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Vollständige Version anzeigen : E10 - Eine Schande für die Umwelt!



Revoli Toni
26.07.2011, 23:22
Wie im Kehraus (http://kehraus.wordpress.com/2011/03/08/e10-boykott-warum-der-benzingipfel-scheitern-mus/)-Journal steht: (Zum Benzin-Gipfel)


Schuld sind immer die anderen. Die Ölkonzerne, die Politik, die Fahrzeughersteller und natürlich die Verbraucher. Der Schwarze Peter wird momentan so schnell im Kreis herumgereicht, das ihm schon schlecht davon ist. Deshalb muß jetzt – als Höhepunkt des Berliner Karnevals – ein Benzingipfel her, damit endlich Ruhe im Karton ist – jedenfalls haben sich das die Problemminister Röttgen und Brüderle so gedacht. Allerdings wird daraus nichts werden. E10 ist schon jetzt ein Totalausfall.

Die Verbraucher seien angeblich „verunsichert“, weil Fahrzeughersteller und Ölindustrie nicht genug informiert hätten, so das Credo der Politik. Die Verbraucher sind mitnichten verunsichert, sie boykottieren die minderwertige Brühe schlichtweg. Zum einen, weil sie rechnen können und zum zweiten, weil ihnen klar ist, daß ihnen bei Langzeitschäden niemand auch nur einen Cent bezahlen wird.

1. Verträglichkeit
Es gibt eine Menge listen, darüber ob ein Auto E10 verträgt oder nicht! Selbst die Autohersteller hüten sich davor verbindliche Empfehlungen abzugeben, stattdessen schließen sich Erzrivalen zusammen um hektisch E10 in ihren Motoren auszuprobieren! Ihre Empfehlung ist eher:

In der Zwischenzeit häufiger den Peilstab ziehen. Wenn der einen höheren Ölpegel als bei der vorigen Kontrolle anzeigt, besteht Verdacht auf Ölverdünnung.

Die Unsicherheit ist so groß, daß die Entwicklungsabteilungen, Motorenbauer und Ingenieure von BMW und Mercedes zusammen Tests durchführen müssen, weil sie nicht wissen, welche Schäden der verschnittene Sprit im Motor anrichtet.
2. In anderen Ländern gibt es seit Jahren Ethanol Sprit und die haben auch Probleme
In amerikanischen Webseiten über Motor und co sieht, dass es dort Massive probleme gibt!



http://www.fueltestkit.com/list_e10_engine_damage.html
http://www.greencarreports.com/blog/1044861_more-ethanol-in-gasoline-bad-for-existing-cars-say-automakers
http://www.daybreakfishing.com/ethanol-fuel.html
http://www2.highlandstoday.com/content/2008/jun/22/problem-ethanol/
http://jalopnik.com/#!5043482/ethanol-in-gasoline-reportedly-wreaking-havoc-on-small-engines


Ethanol Zieht Wasser an (wie Glycol und Glyzerin im übrigen auch) welches in den Motor gelangt. Wenn man kurze strecken fährt, ohne dass das Öl richtig heiss wird, bleibt das Wasser im Öl -> Ölverdünnung! Ölverdünnung ist ja beim Petroleum-betrieb von Ottomotoren bekannt! Wasser im Öl hat allerdings eine noch viel schlimmere Wirkung. Das Motoröl bildet mit dem Wasser eine Emulsion. Extrem hoher Verschleiß bis zum Totalschaden sind die Folge! Im winter kann das Wasser im Öl gefrieren, die Ölpumpe blockieren und so den Motor ruinieren!

Was aber ist mit Brasilien und den anderen Ländern, die sogar E85 fahren?
Nun, Es handelt sich dabei um FlexiFuel-Modelle! Je nach Saison und Temperatur besteht der angebotene Treibstoff aus bis zu 90% Benzin, da es sonst arge Probleme beim Kaltstart gäbe! Viele Leute haben einen Zusatztank für Benzin nachrüsten müssen um ihre Motoren überhaupt starten zu können!
3. Brot für den Tank

Daß in Brasilien für diesen angeblich so „klimaneutralen“ Sprit Nutzfläche für die Lebensmittelproduktion verloren geht, der Urwald gerodet werden muß und für die Monokulturen der Boden überdüngt wird kommt noch erschwerend dazu. Von dem extremen Wasserverbrauch möchte ich erst gar nicht anfangen.
4. Die Biosprit-Lüge der Regierung
Biosprit gab es schon: Biodiesel (oder schaut einfach mal auf www.choren.com (http://www.choren.com/) vorbei)
Der E10-Sprit besteht aus mindestend 90% Benzin - einem fossilen Brennstoff! Nur dass da eine Plörre aus Ethanol und Benzin gepanscht wird!

Letztendlich: Ethanol ist der Brandbeschleuniger des Welthungers

Für Biosprit werden Wälder und Biotope abgeholzt und Monokulturen geschaffen - mitsamt Schädlingsmittel, Gift, Dünger, unmengen Wasser, ect...
Gut für die Umwelt ist das nicht, eher schädlich!

PS: Der Klimaschwindel lässt grüßen!

romeo1
27.07.2011, 06:38
Deswegen propagiere ich auch überall, E 10 zu boykottieren.

schlaufix
27.07.2011, 06:43
Deswegen propagiere ich auch überall, E 10 zu boykottieren.

Auf Dauer wird dir das nichts nützen. Von den drei Tanken hier im Ort, ESSO; ARAL; JET, haben zwei die Kennzeichnung für E 10 an den Zapfsäulen entfernt. An ehemals Super und E 1ß steht jetzt nur noch 95 Oktan.

Lichtblau
27.07.2011, 07:47
Deswegen propagiere ich auch überall, E 10 zu boykottieren.

Und damit förderst du den Mord und Totschlag um die versiegenden Erdölreserven, sowie den Preisanstieg der massiv zu weniger Wohlstand in der 1. Welt und zu Hunger in der 3. Welt führt.

Lichtblau
27.07.2011, 07:52
Manche scheinen es immer noch nicht zu kapieren, das das Zeug knapp wird.



"Bundeswehr-Studie warnt vor dramatischer Ölkrise

Märkte versagen, Demokratien wanken, Deutschland verliert global an Macht: In einer Studie hat ein Think Tank der Bundeswehr analysiert, wie die sinkende Ölförderung die Weltwirtschaft verändert. Das interne Dokument zeigt erstmals, wie sehr eine drohende Energiekrise die Militärs sorgt.

Hamburg - Unter Peak Oil verstehen Energieexperten jenen Zeitpunkt, zu dem der globale Ölvorrat allmählich zurückgeht und die Förderung ihren Zenit überschreitet. Eine dauerhafte Versorgungskrise droht - und allein die Angst davor kann Turbulenzen an Rohstoffmärkten und Börsen auslösen.

Das Thema ist politisch so brisant, dass es schon bemerkenswert ist, wenn eine Institution wie die Bundeswehr den Begriff Peak Oil öffentlich verwendet. Doch eine Bundeswehr-Studie, die in verschiedenen Blogs kursiert, geht noch viel weiter.
Das Dezernat Zukunftsanalyse - ein Think Tank, der zum Zentrum für Transformation der Bundeswehr gehört - hat erstmals die sicherheitspolitische Dimension des Peak-Oil-Problems analysiert. Die Autoren um Dezernatsleiter Thomas Will schildern die Folgen einer unumkehrbaren Rohstoffverknappung in teilweise dramatischen Worten. Sie warnen vor Verschiebungen des globalen Machtgleichgewichts, vor neuen "Abhängigkeitsverhältnissen", vor einem Bedeutungsverlust westlicher Industrienationen, vor einem "Komplettversagen der Märkte", vor schweren politischen und wirtschaftlichen Krisen.

[...]

So schreibt das Dezernat Zukunftsanalyse, es gebe "eine gewisse Wahrscheinlichkeit, dass der Peak Oil bereits um das Jahr 2010 zu verorten ist und sicherheitspolitische Auswirkungen mit einer Verzögerung von 15 bis 30 Jahren erwartet werden können". Die Bundeswehrvorhersage deckt sich mit den Prognosen namhafter Wissenschaftler, die davon ausgehen, dass die weltweite Ölförderung ihren Zenit entweder schon überschritten hat oder im laufenden Jahr überschreitet.

Marktversagen und globale Kettenreaktion

Die politischen und wirtschaftlichen Auswirkungen des Peak Oil wurden für Deutschland nun erstmals umfassend untersucht. Der Erdölexperte Steffen Bukold hat die Ergebnisse der Bundeswehr-Studie ausgewertet und zusammengefasst. Die zentralen Erkenntnisse im Überblick:

Machtfaktor Öl: Wie das Dezernat Zukunftsanalyse schreibt, wird Öl zu einem entscheidenden Faktor in der Neugestaltung der internationalen Beziehungen. "Die relative Bedeutung der Förderländer im internationalen System wächst. Diese nutzen die entstandenen Vorteile, um ihre innen- und außenpolitischen Gestaltungsräume auszubauen und sich als neue oder wieder erstarkende regionale, gegebenenfalls sogar globale Führungsmächte zu etablieren."
Bedeutungsgewinn der Ölexporteure: Für Ölimporteure bedeute eine verstärkte Konkurrenz um Ressourcen gleichzeitig verstärkte Konkurrenz um die Gunst der Förderländer. Letzteren eröffne sich damit ein "Window of Opportunity", das sie zur Durchsetzung politischer, wirtschaftlicher oder ideologischer Ziele nutzen können. Da dieses Zeitfenster nur für einen begrenzten Zeitraum offenstehe, "könnte es zu einer offensiveren Durchsetzung eigener Interessen seitens der Förderländer kommen".
Politik statt Markt: Das Dezernat Zukunftsanalyse erwartet als Folge eines Versorgungsengpasses, dass die Liberalisierung des Energiemarkts zurückgedreht wird. "Der Anteil des auf dem globalen, frei zugänglichen Ölmarkt gehandelten Erdöls wird zugunsten des über binationale Kontrakte gehandelten Öls abnehmen", heißt es in der Studie. Der globale Ölmarkt werde langfristig nur eingeschränkt den freien marktwirtschaftlichen Gesetzen folgen können. "Bilaterale, konditionierte Lieferbeziehungen und privilegierte Partnerschaften treten, wie bereits vor den Ölkrisen der siebziger Jahre, wieder in den Vordergrund."
Marktversagen: Die Autoren malen ein düsteres Bild von den Folgen einer Erdölknappheit. Da der Gütertransport vom Erdöl abhängt, drohe der Handel sich drastisch zu verteuern. In der Folge "können Engpässe bei der Versorgung mit existentiell wichtigen Gütern auftreten", etwa bei der Nahrungsmittelversorgung. Da Erdöl direkt oder indirekt zur Produktion von 95 Prozent aller Industriegüter benötigt wird, drohten Preisschocks in so gut wie allen Bereichen der Industrie und auf fast allen Stufen industrieller Wertschöpfungsketten. "Mittelfristig bricht das globale Wirtschaftssystem und jede marktwirtschaftlich organisierte Volkswirtschaft zusammen."
Rückfall in die Planwirtschaft: Da so gut wie alle Wirtschaftsbranchen stark vom Erdöl abhängen, könne der Peak Oil zu einem "Teil- oder Komplettversagen von Märkten führen", heißt es in der Studie. "Eine vorstellbare Alternative wäre, dass staatliche Rationierungen und die Zuteilung wichtiger Güter oder auch die Aufstellung von Produktionsplänen und andere Zwangsmaßnahmen kurzfristig marktwirtschaftliche Mechanismen in Krisenzeiten ersetzen."
Globale Kettenreaktion: "Eine Umstellung der Ölversorgung wird bis zum Eintritt des Peak Oil nicht in allen Weltregionen gleichermaßen möglich sein", heißt es in der Studie. "Es ist wahrscheinlich, dass eine hohe Anzahl von Staaten nicht in der Lage ist, die notwendigen Investitionen rechtzeitig und in ausreichender Höhe zu leisten." Käme es aber in einigen Regionen der Welt zum wirtschaftlichen Crash, wäre auch Deutschland betroffen. Die Bundesrepublik könne sich aufgrund ihrer engen Einbindung in weltwirtschaftliche Zusammenhänge nicht von der Krise anderer Staaten abkoppeln.
Politische Legitimationskrise: Das Dezernat Zukunftsanalyse sorgt sich außerdem um den Fortbestand der Demokratie. Teile der Bevölkerung könnten die vom Peak Oil angestoßenen Umwälzungen "als allgemeine Systemkrise" begreifen. Das schaffe "Raum für ideologische und extremistische Alternativen zu jeweils bestehenden Staatsformen". Eine Fragmentierung der betroffenen Bevölkerungsschichten sei wahrscheinlich und könne "im Extremfall zu offenen Konflikten führen".
Brisante Empfehlungen an die deutsche Regierung
[...]"


http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,714878,00.html

harlekina
27.07.2011, 07:56
Auf Dauer wird dir das nichts nützen. Von den drei Tanken hier im Ort, ESSO; ARAL; JET, haben zwei die Kennzeichnung für E 10 an den Zapfsäulen entfernt. An ehemals Super und E 1ß steht jetzt nur noch 95 Oktan.

Ich bin beim Tanken schon zweimal um die Zapfsäule rumgefahren, bis ich mein Super gefunden habe.

harlekina
27.07.2011, 07:57
Manche scheinen es immer noch nicht zu kapieren, das das Zeug knapp wird.



"Bundeswehr-Studie warnt vor dramatischer Ölkrise



E10 ist der falsche Weg. Ich würde es selbst dann nicht tanken, wenn mein Fahrzeug es schlucken würde.

FranzKonz
27.07.2011, 07:58
Manche scheinen es immer noch nicht zu kapieren, das das Zeug knapp wird. ...

Wir haben nicht zuwenig Resourcen, wir sind zu viele!

Lichtblau
27.07.2011, 08:05
Wir haben nicht zuwenig Resourcen, wir sind zu viele!

Das ist richtig. Das wissen wir seit 50 Jahren, aber passieren tut nichts!
Es kann einfach nicht jeder wie er lustig ist 10 Kinder in die Welt setzen.

Oder aber wir terraformen den Mars...

Lichtblau
27.07.2011, 08:06
E10 ist der falsche Weg. Ich würde es selbst dann nicht tanken, wenn mein Fahrzeug es schlucken würde.

Alternativen?

harlekina
27.07.2011, 08:31
Alternativen?

Ich bin kein Autobauer, ich fahre nur. Ich weiß nicht, welche Alterntiven in den Schubläden schlummern.

Sheldon
27.07.2011, 08:51
Alternativen?

Bei Mercedes ist das neuste Model der S-Klasse aufgetaucht. Es wird ein Windkraftauto, mit nem 3 Meter großen Propeller auf dem Dach. :128:

Lichtblau
27.07.2011, 08:54
Ich bin kein Autobauer, ich fahre nur. Ich weiß nicht, welche Alterntiven in den Schubläden schlummern.

Seit es Autos gibt kämpfen die Autobauer darum den Spritverbrauch zu senken.
Denn alle würden sofort ein Auto kaufen das nur die Hälfte des Sprits verbrauchen würde.

Viel mehr ist aber nicht drin.
Deswegen werden momentan Milliarden-Summen in die Entwicklung von Elektro-Autos gesteckt.
Aber bis die Marktreif sind, soll uns u.a. E10 über die Runden helfen.

jochen53
27.07.2011, 09:05
Wer wissen möchte wo unser toller Biosprit herkommt sollte sich einmal mit dem WWF befassen. Diese vermeintlichen "Naturschützer" sind maßgeblich daran beteiligt dass Gensoja- und Palmöl von abgeholzten Urwaldflächen als "nachhaltig" nach Europa exportiert werden dürfen:

http://www.wilfried-huismann.de/

Die ARD-Reportage ist ein echter Hammer.

Wenn die Regierung wirklich erdölbasiertes Benzin sparen wollte würde sie u.a. die steuerliche Absetzbarkeit (Entfernungspauschale, Firmenwagen usw.) auf PKWs mit unter 5 Liter Verbrauch beschränken und die Umstellung auf Erd- oder Biogas fördern. Das ist zwar auch nicht die perfekte Lösung aber allemal besser als Biosprit von Urwaldflächen und GMO-Monokulturen.

Revoli Toni
27.07.2011, 10:14
Alternativen?
Klahr!
Einerseits Salatöl - billig und CO² neutral, lieder ineffizient und es ist eigendlich ein Lebensmittel!
Andererseits Synthetische Kraftstoffe (Fischer-Tropsch-Kraftstoffe (http://de.wikipedia.org/wiki/XtL-Kraftstoff))! Als Kohlenstofflieferant kann Biomasse wie Stroh und Getreideabfälle Gras, Holz und Holzabfälle, Unkraut und Gartenabschnitt sowie heruntergekrachte Äste an Straßen (Alleen) dienen! Andere Kohlenstofflieferanten sind auch möglich!

Choren Industries über FT-Kraftstoffe (hier als BtL bezeichnet) (http://www.choren.com/applikation-synthesegas/btl-erzeugung/biomass-to-liquids/)
Ausserdem bei einem Blick auf die Umweltbilanz:


BTL-Diesel ist der Vorzugskraftstoff für die nächste Motorengeneration, da er „designbar“ ist. Motor und Kraftstoff können parallel entwickelt und aufeinander abgestimmt werden. Ziel dieser Entwicklung sind Motoren mit hohem Wirkungsgrad bei gleichzeitig äußerst niedrigen Emissionen.


Allerdings ist auch hier alles mit Vorsicht zu genießen: Die Asche wird womöglich nicht mehr in die Natur zurückgeführt sondern als Schlacke-Granulat als Baustoff verwendet wodurch der Natur nach und nach die Mineralstoffe entzogen werden!

jochen53
27.07.2011, 10:34
Allerdings ist auch hier alles mit Vorsicht zu genießen: Die Asche wird womöglich nicht mehr in die Natur zurückgeführt sondern als Schlacke-Granulat als Baustoff verwendet wodurch der Natur nach und nach die Mineralstoffe entzogen werden!
Sobald an sich gute Ansätze vom Big Business umgesetzt werden ist es oftmals mit der guten Grundidee vorbei weil es dann nicht mehr um Nachhaltigkeit sondern schnellen Profit geht.

Syntrillium
27.07.2011, 21:58
hi,

in Spanien werden Synthetische Stoffe, die kein co2 emitieren entwickelt, das wird aber totgeschwiegen, im moment wird mit den zusätzen exakt doppelt soviel CO2 produziert als ohne :D

Die kurzfristige Lösung wäre alle Zusätze zu verbieten und die Biospritanbauflächen zum Nahrungsmittelanbau zu nutzen und wenn alle genug Happa Happa haben die Regenwälder wieder aufforsten(das geht zwar nicht aber man kann es versuchen).

mfg
Syntrillium

jochen53
29.07.2011, 11:40
Der E10 Wahnsinn ist nicht nur auf die EU beschränkt.

http://www.mb.com.ph/articles/328715/doe-explores-ethanol-blend-pricing

Jetzt werden also in Indonesien Urwälder gerodet um Palmöl für philippinische Autos zu produzieren. Auf den Philippinen sind Urwaldabholzungen nämlich seit langem verboten und es gibt wegen der vielen Berge nicht genügend Agrarflächen für 100 Mio Einwohner mit steigendem Lebensstandard. Deshalb lohnt sich die Biosprit-Produktion im Land nicht, viele Betriebe sind schon pleite.

Die Sache mit den Motorschäden und Garantieproblemen hat sich auch schon bis nach Manila herumgesprochen. Bin mal gespannt ob die E10-Einführung nochmals verschoben wird.

romeo1
29.07.2011, 12:04
Der E10 Wahnsinn ist nicht nur auf die EU beschränkt.

http://www.mb.com.ph/articles/328715/doe-explores-ethanol-blend-pricing

Jetzt werden also in Indonesien Urwälder gerodet um Palmöl für philippinische Autos zu produzieren. Auf den Philippinen sind Urwaldabholzungen nämlich seit langem verboten und es gibt wegen der vielen Berge nicht genügend Agrarflächen für 100 Mio Einwohner mit steigendem Lebensstandard. Deshalb lohnt sich die Biosprit-Produktion im Land nicht, viele Betriebe sind schon pleite.

Die Sache mit den Motorschäden und Garantieproblemen hat sich auch schon bis nach Manila herumgesprochen. Bin mal gespannt ob die E10-Einführung nochmals verschoben wird.

Also in meinem Bekanntenkreis wird kein E10 getankt. Und ich lege dies auch jedem nahe, wenn das Gespräch darauf kommt.

Lichtblau
29.07.2011, 12:27
Also in meinem Bekanntenkreis wird kein E10 getankt. Und ich lege dies auch jedem nahe, wenn das Gespräch darauf kommt.

“Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen"

Nikolaus
29.07.2011, 15:08
Alternativen?
Wenn Biosprit umwelt- und sozialverträglich erzeugt würde, wäre er vielleicht eine Alternative.
So wie das ganze jetzt abläuft, ist es allerdings ein Desaster. In jeder Hinsicht.

Nikolaus
29.07.2011, 15:18
Seit es Autos gibt kämpfen die Autobauer darum den Spritverbrauch zu senken.
Sie kämpfen darum die Effizienz zu steigern, das ist etwas anderes. Und diese Effizienzsteigerung setzen sie in höhere Leistung um. Denn der Käufer hat sich nun mal lange Zeit fast ausschließlich für Leistung interessiert.
Erst ganz allmählich findet aus Kostenbewußtsein ein Umdenken statt. Am meisten natürlich bei der einkommensschwächeren Bevölkerung.

romeo1
29.07.2011, 15:24
“Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen"


Ich weiß, daß Du beschränkt bist. Das mußt Du auch nicht extra betonen.

Paul Felz
29.07.2011, 15:29
Sie kämpfen darum die Effizienz zu steigern, das ist etwas anderes. Und diese Effizienzsteigerung setzen sie in höhere Leistung um. Denn der Käufer hat sich nun mal lange Zeit fast ausschließlich für Leistung interessiert.
Erst ganz allmählich findet aus Kostenbewußtsein ein Umdenken statt. Am meisten natürlich bei der einkommensschwächeren Bevölkerung.
Porsche kann alles: Effizienz und Leistung steigern, Verbrauch senken. Die anderen ziehen nur nach.

kotzfisch
01.08.2011, 22:05
Alles Quark:

http://www.youtube.com/watch?v=nM_ZB7jqxz8

Revoli Toni
02.08.2011, 13:37
Während Getreideabfälle und und Holzabfälle sinnlos rumgammeln und Kompostiert werden bzw. in Müllverbrennungsanlagen dahinbrennen, werden Ganze Regenwälder nieder Gemacht, um dann hochgezüchtete Monokulturen für die Ethanol-Plörre zu errichten!

Anstatt einfach mal die (bereits existierenden) Abfälle zu verwenden:

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/b/b4/Corn_Stover_Tar_from_Pyrolysis_by_Microwave_Heatin g.jpg/220px-Corn_Stover_Tar_from_Pyrolysis_by_Microwave_Heatin g.jpg
Pyrolyseöl aus Getreideabfällen