber der grünen Propaganda sind Theaterdramaturgen, abgebrochene Soziologiestudenten oder Sozialpädagogen.

Ich weiss nicht, warum wir den Nichtskönnern und Studienversagern automatisch mehr glauben sollen als den Technikern, die für das was sie machen haftbar sind. Das heisst - wie schon gesagt - nicht dass man den Technikern blindes Vertrauen schenken darf, aber während diese nur einen Teil ihrer Kraft in "Propaganda" bzw "Werbung" stecken können (weil sie nebehnher eben noch etwas anderes zu tun haben), haben die NGOs 100% ihrer Zeit für Manipulation und Propaganda übrig.

Deutschlands Wohlstand wurde von Ingenieuren, Technikern und Handwerkern in den letzten 70 Jahren (oder sogar darüber hinaus) geschaffen,
Während die Geisteswissenschaftler wohl eher für solch grandiose Dinge wie Gleichmacherei, Gesamtschule, linke Problemliteratur statt Goethe oder Schiller im Deutschunterricht, Verblödung des Fernsehens, linke Einheitspresse, "Frauenselbstverwirklichung", Bevölkerungsrückgang, Homo- und Lesbenrechte, deutscher Geschichtsunterricht beschränkt auf den Holocaust, kulturelle "Bereicherung" usw usf stehen... Die Liste der "Errungenschaften" dieser Nichtskönner und Dummschwätzer wäre endlos.

Diese Spinner haben uns - Ausnahmen abgesehen - eigentlich seit den 1960er Jahren nur Schlechtes gebracht, in allen wichtigen gesellschaftspolitischen, wirtschaftlichen oder technologischen Fragen lagen sie daneben, warum sollte dies bei der Gentechnik anders sein?
Sehr richtig. :appl:

kotzfisch
16.07.2012, 22:38
Die Hersteller von Genfood sind Biologen, Agrarwissenschafter, Techniker

Die Betreiber der grünen Propaganda sind Theaterdramaturgen, abgebrochene Soziologiestudenten oder Sozialpädagogen.

Ich weiss nicht, warum wir den Nichtskönnern und Studienversagern automatisch mehr glauben sollen als den Technikern, die für das was sie machen haftbar sind. Das heisst - wie schon gesagt - nicht dass man den Technikern blindes Vertrauen schenken darf, aber während diese nur einen Teil ihrer Kraft in "Propaganda" bzw "Werbung" stecken können (weil sie nebehnher eben noch etwas anderes zu tun haben), haben die NGOs 100% ihrer Zeit für Manipulation und Propaganda übrig.

Deutschlands Wohlstand wurde von Ingenieuren, Technikern und Handwerkern in den letzten 70 Jahren (oder sogar darüber hinaus) geschaffen,
Während die Geisteswissenschaftler wohl eher für solch grandiose Dinge wie Gleichmacherei, Gesamtschule, linke Problemliteratur statt Goethe oder Schiller im Deutschunterricht, Verblödung des Fernsehens, linke Einheitspresse, "Frauenselbstverwirklichung", Bevölkerungsrückgang, Homo- und Lesbenrechte, deutscher Geschichtsunterricht beschränkt auf den Holocaust, kulturelle "Bereicherung" usw usf stehen... Die Liste der "Errungenschaften" dieser Nichtskönner und Dummschwätzer wäre endlos.

Diese Spinner haben uns - Ausnahmen abgesehen - eigentlich seit den 1960er Jahren nur Schlechtes gebracht, in allen wichtigen gesellschaftspolitischen, wirtschaftlichen oder technologischen Fragen lagen sie daneben, warum sollte dies bei der Gentechnik anders sein?

Hervorragender Beitrag!

jochen53
17.07.2012, 00:16
Und warum wollt ihr das? Was is falsch mit GVO-Futter fuer die Schweine?? Da waere ich gespannt, wie Deine Experten das Problem zu loesen gedenken. Wer bezahlt sie?
Auch auf den Philippinen gibt es immer mehr Menschen die auf Lebensmittel aus lokaler und GVO-freier Produktion wert legen. Das ist ein wesentlicher Punkt in unserem Marketing Konzept. Allerdings werden unsere Produkte wesentlich billiger sein als echte Bio-Ware mit Zertifikat.

Die Experten arbeiten ohne Bezahlung weil sie selber wissen wollen ob die Sache funktioniert. Die haben das Wissen, wir die Infrastruktur zur Umsetzung. Die Finanzierung ist insoweit gesichert dass wir im kleinem Stil beginnen können. Du bist bei der Recherche schon auf die richtige Spur gekommen. Allerdings ist das was wir vorhaben sozusagen die verschärfte Variante und wäre so in Europa nicht möglich.

Hier ein kleines Video über unser Konzept zur Schweinehaltung:

http://www.youtube.com/watch?v=t-59hXaVJOc

Gemäß deutschem Tierschutzgesetz hätten die sieben Ferkel Anspruch auf 1 Quadratmeter Stallfläche...

jochen53
17.07.2012, 02:38
Ich weiss nicht, warum wir den Nichtskönnern und Studienversagern automatisch mehr glauben sollen als den Technikern, die für das was sie machen haftbar sind. Das heisst - wie schon gesagt - nicht dass man den Technikern blindes Vertrauen schenken darf, aber während diese nur einen Teil ihrer Kraft in "Propaganda" bzw "Werbung" stecken können (weil sie nebehnher eben noch etwas anderes zu tun haben), haben die NGOs 100% ihrer Zeit für Manipulation und Propaganda übrig.
So sieht es aus. Das sind nicht nur Spinner, diese Gehirnakrobaten gehen auch buchstäblich über Leichen um ihre Ideologie durchzusetzen. Die haben allen ernstes auf den Philippinen öffentlich dazu aufgerufen, die Golden Rice Versuchsfelder zu zerstören. Begründung: Niemand kann vorhersagen ob die gewünschten Wirkungen wirklich eintreten! Dass die Experimente gerade das herausfinden sollen ficht die nicht an. Die nehmen kalt lächelnd den Tod und die Erblindung von Millionen Kindern in kauf.

Ganz besonders ins Herz geschlossen habe ich die militanten Veganer. Alleine schon deren Existenz ist eine Beleidigung und Verhöhnung von Milliarden Menschen die sich vegetarisch ernähren müssen weil sie sich kein Fleisch und keine Milch leisten können. Konsequenterweise sollte man diese PETA-Knallköppe zwangsweise ausschließlich mit Gras und Stroh füttern.

C-Dur
17.07.2012, 05:05
Auch auf den Philippinen gibt es immer mehr Menschen, die auf Lebensmittel aus lokaler und GVO-freier Produktion wert legen. Das ist ein wesentlicher Punkt in unserem Marketing Konzept. Allerdings werden unsere Produkte wesentlich billiger sein als echte Bio-Ware mit Zertifikat.

Die Experten arbeiten ohne Bezahlung weil sie selber wissen wollen ob die Sache funktioniert. Die haben das Wissen, wir die Infrastruktur zur Umsetzung. Die Finanzierung ist insoweit gesichert dass wir im kleinem Stil beginnen können. Du bist bei der Recherche schon auf die richtige Spur gekommen. Allerdings ist das, was wir vorhaben sozusagen die verschärfte Variante und wäre so in Europa nicht möglich.Vergiss Europa! Ihr seid ja weit weg auf den Philipinen... Hauptsache ist, dass es dort funktioniert. Isst man dort eigentlich viel Schweinefleisch?
Hier ein kleines Video über unser Konzept zur Schweinehaltung:
http://www.youtube.com/watch?v=t-59hXaVJOc

Gemäß deutschem Tierschutzgesetz hätten die sieben Ferkel Anspruch auf 1 Quadratmeter Stallfläche...Jedes Ferkelchen oder alle sieben zusammen? Letzteres waere Tierquaelerei!

http://1.bp.blogspot.com/_gO3sS1inPz4/SwGc-vsTRdI/AAAAAAAAAPk/MLRxwKb5d_I/s1600/blog+pic+(11-16-09).jpg

http://www.rollingstone.com/politics/story/12840743/porks_dirty_secret_the_nations_top_hog_producer_is _also_one_of_americas_worst_polluters/1

Dein Video ist sehr schoen. Interessant, wie der Geruch durch Kohle absorbiert wird. Der trockene Poop wird also verkompostiert? DAS ist wunderbar. Auch wir haben all unsern Mist verkompostiert. Das gehoert zur biol./dyn. Wirtschaftsart.

Ich will Dir mal erzaehlen, was unsere Ferkel/Schweine frueher bei meinen Eltern zu fressen bekamen: Schrot, gekochte und zerstampfte Kartoffeln, vermengt mit Magermilch oder Buttermilch. Als Vor- oder Nachspeise oder Zwischenspeise bekamen sie Ruebenschnitzel und eine Tracht frisch gemaehte Brennesseln. Von den Brennesseln blieben nur die Strunken uebrig. Ausserdem hatten sie Auslauf. Das war Bio-Fleisch!
Damals... war ich noch ein Carnivore!!
Heute? Nein danke!
http://www.rollingstone.com/politics/story/12840743/porks_dirty_secret_the_nations_top_hog_producer_is _also_one_of_americas_worst_polluters/1

Filofax
17.07.2012, 09:05
Ganz besonders ins Herz geschlossen habe ich die militanten Veganer. Alleine schon deren Existenz ist eine Beleidigung und Verhöhnung von Milliarden Menschen die sich vegetarisch ernähren müssen weil sie sich kein Fleisch und keine Milch leisten können. Konsequenterweise sollte man diese PETA-Knallköppe zwangsweise ausschließlich mit Gras und Stroh füttern.

PETA, obwohl direkt wohl nicht im Bereich der Gentechnik engagiert, ist ja ein sehr gutes Beispiel wie menschenverachtend diese Grupen eigentlich sind.

PETA ist ja eigentlich nur eine Imageagentur für sehr reiche Personen des öffentlichen Lebens (Schauspieler, Models, Sportstars) die durch Kampagnen von PETA versuchen ihren Marktwert zu steigern bzw. sich im Gespräch zu halten.

Eines der Lieblingsthemen von PETA waren und sind ja wohl immer noch diese Kampagnen gegen Pelze und Robbenfelle, (lieber nackt als Pelz usw). Diese Kampagnen waren wohl sehr erfolgreich, mit dramatischen Auswirkungen auf die Lebensgestaltung einiger Menschen.

Die Eskimos (heute "Inuit") genannt in Grönland und Nordkanada fristen ein trauriges Leben, leben teilweise zu 80% von Sozialhilfe, Alkoholmissbrauch und Kriminalität sind ein grosses Problem. Danks "PETA" und unseren millionenschweren, ach so "tierlieben" Promis und einer Bevölkerung und Medienlandschaft, welche die Promis für diese Aktionen noch feiert (besonders "mutig" sind solche Nacktfotos dann immer)
Diese Menschen im hohen Norden hätten eine echte Lebensperspektive durch die Robbenjagd, aber bequemer für die Regierungen ist es vor den NGOs zu kuschen und den Eskimos im Gegenzug Transferleistungen zu überweisen, so hält man sie auch immer schön abhängig und stellt sie ruhig, damit sie sich ihren billigen Fusel kaufen können oder vor der Glotze verblöden.

Mein "Lieblingspromi" in Hinsicht auf Verlogenheit ist der deutsche Nationalspieler Lukas Podolski (der so gerne ein Pole wäre), er macht auch bei PETA mit, sein Luxusweibchen, eine ehemalige Friseusin, gibt wahrscheinlich im Jahr mehr Geld für Gucci - Handtaschen aus als ich im Jahr für Essen und Wohnung zusammen. Dann ist dieser Einfaltspinsel Podolski noch sehr aktiv als Repräsentant bei Solarfirmen ("damit die die Welt retten"), während in seiner Garage der Mustang mit 500 PS, der Porsche Turbo und der AUDI RS stehen.

Verlogener gehts nimmer, nur trauen sich leider unsere "investigativen Journalisten" nicht diese Verlogenheit beim Namen zu nennen.

torun
17.07.2012, 09:58
Die Robbenjagd ist den Inuit zur Selbstversorgung erlaubt. Ebenso der Walfang.
Und die sozialen Probleme haben sicherlich nichts mit dem Robbenfangverbot zu tun. Es sind die Segnungen der westlichen Zivilisation die den Inuit aufgedrückt wurden.

Löwe
17.07.2012, 10:10
Und um vom Fressen fett zu werten muss es kein Fastfood Developed in the USA sein, dass geht auch mit ganz traditioneller, einfacher, heimischer Küche. Schon immer.

Nur bewegt man sich heute bekanntlich weit weniger als noch vor 20 Jahren, dass ist der entscheidende Faktor.

Wenn man den Fastfood-Riesen in der Sache etwas vorwerfen kann, dann höchstens den massiven Einsatz von Geschmacksverstärkern. Das war es aber auch schon, Eigenverantwortung und so.

Sag mal, willst dus nicht begreifen oder bist du Lobbyist von Mc. Kotz & Co?

Löwe
17.07.2012, 10:22
SCHWACHSINN.Die Fetten kommen von AMI Fastfood- dämliches Vorurteil ohne jeden Dunst von Ernährung.

Du hast wohl am falschen Pilz geleckt, oder?

kotzfisch
17.07.2012, 11:33
Nein, der Hamburger ist ernährungsphysiologisch viel besser als sein Ruf, ganz ehrlich.
Currywurst ist weitaus Schlimmer.Fette Wurst,Fettes Rot-Weiss,Fette Pommes.

Hamburger: weisses,fettarmes Brötchen, Eisbergsalat,Klecks Ketchup, fettarmes 100% Rindfleischpattie.

kotzfisch
17.07.2012, 11:33
Deswegen muß es ja noch lang keiner Essen, nicht wahr?

kotzfisch
17.07.2012, 11:40
Ideal ist natürlich ein Entrecote plus Salat.
Hahaha.

Syntrillium
17.07.2012, 11:44
hi,

die Ernährungswissenschaftler schwenken schon wieder um, mittlerweile geht es um die Kohlehydrate, die sind viel schlimmer als Fett.

mfg

jochen53
17.07.2012, 13:37
Vergiss Europa! Ihr seid ja weit weg auf den Philipinen... Hauptsache ist, dass es dort funktioniert. Isst man dort eigentlich viel Schweinefleisch? Jedes Ferkelchen oder alle sieben zusammen? Letzteres waere Tierquaelerei!
0,15 qm pro Ferkel (5-10 KG). Ein 110 KG Mastschwein erfreut sich über 0,75 qm Fläche. Das sieht dann so aus wie auf deinem Foto. Wer es nicht glaubt, ab § 28 nachlesen:

http://www.gesetze-im-internet.de/tierschnutztv/BJNR275800001.html#BJNR275800001BJNG000502308

Der Verbrauch an Schweinefleisch ist auf den Philippinen sehr hoch und steigt rasant an. Ca. 70% der Tiere werden in kleinen Hinterhofställen gehalten. Die Fleischpreise sind ähnlich wie in Deutschland. Mit dem Fertigfutter ist es ähnlich wie bei Nahrungsmitteln für Menschen gelagert: Industrieware muß möglichst lange haltbar sein. Das bedingt Konservierungsmittel. Diese Beeinträchtigen den Geschmack, Geruch usw. was dann wiederum mit anderen Chemikalien (u.a. Geschmacksverstärker) ausgeglichen werden muß. Dann ist da noch die Sache mit den sythetischen Vitaminen. Das ist eine chemische Kettenreaktion.

Wenn man sein Schweinefutter selber mischen kann und das alle 2-3 Tage macht und zusätzlich noch Grünzeugs und Obstreste verfüttert hat man all diese Probleme nicht. Deshalb ist dieses Futter nicht nur bis zu 40% billiger sondern man erzielt auch noch bessere Gewichtszunahmen und hat weniger Erkrankungen. Allerdings ist die korrekte Zusammensetzung der einzelnen Futtermischungen eine Wissenschaft für sich. Zum Glück haben wir dafür ein ziemlich geniales Computerprogramm.

Dieses Futter wirkt sich auch positiv auf die Fleischqualität aus, genauso wie viel Bewegungsfreiheit, frische Luft, etwas Sonneneinstrahlung und Beschäftigungsmöglichkeiten u.a. durch das Einstreu. Die Parallelen zur menschlichen Ernährung sind frappierend. Ein gravierender Unterschied liegt allerdings darin dass Schweine möglichst immer das gleiche Futter wollen. Dies ist derzeit bei unserem Projekt das größte noch ungelöste Problem, denn einige Hauptkomponenten, vor allem Mais, ist nicht ganzjährig zu vertretbaren Preisen erhältlich. Deshalb die vielen Maisexperimente vor allem in der Regenzeit.

Mark Mallokent
17.07.2012, 14:27
Ideal ist natürlich ein Entrecote plus Salat.
Hahaha.

plus Folienkartoffel ohne Salat. :cool:

C-Dur
18.07.2012, 08:39
0,15 qm pro Ferkel (5-10 KG). Ein 110 KG Mastschwein erfreut sich über 0,75 qm Fläche. Das sieht dann so aus wie auf deinem Foto. Wer es nicht glaubt, ab § 28 nachlesen:

http://www.gesetze-im-internet.de/tierschnutztv/BJNR275800001.html#BJNR275800001BJNG000502308

Der Verbrauch an Schweinefleisch ist auf den Philippinen sehr hoch und steigt rasant an. Ca. 70% der Tiere werden in kleinen Hinterhofställen gehalten. Die Fleischpreise sind ähnlich wie in Deutschland. Mit dem Fertigfutter ist es ähnlich wie bei Nahrungsmitteln für Menschen gelagert: Industrieware muß möglichst lange haltbar sein. Das bedingt Konservierungsmittel. Diese Beeinträchtigen den Geschmack, Geruch usw. was dann wiederum mit anderen Chemikalien (u.a. Geschmacksverstärker) ausgeglichen werden muß. Dann ist da noch die Sache mit den sythetischen Vitaminen. Das ist eine chemische Kettenreaktion.

Wenn man sein Schweinefutter selber mischen kann und das alle 2-3 Tage macht und zusätzlich noch Grünzeugs und Obstreste verfüttert hat man all diese Probleme nicht. Deshalb ist dieses Futter nicht nur bis zu 40% billiger sondern man erzielt auch noch bessere Gewichtszunahmen und hat weniger Erkrankungen. Allerdings ist die korrekte Zusammensetzung der einzelnen Futtermischungen eine Wissenschaft für sich. Zum Glück haben wir dafür ein ziemlich geniales Computerprogramm.

Dieses Futter wirkt sich auch positiv auf die Fleischqualität aus, genauso wie viel Bewegungsfreiheit, frische Luft, etwas Sonneneinstrahlung und Beschäftigungsmöglichkeiten u.a. durch das Einstreu. Die Parallelen zur menschlichen Ernährung sind frappierend. Ein gravierender Unterschied liegt allerdings darin dass Schweine möglichst immer das gleiche Futter wollen. Dies ist derzeit bei unserem Projekt das größte noch ungelöste Problem, denn einige Hauptkomponenten, vor allem Mais, ist nicht ganzjährig zu vertretbaren Preisen erhältlich. Deshalb die vielen Maisexperimente vor allem in der Regenzeit.Bist Du ein Schweinezuechter oder ein Maisanbauer? Vielleicht beides?
Wachsen bei Euch keine Kartoffeln? Naja, im Regen faulen die ja leider.
Von wann bis wann dauert die Regenzeit?

Wenn Eure Schweine so gesund gehalten und ernaehrt werden, werden sie dann auch human geschlachtet?
http://1.bp.blogspot.com/_43rfjHTEqLM/TJ-vWCLYmnI/AAAAAAAAAFc/MEh_h6lW_ZA/s1600/PORCO.jpg

Und hier ein Video...
Filipino Pig Slaughter - The Original
http://www.youtube.com/watch?v=1yYzvS5GkqY

Hier fand ich einen Artikel:

Raising Swine in the Philippines
http://beth811.hubpages.com/hub/Raising-Swine-or-Pigs

Tatsaechlich werden die meisten Schweine in Hinterhoefen gemaestet.
So haben sie dann auch mehr menschlichen und ander-tierlichen Kontakt als auf den grossen Farmen, wo alles automatisch laeuft.

Ich wuensche Dir guten Erfolg mit dem Maisanbau und gesunde, froehliche Schweine.:)

feuermax2
18.07.2012, 09:08
Gut, daß Du Gates erwähnst. Der hat auch die Flossen dick drin im Geschäft. Vor Jahren hat der doch bewährte, alte Pflanzensorten auf Spitzbergen einlagern lassen. Und er gehört auch zu denen, die für eine drastische Reduktion der Weltbevölkerung plädieren.

Meist zahlen diese Multi-Milliardäre keine Steuern und machen dann auf Barmherzigkeit.

jochen53
18.07.2012, 12:02
Bist Du ein Schweinezuechter oder ein Maisanbauer? Vielleicht beides?
Wachsen bei Euch keine Kartoffeln? Naja, im Regen faulen die ja leider.
Von wann bis wann dauert die Regenzeit?

Wenn Eure Schweine so gesund gehalten und ernaehrt werden, werden sie dann auch human geschlachtet?

Wie gesagt, wir haben ein Gesamtkonzept: Saatgutproduktion, Futtermittelanbau, Ferkelproduktion, Mast, Schlachtung, Weiterverarbeitung und Direktvermarktung. Das ist eine ziemlich komplexe Sache bei der der Teufel im Detail steckt. Bei der Schlachtung sind wir noch auf die örtlichen Metzger angewiesen. Wir können aber für einen streßfreien Tiertransport sorgen was sich positiv auf die Fleischqualität auswirkt. Seit einigen Wochen macht auch der örtliche Tierarzt bei uns mit weil er auf unserer Farm eigene Experimente durchführen will.

jochen53
18.07.2012, 12:08
Meist zahlen diese Multi-Milliardäre keine Steuern und machen dann auf Barmherzigkeit.
Das liegt an den bestehenden Gesetzen. Bei Gates kommt am Ende trotzdem ein großer Betrag für teilweise sehr gute Projekte heraus. Immer noch besser als bei anderen Milliadären die Steuern sparen um ihr Vermögen maximal zu vergrößern um dann als reichster Mann auf dem Friedhof zu enden und der Nachwelt als egoistischer Raffzahn in Erinnerung zu bleiben.

ErhardWittek
18.07.2012, 12:27
Meist zahlen diese Multi-Milliardäre keine Steuern und machen dann auf Barmherzigkeit.
Die "Barmherzigkeit" tarnt die wahren Absichten und läßt das Volk glauben, es handle sich um Wohltäter der Menschheit.

Löwe
18.07.2012, 13:02
Die "Barmherzigkeit" tarnt die wahren Absichten und läßt das Volk glauben, es handle sich um Wohltäter der Menschheit.

Vor Kurzem gabs mal wieder einen Bericht über Indische Baumwoll-Bauern, es ist eine riesen Sauerei wie Monsanto diese Menschen bis aufs Blut aussaugt. Man klagt wohl Monsanto an, aber niemand traut sich die Verbindung zu Rothschild zu nennen, Juden stehen eben unter Naturschutz.

ErhardWittek
18.07.2012, 14:08
Vor Kurzem gabs mal wieder einen Bericht über Indische Baumwoll-Bauern, es ist eine riesen Sauerei wie Monsanto diese Menschen bis aufs Blut aussaugt. Man klagt wohl Monsanto an, aber niemand traut sich die Verbindung zu Rothschild zu nennen, Juden stehen eben unter Naturschutz.
Oder die Leute haben richtig Angst, Roß und Reiter zu benennen. Es stirbt sich so schnell, wenn man sich der Wahrheit zu sehr annähert.

Löwe
18.07.2012, 18:58
Oder die Leute haben richtig Angst, Roß und Reiter zu benennen. Es stirbt sich so schnell, wenn man sich der Wahrheit zu sehr annähert.

Das ist starker Tobak, aber wohl nicht zu weit hergeholt.

C-Dur
18.07.2012, 20:25
Wie gesagt, wir haben ein Gesamtkonzept: Saatgutproduktion, Futtermittelanbau, Ferkelproduktion, Mast, Schlachtung, Weiterverarbeitung und Direktvermarktung. Das ist eine ziemlich komplexe Sache bei der der Teufel im Detail steckt. Bei der Schlachtung sind wir noch auf die örtlichen Metzger angewiesen. Wir können aber für einen streßfreien Tiertransport sorgen was sich positiv auf die Fleischqualität auswirkt.Sorry, ich sitze Dir wie eine laestige Laus im Pelz, und von rechtswegen sollte ich es ruhen lassen, aber es interessiert mich halt, welcher Mensch interessiert sich so intensiv fuer die Gesundheit der Menschen, dass er begriffen hat, dass auch die Gesundheit und stressfreie Haltung der Schweine dazugehoert. Du erwaehnst den stressfreien Transport, aber dann kommt die grauenhafte halbstuendige Schlachtung, die alles wieder zunichte macht.
An diesen Zustand solltest Du zuerst arbeiten, wenn Dir das Tier nicht nur ein gefuehlloses Objekt ist. Was man in dem Video ansehen und miterleben muss, geht einem sensiblen Menschen tief in die Seele!
Seit einigen Wochen macht auch der örtliche Tierarzt bei uns mit, weil er auf unserer Farm eigene Experimente durchführen will.In welche Richtung gehen diese Experimente?

Filofax
18.07.2012, 23:26
Vor Kurzem gabs mal wieder einen Bericht über Indische Baumwoll-Bauern, es ist eine riesen Sauerei wie Monsanto diese Menschen bis aufs Blut aussaugt. Man klagt wohl Monsanto an, aber niemand traut sich die Verbindung zu Rothschild zu nennen, Juden stehen eben unter Naturschutz.

Vor kurzem gab es mal wieder so einen Bericht im Shoppingkanal über eine tollen Orangenreiniger für nur 49,99 plus Versandkosten und da wurde auch gezeigt wie super der putzt und was für ein Schrott doch diese ganzen anderen Reiniger sind und das jeder Blöd ist der das nicht kauft und er viele viele viele Euronen sparen kann mit diesem Super Reiniger für 49,99 Euro.

Hab ich natürlich auch gleich geglaubt, angerufen und bestellt (hab Glück gehabt waren nur noch 8255 Stück auf Lager).
Muss ja war sein was die erzählen, kam ja im Fernsehen!

jochen53
19.07.2012, 00:17
An diesen Zustand solltest Du zuerst arbeiten, wenn Dir das Tier nicht nur ein gefuehlloses Objekt ist. Was man in dem Video ansehen und miterleben muss, geht einem sensiblen Menschen tief in die Seele! In welche Richtung gehen diese Experimente?

Es gibt auf den Philippinen ein Gesetz wonach gewerbsmäßige Schlachtungen von lizensierten Metzgern auf dem Schlachthof durchgeführt werden müssen, sogar mit Amtstierarzt und Fleischbeschau. Ehrlich gesagt bin ich noch nie auf dem Schlachthof gewesen, werde das mir aber demnächst einmal anschauen. Im Video wird eine Hausschlachtung gezeigt, da ist nichts gestellt oder übertrieben. Das Problem ist einfach dass die Leute es nicht anders kennen und ich fürchte es wird noch lange dauern bis sich da etwas ändert.

Bei den Experimenten vom Tierarzt geht es vor allem um Krankheitsprävention, u.a. durch Fütterungsmethoden sowie dezentralisierte kleine Stallanlagen. Bei unserem Vermarktungskonzept steht Transparenz ganz oben, alles was wir machen muß den Kunden gegenüber vorzeigbar sein. Die wesentlichen Punkte sind bereits erprobt, wir arbeiten derzeit an Detail-Optimierungen.

C-Dur
19.07.2012, 01:50
Es gibt auf den Philippinen ein Gesetz wonach gewerbsmäßige Schlachtungen von lizensierten Metzgern auf dem Schlachthof durchgeführt werden müssen, sogar mit Amtstierarzt und Fleischbeschau. Ehrlich gesagt bin ich noch nie auf dem Schlachthof gewesen, werde das mir aber demnächst einmal anschauen. Im Video wird eine Hausschlachtung gezeigt, da ist nichts gestellt oder übertrieben. Das Problem ist einfach, dass die Leute es nicht anders kennen und ich fürchte es wird noch lange dauern bis sich da etwas ändert.

Bei den Experimenten vom Tierarzt geht es vor allem um Krankheitsprävention, u.a. durch Fütterungsmethoden sowie dezentralisierte kleine Stallanlagen. Bei unserem Vermarktungskonzept steht Transparenz ganz oben, alles was wir machen muß den Kunden gegenüber vorzeigbar sein. Die wesentlichen Punkte sind bereits erprobt, wir arbeiten derzeit an Detail-Optimierungen.Mir scheint, Du hast Dir viel vorgenommen. Hast Du auch Freunde im Landwirtschaftsministerium? Wirklich durchgreifend die Lage zu modernisieren und zu verbessern, muessen Gesetze ausgearbeitet werden, so, wie damals Hitler dafuer sorgte, dass das Viehzeug aus den Wohnzimmern verschwand, und der Misthaufen weg von der Haustuer!!:)

Well, das waren noch die guten alten Zeiten. Da pfluegten die Knechte noch mit ihrem Gespann die Felder. Des Gutsherrn Schweine liefen den ganzen Sommer draussen am See und im Obstgarten. Die Kuehe wurden von Hand gemolken, und ein Bulle sorgte fuer den Fortbestand der Herde. Duengemittel war der Mist und Klee als Gruendung.

O.k., Jochen, komm immer mal wieder vorbei und erzaehle uns von Deinem Leben und Erfolg im fernen Philippinoland.

C-Dur
19.07.2012, 06:03
...Bei den Experimenten vom Tierarzt geht es vor allem um Krankheitsprävention, u.a. durch Fütterungsmethoden sowie dezentralisierte kleine Stallanlagen. Bei unserem Vermarktungskonzept steht Transparenz ganz oben, alles was wir machen muß den Kunden gegenüber vorzeigbar sein. Die wesentlichen Punkte sind bereits erprobt, wir arbeiten derzeit an Detail-Optimierungen.Wir hatten ein Gespraech ueber Deinen Maisanbau und Fuetterung der Schweine. Daraus ergab sich eine Googelsuche mit folgendem erstaunlichem Resultat:
Giftiger Mais

.... wir kennen Lebensmittel, die unser Immunsystem beeinträchtigen können.

Dazu gehört inzwischen auch der Mais. Eine Forschergruppe aus den USA und aus Ghana hat in einigen afrikanischen Ländern die Sterblichkeit durch AIDS geprüft - - es ergab sich eine höchst auffällige Korrelation mit dem Verzehr von Mais. Die Autoren wagen sogar zu behaupten, dass der Mais für jede zweite AIDS-Erkrankung im südlichen Afrika verantwortlich sei.
....
Wie soll der Mais eine Krankheit wie AIDS begünstigen? Die Infektion wird ja wohl kaum mittels Maiskolben übertragen. Der Grund ist recht einfach:

Mais ist häufig mit Schimmelgiften belastet, und die werden von Pilzen, namentlich von Fusarien gebildet. von diesen Schimmelgiften ist bekannt, dass sie das Immunsystem massiv schädigen. Nicht nur im Tierversuch, sondern auch beim Menschen.
....
Eine ganz einfache Möglichkeit, das Risiko zu senken, wäre der Anbau des umstrittenen Gen-Maises. Der enthält nur ein Zehntel an Gift wie herkömmlicher Mais. Das hängt damit zusammen, dass der Gen-Mais den Blattläusen nicht bekommt und die übertragen nämlich die Fusarien. http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/mahlzeit/1322797/

Was sagst Du dazu? Ist das eine Raffinesse von Monsanto? Gesagt wird nicht, wer die Mitglieder des US Forschungsteams sind. Diese geldgierigen Geier gehen ueber Leichen, wenns sein muss!
ODER ist da was Wahres dran an der Geschichte?

Löwe
19.07.2012, 09:55
Vor kurzem gab es mal wieder so einen Bericht im Shoppingkanal über eine tollen Orangenreiniger für nur 49,99 plus Versandkosten und da wurde auch gezeigt wie super der putzt und was für ein Schrott doch diese ganzen anderen Reiniger sind und das jeder Blöd ist der das nicht kauft und er viele viele viele Euronen sparen kann mit diesem Super Reiniger für 49,99 Euro.

Hab ich natürlich auch gleich geglaubt, angerufen und bestellt (hab Glück gehabt waren nur noch 8255 Stück auf Lager).
Muss ja war sein was die erzählen, kam ja im Fernsehen!

Tja, es gibt wohl immer Ignoranten. Glaub mal, wenn das so nicht stimmen würde, wie es berichtet wurde, hätten die TV-Verantwortlichen den größten Juden-Zirkus am Hintern.

jochen53
19.07.2012, 10:57
Was sagst Du dazu? Ist das eine Raffinesse von Monsanto? Gesagt wird nicht, wer die Mitglieder des US Forschungsteams sind. Diese geldgierigen Geier gehen ueber Leichen, wenns sein muss!
ODER ist da was Wahres dran an der Geschichte?
Ich bin nun nicht der große Mais-Guru und kann deshalb nur einige Vermutungen aufstellen:

1. In den allermeisten Ländern wird Mais fast ausschließlich als Tierfutter eingesetzt. Von negativen Auswirkungen auf das Immunsystem der Tiere habe ich noch nie etwas gehört.

2. In einigen Ländern Afrikas und Mittelamerikas ist Mais Grundnahrungsmittel für Menschen. Wenn es besagte Probleme in Afrika gibt, warum dann nicht auch in Mexiko usw.?

3. Genmais hat ja nicht nur die Schädlingsresitenzen (Maiszünsler) sondern ist gleichzeitig auch Roundup ready. D.h. die gesamte Pflanze wird mit dem Herbizid bespritzt. Ich bin mir ziemlich sicher dass dieses Gift nicht nur das Unkraut sondern auch andere Lebewesen wie manche Insekten oder Bakterien gleich mit killt.

4. Eine weitere Problemquelle könnte in der unzureichenden Trocknung vom Mais liegen. Bei Lufttrocknung, also wie in Afrika üblich auf dem Boden, benötigt man 2 Tage am Stück mit Sonnenschein (Beim Reis nur ca. 6 Std. weil die Körner kleiner sind). Das ist in der Regenzeit oftmals ein Riesenproblem. Deshalb baut die Regierung der Philippinen derzeit landesweit Trockenanlagen für Mais und Reis, auch bei uns im Ort.

jochen53
19.07.2012, 11:31
Mir scheint, Du hast Dir viel vorgenommen. Hast Du auch Freunde im Landwirtschaftsministerium?
Das kann man wohl sagen. In der örtlichen DA (Department of Agriculture) gibt es zahlreiche Mitarbeiter die mit Herzblut bei der Sache sind und uns so gut sie können helfen. Da wir völlig privat und unabhängig sind können wir die Experimente sozusagen auf dem kurzen Dienstweg beschließen und Dinge tun die auch schon mal von der offiziellen Linie abweichen.

Auf den Philippinen haben einerseits die großen Konzerne auch einen erheblichen Einfluß, aber andererseits erlaubt die Regierung fast alles was den Kleinbauern potenziell nützen könnte. Der neue Landwirtschaftsminister hat praktischerweise nebenbei eine Bio-Farm laufen... Seit der Nahrungsmittelkrise 2008 hat die Landwirtschaft höchste Priorität, z.B. ist seitdem der Etat mehr als verdoppelt worden.

Wir arbeiten also in einem extrem günstigen Umfeld, davon wagen manche Projekte in Afrika nicht zu träumen.

Filofax
19.07.2012, 15:02
Tja, es gibt wohl immer Ignoranten. Glaub mal, wenn das so nicht stimmen würde, wie es berichtet wurde, hätten die TV-Verantwortlichen den größten Juden-Zirkus am Hintern.

Ähem...

Irgendwie widersprichst Du Dir gerade selber.

Einerseits beschwerst Du Dich, dass dein Gutmenschen - TV diese fiese Judenverschwörung nicht aufgedeckt hat sondern nur über die Gen-Mafia berichtet ohne dabei zu erwähnen dass eigentlich "de Jooden Schuld sind"

Andererseits behauptest Du jetzt, dass es stimmen muss, weil es ansonsten einen riesen "Juden - Zirkus" geben würde.

Du bist echt eine Lachnummer, komm mal wieder runter.

Löwe
19.07.2012, 15:20
Ähem...

Irgendwie widersprichst Du Dir gerade selber.

Einerseits beschwerst Du Dich, dass dein Gutmenschen - TV diese fiese Judenverschwörung nicht aufgedeckt hat sondern nur über die Gen-Mafia berichtet ohne dabei zu erwähnen dass eigentlich "de Jooden Schuld sind"

Andererseits behauptest Du jetzt, dass es stimmen muss, weil es ansonsten einen riesen "Juden - Zirkus" geben würde.

Du bist echt eine Lachnummer, komm mal wieder runter.

Ja, lach nur Männlein, in diesem Fall nicht die Juden sondern ein einzelner. Wenns dir so schwer fällt das begreifen, sags nur frei heraus. Da ist bestimmt einer ders dir erklärt.
Du möchtest gerne Alles verallgemeinern, nicht? Vom eigendlichen Thema ablenken? Hinter all dem Steht keine Mafia, dafür ist nur ein einzelner verantwortlich, jemand der auch sonst, mit einigen Anderen die Fäden in der Hand hat.
Du bist ein Ignorant, die Verschwörung ist keine Verschwörung, immer gern benutzt von den eigendlich Schuldigen, die Sauerei, so nenne ich sie, ist aufgedeckt worden nur die Schuldigen sind mal wieder Allgemein gehalten. Man müßte mal bgreifen, das niemals eine Firma oder ein Konzern schuldig ist. dahinter stehen Ganoven die in diesen Gebilden bestimmen und die sollte man mal für längere Zeit in den Knast stecken und nicht sone arme Sau, die nur das getan hat was man ihr sagte.

Raczek
20.07.2012, 09:36
Sag mal, willst dus nicht begreifen oder bist du Lobbyist von Mc. Kotz & Co?

Du musst begreifen, nicht ich.

Alternativ beweise deine Hypothesen und dann zwar stichhaltig!

Löwe
20.07.2012, 10:36
Du musst begreifen, nicht ich.

Alternativ beweise deine Hypothesen und dann zwar stichhaltig!

O.K., zum Xten Mal, für Ami Fastfoot Jünger:http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13220468.html

C-Dur
20.07.2012, 17:29
Ich bin nun nicht der große Mais-Guru und kann deshalb nur einige Vermutungen aufstellen:

1. In den allermeisten Ländern wird Mais fast ausschließlich als Tierfutter eingesetzt. Von negativen Auswirkungen auf das Immunsystem der Tiere habe ich noch nie etwas gehört.Ich auch nicht, aber ich bin ja auch nicht mehr in der Landwirtschaft, sondern nur noch Garten.
2. In einigen Ländern Afrikas und Mittelamerikas ist Mais Grundnahrungsmittel für Menschen. Wenn es besagte Probleme in Afrika gibt, warum dann nicht auch in Mexiko usw.?Mexiko ist Mitglied of the North-American Trade Union, und hat von daher bestimmt nur noch Monsanto Mais.
3. Genmais hat ja nicht nur die Schädlingsresitenzen (Maiszünsler) sondern ist gleichzeitig auch Roundup ready. D.h. die gesamte Pflanze wird mit dem Herbizid bespritzt. Ich bin mir ziemlich sicher dass dieses Gift nicht nur das Unkraut, sondern auch andere Lebewesen wie manche Insekten oder Bakterien gleich mit killt.Absolut!! Ich denke da an die Bienen, die sich doch den Rapshonig holen.
Hat dieses Gift auch Einwirkungen auf die menschliche Gesundheit? Wielange bleibt das Gift im Boden und beeinflusst, oder gar zerstoert, die Mikro-Organismen? Geht es auch, wie das fruehere DDT, ins Grundwassersystem?
Ich sage Dir, der Mensch benimmt sich wie ein Elephant im Porzellanladen!
4. Eine weitere Problemquelle könnte in der unzureichenden Trocknung vom Mais liegen. Bei Lufttrocknung, also wie in Afrika üblich auf dem Boden, benötigt man 2 Tage am Stück mit Sonnenschein (Beim Reis nur ca. 6 Std. weil die Körner kleiner sind). Das ist in der Regenzeit oftmals ein Riesenproblem. Deshalb baut die Regierung der Philippinen derzeit landesweit Trockenanlagen für Mais und Reis, auch bei uns im Ort.Mir faengt die Phillipine-Regierung an zu gefallen! Ihr habt vernuenftige Menschen in der Fuehrung.

C-Dur
20.07.2012, 18:17
Das kann man wohl sagen. In der örtlichen DA (Department of Agriculture) gibt es zahlreiche Mitarbeiter die mit Herzblut bei der Sache sind und uns so gut sie können helfen. Da wir völlig privat und unabhängig sind können wir die Experimente sozusagen auf dem kurzen Dienstweg beschließen und Dinge tun die auch schon mal von der offiziellen Linie abweichen.

Auf den Philippinen haben einerseits die großen Konzerne auch einen erheblichen Einfluß, aber andererseits erlaubt die Regierung fast alles was den Kleinbauern potenziell nützen könnte. Der neue Landwirtschaftsminister hat praktischerweise nebenbei eine Bio-Farm laufen... Seit der Nahrungsmittelkrise 2008 hat die Landwirtschaft höchste Priorität, z.B. ist seitdem der Etat mehr als verdoppelt worden.

Wir arbeiten also in einem extrem günstigen Umfeld, davon wagen manche Projekte in Afrika nicht zu träumen.Ja, Ihr seid very lucky, kann man sagen. Habt Ihr nicht das Problem, das der kanadische Schmeiser, oder wie hiess er doch noch genau, hatte? Monsanto spekuliert doch bestimmt auch bei Euch rum... gibt es da keine Schwierigkeiten?

Landwirtschaftsminister und eine Bio-Farm!:happy: So eine kleine Farm hatten wir auch, aber als Vegetarier kein Schlachtvieh! Mein Mann war mit der Idee der biol. dynamischen Landwirtschaft aufgewachsen.
Jetzt habe ich nur noch einen biologischen Blumengarten mit einem Birn- und Apfelbaum! Ich mache mir meinen eigenen Kompost. An Viehzeug habe ich jetzt nur noch Voegel, Haeschen, Eichhoernchen, Hummeln, Bienen, Schmetterlinge, Waschbaeren und Stinktiere! :)

Ich wuensche Dir ein angenehmes Wochenende mit gut Wetter fuer den Mais.
Etwas Sonnenschein aus Ontario...
http://media-cache4.pinterest.com/avatars/asommer4-41_o.jpg

jochen53
21.07.2012, 13:06
Hier ein Beispiel wie die philippinische Presse mit dem Thema Landwirtschaft umgeht:

http://www.mb.com.ph/content/agriculture

Die haben keine Probleme damit konventionelle und organische Methoden gleichberechtigt nebeneinander darzustellen.

Hier noch ein geiles Video über den 2010 neu gewählten philippinischen Präsidenten Aquino:

http://www.youtube.com/watch?v=50ymFaFPupU

Das war in New York anläßlich des UNO-Milleniumgipfels 2010. Also da wo sämtliche 3-Sterne Luxusrestaurants von schwarzafrikanischen Potentaten übervölkert waren die sich dann auch noch selbst für kürzeste Strecken in Stretch-Limousinen kutschieren ließen. Die Verköstigung der 48-köpfigen Delegation (inkl. der Journalisten) hat übrigens mit Trinkgeld 150 Dollar gekostet die Aquino cash aus dem eigenen Portemonaie bezahlt hat...

C-Dur
24.07.2012, 05:49
Hier ein Beispiel wie die philippinische Presse mit dem Thema Landwirtschaft umgeht:

http://www.mb.com.ph/content/agriculture

Die haben keine Probleme damit konventionelle und organische Methoden gleichberechtigt nebeneinander darzustellen.

Hier noch ein geiles Video über den 2010 neu gewählten philippinischen Präsidenten Aquino:

http://www.youtube.com/watch?v=50ymFaFPupU

Das war in New York anläßlich des UNO-Milleniumgipfels 2010. Also da wo sämtliche 3-Sterne Luxusrestaurants von schwarzafrikanischen Potentaten übervölkert waren die sich dann auch noch selbst für kürzeste Strecken in Stretch-Limousinen kutschieren ließen. Die Verköstigung der 48-köpfigen Delegation (inkl. der Journalisten) hat übrigens mit Trinkgeld 150 Dollar gekostet die Aquino cash aus dem eigenen Portemonaie bezahlt hat...Mir scheint, es geht ziemlich gelassen zu da bei Euch, was sich dann auch positiv auf die Beziehungen Regierung - Farmer auswirkt.

In Deinem Link las ich die Geschichte von dem 14-jaehrigen Jungen, der auf einer Maisfarm arbeitete. Zu seinem 21. Geburtstag gab ihm die Regierung 5 Hektar Land zum Maisanbau.
Heute, 18 Jahre spaeter, gehoeren ihm 80 Hektar, die er mit seiner Lieblingssorte, Bioseed Healer 101, bepflanzt.
Diese Sorte ist immun gegen den Maisborer Schaedling, der so aussieht:
http://www.neda.gov.ph/knowledge-emporium/ASSETS/corn_borer.jpgIiigitt!

Auf unserer Farm sahen die Maisfresser so aus:
http://www.tu-pc.com/fondos/media/5843.jpg
und sie kamen immer in der Nacht, waehrend wir schliefen!
So wurde unser Schaeferhund abends neben dem Maisbeet angebunden, was ihm gar nicht gefiel, aber es half.
http://lolles-ranch.de/images/verkaufstiere/hund144.jpg
Der arme Ricko... er wurde spaeter bei Nacht und Nebel ueberfahren.


Nun das Wichtige:
ASIAN corn borer (ACB) (Ostrinia furnacalis) that destroys ordinary corn crops in the Philippines remain susceptible to or die when they eat the insect-resistant genetically modified Bacillus thuringiensis (Bt) corn.

This was the result of a study made by a team of scientists, led by Dr. Edwin Alcantara of the National Institute of Molecular Biology and Biotechnology, University of the Philippines Los Baños, Laguna.

http://businessmirror.com.ph/home/science/25445-corn-borer-remains-susceptible-to-bt


Die rohen Schweineschlaechter mal an die Seite, sind die Phillipinos ganz gut beisammen.

Glaub es oder nicht, unsere Farm verkauften wir an ein phillipinisches Ehepaar von Toronto!! Letzten Herbst bin ich erstmals nach langer Zeit dorthin zurueckgegangen. Sie war inzwischen geschieden und lebte allein mit zwei erwachsenen Kindern auf der Farm. Alles war leicht verwahrlost, aber...
sie hatte den wunderbarsten Knoblauch!!!
http://relevant.at/system/galleries/upload/4/2/3/566035/2778064057926784_BLD_Online.jpg
Sie gab mir mehrere Haendevoll mit auf den Weg. "Niemals kaufe den Knoblauch aus China, die benutzen naemlich den Dung von Menschen", sagte sie mir.

So, Jochen, sitzt Du noch auf dem Stuhl, oder liegst Du schon unterm Tisch?

C-Dur
06.08.2012, 04:58
Ach, was ist passiert? Mein Gespraechspartner fiel entweder unter den Tisch oder suchte das Weite. Hmmm... typisch Mann. Ist aber ganz meine Schuld, da ich vom Thema abgewichen bin.

Also, wenn schon, denn schon... dann stelle ich gleich noch eine Geschichte ein, leider eine ganz tragische:
9.000 Bienenvölker verendet - Jede vierte Biene ist diesen Winter verendet, sagen die heimischen Imker in Oesterreich. Die Umweltschutzorganisation Global 2000 präsentierte eine neue Studie, demnach seien Maisbeizmittel für Bienen noch viel gefährlicher als bisher vermutet. Quelle: noe.orf.at

Im Auftrag des Österreichischen Imkerbundes wurden die Stöcke von 22 verendeten Bienenvölkern untersucht. In 20 Fällen konnte im Wintervorrat für die Bienen und ihren Nachwuchs das giftige Maisbeizmittel nachgewiesen werden, das zur Bekämpfung des Maiswurzelbohrers eingesetzt wird.
http://derhonigmannsagt.wordpress.com/bienen-nachrichten-ii/
http://commons.wikipedia.org/wiki/File:Bienen_35b.jpg
http://2.bp.blogspot.com/-Z-NCohU9MKk/T7BVFS1KKGI/AAAAAAAADE0/bt5hcQs2ZHk/s200/bienen_bienensterben1_imago_g.jpg
Es ist noch schlimmer in Deutschland:
Bienen: Tod im Maisfeld

13.000 tote Bienenvölker alarmierten 2008 nicht nur die Imker in Baden-Württemberg. Schuld daran war das Pflanzenschutzmittel Clothianidin. Seinerzeit vom Markt genommen, ist es jetzt wieder da.

In sechs Bundesländern darf das Pflanzenschutzmittel Clothianidin wieder auf die Felder gebracht werden. Der Grund: Die Maisernte werde durch einen Schädling, den Drahtwurm, bedroht. Hier weiterlesen...
http://www.wdr.de/tv/markt/sendungsbeitraege/2012/0507/05_bienensterben.jsp

Schweiz 2012: Rund 48000 Bienenvölker haben in der Schweiz den Winter nicht überlebt.
http://www.greenaction.de/beitrag/rund-48000-bienenvoelker-haben-in-der-schweiz-den-winter-nicht-ueberlebt

Bienengift auf dem Mais-Acker = Kollateralopfer der Drahtwurmbekämpfung: die Biene.

Wer stellt dieses Nervengift her? BAYER

»Wenn die Biene von der Erde verschwindet, dann hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben«.
(Albert Einstein)

jochen53
06.08.2012, 10:36
Sorry, ich war die letzten Tage ziemlich busy mit meinem Geschäft in Hamburg. Zum ACB kann ich nicht viel sagen da wir keinen bt-Mais anbauen. Wir experimentieren ausschließlich mit F1-Zuckermais. Der hat zwar laut Herstellerangaben eine ACB-Toleranz, die Schäden sind aber dennoch enorm. Bislang sind nur ca. 30% der Kolben erste Wahl, der Rest ist Schweinefutter. Wir werden aber sobald ich wieder da bin einige Maßnahmen wie z.B. Lichtfallen antesten.

Leider wächst bei uns wegen der hohen Niederschlagsmengen kein Knoblauch. Der Knoblauch aus den trockeneren Regionen im Norden der Philippinen ist kleiner als der aus China, hat aber eine bessere Qualität und ist auch erheblich teurer.

In unserer Region gibt es aus mir unverständlichen Gründen keine gewerblichen Imker. Man sieht nur vereinzelt Wildbienen. Da die hauptsächlich angebauten Pflanzen wie Mais und Reis selbstbefruchtend sind ist das wohl auch kein großes Problem, zumal es jede Menge anderer Fluginsekten gibt die auch die Blüten bestäuben.

Ingeborg
10.08.2012, 23:07
hallo JOchen,

ich hab dein Video über Moringa gesehen!

Sehr interessant!



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wie Indien Getreide verrotten lässt

http://mediathek.daserste.de/sendungen_a-z/329478_weltspiegel/10735376_indien-warum-millionen-tonnen-getreide-verrotten