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Vollständige Version anzeigen : "Weltmeisterschaft" im Schwergewicht, Povetkin-Huck



Laci
25.02.2012, 14:57
Als Weltmeisterschaft ist der Kampf ein Witz, der eigentliche Weltmeister in dem Verband ist Wladimir Klitschko, und wenn sich Povetkin tatsächlich Weltmeister nennen will, muss er W. Klitschko boxen, und ihn schlagen.

Als Kampf ist diese Ansetzung durchaus interessant, der bestens geschulte Ex Amateur Weltmeister Povetkin, gegen den Ex Kickboxer und eher Tresen Fighter als Boxer Huck.

Verläuft der Kampf "normal" hat Huck wenig Chancen, Povetkin ist ein sehr guter Konterboxer, überlegt boxend, er schlägt sehr gut aus den Winkeln, geht aus der Linie und schlägt, schlägt im Lösen sehr gut, alles Eigenschaften welche Gift für den ungestümen Haudrauf Huck sein sollten.

Doch was ist im Boxen schon normal, insbesondere wenn Sauerland im Spiel ist, passt es Sauerland in seine Planung das Huck "gewinnt" dann kann Povetkin Huck ausknocken, und Huck bekommt trotzdem einen einstimmigen Punktesieg.

Angeblich sind die Sauerlands ja seriöse Geschäftsleute, aber mir kommen sie mehr wie die weiße Ausgabe von Don King vor.

Eine normale Chance den Kampf zu gewinnen hat Huck natürlich schon, aber ich schätze sie nicht größer als 10-20% ein.

schastar
25.02.2012, 15:32
Im Boxen kann es doch gleichzeitig ein paar Weltmeister geben, und das in ein un dem selben Gewicht.

Ich denke ich gründe jetzt auch einen Verband und erkläre mich zum Weltmeister.

Sheldon
25.02.2012, 17:26
Vitali hat denn WBC-Titel und Wladimir die restlichen drei. Wie kann Povetkin sich da Weltmeister nennen? Ich hab da wirklich denn Überblick verloren.

Diese Geldmacherei mit denn Meistertitel ist einfach nur noch lachhaft. Warum wird nicht jedem Boxer mit der Profi-Lizenz auch gleichzeitig denn Weltmeistertitel in seinem eigenen Verband? Dann wäre jeder Kampf, und sei er auch noch so unbedeutend ein Vereinigungskampf. Was man damit für Kohle machen könnte. :D :vogel:

Bieleboh
25.02.2012, 22:28
Eine normale Chance den Kampf zu gewinnen hat Huck natürlich schon, aber ich schätze sie nicht größer als 10-20% ein.

....Sieht doch gut aus :-)

berty
25.02.2012, 22:55
Für mich hatte Huck den Kampf gewonnen, seine Chancen gegen einen mMn nicht austrainierten Powetkin genutzt. Aber das sahen die Punktrichter wohl anders. Aber gegen die Klitchkos hätte er wohl nichts zu gewinnen außer Erfahrung. Zu schwer, zu groß diese Brocken.

Sheldon
26.02.2012, 10:36
Leider hab ich denn Kampf nicht komplett gesehen. Huck hat ein großes Problem: Er schlägt zwar hart, aber nicht präzise genug um ein wirklich erstklassiger Boxer zu sein. Insbesondere in der 12. Runde, als der Russe stehend ko war, hätte er ihn einfach umhauen müssen. Wer eine solche Chance nicht nutzt, der hat es nicht verdient, auch nur einen der vielen Weltmeistertitel zu besitzen. Chance vertan - selber schuld.

Die derzeitige Boxkonkurrenz ist so schwach, dass selbst trainingsfaule Semiprofis wie Provetkin ihren WM-Titel erfolgreich verteidigen können. Nach der Klitschko-Ära sehe ich schwarz für denn Boxsport.

Jetzt aber noch was positives: Auch wenn der Kampf gestern nicht auf allerhöchstem Nivaue stattfand, es war eine Ringschlacht, die Spass gemacht hat, dabei zuzuschauen. Ich hätte denn Kampf gerne live in der Halle gesehen.